Saturday sentence #92

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.

Als Alternative:
wenn du kein neues Buch gestartet hast, oder weniger Seiten hast,
wähle von deiner aktuellen Seite den 10. Satz und stelle ihn uns vor.


Es war diese eine große Liebe. Jess und Cem schienen füreinander bestimmt – bis eine Tragödie sie in Scherben zerbrach. Scherben, die nicht mehr ineinanderpassten.

Ein Jahr später schlägt das Schicksal erneut zu. Als Cem kurz darauf aus dem Koma erwacht, fehlt ihm nicht nur die Erinnerung an die vergangenen Monate. Er versteht auch nicht, warum Jess und er kein Paar mehr sind.

Jess hingegen erinnert sich an alles. Sie weiß, dass damals mehr als ihre Beziehung gestorben ist. Und genau deshalb muss sie nicht nur die Vergangenheit, sondern auch Cem hinter sich lassen. Doch was ist, wenn entgegen ihrem Willen ihr Herz mit der Zeit immer häufiger etwas anderes flüstert?

„Ist das eine Umschreibung für „Sie liegt blutend im Flur?“

Zwei Nächte und drei Leben lang
Elja Janus
Seite 185/315 (Angabe meines Readers)


~ L E S E L A U N E ~

Ich komme gerade nicht ganz so gut weiter, aber das Buch ist echt schön. Ich mag solche Beschreibungen wie „Der ganze Raum scheint zu beben unter dem Scherbenregen, den ihr brechendes Herz auf den Boden niederprasseln lässt“.

Auf er Fahrt zu meiner Mutter später möchte ich noch das Nele Neuhaus-Hörbuch beginnen. Ich hoffe ja, dass der Schnee nicht auch auf der Autobahn liegt (bei uns sind heute Nacht 10 cm Neuschnee gefallen), denn dann muss ich mich konzentrieren und kann nicht so gut hören.

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Folgende Bücher muss ich noch rezensieren:

  • Die Frauen vom Jungfernstieg (1) (Lena Johannson)
  • Die Frauen vom Jungfernstieg (2) (Lena Johannson)
  • Seelenschlaf (Thomas Kowa)

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Follow Friday #60

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Wo kauft ihr eure Bücher?

Das ist unterschiedlich – ich habe keine feste Buchhandlung oder ein Geschäft, in dem ich meine Bücher kaufe, weil es dort, wo ich wohne, leider keine Buchhandlung mehr gibt.

Wenn ich irgendwo in einer größeren Stadt unterwegs bin, wo man in eine Buchhandlung reingehen kann (sofern wegen Corona nicht alles geschlossen ist), dann schaue ich gerne dort vorbei um etwas zu kaufen. Ich kaufe aber auch durchaus im Supermarkt oder in der „Krabbelkiste“ mit den preisreduzierten Mängelexemplaren, wenn ich dort ein Buch finde, welches mich interessiert.

eBooks kaufe ich bei Amazon, Weltbild, Thalia oder eBook.de.

Ich bin da echt nicht festgelegt, weil es keine Buchhandlung gibt, die ich mit einem vor-Ort-Kauf unterstützen könnte.

Wo kaufst Du Deine Bücher?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 

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Mittendrin Mittwoch #151

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Es war diese eine große Liebe. Jess und Cem schienen füreinander bestimmt – bis eine Tragödie sie in Scherben zerbrach. Scherben, die nicht mehr ineinanderpassten.

Ein Jahr später schlägt das Schicksal erneut zu. Als Cem kurz darauf aus dem Koma erwacht, fehlt ihm nicht nur die Erinnerung an die vergangenen Monate. Er versteht auch nicht, warum Jess und er kein Paar mehr sind.

Jess hingegen erinnert sich an alles. Sie weiß, dass damals mehr als ihre Beziehung gestorben ist. Und genau deshalb muss sie nicht nur die Vergangenheit, sondern auch Cem hinter sich lassen. Doch was ist, wenn entgegen ihrem Willen ihr Herz mit der Zeit immer häufiger etwas anderes flüstert?

Angestrengt lausche ich in mich hinein. Spüre ich einen Stalker-Anteil in mir? Nein, ich fühle einen verflucht großen Klumpen Sehnsucht nach Jess, womöglich größer als ich selbst es bin. Aber es fühlt sich nach normalem Verliebtsein an – keinem glücklichen, aber auch nicht auf eine Weise unglücklich, dass ich verrückt werde. