Aquarius (Thomas Finn)

Aquarius

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Piper (13. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492703372
ISBN-13: 978-3492703376

Legenden ranken sich um die grausamen Wesen, die unachtsame Männer mit ihrer Schönheit und ihrem Gesang ins Verderben locken. Außer den Berichten betrunkener und einsamer Seeleute gibt es aber keinerlei Beweise für die Existenz von Nixen. Einzig eine eingeschworene Gemeinschaft hütet seit Jahrhunderten ihr Geheimnis. Bis jetzt … Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine geschieht ein Unglück: Die Mine explodiert. Als Berufstaucher Jens Ahrens wieder zu Bewusstsein kommt, findet er sich in einem Keller wieder, gefangen mit anderen Männern, die unter Drogen gesetzt und so wehrlos gemacht wurden. Nur mit Mühe kann er sich befreien und flüchtet nach Egirsholm, eine kleine, wohlhabende Küstensiedlung. Diese aber wird zum Schauplatz rätselhafter Todesfälle. Menschen ertrinken – und das sogar auf der Landstraße oder in ihrem Haus! Etwas geht vor sich, in das Jens so schnell und tief hinab gesogen wird, dass er sich nicht mehr entziehen kann. Das Meer ist unruhig. Und es ist wütend.

Rezension_flower-4

Gefahr aus dem Meer

Als der Berufstaucher Jens Ahrens und sein Kollege an einem Schiffswrack mit Bergungsarbeiten beschäftigt sind, explodiert direkt neben ihnen eine Seemine. Während der Kollege von Jens die Explosion nicht überlebt, finde sich Jens Ahrens an einem Nordseestrand wieder. Von der Frau die am Strand auf ihn zugelaufen kommt, erwartet er sich Hilfe – während sie ihn mittels einer Schaufel wieder ins Land der Bewusstlosigkeit befördert. Er erwacht erneut in einem Keller, festgebunden an einem Metall-Tisch.

Jens kann sich retten und flüchtet in das ehemalige Fischerdorf Egirsholm. Als er erfährt, dass in diesem Dorf viele merkwürdige Dinge vor sich gehen, beschließt er zu bleiben und den Dingen auf den Grund zu gehen.

Wieso ertrinkt jemand in einer Telefonzelle fernab von Wasser und welche Gefahr kommt aus dem Meer?

Fazit:

„Aquarius“ ist mein erstes Buch von Thomas Finn und mein 1. Mystery-Thriller und – ich bin begeistert.

Schon der Hinweis auf Vertuschungen, Mythen und menschlichen Größenwahn auf dem Klappentext weist darauf hin, dass die Geschehnisse in und um das Fischerdorf Egirsholm nicht ausschließlich mit dem gesunden Menschenverstand zu erfassen sind. Der Leser wird mit Mythen und Sagen von Meereslebewesen konfrontiert, vielen einflussreichen Leuten in Egirsholm und einem Naturforscher der schon ganz nah an der Lösung dran war bevor das Meer so richtig wütend wurde.

Mit der Person Jens Ahrens hat der Autor eine sehr glaubhafte Figur geschaffen. Ebenso begegnet der Leser der sympathischen Polizistin Meike, die die fachlich kompetente Arbeit bei den Recherchen um die Geschehnisse auf Egirsholm macht. Die Beiden geben ein richtig gutes Team ab.

Einige (Neben-)Protagonisten sind jedoch nicht so hilfsbereit und nett wie sie auf den 1. Blick zu sein scheinen. Der Leser wird einige Male vom Autor sehr gekonnt in die Irre geführt um dann wieder total überrascht zu sein von den Dingen die passieren.

Dem Autoren Thomas Finn ist es hervorragend gelungen die Bereiche Thriller und Mystery zusammenzuführen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und durch die mysteriösen Dinge die immer wieder geschehen, bleibt das Buch bis zu seiner Auflösung am Schluss durchgehend spannend.

Es hat mir sehr viel Spass gemacht dieses Buch zu lesen und mit Jens und Meike zu grübeln und zu rätseln.

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Eine Antwort zu Aquarius (Thomas Finn)

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