Hexenkessel: Freak City 1 (Martin Krist)

Format: eBook
Dateigröße: 3513 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3746779758
Verlag: R&K; Auflage: 1 (14. November 2018)
Sprache: Deutsch
ASIN: B07KKJ22Z2
Preis eBook: 0,99 € (Stand 06.12.2018)
Preis Taschenbuch: 9,99 €

Klappentext:

„Und ich sagte noch: Das wird blutig. Verdammt, er wollte nicht hören.“

Patsy und Milo wollen an das große Geld. Doch nicht nur der rechtmäßige Besitzer hat was dagegen, sondern auch ein Mörder, der seit Wochen seine blutige Spur durch die Stadt zieht.

Pearl, Ermittler wider Willen, muss indes eine Broadway-Diva aufspüren. Doch weder die Cops noch die Familie der Sängerin hegen daran großes Interesse. Schon bald gerät er selbst ins Visier.

Neue Thriller-Serie „Freak City“

Bei „Freak City“ handelt es sich um die neue Serie des Thriller-Autors Martin Krist. „Hexenkessel“ ist der Auftakt der Reihe und der Leser schaut Pearl bei seiner Arbeit als Ermittler über die Schulter. Handlungsort ist eine Stadt die niemals schläft: New York.

Pearl ist kein Polizist aber auch kein Privatdetektiv – generell bekommt man als Leser sehr wenig Informationen zu seiner Person. Einzig der Hinweis darauf, dass er ein Halbblut ist, ziemlich auffällige Narben hat und Vermisste, Verschwundene, Entführte, Totgeglaubte, ebenso Entführer, Erpresser, Mörder und Killer sucht. Da er keinem Berufskodex folgen muss, kann er seine Ermittlungen so konventionell oder auch unkonventionell führen, wie er gerade Lust hat. In „Hexenkessel“ begleiten wir ihn auf der Suche nach einer verschwundenen Schauspielerin.

Patsy ist seit 2 Monaten geschieden und zieht gerade mit ihrem neuen Freund Milo einen Einbruch durch. Eigentlich passt das gar nicht zu ihr und so redet sie sich ein, dass sie das nur für ihre Tochter Christie tut. Leider läuft in ihrem Leben gerade so gar nichts nach Plan und so kommt es, dass sie und Milo im Haus ihres Opfers vom Jäger zum Gejagten werden.


„Hexenkessel“ ist ein Thriller mit gerade mal 224 Seiten und nach typisch amerikanischer Manier legt der Autor in dieser Geschichte ein ziemlich schnelles Tempo vor. Das Buch ist in 12 Kapitel unterteilt, die abwechselnd aus der Sicht von Pearl und Patsy erzählt werden und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger. So gehört sich das in einem Thriller, der Leser muss regelrecht danach lechzen, das nächste Kapitel lesen zu wollen.

Die unterschiedlichen Handlungsstränge von Pearl und Patsy haben scheinbar überhaupt nichts miteinander zu tun. Der Autor schafft es, den Spannungsbogen die ganze Zeit über oben zu halten. Als Leser fragt man sich permanent, wie das alles miteinander in Zusammenhang steht und man findet einfach keine Lösung. Ich bin ja auch bekanntlich kein guter Kriminologe – ich bin diejenige, die meistens bis zur Auflösung im Dunkel steht. Der Schluss des Buches lässt bei mir die ein oder andere Frage offen, wirklich wichtig um das Buch zu verstehen, sind die Antworten auf diese Fragen jedoch nicht.

Grundsätzlich hat mir der 1. Teil der New-York-Reihe sehr gut gefallen und ich werde auch ganz sicher den 2. Teil lesen. Trotzdem gibt es aus meiner Sicht einige wenige Kritikpunkte, die ich gerne anmerken möchte.

Zum einen habe ich extreme Probleme damit, wenn die Protagonisten in unterschiedlichen Handlungssträngen Vornamen haben, die mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Da man auf den ersten Seiten noch niemanden wirklich kennt und keine Unterscheidungsmerkmale hat, hatte mein Gehirn mit Pearl und Patsy ein Problem. Sicherlich geht es nicht nur mir so.

Zum anderen gehöre ich zu den Lesern, die sich gerne mit den Protagonisten identifizieren möchten – ich kann nicht mit jemandem mitfühlen, wenn sich mir die Person nicht erschließt. Ein paar Seiten mehr hätten aus dem Buch noch keinen Wälzer gemacht und ein paar Informationen über Pearl, aber auch über Patsy und Milo, hätten mir persönlich gut gefallen. Aber … das ist subjektives Empfinden und die Tatsache, dass es nicht mehr Informationen gibt, ist auch sicherlich vom Autor genau so gewollt. Mich lässt es ein wenig in der Luft hängen, da ich niemanden der agierenden Personen wirklich greifen kann.

Alle Bände von „Freak City“ sind – nach Aussage des Autors – in sich abgeschlossen. Ich hoffe trotzdem, dass die Person von Pearl noch ein wenig mehr beleuchtet wird.

 [LtaM] Buch bis 300 Seiten – 1,00 €

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Saturday sentence #42

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit, wie dein Saturday sentence lautet.


Bei diesem Buch finde ich widersprüchliche Angaben zur Seitenzahl. Beim eBook steht: „Seitenzahl der Printausgabe: 184“ und bei der Printausgabe steht: „222 Seiten“. Ich nehme einfach den 10. Satz auf der aktuellen Seite.

„Er zog eine Schale mit Erdnüssen heran, während er seinen Blick auf den TV-Schirm gerichtet hielt, wo ABC News das Rangers-Spiel zusammenfasste“

Freak City – Hexenkessel – Martin Krist
Leserunde bei Literaturschock.de
Position 608/2457 (25 %)


„Wohin sollte es losgehen?“

Nebenan funkeln die Sterne – Lilly Adams
Im eBook habe ich Position 1941 genommen (Kapitel 10)
Rezensionsexemplar von NetGalley


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Stille …

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Mittendrin Mittwoch #71

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe …

Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen sich um Familie und Haushalt kümmern, hat Mimi ihren großen Traum wahr gemacht. Sie bereist als Fotografin das ganze Land und liebt es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken, genau wie ihr Onkel Josef, der ihr großes Vorbild ist. Als dieser erkrankt, zieht sie in das kleine Leinenweberdorf Laichingen, um ihn zu pflegen und vorübergehend sein Fotoatelier zu übernehmen. Ihm zuliebe verzichtet sie nicht nur auf ihre Unabhängigkeit, sondern sieht sich in Laichingen zunächst auch den misstrauischen Blicken der Dorfbewohner ausgesetzt, da sie mehr als einmal mit ihrem Freigeist aneckt. Und als bald ein Mann Mimis Herz höher schlagen lässt, muss sie eine Entscheidung treffen …


Ich liebe die starken Protagonistinnen in den historischen Romanen von Petra Durst-Benning. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll es von dieser Reihe 5 Bände geben.

„Anton war gerade dabei, die Treppenstufen vor dem Ochsen zu kehren, als Hermann Gehringer eintraf. An seiner Seite befand sich wie fast immer sein Lakai Paul Merkle. Als wäre er sein Schatten, dachte Anton abfällig. Wie grimmig der Unternehmer dreinschaute! Ärgerte er sich etwa immer noch über die Bemerkung von Josef Stöckles Nichte in Helenes Laden? Geschah ihm ganz recht, dass ihm mal jemand Kontra gab. Hätte man ihn gefragt, welchen der beiden Männer er mehr verabscheute, wäre ihm eine Antwort schwergefallen.“

„Die Fotografin – Am Anfang des Weges“ / Petra Durst-Benning
Seite 173

Leserunde bei Leserunden.de


When it rains look for rainbows. 
And when it’s dark look for stars. 

Emma Martins führt ein aufregendes Leben – glaubt man ihrem erfolgreichen Instagram-Account. Tausende von Followern sehen sich täglich ihre Bilder an und lassen sich von ihnen motivieren. Doch die Wahrheit ist eine andere: Emma wohnt allein in einem winzigen Apartment in London. Der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, vor die Tür geht sie nur selten. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, hat sie das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Aber dann zieht der gut aussehende Nathan in die Wohnung nebenan – und bringt ihr Leben online und offline von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander …

„Ach Troy“, rief sie aus und wich angeekelt zurück. Der Kater hatte ihr ein Geschenk mitgebracht. Das schlimmste, was er ihr machen konnte: eine Maus. Und zwar eine halb tote, die sich nun mit letzten Kräften in Richtung der Dacheinfassung schleppte, eine grausige Blutspur hinter sich herziehend. „Igitt! Hör auf damit!“ blaffte sie die stoisch dreinblickende Katze an, wohlwissend, wie überflüssig ihre Worte waren.

„Nebenan funkeln die Sterne“ – Lilly Adams
Position 1141/5323 (22 %)

Rezensionsexemplar von NetGalley


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Saturday sentence #41

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

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2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit, wie dein Saturday sentence lautet.


„Unwillkürlich spürte sie tiefes Misstrauen in sich aufsteigen.“

„Die Fotografin“ – Petra Durst-Benning
Leserunde bei Leserunden.de


„Wohin sollte es losgehen?“

Nebenan funkeln die Sterne – Lilly Adams
Im eBook habe ich Position 1941 genommen (Kapitel 10)
Rezensionsexemplar von NetGalley


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Die Frauen der Kamelien-Insel (Tabea Bach)

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch);
Auflage: 1. Aufl. 2018 (28. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340417724X
ISBN-13: 978-3404177240
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel: Kamelien-Insel 2
Preis Taschenbuch: 9,90 €
eBook: 8.99 €
Audio-CD: 9,99 €

Sylvia und Mael besiegeln ihre Liebe und gemeinsam mit fast 300 Gästen feiern sie ihre Hochzeit auf der Kamelien-Insel. Auf der Gästeliste stehen selbstverständlich auch Sylvias beste Freundin Veronika mit ihrem Ehemann Laurent und ihrer kleinen Tochter Lilli. Dieses bezaubernde Wesen hat Sylvia und Mael total in ihren Bann gezogen und bei den Beiden wächst der Wunsch nach einem eigenen, gemeinsamen Kind. Während für den Ausbau der Kamelien-Insel ein Besucher-Zentrum geplant wird und die Gärtnerei insgesamt floriert, vergeht Monat um Monat, aber bei Sylvia stellt sich die erwünschte Schwangerschaft einfach nicht ein. Plötzlich taucht auf der Insel eine junge Frau auf, die behauptet, dass Mael der Vater ihres 7jährigen Sohnes Noah ist. Wird die noch junge Liebe von Sylvia und Mael tatsächlich schon auf die Probe gestellt?


Die Autorin Tabea Bach nimmt ihre Leser in diesem Jahr zum 2. Mal mit auf die (fiktive) Kamelien-Insel in der Bretagne. Der 1. Band der Trilogie erschien am 23.02.2018 unter dem Titel „Die Kamelien-Insel“. Es ist problemlos möglich dieses Buch unabhängig von Teil 1 zu lesen, macht aber für mich – bei einer Trilogie – nicht unbedingt Sinn, da die Geschichte aufeinander aufbaut. Leider verrät der Klappentext auch hier wieder sehr viel von der Handlung des Buches.

Wie auch schon in Band 1 liegt das Hauptaugenmerk auf Sylvia. Im Gegensatz zu ihrer 1. Ehe hat sie Mael aus Liebe geheiratet und deswegen wirkt sie nicht mehr so kühl und unnahbar, wie im 1. Buch. Sie treibt den Ausbau der Kamelien-Gärtnerei voran und plant den Bau eines sehr großen Besucherzentrums während ihr Mann sich, wie gewohnt, um die Zucht der edlen und auch teuren Kamelien kümmert. Ab dem Zeitpunkt, an dem Chloe mit Noah auf der Insel erscheint, weiß ich jedoch nicht, ob ich Sylvia bemitleiden oder bewundern soll, ich mache abwechselnd beides. Auf der einen Seite lässt sie sich von Mael sehr viel gefallen, was in meinen Augen der großen Liebe zu ihrem Mann geschuldet ist, auf der anderen Seite springt sie in den richtigen Momenten problemlos über ihren eigenen Schatten. Eine starke Frau, ohne überheblich zu wirken.

