Die Quellen der Malicorn ( Ju Honisch)

malicorn

Die große Saga über die Magie der Einhörner

Einst waren sie ein fester Bestandteil unseres Lebens, weise, friedvoll und verehrt: Einhörner. Doch sie verschwanden und wurden zur Legende. Das dachte auch Una, bis sie eines Tages an einer Quelle in Irland einem jungen Mann begegnet, der von sich behauptet, aus einer anderen Welt zu kommen und ein Einhornprinz zu sein. Bevor Una weiß, wie ihr geschieht, zieht er sie mit in sein Reich und damit in einen gefährlichen Kampf zwischen der guten Magie der Einhörner und der ihrer dunklen Gegner.

Taschenbuch: 640 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453314603
ISBN-13: 978-3453314603

Una wollte eigentlich den Urlaub gemeinsam mit ihrem Freund verbringen. Dieser sonnt sich jedoch nun mit einer anderen Frau am spanischen Strand, so daß Una notgedrungen den Urlaub mit ihrer Mutter in Irland verbringt.

Während ihre Mutter total verzückt von ihrem Feriendomizil ist langweilt sich Una und sie macht sich alleine auf Tour um die Quelle des heiligen Caolán zu besuchen. Dort begegnet sie einem verletzten jungen Mann, der scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht ist. Kanura, so der Name des Fremden, wird in einen Kampf verwickelt und reißt Una mit sich durch die Quelle in seine Welt und somit genau in einen gefährlichen Kampf zwischen Wesen die für Una eigentlich ins Reich der Fabeln und Märchen gehören und ihren dunklen Gegnern.

Denn ….. Kanura ist ein Einhorn-Prinz

Mein Fazit:

Es ist das 2. Buch das ich von Ju Honisch lese und ich bin mit etwas Vorbehalt an die Sache herangegangen, da das 1. Buch für meine Begriffe zwar von der Thematik her sehr gut aber etwas schwer zu lesen war. Lediglich das Thema Einhörner hat mich dazu verleitet „Die Quellen der Malicorn“ zu lesen.

Auf den ersten Seiten fand ich mich dann auch erst mal schwer zurecht weil Namen gebraucht werden, die schwierig zu lesen bzw. auszusprechen sind. So heißt das Volk der Einhörner „Tyrrfholyn“. Nachdem ich mich aber mit diesen ungewohnten aber auch ungewöhnlichen Namen angefreundet hatte, rutschte ich ganz von alleine immer tiefer in das Buch hinein und es las sich von Seite zu Seite besser.

Die Protagonisten Una und Kanura sind keine einfachen Charactere und sie müssen echt viel aushalten im Laufe der Geschichte. Ju Honisch versteht es jedoch bei aller Dramatik einen Humor einfließen zu lassen, der genau meinen Nerv getroffen hat. Die Spannung wird durch das komplette 637-Seiten-Buch immer so hoch gehalten, daß man das Bedürfnis hat weiterzulesen und nicht aufzuhören bevor man am Ende ist.

Es gibt meiner Interpretation nach ein Happy End aber eines das noch Raum für Spekulationen und eigene Interpretationen offen lässt, die eventuell in einem 2. Band beantwortet werden könnten. Aber auch als abgeschlossenes Buch (sollte es keine Fortsetzung geben) ist es für mich eine runde Sache.

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