Freitags-Füller #22

Die Idee für den „Freitags-Füller“ habe ich bei Barbara von scrap-impulse gefunden.

freitagsfueller

Barbara gibt Satzteile vor, die man einfach nur mit seinen Worten ergänzen muss.
Die blauen Eintragungen sind jeweils meine Ergänzungen.

1. Nach welchen Kriterien ich die einzelnen Stationen meines Fitness-Trainings absolviere, hängt von meiner Tagesform ab. 

2. Es ist schon 10.22 Uhr und ich habe noch keinen blassen Schimmer, welches Essen ich um 13.00 Uhr auf den Tisch bringen könnte.

3. In meinem Bett bin ich viel zu selten anzutreffen und darüber ärgere ich mich jeden Morgen erneut. 🙂

4. Meine Besuche im Fitness-Center haben sich bis jetzt wieder mal richtig gelohnt. So langsam beginne ich Fett ab- und Muskelmasse aufzubauen. *freu*

5. Anstatt sich auf das Schöne, Positive zu konzentrieren, mache ich mir oftmals viel zu viele Gedanken über Dinge, die noch gar nicht passiert sind.

6. Am letzten Montag waren wir in einem wirklich guten Restaurant anlässlich des Geburtstages eines Freundes eingeladen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Besuch im Fitness-Center, morgen habe ich nix besonderes geplant, außer standardmäßig zum Hundeplatz zu gehen und Sonntag möchte ich relaxen und gar nix tun!

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Freitag und ein ebenso schönes Wochenende.

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[Challenge] Flow-Challenge #29

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 281 – 290

281. Denkst Du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?

Oft nicht, aber schon ab und an mal. Zum Beispiel frage ich mich, wie man kernlose Trauben oder kernlose Wassermelonen vermehren kann. Die Antwort darauf macht mich nachdenklich, denn ohne Genmanipulation geht heute nix mehr. Die Menschen wollen aber keine Kerne in den Trauben, weswegen es zu 90 % nur noch kernlose Trauben im Supermarkt gibt. Ich würde die Variante mit Kernen bevorzugen. Generell bezieht sich mein Nachdenken in Bezug auf die Herstellung von etwas gerne auf den Aspekt des Umweltschutzes, unter dem es produziert wird.

282. Wirst Du am meisten jünger oder älter geschätzt?

Ich werde grundsätzlich jünger geschätzt als ich bin. Das ist auch gut so. 🙂

283. Bist Du romantisch?

Sehr.
Mein Mann leider eher weniger.

284. Wonach suchst Du Deine Kleidung aus?

Nach dem Aspekt der Bequemlichkeit.
Wenn etwas toll aussieht, ich mich aber darin nicht wohl fühle, passt es nicht zu mir.

285. Was war ein Wendepunkt in Deinem Leben?

2015 – meine Offenheit gegenüber Flüchtlingen.
Das hat mein Leben in vielerlei Hinsicht verändert.

286. Hast Du schon Mal jemanden zum weinen gebracht?

Ja, meine beste Freundin.
Freunde sollen sich die ungeschminkte Wahrheit sagen und die tut manchmal weh.

287. Wie zufrieden bist Du mit Deinem Körper?

Seit ich regelmäßig ins Fitness-Center gehe werde ich immer zufriedener. Bis zum absoluten Punkt der Zufriedenheit wird noch eine Menge Zeit vergehen, vielleicht komme ich dort auch nie an, aber ich bin auf dem Weg und das macht mich gerade sehr zufrieden.

288. Sagst Du immer die Wahrheit, auch wenn Du eine Person damit verletzen könntest?

Leider – ja!
Ich bin schonungslos ehrlich.

289. Trägst Du täglich Make-Up?

Nein. Ich habe mich noch nie regelmäßig geschminkt.
Früher ab und an mal, wenn ich zu einer Party gegangen bin, aber da auch eher nur Wimperntusche und Kajalstift um meine Augen zu betonen.

290. Gehst Du gerne zum Friseur?

Meine Haare sind lang und nicht stufig geschnitten. Das bedeutet, dass ich mir die Haare selbst schneide, sowohl in der Länge als auch das Pony. Zum Friseur gehe ich mal für Farbe oder Strähnchen, aber eher selten. Nicht, weil ich nicht gerne gehe, sondern weil das bei Langhaarfrisuren immer so sauteuer ist.

