Frohe Weihnachten

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und ein paar schöne Tage im Kreise der Familie oder mit Freunden, oder beides 🙂

Weihnachtliche Grüße
Babsi

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Seelenschlaf (Thomas Kowa)

Trau keiner Studie, die Du nicht selbst gefälscht hast

Kommissar Erik Lindberg hat sich von Berlin, wo er beim LKA gearbeitet hat, zurück in seine Heimat, die Schweiz, versetzen lassen. Dort arbeitet er bei fedpol, der Schweizer Bundespolizei. Sein Betätigungsfeld umfasst grenz- und kantonsüberschreitende Verbrechen, Terrorismus und Entführungen. Er arbeitet in Bern, wohnt aber in Basel, nicht zuletzt, weil er seine Freundin Paula dort im Spital untergebracht hat, nachdem sie in der Charité in Berlin als „austherapiert“ galt.

Bei dem ersten Mordopfer, zu dem Erik Lindberg gerufen wird, handelt es sich um Daniel C. Meyer, den neuen Forschungschef von Novartis. Er wurde im Wald, an einem Baum lehnend, aufgefunden. Seine Schädeldecke wurde abgetrennt und 2 Elektroden steckten in der Hirnmasse. Ganz so, wie man es mit Affen in Tierversuchen macht. In seinem Mund fand sich ein Zettel mit dem Hinweis „Wenn du Tiere tötest, dann töten wir dich!“

Auf den ersten Blick sieht alles danach aus, als ob Meyer von Mitgliedern der militanten Tierschutz-Organisation FAA (Free All Animals) getötet worden ist. Vor knapp einer Woche hat ein neues Arzneimittel die Zulassung in der Schweiz erhalten – Remexan – und dafür wurden selbstverständlich Tierversuche durchgeführt.

Remexan ist ein neues, revolutionäres Medikament, das Deinen Schlaf auf 60 Minuten pro Tag reduziert und trotzdem bist Du anschließend ausgeruht, erholt und leistungsfähig.

Als die zweite Leiche auftaucht wird schnell klar, dass die Tierschützer nichts mit dem Tod von Daniel C. Meyer zu tun haben. Viel eher stellt sich die Frage, ob die Studien, die vor der Markteinführung von „Remexan“ durchgeführt wurden korrekt waren, oder ob es da Ergebnisse gibt, die unter den Teppich gekehrt werden?

Um den Fall zu lösen, greift Kommissar Lindberg selbst zu Remexan …..


Der neue Chef der Bundespolizei setzt seine Beamten unter Druck – entweder sie nehmen Remexan, oder sie werden suspendiert. Lindberg möchte das Medikament nicht nehmen, er kann dem Druck aber nicht sehr lange standhalten, weil ihm – sowohl beruflich, als auch privat – die Zeit davonläuft, und so greift auch er zum Wundermittel. Seine Kollegin hat da mehr „Arsch in der Hose“ und verweigert die Einnahme, was ihr mit einer Suspendierung vom Dienst gedankt wird. Das erinnert mich gerade so ein wenig an die aktuelle berufsspezifische Impf-Pflicht gegen Covid-19…… Im Jahr 2016, als der Thriller unter dem Titel „Schlafe tief“ erstmalig erschienen ist, hat man diesen Zwang sicherlich als Utopie abgetan.

Bei „Seelenschlaf“ handelt es sich um den 1. Teil der Trilogie um den Ermittler Erik Lindberg, der sein ganz eigenes (großes) Päckchen an privaten Problemen zu tragen hat, die irgendwie auch mit dem aktuell vorliegenden Fall verknüpft sind. Warum seine Freundin im Koma liegt und was auch das mit dem aktuellen Fall ihres Freundes zu tun hat, ergibt sich aus der Geschichte.

Ich weiß nicht warum, aber beim Lesen hatte ich die ganze Zeit einen etwas älteren Herrn Lindberg im Kopf, tatsächlich ist Erik erst 31 Jahre alt.