Mael erfüllt in diesem Buch für mich das typische Klischee eines Mannes. Sobald er hat was er sich wünscht, lehnt er sich zurück und stellt alle weiteren Anstrengungen in dieser Sache ein. Mit Noah bekommt Mael das Kind, das er haben möchte. Leider vergisst er bei dieser Sache, dass seine Frau ebenso ein Kind haben möchte – aber sicherlich nicht das einer anderen Frau, sondern ihr eigenes, gemeinsam mit ihrem Ehemann. In seiner Freude Vater geworden zu sein, behandelt er seine Frau manchmal ziemlich rücksichtslos und ich würde ihm gerne ab und zu den Kopf in die richtige Richtung rücken. Sylvia verzeiht ihrem Mann vieles, schluckt ihren Kummer oft auch einfach runter. Vielleicht ist es das, was ihre Liebe ausmacht, ich weiß es nicht. Bei mir würde die ein oder andere Situation einen handfesten Disput auslösen. Als Gärtner ist Mael nach wie vor ein Ass, er lebt für die Kamelien-Zucht.

Noah ist für mich die leidtragende Person in dieser Geschichte. Statt Pariser Luxuswohnung wird er auf eine Insel in der Bretagne verpflanzt und bekommt mal eben einen neuen Vater vorgesetzt. Mit 7 versteht man zwar viele Dinge schon ganz gut, aber dass sein bisheriger Vater nun auf einmal nicht mehr sein Vater sein soll, das löst bei Noah die ein oder andere Kurzschluss-Reaktion aus. Gott sei Dank hat er einen Schutzengel – und das ist ganz sicher nicht seine Mutter.

Zu Chloe, Noahs Mutter, möchte ich gar nicht viel schreiben. Sie ist unsympathisch und handelt vollkommen opportunistisch. Es drängt sich mir als Leserin gleich der Gedanke auf, dass mehr hinter ihrem Handeln steckt als nur die Tatsache, dass sie Mael darüber in Kenntnis setzen möchte, einen Sohn zu haben. Sie ist es auch, die die Kamelien-Insel ernsthaft in Gefahr bringt.

Zum Schluss des Buches begegnet man dann auch einem alten Bekannten wieder – Sir James Ashton-Davonport. Was er wieder aushecken mag um die Insel doch noch in seinen Besitz zu bringen …. das verrate ich nicht.

Neben den Hauptakteuren werden auch alle anderen Darsteller von der Autorin wieder liebevoll in Szene gesetzt. Der Leser trifft sowohl auf bekannte Personen aus Teil 1 sowie auf neue Charaktere, die in der einen oder anderen Art und Weise für den Fortgang der Geschichte wichtig sind.

Die Schreibweise von Tabea Bach ist angenehm und durch die nebenbei einfließenden Schilderungen von typisch bretonischen Gebräuchen oder Spezialitäten, verleiht sie der Geschichte ihre Authentizität.

Im Frühjahr 2019 (29.03.2019) erscheint der 3. und letzte Teil der Trilogie unter dem Namen „Heimkehr auf die Kamelien-Insel“, worauf ich mich schon sehr freue.

[LtaM]: Buch mit mehr als 300 Seiten: 2,00 €

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[Challenge] Flow-Challenge #43

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 421 – 430

421. Wie sieht Dein Auto innen aus?

Hm … mein Auto ist zwar ein Wert- aber auch ein Gebrauchsgegenstand. Ich transportiere 2 Hunde im Kofferraum und dementsprechend gibt es da auch mal Haare, auch im Innenraum. Ansonsten fliegt nicht viel herum, aber es ist auch nicht extrem sauber. 

422. Hast Du in den letzten 5 Jahren neue Freundschaften geschlossen?

Sagen wir mal so. Meine wirklichen Freunde kann ich an einer Hand abzählen. Ich habe in den letzten 5 Jahren viele neue Bekanntschaften geschlossen. Aber nicht jeder neue Bekannte wird auch ein neuer Freund.

423. Welche inneren Widersprüche hast Du?

Die Frage kann ich auf Anhieb nicht beantworten. 

424. Leihst Du gerne Sachen aus?

Kommt darauf an wem und um was es sich handelt. Man lernt im Laufe der Zeit, dass man nicht immer alles so zurück bekommt, wie man es gegeben hat und das ist ärgerlich und führt auch dazu, dass man immer weniger verleiht. Meiner Cousine habe ich kürzlich 3 Hundebücher geliehen und ich bin gespannt, wie ich sie zurück erhalte. Eine verliehene Magnetfeldmatte habe ich nicht mehr im Originalzustand zurückbekommen und das hat mich richtig geärgert. 