Das waren die Fragen 281 – 290 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

Nun wünsche ich Dir einen schönen Sonntag!

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Mittendrin Mittwoch #56

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.

In welchem Buch liest du gerade?

Ich lese gerade das Buch „Die 7 Farben des Blutes“

Klappentext:

Er hasst sie, er jagt sie, er tötet sie …

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde … 


Robert und Maxim saßen sich an den beiden Schreibtischen gegenüber. Beide hatten die Telefonhörer zwischen Ohr und Schulter geklemmt. An der Wand hing eine zwei mal drei Meter große Karte von Berlin. Daneben eine Reihe von Fahndungsfotos. Der Schrank gegenüber stand offen, Akten quollen heraus wie ein Hefekuchen aus seiner Form. Zwei Zimmerpflanzen kämpften gegen die permanente Dürre in den Töpfen. Die Möbel waren hässlich, aber das waren sie auch schon, als sie zur Jahrtausendwende angeschafft wurden. Plötzlich brüllte Maxim in den Hörer.

Die 7 Farben des Blutes – Uwe Wilhelm – Seite 253

Leserunde bei Leserunden.de


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Das Leuchten einer Sommernacht (Ella Simon)

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442485916
ISBN-13: 978-3442485918
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Preis eBook: 8,99 €

Klappentext:

Lynne lässt Träume wahr werden: Ihre Organisation erfüllt die Herzenswünsche schwerkranker Kinder. Ausgerechnet ein Wunsch entpuppt sich aber für sie selbst als Albtraum, denn plötzlich steht ihre Jugendliebe vor ihr: Reed Rivers war ein rebellischer Teenager, heute ist er ein umschwärmter Rugbystar, ein walisischer Nationalheld. Und er scheint den Tag nicht vergessen zu haben, an dem Lynne ihn sitzen ließ. Zum ersten Mal wünscht Lynne sich selbst etwas – nämlich dass Reed wieder aus ihrem ruhigen Leben verschwindet. Doch da ist auch die Erinnerung an leuchtende Sommernächte und das Gefühl, dass sie sich lange genug gegen die große Liebe gewehrt hat

Kann man an die Vergangenheit anknüpfen?

Lynne ist die neue Leiterin der Wunschagentur „Gute Fee“ und der erste Wunsch, den sie in ihrer neuen Position erfüllen wird, ist ein Zusammentreffen der 9jährigen – an Mukoviszidose erkrankten – Winnie mit ihrem Lieblings-Rugby-Team „Cardiff Greens„

Der Tag fängt jedoch schon äußerst schlecht an – wegen eines Verkehrsrowdys muss Lynne sich in Windeseile einmal komplett umkleiden und auf dem Weg zu ihrem Termin wird sie dann auch noch von der Polizei gestoppt. Trotz aller Widrigkeiten schafft sie es jedoch, rechtzeitig am Trainingscenter zu sein.

Tage die so schlecht anfangen, dass man am besten wieder ins Bett kriechen würde, haben oftmals die Option „schlimmer geht immer“ und so sieht sich Lynne bei der Vorstellung des neuen Kapitäns der Mannschaft Auge in Auge mit Reed Rivers, dem Mann, der ihre Jugendliebe war und den sie seit 12 Jahren nicht mehr gesehen hat. Wenn es nach Reed ginge, würden sie genau dort wieder anknüpfen, wo sie damals aufgehört haben, aber Lynne muss zuerst mit einem Punkt aus ihrer Vergangenheit ins Reine kommen.


Es gibt Bücher, die saugen einen ab der 1. Seite regelrecht in sich auf. „Das Leuchten einer Sommernacht“ gehört definitiv dazu. Wie auch schon der Vorgänger, konnte mich auch dieses Buch von Anfang an begeistern. Es ist nicht zwingend notwendig „Ein Gefühl wie warmer Sommerregen“ zu kennen, jedes Buch kann für sich alleine stehen. Es ist jedoch ein schönes Gefühl, wenn man alte Bekannte wieder trifft. Zwischendurch setzt die Autorin immer mal wieder Rückblenden ein, so dass man an zurückliegende Ereignisse erinnert wird, auch, wenn man das erste Buch vor fast genau 1 Jahr gelesen hat.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen nicht nur Lynne und Reed, die ihre gemeinsame Basis wieder finden müssen, sondern auch die 9jährige Winnie und ihre Mutter Jen, deren Leben durch die schwere Krankheit ihrer Tochter geprägt ist. Beide Handlungen laufen parallel und beide sind gleich stark, es gibt also nicht den klassischen Haupt- und Nebenstrang. Die Personen werden im Laufe der Zeit miteinander verbunden, die Handlungsstränge laufen aber nicht ineinander über.

