Die Lagune der Flamingos (Sofia Caspari)

lagune

Argentinien, 1876: Die jung verwitwete Annelie Wienand ist mit ihrer Tochter Mina aus Frankfurt am Main eingewandert, um ein zweites Mal zu heiraten. Doch ihre Ehe ist eine bittere Enttäuschung. Für die vierzehnjährige Mina sind einzig die Treffen mit dem Nachbarssohn Frank Lichtblicke in ihrem rauen Familienalltag. Doch eines Tages geschieht etwas Schreckliches, und Frank muss fliehen … Die Lebenswege dreier Familien sind unabwendbar miteinander verknüpft und entführen den Leser in die Welten von Arm und Reich, Ehrbahren und Verruchten, Hassenden und Liebenden.

Taschenbuch: 592 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2012 (1. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404167597
ISBN-13: 978-3404167593

Familiensaga aus Argentinien

Die Handlung des Buches spielt zwischen 1876 und 1890 in Argentinien.

Annelie ist jung verwitwet und erhofft sich in Argentinien noch einmal die große Liebe. Gemeinsam mit ihrer Tochter Mina reist sie aufgrund einer Hochzeitsannonce von Deutschland nach Argentinien – und kommt dort vom Regen in die Traufe. Ihr Ehemann und Stiefsohn sind gewalttätig und menschenverachtend.

Der Sohn der Nachbarin, Frank Blum, ist Minas bester Freund. Zwischen den Beiden reift eine junge Liebe heran – bis Frank flüchten muss weil man ihm ein Gewaltverbrechen in die Schuhe schiebt das er nicht begangen hat.

Victoria Santos hat ihren Mann verlassen um mit ihrer großen Liebe Pedro, einem Mestizen, ein neues Leben zu beginnen. Sie haben einen gemeinsamen Sohn und werden verfolgt.

Marlena Meyer-Weinbrenner soll irgendwann das Fuhrunternehmen ihrer Mutter übernehmen, Marlena sieht ihre Zukunft aber eher im journalistischen Bereich.

Das Schicksal dieser Familien wird im Laufe der Geschichte eng miteinander verknüpft und das Leben hält oft die eher weniger schönen Dinge für sie bereit.

Mein Fazit:

Ich liebe Familiensagas aus Argentinen oder Australien zu Zeiten der Einwanderungswelle. Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Der Einband ist ein großes Kriterium ob ich mir ein Buch näher anschaue oder nicht. Hier passt alles.

Ich habe den 1. Band „Im Land des Korallenbaums“ nicht gelesen. Es wurde mir gesagt, daß das nicht zwingend notwendig sei um „Die Lagune der Flamingos“ zu lesen. Das ist auch richtig. Den 1. Band gelesen zu haben hätte es aber einfacher gemacht 1 – 2 Charactere besser zu verstehen weil auf deren Gesichte „Im Land des Korallenbaums“ näher eingegangen wurde. Dem Lesespass hat das jedoch keinen Abbruch bereitet.

Sofia Caspari wartet mit sehr vielen Protagonisten auf, die es anfangs nicht immer einfach machen alles auseinanderhalten zu können. Aber Seite um Seite bekommt man mehr Überblick über die einzelnen Menschen und ihre Schicksale.

Die Zeit in der die Handlung des Buches spielt ist hervorragend recherchiert. Ich konnte richtig eintauchen in ein Argentinien des 19. Jahrhunderts.

Da man Bücher durchaus mehrmals lesen „darf“, werde ich mir nun den 1. Teil „Im Land des Korallenbaums“ zulegen und „Die Lagune der Flamingos“ erneut lesen. Anschließend freue ich mich auf einen 3. Teil der Familien-Saga, denn einige Schicksale sind noch nicht vollständig erzählt.

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