425. Wie zeigst Du anderen, dass sie für Dich wertvoll sind?

Indem ich (viel) Zeit mit ihnen verbringe. Manchmal sage ich es auch einfach. :-) 

426. Was macht Dich richtig zufrieden?

Wenn es den Menschen um mich herum gut geht, wenn ich Zeit für Dinge aufwenden kann, die mich ausfüllen und dass ich gesund bin. 

427. Was kannst Du heute noch ändern?

Ich denke man kann Zustände, die einem nicht gefallen, zu jedem Zeitpunkt ändern, man muss nur den Mut dazu haben. 

428. In welcher Hinsicht bist Du immer noch ein bisschen naiv?

Ich glaube immer an das Gute im Menschen und musste da schon manch herbe Niederlage hinnehmen. Mit fortschreitendem Alter wird jedoch auch mein Bauchgefühl für Menschen besser.

429. Wie wird Dein Leben in 10 Jahren aussehen?

Solche Fragen kann ich nur schlecht beantworten. Woher soll ich wissen, was in den nächsten 9 Jahren passiert? Ich hoffe und wünsche, dass alle Menschen die mir wichtig sind gesund sind und es ihnen gut geht, dass meine Eltern hoffentlich auch noch leben. Ich hoffe, dass ich auch in 10 Jahren noch einen oder mehrere Hunde an meiner Seite haben werde und meine Lebensumstände genau so bleiben wie sie sind. In 10 Jahren bin ich 62 Jahre alt, bis dahin kann viel passieren.

430. Mit wem kannst Du stundenlang über belangloses reden?

Ich weiß es nicht – in der Regel rede ich nicht viel über belangloses. Egal mit wem ich mich unterhalte, es dreht sich immer um irgend etwas, was für den einen oder anderen Gesprächspartner eben nicht belanglos sondern wichtig ist. Für mich mag es belanglos sein.

Das waren die Fragen 421 – 430 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

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[Challenge] Flow-Challenge #42

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 411 – 420

411. Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?

„Du wolltest es doch“ von Luise O’Neill. Kann man lesen, muss man aber nicht. 

412. Warum hast Du die Frisur, die Du jetzt trägst?

Ich mag meine langen Haare. 

413. Bist Du von Deinem Mobiltelefon abhängig?

Nein, Gott sei Dank nicht.

414. Weißt Du normalerweise, wann es an der Zeit ist zu gehen?

Ja, das weiß ich. Trotzdem bin ich auch schon mal nicht gegangen, als es Zeit war. 

415. Willst Du immer gewinnen?

Nein, ich bin auch ein guter Verlierer. Sowohl im echten Leben als auch im Spiel. 

416. Gehst Du in die Kirche?

Nein. Ich war seit vielen Jahren nicht mehr in der Kirche, zumindest nicht aus eigenem Antrieb. Bei Einladungen wie z. B. die Goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern etc., da gehe ich natürlich in die Kirche, weil es sich so gehört. Aber nicht, weil ich gläubig bin. 

417. Warst Du gut in der Schule?

Witzig. Ich hatte gerade erst vor kurzem meine Zeugnisse in der Hand. Nein, ich war nicht gut in der Schule, ich war in einigen Fächern sogar grottenschlecht (Mathe z. B.).  

Die Frage „Feierst Du immer Deinen Geburtstag“ tausche ich aus, da ich diese schon in der Flow Challenge # 34 beantwortet hatte.

418. Welchen guten Zweck förderst Du?

Die „Flüchtlingspaten Syrien“ unterstütze ich monatlich mit 20,00 €.

419. Wie oft am Tag bist Du auf Facebook?

Das kommt auf den Tag an. :-)
Mein Mann und ich sind selbständig und ich kann von zu Hause aus arbeiten, da wir unser Ladengeschäft im Haus integriert haben. An manchen Tagen habe ich richtig viel zu tun mit Buchhaltung, Telefon und Kundschaft, an anderen Tagen habe ich viel Freiraum. Natürlich nutze ich dann auch Facebook, ich würde lügen, wenn ich anderes behaupte. Aber ich bin weder süchtig noch muss ich dort permanent vorbeischauen. Ich kann auch tagelang ohne auskommen.