Wie auch schon im 1. Buch sind die Charaktere glaubwürdig und realistisch angelegt. Ella Simon schafft es, die Personen dem Leser wirklich nahe zu bringen, so dass man mit ihnen fühlt, hofft und bangt. Alle entwickeln sich und durch ihre persönlichen Schicksale müssen sie streckenweise auch schon mal durch ein Tal der Tränen gehen.

Die Handlung wird aus den Perspektiven Reed, Lynne und Jen erzählt, so dass man als Leser wirklich nah an den Gedanken der einzelnen Personen dran ist.

Bei Lynne fragt man sich oft, warum sie in ihrem Beruf so extrem aufgeht – kranken Kindern Wünsche zu erfüllen ist mit Sicherheit kein einfaches Betätigungsfeld. Gibt es in Lynnes Vergangenheit etwas, was sie in dieser Hinsicht so stark geprägt hat?

Reed besitzt heute all das, was man sich von einem Mann wünscht. Er sieht gut aus, kann sowohl witzig als auch ernsthaft sein, verfügt über jede Menge Einfühlungsvermögen, gerade in Bezug auf Winnie, und von seinem früheren ADHS ist nichts mehr zu spüren. Er würde am liebsten genau dort weitermachen, wo Lynne und er vor 12 Jahren aufgehört haben. Aber so einfach ist das leider nicht.

Jen ist alleinerziehend und lebt mit Winnie in einer kleinen Wohnung über dem Pub, in dem sie auch arbeitet. Ihr Mann Jack hat sich auf und davon gemacht, weil er mit der Krankheit seiner Tochter nicht klar gekommen ist. Ihr Chef Oliver ist zwar ein mürrischer Kerl, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Als Winnie sich einer schweren OP unterziehen muss ist Oliver immer an Jens Seite und auch sonst hat er sehr viel Verständnis für die Beiden.

Alles in allem bekommt der Leser hier einen rundherum gelungenen Wohlfühlroman vorgelegt, der sich aber auch mit tiefergehenden Themen beschäftigt und mit Sicherheit nicht gleich in Vergessenheit gerät, sobald man das Buch geschlossen hat.

Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

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[Challenge] Flow-Challenge #28

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Die aktuellen Fragen sind wieder von Nana vorgegeben. Ich freue mich, dass sie einen weiteren Beitrag geschrieben hat. Hier meine Antworten: 

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 271 – 280

271. Setzt Du Dir Regeln, die Du Dir selbst ausgedacht hast?

Nein, eigentlich brauche ich keine Regeln.

272. Bedauerst Du etwas?

Ich denke jeder Mensch bedauert irgendwann in seinem Leben Dinge, die er getan oder nicht getan hat. Heute ärgere ich mich, dass ich in der Schule nicht mehr gelernt und das Abitur gemacht habe, ich hätte dann (aus heutiger Sicht) Tiermedizin studiert. Ich bedauere, dass ich aufgehört habe Gitarre zu spielen, und solche Dinge eben. Nix gravierendes …

273. Welchen Zeichentrickfilm magst Du am liebsten?

Ich habe keinen favorisierten Zeichentrickfilm.

274. Was würdest Du Deinem Kind gerne fürs Leben mitgeben?

Mein Kind ist ja nun schon 20 Jahre alt und nicht mein leibliches Kind, aber ich glaube das macht keinen Unterschied.

„Beurteile Menschen nicht nach dem was sie sagen, sondern nach dem was sie tun“
und
„Wo auch immer Dich das Leben hintreibt, vergiss nie den Weg nach Hause“

275. Wann hast Du zuletzt ein Bild ausgemalt?

Das ist schon viele Jahre her – ich kann mich leider nicht an ein Datum oder eine Jahreszahl erinnern. 😦

276. Mit wem stöberst Du am liebsten in Erinnerungen?

Momentan mit meinem Sohn. Wir vergleichen die Fotos meiner Kindheit/Jugend in Deutschland mit den Erinnerungen seiner Kindheit/Jugend in Syrien. Ansonsten stöbere ich gerne mit den Menschen, die auch Teil dieser Erinnerungen sind.