Der Schreibstil des Autors ist einfach zu lesen, wenn auch manchmal etwas ausschweifend (was zu Lasten der Spannung geht). Für mich wäre eine etwas detailliertere Geschichte um den Pharma-Skandal total ausreichend gewesen, den Parallel-Strang, in dem es um Paula geht, hätte es nicht gebraucht. Zum Schluss löst Lindberg dann auch gleich beide Fälle auf einmal, sogar länderübergreifend, und rettet seine Freundin vor dem Ertrinken. Das war mir dann doch einen Spur zu weit hergeholt und machte das Ende der Geschichte für mich leider unglaubwürdig.

Ich danke dem Verlag dp DIGITAL PUBLISHERS sowie dem Autor Thomas Kowa für die Überlassung des Leseexemplares. Die Geschichte hat mich unterhalten, ich werde die Reihe aber nicht weiter verfolgen.

Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten: Sommer – 23. mit Blut auf dem Cover

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Follow Friday #63

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Lest ihr Bücher, wo der oder die Hauptfigur kein menschliches Wesen,
sondern ein Tier ist ( Hund oder Katze)?

Bis jetzt nicht.

Ich hatte vor einiger Zeit mal eine Rezensionsanfrage für einen Krimi, in dem der Ermittler ein Erdmännchen ist. Nach einer kurzen Leseprobe habe ich dem Autor abgesagt, da ich mich damit überhaupt nicht identifizieren konnte.

Aber: „Sag niemals Nie“, denn vielleicht finde ich ja mal ein Buch, in dem ein Tier die Hauptfigur ist, und es gefällt mir.

Hast Du schon ein oder mehrere Buch/Bücher gelesen, in dem/denen die Hauptfigur ein Tier ist?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 

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Die Frauen vom Jungfernstieg – Antonias Hoffnung (Lena Johannson)

Hamburg 1903

Die Firmenpolitik von Oskar Troplowitz hat sich in den letzten Jahren bewährt. Die Firma Beiersdorf liefert ihre Produkte zwischenzeitlich auch außerhalb Deutschlands, gerade mit dem Pflaster „Leukoplast“ hat sich die Firma einen Namen gemacht, aber auch andere Produkte wie Zahn- oder Hautcremes finden reißenden Absatz. Die Firma expandiert, es werden neue Produktionshallen gebaut, was bei den anderen Herrschaften der Hamburger Kaufmannschaft nicht unbedingt mit Wohlwollen betrachtet wird. Nach wie vor gibt es Unternehmer, die Oskar gerne ein paar Steine in den Weg legen. Oskar lässt sich aber weiterhin nicht beirren und kandiert sogar für den Stadtrat.

Während Oskar Stück für Stück seine Firma aufbaut, organisiert seine Frau Gerda immer erfolgreicher Kunstausstellungen in ihrem eigenen Haus und hat damit unter anderem ihrer Freundin Irma zum Durchbruch als Malerin verholfen. Auch Toni hat zwischenzeitlich ihren Platz in der Firma Beiersdorf gefunden; sie ist „Mädchen für alles“ innerhalb der Reklameabteilung, weil Oskar ihre Ideen mag, und sie steht an der Verpackungsmaschine.

Jede der handelnden Personen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen, aber mit Freunden an der Seite ist alles sehr viel einfacher.


„Antonias Hoffnung“ ist der 2. Teil der Jungfernstieg-Saga und hier wird, neben dem Wachstum der Firma Beiersdorf und der Geschichte von Oskar und Gerda Troplowitz, das Leben von Toni (Antonia) in den Fokus gerückt.

Antonia und Hermann sind schon lange ein Paar, aber es fehlt noch der Heiratsantrag, der das Glück für Toni perfekt machen würde. Da erkrankt ihre Freundin Gerda schwer und bevor sie stirbt, ringt sie Toni das Versprochen ab, dass diese für ihre kleine Tochter Ellma sorgen wird. Ellmas Vater ist verheiratet und Gerda ist auf seine schönen Versprechungen hereingefallen. Als sie dann schwanger wurde, hat Werner sie sitzen lassen. Ausgerechnet der Werner, der Toni schon mehrfach beim Chef angeschwärzt und ihre Arbeit sabotiert hat. Und, dass Hermann in Sachen Ellma nicht mit Toni am gleichen Strang zieht, macht ihr auch schwer zu schaffen. Toni möchte Ellma nicht aufgeben und schon gar nicht ihr gegebenes Versprechen brechen, Werner möchte seine Tochter nun auf einmal doch bei sich haben und, gemeinsam mit seiner Frau, aufziehen und Hermann entfernt sich immer mehr von Toni. Es entsteht eine Situation, die für alle Beteiligten ziemlich belastend ist.

