Die Insel (Manuela Martini)

insel

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Arena (Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401069764
ISBN-13: 978-3401069760

Der Job auf der Perlenfarm mitten im türkisblauen Pazifik scheint perfekt – bis Hannah eines Tages im Dschungel der Vulkaninsel auf einen verlassenen Bunker stößt. Und dort jene mysteriösen Worte aus dem Tagebuch ihrer leiblichen Mutter entdeckt, die sie bis in ihre Träume verfolgen: Mete bab ou alatranp – Prepare for what is coming!

Ein Paradies wird zum schlimmsten Alptraum

Hannah erfährt an ihrem 18. Geburtstag, daß sie adoptiert ist. Ihre Adoptiveltern hatten das so mit ihrer leiblichen Mutter abgesprochen und zu der bitten Wahrheit übergeben sie ihr ein Kästchen in dem ein Tagebuch enthalten ist. Nachdem Hannah den ersten Schock überwunden hat folgt der zweite auf dem Fuße: Ihre Mutter sitzt im Gefängnis. Als Hannah sie dort besucht empfiehlt Linda ihr das Tagebuch am besten wegzuwerfen. Wissen wir nicht alle, daß verbotene Sachen gleich viel interessanter sind? Natürlich wirft Hannah das Tagebuch nicht weg sondern liest es.

Dann entschließt sie sich für 1 Jahr nach Australien zu gehen und ihre Reise beginnt im „Blue Horizon“, einer Unterkunft in dem auch ihre leibliche Mutter vor Jahren ihre Backpacker-Tour begonnen hat. Dort lernt sie auch Nikki kennen mit der sie sich sofort gut versteht und deswegen teilen sich die 2 ein Zimmer und gehen gemeinsam auf Jobsuche.

Nachdem ihre Zimmernachbarin einem tragischen Unfall zum Opfer fiel und Hannah einen Blick in Grazyna’s Zimmer werfen konnte, begegnet sie zum 1. Mal einem Satz, den auch ihre Mutter in ihrem Tagebuch erwähnt hat:

Mete bab ou alatranp

Nachdem die Beiden Backpackerinnen einige unbefriedigende Jobs hinter sich haben, bekommen sie ein Angebot das sie fast schon nicht ausschlagen können: Einen Job auf einer Insel, eine Trauminsel mitten im Pazifik, mit Palmen und Sandstrand……..

Auf der Insel angekommen glauben die Mädchen sich in einem Traum: Ein langer schwarzer Sandstrand auf einer Vulkaninsel, weites Meer, Sternenhimmel, Strandpartys und alles was eine Insel zum Paradies macht. Neben ihrem Job genießen sie ihr Leben und lassen alle Sorgen hinter sich, die zu Hause noch so präsent waren.

Bei einem verbotenen Erkundungsgang über die Insel stößt Hannah auf einen uralten Bunker und an der Innenwand liest sie den folgenden Satz:

Mete bab ou alatranp

Das kann doch alles nicht wahr sein ….. sollte ihre Mutter auch genau hier auf dieser Insel gewesen sein? Es gibt so viele Inseln im Pazifik, Zufall oder Schicksal ?

Mein Fazit:

Bei „Die Insel“ handelt es sich um den 1. Teil der Geschichte von Hannah und Nikki. Zum Zeitpunkt meiner Rezension ist der 2. Teil leider noch nicht am Markt erhältlich und das Buch endet so, daß noch viele viele Fragen offen sind.

Die Autorin Manuela Martini lässt den Leser direkt in die Handlung nach Australien fallen und durch absatzweise Rückblicke erfährt man was zu Hause passiert und warum Hannah nach Australien gereist ist.

Hannah und Nikki landen also auf dieser Insel und nur der Job, mehrere Stunden am Tag Austern abwaschen zu müssen, passt nicht so ganz zu einem Paradies.

Nach und nach merkt Hannah, daß auf dieser Insel etwas ganz und gar nicht stimmt und fängt an Nachforschungen anzustellen. Damit stößt sie aber nicht bei allen Inselbewohnern auf Gegenliebe ….

Manuela Martini hat die Geschichte so aufgebaut, daß sich beim Lesen viele Fragen auftürmen. Mein Kopf zumindest war voller Fragezeichen und wenn sich eines gelöst hat, baute sich direkt das nächste auf. Man liest also immer weiter in der Hoffnung, daß die offenen Fragen beantwortet werden und die Geschichte einen Sinn ergibt. Leider endet das Buch in einem totalen Cliffhänger und wie schon erwähnt ist der Nachfolgeband noch nicht erhältlich, so daß noch total viele Fragen absolut ungeklärt sind und auf Antwort warten müssen. Ein guter Zeitpunkt um an seiner Frustrationstoleranz zu arbeiten. * grins *

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, die Einträge aus Linda’s Tagebuch sind kursiv und in einer anderen Schriftart, man weiß also gleich worum es sich handelt. Dadurch, daß sich immer wieder neue Fragen stellen bleibt der Spannungsbogen bis zum Schluss hoch.

Das was auf der Insel passiert ist so ein Mischgebilde aus Thriller, Fantasie und Mysterie, aber auch übersinnlich und manchmal einfach nur schräg. Nicht im negativen Sinne, aber wer so etwas nicht mag, der wird sich mit dem Buch nicht wirklich anfreunden können.

Nun warte ich gespannt auf den 2. Teil denn ich würde gerne die vielen Fragezeichen die ich noch im Kopf habe auflösen und wissen wie es mit und um Hannah weiter geht und wo die Verbindung zu ihrer Mutter ist.

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