Die Frage 277 von Nana tausche ich aus – ich habe diese schon in meiner Flow-Challenge #26 beantwortet.

277. Wärst Du gerne wieder Kind?

Definitiv – Nein!!
Vielleicht gerne ein paar Jahre jünger, aber Kind möchte ich nicht nochmal sein. Am besten war das Alter zwischen 30 und 40, da würde ich gerne wieder hin wollen.

278. Gehst Du gerne ins Kino?

Ja, manche Filme wirken nur im Kino so richtig.
Da Kino aber ein wirklich teurer Spaß geworden ist, gönne ich mir das nicht sehr oft.

279. Wie großzügig bist Du?

Manchmal zu großzügig. 😀

280. Wie geht es Dir wirklich?

Momentan bin ich nervlich ein wenig angeschlagen, ich hab sehr nah am Wasser gebaut und manchmal reicht nur ein einziges Wort dass ich mich komplett in Auflösung befinde. Eine solche Phase hatte ich schon einmal und die hat wohl mit den Wechseljahren zu tun. Normalerweise habe ich Nerven wie Drahtseile, weswegen mich dieser aktuelle Zustand schon ein wenig nervt.

Das waren die Fragen 271 – 280 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

Nun wünsche ich Dir einen schönen Sonntag!

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Saturday sentence #34

Saturday sentence ist eine Aktion die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit wie dein Saturday sentence lautet.

Wollte wissen, wie es ihnen erging, ob die Zimmer sauber und das Essen erträglich waren.

Uwe Wilhelm – Die 7 Farben des Blutes
Leserunde auf Leserunden.de


Ich bin aktuell erst auf Seite 132, von daher weiß ich noch nicht genau um was es bei diesem Satz geht.

Es ist auf jeden Fall Staatsanwältin Helena Faber, die ihre beiden Töchter anruft. Ich weiß jedoch noch nicht, warum das Essen erträglich sein soll … die beiden Mädchen sind wahrscheinlich nicht zu Hause, sonst wüsste Helena ja, wie das Essen schmeckt 🙂

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Mein Lesemonat Juli 2017

Hallo Ihr Lieben,

schon wieder ist ein Monat dahin.
Geht es nur mir so, dass die Zeit rast?

Der Juli war buchtechnisch gesehen gar nicht so schlecht, ich hab wieder ein wenig mehr gelesen, als in den Monaten vorher.

Beendet im Juli:

Die Tochter des Schmieds – Selim Özdogan – 252 Seiten

Komplett gelesen im Juli:

Südsternjahre 1 – Rebecca Maly – 95 Seiten
Südsternjahre 2 – Rebecca Maly – 68 Seiten
Südsternjahre 3 – Rebecca Maly – 80 Seiten
Südsternjahre 4 – Rebecca Maly – 64 Seiten
Südsternjahre 5 – Rebecca Maly – 65 Seiten

Begonnen im Juli: 

 

Herbstlande – F. Siegmund/S. Kempin/V. Kaiser/T. Lohwasser – 152/362 Seiten
Das Leuchten einer Sommernacht – Ella Simon – 228/401 Seiten

= 1.004 gelesene Seiten (entspricht 32,4 gelesenen Seiten/Tag)

Verglichen mit Juli 2016 habe ich in diesem Monat 500 Seiten weniger gelesen. 

Wie war Dein Lesemonat?
Kennst Du eines von den Büchern, die ich im Juli gelesen habe?
Wenn ja, welches hast Du gelesen und wie hat es Dir gefallen?

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Südsternjahre 1 – 5 (Rebecca Maly)

Format: Kindle Edition
Verlag: Edel Elements (6. Juli 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch

Preis:
1. Teil – 0,99 €
2. Teil bis 5. Teil – 1,99 €

Klappentext: 

„Südsternjahre – Die Australien-Saga“ 
Die mutige Reise einer Forscherin Ende des 19. Jahrhunderts und eine bewegende Dreiecksgeschichte: 
Cambridge, Mai 1880 / Die 27-jährige Florence Niles ist Wissenschaftlerin durch und durch – doch als Frau darf sie ihre Leidenschaft und Interessen für ferne Länder und Kulturen nicht frei ausleben. Auf Umwegen bekommt die Völkerkundlerin dann die lang ersehnte Chance: Sie geht eine Zweckehe mit dem wohlhabenden Ernest Furnish ein und plant mit ihm eine Forschungsreise nach Australien. Doch noch während der Überfahrt lernt sie einen attraktiven Schweden kennen, der die Zukunftspläne der sonst so zielstrebigen Forscherin gehörig durcheinanderbringt und bald nicht nur ihre Expedition gefährdet  … 
„Südsternjahre“ ist eine ergreifende Lovestory und zugleich die Entwicklungsgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die ihrem Herzen folgt!
 