Die Autorin hat es auch im 2. Teil geschafft, den handelnden Personen genau die Tiefe zu geben, die sie brauchen. Die Protagonisten haben nichts von ihrem Charme verloren, aber auch die Antagonisten sind lebensecht und realistisch gezeichnet. Der Schreibstil ist gleichbleibend angenehm zu lesen.

Für mich persönlich war dieses Hin und Her um Ellma ein Stück weit zu ausschweifend, weswegen ich echt lange gebraucht habe, diesen zweiten Teil der Trilogie zu lesen. Die Geschichte um Irma und ihren französischen „Verehrer“ (man könnte ihn auch als Stalker bezeichnen), hat indes das Gegengewicht geliefert.

Nach wie vor bin ich auch am letzten Teil der Geschichte interessiert, in der es sich dann um Irmgard (Irma) dreht. Ich hoffe, dass die Autorin mich damit wieder vollkommen einfangen kann.

Mein Dank geht an den Aufbau Verlag, die Autorin Lena Johannson und NetGalley, für die Überlassung des Leseexemplares.

Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten: Sommer – 37. wo jemand einen Antrag macht

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Saturday sentence #94

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.

Als Alternative:
wenn du kein neues Buch gestartet hast, oder weniger Seiten hast,
wähle von deiner aktuellen Seite den 10. Satz und stelle ihn uns vor.


Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer Autoren wegen Plagiats ans Messer lieferte – ein Skandal und vielleicht ein Mordmotiv? Als die Leiche der Frau gefunden wird und ein weiterer Mord geschieht, stoßen Pia und Bodenstein auf ein gut gehütetes Geheimnis. Beide Opfer kannten es. Das war ihr Todesurteil. Wer muss als nächstes sterben? Pia und Bodenstein jagen einen Täter, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint….

Das schlimmste daran war für ihn immer gewesen, seine täglichen Erlebnisse nicht mit jemandem teilen zu können.

In ewiger Freundschaft
Nele Neuhaus
Track 81 – 43 %

(12 Stunden, 48 Minuten, gekürzte Version)


~ L E S E L A U N E ~

Mir gefällt das Buch sehr gut. Die Story ist ruhig und unaufgeregt, bewegt sich aber immer weiter nach vorne.

Ich bin gerade noch auf der Suche nach einem Buch zum Lesen, finde aber gerade keines. Weiß auch nicht, warum.

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Folgende Bücher muss ich noch rezensieren:

  • Die Frauen vom Jungfernstieg (2) (Lena Johannson)
  • Seelenschlaf (Thomas Kowa)
  • Zwei Nächte und drei Leben lang (Elja Janus)

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Follow Friday #62

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Gibt es eine Anzahl an Protagonisten in einem Buch, wo du für dich sagst
– „Jetzt komme ich nicht mehr mit?“

Ja, die gibt es tatsächlich, ich kann es aber nicht an einer Zahl festmachen, da es auch auf die Gesamtkonstellation ankommt. Und darauf, ob die Personen gleich alle im 1. Kapitel auftreten oder, ob sie nach und nach in die Geschichte eingeführt werden.

Ich höre gerade das Hörbuch des neuesten Nele Neuhaus-Krimi und da hatte ich tatsächlich Angst, dass ich mit den Personen durcheinander gerate (beim Hören), denn Nele Neuhaus ist eine Autorin, die gerne viele Personen mitspielen lässt. Es gibt da einige AutorInnen, die das gut können.

Ich nehme mir immer wieder vor, mich dann mit Stift und Papier zu bewaffnen und eine Art Stammbaum der Protagonisten zu erstellen. Das scheitert aber immer wieder daran, dass ich im Bett eigentlich entspannen will beim Lesen und nicht jedes Mal wieder aufgeschreckt nach Papier und Stift suchen möchte. So kommt es dann auch schon mal vor, dass ich bei Personen und ihren Beziehungen aussteige, weil ich die Verbindungen nicht (mehr) auf die Kette bekomme.

Ganz schlimm wird es dann, wenn die handelnden Personen auch noch Namen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben haben. Da bin ich sehr schnell raus.

