Strongfood – Wer Muskeln will, muss richtig essen (Prof. Dr. Ingo Froböse)

Verlag: Becker Joest Volk
Genre: Kochbuch
Erscheinungsdatum: 21.04.2017
Seitenanzahl: 224
ISBN: 978-3-95453-127-1
Preis: 24,95 €

Klappentext:

Keine Muskeln, keine Ausdauer ohne Strongfoods
Überlassen Sie es nicht dem Zufall, dass Muskeln wachsen, Nervenbahnen vitale und dynamische Transportbahnen bleiben oder Ihr Körper zur rechten Zeit leistungs- und regenerationsfähig ist! Steuerbar ist all dies mit Hilfe einer fokussierten Ernährung, die beispielsweise dafür sorgt, Muskulatur zum Wachstum anzuregen und dem Körper notwendige Baustoffe für eine lang anhaltende und zielführende Regeneration bereitzustellen. Denn nur, wenn wir unserem Organismus eben jenes Baumaterial zur Verfügung stellen, verhelfen wir ihm zu mehr Dynamik, Vitalität, Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt Lebensqualität auf allen Ebenen – Langzeitwirkung inklusive.

Essen nimmt deswegen eine einzigartig bedeutsame Rolle ein, wenn es beim Sport um Muskelaufbau, Leistungsfähigkeit und Regeneration geht. Denn was viel zu oft in Vergessenheit gerät, ist die Tatsache, dass jede Nahrungsaufnahme eine Kette an Reaktionen in unserem Körper auslöst. Das Buch zeigt anhand vieler Kochrezepte für den Alltag, wie man sich zielgerichtet und effizient ernährt.


Mit diesem Text habe ich mich bei der Plattform vorablesen.de auf dieses Buch beworben:

Ich habe einen 20jährigen Sohn, der sehr großen Wert auf körperliche Fitness legt und immer wieder stellt er mich vor die Herausforderung, das richtige und optimale Essen für sein Training (davor und danach) auf den Tisch zu stellen.

Das Buch von Prof. Dr. Ingo Froböse zeigt mir auf den 1. Blick in der Leseprobe, dass man diesem Umstand hier gerecht wird – es gibt Rezepte für vor und nach dem Training, Rezepte die für Ausdauer- und Kraftsportler getrennt aufgelistet werden, Rezepte für trainingsfreie Tage und ein ausführlicher Theorie- und Praxisteil rundet das Buch ab. Es scheint auf den 1. Blick all das zu enthalten, was man sich als Sportler wünscht, wenn man nicht nur „ab und zu mal ne Runde Joggen geht“.

Positiv empfinde ich, dass die Rezepte für 1 Person angegeben sind und für alle 3 Mahlzeiten am Tag etwas dabei ist – die in der Leseprobe enthaltenen Rezeptvorschauen sind sehr ansprechend, die Fotos der nicht in der Leseprobe enthaltenen Rezepte machen aufgrund ihrer Optik schon Lust auf gutes und gesundes Essen.

Ich würde mich sehr freuen, eines dieser Bücher lesen und rezensieren zu dürfen – mein Sohn würde sich ganz bestimmt über den enthaltenen Theorie- und Praxisteil freuen.


Am 26.04. hat uns dieses Buch per Post erreicht und ich muss sagen, dass unsere Erwartungen wirklich vollkommen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen wurden.

Das Buch „Wer Muskeln will, muss richtig essen“ enthält einen Theorie- und Praxisteil und einen Rezept-Teil, wobei dieser Part mit 150 Seiten (jeweils 1 Seite Rezept, 1 Seite Bild) deutlich den größten Teil des Buches einnimmt.

Im Theorie- und Praxisteil erklärt Univ.-Prof. Dr. Ingo Froböse die Zusammenhänge, warum man z. B. als Ausdauersportler Fett und/oder Kohlenhydrate braucht und welche Auswirkungen Fructose in der Ernährung hat. Welchen Bedarf an welchen Nährstoffen haben Ausdauer- und Kraftsportler und was tun, wenn man sich verletzungsbedingt in einer Rekonvaleszensphase befindet. Welche Energie sollte man vor, während und nach dem Training zu sich nehmen und welchen Nutzen haben Nahrungsergänzungsmittel?

Wer sich ein klein wenig mit Sport beschäftigt, der kennt den Namen von Univ.-Prof. Dr. Ingo Froböse und in dem von ihm niedergeschriebenen Praxisteil kann man spüren, dass die hier gegebenen Informationen auf fundiertem Fachwissen beruhen. Es werden – auch für den Laien verständlich – die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Muskelaufbau bzw. vorhandener Energie erklärt und warum manche Dinge Sinn machen oder eben nicht.

Im vorderen Teil des Buches gibt es eine Übersicht über den Energieverbrauch von Frauen/Männern, unterteilt in Alltagsaktivitäten und sportliche Aktivitäten. So verbrennt beispielsweise eine Frau mit 80 kg Gewicht beim Kochen/Essen zubereiten 168 kcal/Stunde und ein Mann mit gleichem Gewicht 225 kcal/Stunde.

Diesem Praxisteil konnten sehr viele wertvolle Informationen entnommen werden, die nun auch fürs Training umgesetzt werden.

Der anschließende Rezept-Teil hat ja eher mich interessiert und auch hier ist die Begeisterung groß. Die im Buch enthaltenen Rezepte wurden von Heike Lemberger entwickelt, die seit 20 Jahren als Diplom-Ernährungswissenschaftlerin an der Universität Hamburg im Fachbereich Bewegungswissenschaft arbeitet.

Bei einem Blick auf die Zutatenliste der einzelnen Rezepte dachte ich zuerst, dass das mengenmäßig gar nicht so sehr viel sein kann, die Zubereitung belehrte mich dann aber eines besseren. Die Angaben für 1 Portion sind mehr als ausreichend bemessen, manches haben wir mit 2 Personen gegessen.

Ausprobiert haben wir bisher:

Frühstück: Laugenbrezel mit Thunfisch-Frischkäscreme (Seite 67)
Frühstück: Frischkäserührei auf Baguette (Seite 83)
Frühstück: Bananenbrot mit Zimtquark (Seite 160)
Abendessen: Gnocchi-Hähnchen-Pfanne in Kräutersauce (Seite 80)
Kalte Mahlzeit: Brötchen mit Fruchtiger Creme und Kasseler (Seite 106)
Kalte Mahlzeit: Curry-Ananas-Reissalat mit Kasseler (Seite 126)

Für das Bananenbrot mit Zimtquark habe ich das Bananenbrot selbst gebacken und bei diesem „Brot“ waren wir hier einstimmig der Meinung, dass man das essen kann, aber nicht essen muss. Die Konsistenz des „Brotes“ gleicht eher der eines Radiergummis und auch der Zimtquark konnte da nix retten. Mit 250 g Proteinpulver und 50 g Kokosblütensirup ist es zudem ein sehr teures „Brot“,

Alles andere haben wir als schmackhaft und mengenmäßig ausreichend empfunden.

Die Angaben zur Zubereitung selbst sind einfach und übersichtlich beschrieben, so dass man das Rezept problemlos umsetzen kann. Ob die angegebene Zubereitungszeit stimmt, habe ich nicht überprüft, auf so etwas achte ich eher selten. Die Zutaten sollte man in jedem Supermarkt bekommen und diese auch zu einem moderaten Preis.

Für mich ist dieses Buch eine echte Bereicherung, so dass ich zukünftig nicht mehr mühsam das Internet nach sporttauglichen Rezepten durchforsten muss.

Sparstrumpf-Challenge: Buch bis 300 Seiten – 1,00 €

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