420. Fürchtest Du Dich im Dunkeln?

Kommt drauf an, wie dunkel es ist. Fürchten ist auch nicht das richtige Wort, eher „fühlst Du Dich unwohl…?“ Im Winter kennen meine Hunde die Welt ja nur wenn es dunkel ist, da es morgens und abends einfach kein Tageslicht mehr hat. Mit den Hunden gehe ich auch gerne im Dunkeln ohne Angst zu haben. Alleine wäre ich wohl dort nicht unterwegs.

Das waren die Fragen 411 – 420 von 1.000

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Saturday sentence #40

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

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„Du hast …“ rief Mael erstaunt.“

Die Frauen der Kamelien-Insel“ – Tabea Bach
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Du wolltest es doch (Louise O’Neill)

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2176 KB
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Carlsen (25. Juli 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551583862
ISBN-13: 978-3551583864
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel: Asking For It
Preis eBook: 12,99 €
Preis gebundenes Buch: 18,00 €

Du wolltest es doch 

Ehrlich gesagt, weiß ich gerade nicht, wie ich dieses Buch rezensieren soll. Vorweg – ich habe bei 86 % des Buches aufgehört zu lesen und das auch schon vor gut 3 Wochen. Bis heute habe ich mir jeden Tag vorgenommen, den Rest des Buches auch noch zu lesen; leider juckt es mich so gar nicht in den Fingern, das tatsächlich auch zu tun. Also habe ich beschlossen, dass ich es bei 86 % belasse.

Auf „Du wolltest es doch“ bin ich im August durch eine Rezension auf Facebook aufmerksam geworden. Diese Rezensentin brannte förmlich für dieses Buch bzw. das darin verarbeitete Thema. Ihre Rezension war wirklich sehr mitreißend und deswegen wollte ich dieses Buch lesen. Kurze Zeit später begegneten mir Rezensionen und Besprechungen dazu fast täglich auf meiner Facebook-Timeline und es stellte sich wieder einmal heraus, dass ich bei Büchern, die so extrem beworben/gehyped werden, zuerst einmal abwarten sollte, bevor ich danach greife. Ich weiß nicht, warum das so ist – aber die Erfahrung zeigt es.

Worum geht es?

Es geht um Emma. Emma ist 18 Jahre alt. Sie sieht gut aus und jeder möchte mit ihr befreundet sein. Emma genießt es, sie kostet es regelrecht aus, dass sie permanent im Mittelpunkt steht und um diesen Status zu halten, ist ihr jedes Mittel recht. Sie macht Witze auf Kosten anderer und ihre Gefolgschaft findet das toll, sie zieht sich aufreizend an, um auch wirklich von jedem gesehen zu werden, sie hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen und sie macht auch nicht davor Halt, den Freund ihrer besten Freundin anzugraben. Ihr Leben ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Eltern sie nach einer Party morgens bewusstlos vor ihrer Haustüre finden.

Was war passiert?

Emma war mit ihren Freundinnen auf einer Party und hat reichlich Alkohol intus. Ich weiß nicht, ob ihr der Alkohol tatsächlich nicht gereicht hat oder ob sie vor Paul O‘Brien angeben wollte, auf jeden Fall wirft sie noch eine Pille ein (die sie von Paul O‘Brien bekommen hat). Anschließend verschwindet sie mit ebenjenem Paul im Schlafzimmer und von da an hat sie einen Filmriss.

Am nächsten Tag finden ihre Eltern sie in erbärmlichem Zustand vor der Türe und abgesehen von ihrer partiellen Amnesie hat sie auch noch einen extremen Sonnenbrand, so dass sie ein paar Tage zu Hause bleibt und sich auskuriert. Als sie wieder zur Schule geht wird sie von allen gemieden, auch von ihrer besten Freundin. Leider kann Emma sich nicht erklären, warum das so ist. Sie weiß noch nicht, dass außer ihr alle die Bilder dieser Nacht auf Facebook gesehen haben.

Wurde Emma das Opfer einer Vergewaltigung oder ist sie tatsächlich einfach nur eine Schlampe?