Ich denke immer an das 1. Buch von „Game of Thrones“. Das habe ich nach 100 Seiten zugeklappt und entnervt zur Seite gelegt, da ich mit den vielen Namen der einzelnen Familienclans nicht klar gekommen bin. In der Serie hatte ich zu den Namen jeweils ein Gesicht, da ist das ganz was anderes.

Wie ist es bei Dir? Bei vielen Personen steigst Du aus?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 

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Mittendrin Mittwoch #152

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer Autoren wegen Plagiats ans Messer lieferte – ein Skandal und vielleicht ein Mordmotiv? Als die Leiche der Frau gefunden wird und ein weiterer Mord geschieht, stoßen Pia und Bodenstein auf ein gut gehütetes Geheimnis. Beide Opfer kannten es. Das war ihr Todesurteil. Wer muss als nächstes sterben? Pia und Bodenstein jagen einen Täter, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint….

Sie packte ihre Sachen und ertappte sich zum wiederholten Mal an diesem Tag bei dem Gedanken, ob Karl Winterscheidt wohl etwas mit Heike Werschs Verschwinden zu tun hatte.

In ewiger Freundschaft
Nele Neuhaus
28 % (9 Stunden 15 Minuten verbleibend von 12 Stunden)


L E S E L A U N E 

Meine Lese- bzw- Hörlaune ist wirklich gut. Allerdings ist meine Arbeit aktuell sehr anstrengend, so dass ich abends nur noch müde ins Bett falle. Ich höre zwischendurch immer mal wieder in die Geschichte rein, allerdings gibt es seit letzten Samstag eher kein großes zusammenhängendes Stück. Und ein Hörbuch zum Einschlafen ist doof, da man dann nie mehr wieder herausfindet, an welchem Punkt man eingeschlafen ist.

An Rezensionen habe ich noch offen:

  • Die Frauen vom Jungfernstieg (2) (Lena Johannson)
  • Seelenschlaf (Thomas Kowa)
  • Zwei Nächte und drei Leben lang (Elja Janus)

Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Saturday sentence #93

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.

Als Alternative:
wenn du kein neues Buch gestartet hast, oder weniger Seiten hast,
wähle von deiner aktuellen Seite den 10. Satz und stelle ihn uns vor.


Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer Autoren wegen Plagiats ans Messer lieferte – ein Skandal und vielleicht ein Mordmotiv? Als die Leiche der Frau gefunden wird und ein weiterer Mord geschieht, stoßen Pia und Bodenstein auf ein gut gehütetes Geheimnis. Beide Opfer kannten es. Das war ihr Todesurteil. Wer muss als nächstes sterben? Pia und Bodenstein jagen einen Täter, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint….

„So, dann schauen wir mal.“

In ewiger Freundschaft
Nele Neuhaus
Track 24 – 13 %

(12 Stunden, 48 Minuten, gekürzte Version)


~ L E S E L A U N E ~

Beim Putzen sind Hörbücher ja eine echte Bereicherung. Ich habe heute Morgen 1 Stunde und 37 Minuten von diesem Hörbuch gehört. Die Story gefällt mir und die Sprecherin, Julia Nachtmann, liest sehr gut.

Obwohl im Prolog schon jede Menge Personen namentlich benannt wurden, ist die Anzahl der Protagonisten in der Haupt-Story übersichtlich, Ich hatte ja Angst, dass ich bei den vielen Personen, die bei Nele Neuhaus immer mitspielen, den Überblick beim Hören verliere. Bis jetzt ist aber alles gut.

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Folgende Bücher muss ich noch rezensieren:

  • Die Frauen vom Jungfernstieg (2) (Lena Johannson)
  • Seelenschlaf (Thomas Kowa)
  • Zwei Nächte und drei Leben lang (Elja Janus)

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Follow Friday #61

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

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Es geht dem Endspurt zu.
Wie nah seid ihr eurem Jahresleseziel?

Diese Frage lässt sich jetzt super einfach beantworten: Ich hatte mir für 2021 kein Leseziel gesetzt.

Ich hab 2021 nicht sehr wenig gelesen, aber – durch meine private Veränderung – auch nicht übermäßig viel. Wichtig ist, ich bin zufrieden mit meinem Leseumfang und den gelesenen Büchern.