England im Jahr 1880

Florence Niles kann sich glücklich schätzen – ihr Vater (Dozent an der Universität von Cambridge) bzw. ihre Eltern haben es ihr erlaubt, Völkerkunde zu studieren. Im Jahr 1880 ist das nicht unbedingt an der Tagesordnung. Leider ist es Frauen zur damaligen Zeit noch nicht erlaubt, einen Abschluss zu erlangen, weswegen Florence mit ihrem Beruf nun trotzdem nichts anfangen kann. Dass sie studiert hat, zudem noch genau weiß was sie möchte und bei Diskussionen nicht immer unbedingt damenhafte Zurückhaltung wahrt, ist sicherlich mit ein Grund dafür, dass Florence mit 27 Jahren noch unverheiratet ist.

Auf einem Fest lernt sie den Wissenschaftler Ernes Furnish kennen. Dieser ist fasziniert von Florence und ihrem Wissen sowie ihrem Wissensdurst und erzählt ihr, dass er gerade eine Forschungsreise nach Australien plant. Auf normalem Wege könnte Florence ihn niemals zu dieser Expedition begleiten, also lässt sie sich auf eine Scheinehe mit Ernest ein. Auf der langen Überfahrt lernt sie den Schweden Magnus Fredriksson und seinen Diener Tom kennen. Auch wenn sie sich bei der Ankunft in Australien aus den Augen verlieren, so werden sich ihre Wege bald wieder kreuzen.

Neben dem Erzählstrang von Florence und Ernest gibt es noch Jarli, einen jungen Aboriginee, der gemeinsam mit seinem Großvater auf den Traumpfaden wandelt. Sein Großvater wird von den Weißen erschossen und er selbst wird zu Zwangsarbeiten herangezogen.


Rebecca Maly führt den Leser mit ihrem eSerial „Südsternjahre“ nach Australien in die Jahre 1880 und folgende.

Ich liebe Bücher die in Australien spielen und so sind mir die Sitten und Gebräuche der Ureinwohner, wie z. B. auf Traumpfaden zu wandeln, nicht ganz fremd. Es ist mir aber ebenso wenig fremd, wie abartig sich zur damaligen Zeit die Weißen gegenüber den australischen Ureinwohnern verhalten haben. Die Autorin hat diesen Umstand in genau dosiertem Maße in die Geschichte einfließen lassen. Man bekommt einen Einblick, ohne davon erschlagen zu werden (kleines Wortspiel).

Wie üblich bei einem Buch von Rebecca Maly, taucht man als Leser gleich in die Handlung ein. Die Charaktere sind authentisch angelegt und man kann sich mit ihnen identifizieren. Allerdings habe ich mich beim Verzehr der landesüblichen „Kostbarkeiten“ dann doch ein wenig von den Protagonisten distanziert.

In der Beziehung Florence – Ernest ist für mich eindeutig Florence der stärkere Part. Sie ist zwar eine Frau und hat mit den Gegebenheiten, die sie in Australien vorfindet, anfangs ihre Probleme, aber sie fügt sich schnell ein und sie würde ganz sicher auch ohne Ernest ihren Weg gehen. Ernest ist zurückhaltend und ein wenig introvertiert, aber auch er muss sich bei ihrer Expedition im Outback mehr als einmal beweisen. Ihre Scheinehe wird auch nicht immer eine Scheinehe bleiben, aber bis zur großen Versöhnung müssen sie gemeinsam ein paar Abenteuer bestehen und bringen sich dabei natürlich auch in Lebensgefahr.

Auch Magnus Fredriksson und sein Diener Tom spielen eine große Rolle und man sollte seinem Bauchgefühl nachgeben, wenn es sich in Bezug auf Magnus regt. Sonderlich sympathisch ist er nicht, aber diese Beschreibung trifft seinen Charakter noch nicht einmal im Ansatz.

