Vegetarisch mit Leidenschaft (Andi Schweiger)

vegetarisch

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: ZS Verlag Zabert Sandmann GmbH; Auflage: 1 (28. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3898834301
ISBN-13: 978-3898834308

Auf der Platform vorablesen.de hatte ich mich vor einigen Wochen mit einem Leseeindruck für das neue Kochbuch „Vegetarisch mit Leidenschaft – aus eigenem Garten“ vom Fernsehkoch Andi Schweiger beworben.

Andi Schweiger ist Mitglied in der Doku-Soap „Die Kochprofis“ die ich jedoch nicht kenne, da ich keine der täglichen Koch-Sendungen im TV schaue. Ich hatte lediglich Interesse hatte an einem vegetarischen Kochbuch (obwohl ich Fleischesser bin) und als mir dann die Leseprobe auch noch gefiel verfasste ich meinen Lese-Eindruck.

Nachdem ich per Mail über meinen Gewinn informiert wurde stellte ich mir die Frage „wie rezensiert man überhaupt ein Kochbuch?“

Als ich das Buch dann in der Hand hielt war ich erstaunt – ich hatte nicht erwartet ein Kochbuch mit insgesamt 256 Seiten zu erhalten, ich ging eher von einem Kochbüchlein aus.

Im Vorwort stellt uns Andi Schweiger seinen Lebenstraum vor – warum er schon immer ein Kochbuch schreiben möchte und was ihn dazu inspiriert hat. Er stellt dem Leser seine 4 goldenen Regeln vor, die für ihn Gemüse erst richtig zur Geltung bringen.

Auf den folgenden 3 Seiten gibt es per Kurzbiografie einen kleinen Einblick in seinen beruflichen Werdegang und er offenbart seinen Ausgleich zur Arbeit – im Gemüsegarten seiner Schwiegereltern zu arbeiten.

Der Rest des Kochbuches enthält Rezepte die saisonal getrennt wurden und bei jedem Jahreszeitenwechsel stellt Andi Schweiger je 4 seiner Lieblings-Gemüsesorten dieser Jahreszeit vor. Insbesondere werden hier die „inneren Werte“ beschrieben, also die guten und wichtigen Inhaltsstoffe der Gemüsesorte und worauf man beim Einkauf achten sollte. Als kurze Randbemerkung wird eingeworfen wie jedes der 4 Gemüse dem Starkoch am besten schmeckt.

Ich muss gestehen, bevor ich Rezepte lese, schaue ich immer erst die dazugehörigen Fotos an. Spricht mich ein Bild an lese ich das Rezept, wenn nicht, dann verpasse ich womöglich ein tolles Rezept – in diesem Buch haben mich sehr viele Bilder angesprochen.

Sehr sympathisch ist die Tatsache, daß hier auf ganz normale und bodenständige Art und Weise gekocht wird – man braucht keine exotischen Zutaten und muss sich nicht für jedes Rezept ein neues Sortiment an Ölen zulegen. Ein wichtiges Kriterium für mich denn ich mag es nicht wenn man etwas kauft was man dann im Schrank im hinterletzten Winkel vergammeln lässt weil es nie mehr wieder für etwas anderes als genau dieses Rezept gebraucht werden würde (und ausgerechnet dieses hat dann auch den Geschmack nicht getroffen).

Als letztes Kriterium zur Beurteilung ob das Kochbuch für mich alltagstauglich ist hab ich mir 2 Rezepte herausgesucht und nachgekocht

  • Crêpes mit weißem Spargel und Bärlauchcreme (Frühling)
  • Flammkuchen mit Lauch und Ziegenkäse (Herbst)

Auch für Otto-Normal-Köchinnen wie mich waren die Rezepte einfach umzusetzen, keine extravaganten Zubereitungen und das Ergebnis war – einfach nur lecker !!

Zum Schluss meiner Rezension möchte ich Andi Schweiger aus seinem Vorwort zitieren „Jeder, der glaubt, vegetarisch sei langweilig oder dröge, wird seine Meinung ändern, sobald er den ersten Blick in mein Buch geworfen hat“.

Ich muss ihm hier Recht geben – ich hab einige PostIt-Zettel ins Buch geklebt weil ich ganz sicher aus diesem Buch noch einiges nachkochen werde. So ein Veggi-Day schadet ja auch einem Fleisch(fr)esser nicht. 🙂

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