Ich werde mir auch für 2022 kein Leseziel setzen, man muss sich ja auch den Stress nicht selbst machen. Wer weiß, was das nächste Jahr bringt.

Wie sieht es denn bei Dir aus? Hattest Du ein Leseziel und wenn ja, hast Du es erreicht?


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Die Frauen vom Jungfernstieg – Gerdas Entscheidung (Lena Johannson)

Posen / Hamburg 1889

Oskar Troplowitz hat vor Jahren in der Apotheke von Gerdas Vater gearbeitet. Dann ging er in seine Heimatstadt Breslau, um dort das Abitur nachzuholen und anschließend in Heidelberg zu studieren. Nun kehrt er als gelernter Apotheker und studierter Pharmazeut nach Posen zurück, um erneut in der Apotheke von Gerdas Vater zu arbeiten. Schnell wird klar, dass Oskar sich nicht lange mit der Position an zweiter Stelle zufrieden geben wird, er strebt danach, sein eigenes Unternehmen zu führen.

Gerda und Oskar haben sich – trotz des Altersunterschiedes – auch früher schon gemocht und nun stellen sie erneut fest, dass sie sich sehr zueinander hingezogen fühlen. Als sich Oskar die Gelegenheit bietet in Hamburg als Teilhaber in die Firma Beiersdorf zu investieren, hält er um Gerdas Hand an und die beiden ziehen nach Hamburg, ihrer zukünftigen Heimatstadt.

Das Leben in Hamburg wird ihnen nicht gerade leicht gemacht. Zum einen sind sie keine gebürtigen Hamburger, zum anderen ist die Familie Troplowitz jüdischer Abstammung. Hinzu kommt noch die aufgeschlossene und moderne Art, mit der Oskar das Unternehmen führt.

Aber Oskar hat eine starke Frau an seiner Seite – Gertrud, genannt Gerda.


„Die Frauen vom Jungfernstieg“ ist der erste Band der Jungfernstieg-Saga, der sich mit der Geschichte der Firma Beiersdorf beschäftigt. Wer mit dem Namen Beiersdorf nichts anfangen kann – ich sage nur „Nivea“, „Labello“ oder „Hansaplast“. Die Autorin hat die Entstehungsgeschichte des Weltkonzerns mit fiktiven Geschehnissen vermischt und daraus eine schöne Geschichte gezaubert.

In erster Linie geht es in diesem Band um Oskar Troplowitz und seine Frau Gerda. Oskar baut nach und nach seine Firma auf, wird zum ersten Arbeitgeber, der seinen Angestellten die Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich verkürzt, einen Firmen-Kindergarten eröffnet und der sein Unternehmen nicht materiell sondern menschlich führt. Seine Angestellten vergöttern ihn, die Hamburger Kaufmannschaft nicht. Gerda steht ihren Mann zur Seite, wo auch immer er sie braucht, sie geht aber auch ihren eigenen Freizeitaktivitäten nach und veranstaltet „Kunstsalons“ in ihrem Haus, bei denen sie unbekannte und bekannte Künstler zusammenbringen möchte.

Bei der Arbeit für den Konzern ihres Mannes lernt sie Antonia (Toni) kennen, die im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Person innerhalb der Firma Beiersdorf wird und in Verbindung mit ihren Kunstausstellungen lernt sie Irmgard (Irma) kennen, die sich hinter einem Künstler-Pseudonym versteckt. Auch wenn diese 3 Frauen alle aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen kommen, werden sie zu Freundinnen und zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Firma Beiersdorf.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und flüssig lesen, die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet und die fiktiven und reellen Geschehnisse wurden gekonnt miteinander verflochten. In einem Nachwort erklärt die Autorin, was in dieser Geschichte ihrer Phantasie geschuldet und, was tatsächlich geschehen ist.

Die Saga besteht aus 3 Bänden, von denen sich jeder einzelne Band mit einer der 3 Frauen befasst. In diesem Buch geht es um Gerda, im 2. Band um Toni (Antonia) und der 3. Band erzählt von Irmgard (Irma). Immer vor der Kulisse der Firma Beiersdorf.

Für mich war dieses Buch ein gelungener Einstieg in die Trilogie und ich freue mich schon auf die Geschichte von Toni.

Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten: Sommer – 22. was Teil einer Reihe ist

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