Der parallel laufende Erzählstrang von Jarli ist am Anfang für den Leser etwas verwirrend, da es keinen Zusammenhang zwischen den Erzählungen zu geben scheint. Es sollte aber klar sein, dass sich die Schicksale an irgend einem Punkt der Geschichte treffen und die Zusammenhänge offenbart werden.

Viele Gedanken von Florence bekommt man in Form von Briefen an ihre Freundin zu lesen, der Rest wird von einer 3. Person erzählt.

Das Buch ist als eSerial angelegt und besteht aus 5 Teilen. Buch 1 umfasst 95 Seiten, Buch 2 besteht aus 68 Seiten, Buch 3 aus 80 Seiten, Buch 4 aus 64 Seiten und Buch 5 aus 65 Seiten. Ich finde die Größe genau passend, denn so kann man sich jedes Buch häppchenweise in ca. 1 Stunde (oder weniger) zu Gemüte führen und kann am Ende des Buches den Reader schließen, ohne dass man z. B. nach der Mittagspause mitten in der Geschichte aufhören muss. Alle 5 Teile haben ein anderes Cover und diese sind echte Eyecatcher.

Ich freue mich schon auf den nächsten historischen Roman von Rebecca Maly, der voraussichtlich 2018 erscheinen wird.

Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

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Die Tochter des Schmieds (Selim Özdogan)

Taschenbuch: 317 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 3 (28. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746627346
ISBN-13: 978-3746627342
Preis Taschenbuch: 8,99 €
Kindle-Edition: 7,99 €

Klappentext:

„Glanz meiner Augen“ nennt der Schmied seine Lieblingstochter Gül. Weil ihre Mutter, die schön war wie ein Stück vom Mond, früh stirbt, glaubt das Mädchen, besonders auf seine jüngeren Schwestern achtgeben zu müssen. Gül ist klein, aber stark, vor allem jedoch kann sie lieben und weiß, daß man sich von nichts schrecken lassen darf. Schlicht und poetisch erzählt Selim Özdogan vom Leben in einem anatolischen Städtchen, vom Geschmack der Sorglosigkeit im Sommer, von Sprüchen der Ahnen und ungeduldigen Wünschen der Jungen. Die Geschichte von Gül ist voll Zärtlichkeit, Leid und Sehnsucht wie der anatolische Blues.

Gül – „Glanz meiner Augen“

Timur ist 11 als sein Vater stirbt. Mit 16 Jahren übernimmt er die Schmiede des Vaters, die bis dahin von seiner Mutter vermietet wurde. Mit 25 führt Timur ein behagliches Leben, sein Beruf als Schmied macht ihm Spaß, er sitzt gerne in den Teehäusern und raucht eine Wasserpfeife und wenn er Abwechslung braucht fährt er einfach in die nächste größere Stadt. Er selbst hat nicht das Bedürfnis zu heiraten, es fehlt ihm an nichts. Seine Mutter ist jedoch anderer Meinung und so arrangiert sie die Hochzeit zwischen Fatma und Timur.

Das Buch „Die Tochter des Schmieds“ erzählt die Geschichte der erstgeborenen Tochter Gül, die in den 1940er Jahren in einem kleinen Dorf in Anatolien aufwächst. Nachdem Fatma noch 2 weitere Mädchen zur Welt gebracht hat erkrankt sie an Typhus und stirbt. Nun steht Timur alleine mit 3 kleinen Kindern da, aber da er sich um keinen Preis von den Mädchen trennen möchte, braucht er eine Mutter für seine Kinder und so heiratet er recht schnell nach der Beerdigung von Fatma die 19jährige Arzu. Gemeinsam mit Arzu bekommt Timur noch Tochter Nalan und den lang ersehnten Sohn Emin. Arzu jedoch ist mit ihrer Rolle als Mutter von 5 Kindern überfordert und so überlässt sie gerne Gül die Rolle der Aufpasserin, während sie sich mit ihren Freundinnen trifft oder anderweitig beschäftigt ist. Um ihrer Rolle als „Mutter“ gerecht zu werden bricht Gül die Schule ab und macht eine Ausbildung als Schneiderin, während ihre Schwester Melike Fremdsprachen studiert und Sibel Dorflehrerin wird.

