Ein Streuner mit Sommersprossen (Angelika Godau)

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Ich kann euch sagen: Wenn man als Welpe einfach auf den Straßen einer Großstadt ausgesetzt wird, dann hat ein Hund nur zwei Möglichkeiten: kämpfen, um zu überleben, oder aufgeben und sterben. Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden, auch deshalb, weil ich mich als Beschützer meiner beiden Schwestern fühlte. Die machten mir meine Aufgabe nicht gerade leicht und mehr als einmal wäre ich doch beinahe gestorben! Ein Glück, dass mich das Schicksal nach fünf langen Jahren auf der Straße nach Deutschland verschlagen hat

Taschenbuch: 193 Seiten
Verlag: Wagner, Gelnhausen; Auflage: 1 (4. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956300157
ISBN-13: 978-3956300158

Aus Ben wird Indianer-Ben

In dem Buch „Ein Streuner mit Sommersprossen“ erzählt der Herdenschutzhund-Mischling Ben aus seinem Leben. Seine Mutter ist eine reinrassige Maremmana, eine Herdenschutzhündin, die Rasse seines Vaters ist leider unbekannt. Irgendwo in Mailand wurden Ben und seine Geschwister geboren und schon bald findet et sich mit 2 seiner Schwestern auf einem Schrottplatz wieder, ohne Mutter.

Selbst noch ein Welpe, übernimmt er die Verantwortung für seine Schwestern und so machen sie sich zu 3 auf in ein Leben in dem sie nicht immer auf schöne Umstände treffen. Sie lernen erwachsene Menschen kennen die ihnen wohl gesonnen sind, aber auch Menschen die Hunde nicht mögen. Ebenso lernen sie Kinder kennen die sie mit ihren Schulbroten füttern, aber auch Kinder die mit Schneebällen nach ihnen werfen. Die Suche nach etwas fressbarem bestimmt ganz oft den Tag, aber auch Angst, Schmerzen und Kampf.

3 Frauen werden in Italien zu wichtigen Personen in seinem Leben, allen verdankt er auf gewisse Art und Weise sein Leben, jedoch jeder Frau zu einer anderen Zeit in seinem Leben.

Nach vielen Abenteuern – mit und ohne seine Schwestern – wegen derer er den Namen Indianer-Ben erhält, landet Ben in einer Tierpension in Italien und von dort aus wird er nach Deutschland auf eine Pflegestelle vermittelt. Eigentlich fängt dann das Leben erst richtig an für Ben. J

Angelika Godau hat es sehr gut verstanden die Geschichte von Ben so aufzuschreiben, dass man permanent mit ihm hofft und bangt und fast schon das Gefühl des Hungers in sich spüren kann wenn Ben mal wieder nichts zu Fressen gefunden hat. Das Buch ist voller Emotionen, die nicht immer schön sind aber zum Leben als Straßenhund dazugehören, leider.

Für mich ganz klar eine Buchempfehlung mit 5 Sternen !!

Liebe Angelika, lieber Indianer-Ben, herzlichen Dank für diese Leserunde (auf lovelybooks.de) und ganz besonders für das Buch mit persönlicher Widmung.

Widmung_ben

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