Die Feuer von Erenor (Stephan Lössl)

Feuer von erenor

Gmeiner-Verlag
August 2015
Exklusiv als E-Book erhältlich
ISBN 978-3-7349-9318-3
Preis: 7,99 €

Klappentext:

SIEBEN STUNDENGLÄSER  Die beiden Jugendlichen Alexander und Anna begegnen auf einer Wanderung der geheimnisvollen Askaya und damit ihrem eigenen Schicksal. Die Suche nach vier gestohlenen Stundengläsern verschlug die Kriegerin aus ihrer Welt Esmarillion nach Schottland. Denn nur wenn alle sieben »Gläser der Elemente« wieder vereint sind, kann ihre Parallelwelt gerettet werden, die von den bösartigen Einaren bedroht ist. Zu dritt machen sie sich auf eine Reise, die vom mythischen Herz der Highlands bis in das fantastische Universum Askayas führt.

Rezension_flower-4Die Suche nach den verschwundenen Stundengläsern

Susan Rabenstein braucht dringend einen Tapetenwechsel. Der Todestag ihrer Tochter jährt sich bald zum 2. Mal und um den Kopf frei zu bekommen, hat sie spontan für den Familienurlaub ein Cottage in Schottland gebucht.

Alexander Rabenstein ist eigentlich schon zu alt um gemeinsam mit seinen Eltern in Urlaub zu fahren. Er lässt sich von seiner Mutter überreden und ahnt noch nicht, dass dies wahrscheinlich der aufregendste, spannendste und gefährlichste Urlaub seines Lebens werden wird.

Auf dem Weg zur Isle of Skye treffen die Rabensteins auf Anna, die den Bus verpasst hat um zu ihrem Bruder zu reisen. Schon ab dem Moment, in dem Anna in das Auto der Rabensteins einsteigt, findet Alexander den Urlaub nur noch halb so öde. Am Urlaubsort angekommen, verabreden sie sich für den nächsten Tag zu einem gemeinsamen Ausflug – und schon stecken sie mitten in einem Abenteuer. Anna wird von 2 unbekannten Männern angegriffen und nur durch die Hilfe einer unbekannten Frau namens Askaya kann sie entkommen.

Askaya stammt nach ihrer eigenen Aussage aus der Parallelwelt Esmarillion, beherrscht die Kampfkunst mit einem Stock und den in ihren Haaren eingeflochtenen Dolchen und ist auf der Suche nach 2.000 Jahre alten Artefakten um damit den Frieden in Erenor wieder herzustellen. Alexander und Anna beschließen, der fremden und mysteriösen Askaya zu helfen die Artefakte zu finden.

Während Anna und Alexander mit Askaya durch ein Portal nach Esmarillion gehen, tritt in unserer Welt der seit dem Jahre 1312 aufgelöste Templerorden wieder in Aktion.


„Die Feuer von Erenor“ ist der 1. Teil der Fantasy-Geschichte um die Artefakte von Erenor, die vor 2.000 Jahren von einer (angeblichen) Verräterin durch ein Portal in unsere Welt gebracht wurden. Das Veröffentlichungsdatum des 2. Bandes steht leider noch nicht fest. Ich hoffe, dass dieser Zeitpunkt in nicht allzu ferner Zukunft liegen wird, denn ich würde gerne wissen wie es weitergeht.

Die Eltern Rabenstein sind mir zwar grundsätzlich sympathisch, aber ich mag ihre Art nicht, wie sie den Beruf des jeweils anderen auf die Schippe nehmen. Susan ist Fantasy-Autorin und Robert ist Banker. Während Susan im Laufe der Geschichte nicht sonderlich in Aktion tritt, macht Robert eine Veränderung durch, bei dem auch seine Frau nur ungläubig schauen kann.

Anna und Alexander sind die typischen Teenager. Sie wollen gerne ihr eigenes Ding machen und bringen sich damit in Gefahr. Nachdem sie Askaya kennengelernt haben beschließen sie, mit ihr nach den Stundengläsern zu suchen und durch das Portal zu gehen. In Esmarillion machen die beiden eine sehr große Entwicklung durch, aber sie handeln auch so, wie das junge Menschen manchmal machen – ohne vorher nachzudenken. Ohne Askaya könnten sie in dieser ihnen fremden Welt nicht überleben.

Dass der Autor Stephan Lössl Schottland liebt, kann man in jeder Zeile lesen, in der er die Landschaft und die Schauplätze beschreibt. Eine autorenbegleitete Leserunde hat den Vorteil, dass man vom Autor auch Einblicke hinter die Kulissen bekommen kann und so haben wir einige Fotos sehen dürfen, die Stephan Lössl zur Geschichte inspiriert haben und, die dem normalen Leser verschlossen bleiben.

Der Schreibstil von Stephan Lössl gefällt mir sehr gut, ich habe von ihm schon die Bücher „Jäger im Zwielicht“ und „Der Kampf der Halblinge“ gelesen, welches er in Gemeinschaftsarbeit mit seiner Frau Claudia Lössl (alias Aileen P. Roberts) unter dem Pseudonym C.S. West geschrieben hat.

Durch viele unvorhergesehene Wendungen bleibt das Buch spannend – das Ende lässt den Leser jedoch mit einigen offenen Fragen zurück. So ist das nun einmal bei einem Mehrteiler.

Wie eingangs schon erwähnt hoffe ich, dass der 2. Teil nicht allzu lange auf sich warten lässt.

4_verkleinert Berner

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