Mit 15 Jahren heiratet Gül den Bruder ihrer Stiefmutter und bekommt bald selbst 2 Kinder. In den 1960er Jahren geht ihr Mann Fuat nach Deutschland um dort Arbeit zu finden und ein besseres Leben zu beginnen. Anfangs wehrt Gül sich noch dagegen ihrem Mann zu folgen, aber nach 1 Jahr beschließt sie, ihre beiden Kinder vorübergehend bei ihrer Schwiegermutter zu lassen und ihrem Mann in das unbekannte Land zu folgen.

Der Autor Selim Özdogan zeichnet in seinem Buch das Bild einer anatolischen Familie, wie es zur damaligen Zeit Usus war, mit allen seinen Traditionen.

Gül ist eher die schüchterne und zurückhaltende Tochter, die niemals aufbegehrt oder sich auflehnt und alle Arbeiten, die ihr ihre Stiefmutter aufbürdet, ohne zu Murren verrichtet. Auch auf die Avancen eines Jungen, der ihr sehr gefällt, geht sie nicht ein. Mehrfach hatte sie die Möglichkeit, aber Gül lässt sie verstreichen. Ist es ihre Kultur, die es ihr verbietet oder ihr Pflichtbewusstsein? Vielleicht ist es eine Mischung aus beidem, dass sie ihren Schwarm ziehen lässt um dafür später einen älteren Mann zu heiraten, der sich nicht sonderlich viel für seine Frau interessiert.

Im Gegensatz zu ihren Geschwistern macht Gül in diesem Buch keine große Entwicklung durch. In Anbetracht der Tatsache, dass es im September 2012 den Nachfolger „Heimstraße 52“ gab, ist das jedoch auch nicht weiter verwunderlich. Und am 18.07.2017, also vor wenigen Tagen, ist der 3. Teil „Wo noch Licht brennt“ erschienen – es geht also weiter mit der Geschichte von Gül.

Leider ist der überaus poetische und malerische Schreibstil, der von vielen LeserInnen/RezensentInnen so hoch gelobt wird, gerade das, was mir nicht so gut gefallen hat an diesem Buch. Der Autor schafft es leider nicht, mich mit dieser Art der Erzählung an seine Protagonisten zu fesseln – ich brauchte recht lange um das Buch zu lesen, obwohl die Geschichte über Güls Leben interessant ist.

 Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 300 Seiten: 2,00 €

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Mittendrin Mittwoch #55

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.

In welchem Buch liest du gerade?

Ich lese gerade das Buch „Herbstlande“ zu dem es im August/September eine größere Blog-Tour geben wird.

Klappentext:

Sie musste Nathan retten – um jeden Preis!
Nachdem sich ihr sehnlicher Wunsch, mit ihrem Nathan ein Kind zu bekommen, nicht erfüllt, greift Scarlett Hayden in ihrer Verzweiflung zu einem alten Zauber: Wenn man in der Halloween-Nacht einen Wunsch in einer Kürbisfratzenflamme verbrennt, soll er sich erfüllen.
Doch in ihrer Ungeduld bricht Scarlett die wichtigste Regel: Sie wirft den kleinen Zettel mit dem großen Wunsch bereits Ende August in die Kürbisflamme und setzt so eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in Gang: Nach einem Autounfall fällt ihr geliebter Nathan ins Koma. Von einem geheimnisvollen Wesen aus Kerzenflamme und Kürbismagie erfährt Scarlett von ihrer einzigen Chance, Nathan zu retten: Sie muss in die Herbstlande reisen und die Kürbiskönigin um Erlösung bitten.
So begibt sich Scarlett auf eine gefährliche und gleichsam fantastische Reise in die Gefilde der Länder September, Oktober und November, wo Laubdrachen und Mitternachtsraben, Fleder-Schrecken und Lygnisse, Spiegelwälder und Kürbiswichtel nur ein kleiner Teil der Dinge sind, die ihr begegnen …


„Was ist das für ein Ort?“, fragte Scarlett. Der Drache hielt an. Sein Laubschuppenkleid hatte sich immer mehr ins Rote verfärbt, ganz so, als würde er noch immer brennen.
„Geht es Dir gut?“, erkundigte sich Scarlett besorgt. „Ja“ meinte der Drache leichthin. „Ich muss mich nur noch daran gewöhnen, dass ich jetzt anders bin. Nie zuvor hat ein Laubdrache gebrannt“. Er schloss die Augen.

Herbstlande – Fabienne Siegmund/Stephanie Kempin/Vanessa Kaiser/Thomas Lohwasser – Seite 90

Buch für eine Blogtour – direkt von den Autoren


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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