Mit diesem Buch hat die Autorin Louise O‘Neill ein brandaktuelles Thema aufgegriffen. Missbrauch, egal ob physisch oder psychisch, ist etwas, was das Opfer für den Rest seines Lebens begleitet. Es ist wichtig und richtig, dass auch in Büchern solche Themen aufgegriffen werden. Missbrauch ist leider noch immer ein großes Tabu-Thema.

Es geht um die Frage ob Emma an dem was ihr passiert ist selbst schuld ist – weil sie freiwillig mit Paul ins Schlafzimmer gegangen ist – oder ob an ihr strafbare Handlungen vorgenommen wurden. Fakt ist: Emma erinnert sich an nichts.

Das ist einer der Kritikpunkte, die ich habe: Emma erinnert sich an nichts und der Leser weiß von daher überhaupt nicht, was wirklich passiert ist. Das Einzige, was man als Leser von dieser Nacht erfährt ist die Beschreibung der Fotos, die Emma bei Facebook findet.

„Auf dem nächsten Foto stecken seine Finger im Körper des Mädchens (in mir, mir, oh Gott, mir wird schlecht) aber sie rührt sich nicht. Sie liegt immer noch genauso reglos da wie vorher. Ihr Kopf und ihre Schultern hängen über die Bettkante. Dylan drückt ihre Beine auseinander und winkt die Kamera näher, die nächsten Fotos zeigen rosig entblößtes Fleisch ….“

Schon im Klappentext steht „Nein, richtig sympathisch ist Emma nicht“ und sie ist es tatsächlich nicht. Die Autorin hat hier eine Hauptprotagonistin angelegt, die einem vom 1. Satz an dermaßen unsympathisch ist, dass ich gar nicht weiß, wie ich mich mit ihr identifizieren soll, damit ich das, was ihr passiert, als schrecklich erachten kann. Ich kann es leider nicht. Emma ist schrecklich …..

Der Schreibstil der Autorin ist in meinen Augen leider nicht viel besser. Gedanken von Emma werden manchmal in Klammern und als Kursivschrift eingefügt, manchmal aber eben auch nicht und ich fand es sehr verwirrend.

Auch ist nicht immer klar erkennbar, welche/r der ProtagonistInnen gerade erzählt und ob es sich um Gegenwart oder Vergangenheit handelt. Manchmal fehlt da einfach ein Übergang.

Das Buch ist in 2 Teile aufgegliedert.

Im 1. Teil lernen wir Emma und ihre Freundinnen kennen und erfahren etwas darüber, wie Emma generell tickt incl. dem Partyabend, von dem die wichtigsten Informationen für den Leser jedoch im Verborgenen bleiben.

Der 2. Teil handelt ca. 1 Jahr nach dieser verheerenden Partynacht und der Leser erfährt, wie es Emma zwischenzeitlich geht. Ihr Fall soll nun endlich vor Gericht gebracht werden und nach 1 Jahr wird noch immer in Presse und TV von „Dem Mädchen aus Ballinatoom“ berichtet. Außerhalb der häuslichen 4 Wände gleicht alles einem Spießrutenlauf, weswegen Emma sich überwiegend zu Hause aufhält und da die meiste Zeit alleine in ihrem Zimmer.

Ihre Eltern machen mich rasend und ich bin sicher, dass die ganze Geschichte anders verlaufen wäre, hätten ihre Eltern auch nur für 5 Cent Arsch in der Hose. Der einzige Mensch, der meiner Meinung nach klar im Kopf ist, ist ihr Bruder Bryan. Leider steht er alleine auf verlorenem Posten.

Da ich das Buch nicht beendet habe, weiß ich natürlich auch nicht, wie die Geschichte für Emma ausgegangen ist.

Hätte die Autorin eine sympathische Protagonistin geschaffen, mit der ich hätte mitleiden können, hätte ich das Buch sicher nicht vor dem Ende aus der Hand gelegt. So muss ich – leider – sagen, dass es mich nicht im geringsten interessiert, wie die Geschichte endet.

Das Thema Vergewaltigung und wie damit in der Gesellschaft umgegangen wird, ist sicherlich ein wichtiges Thema über das geredet und geschrieben werden sollte – aber doch bitte nicht so!

[LtaM] Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €


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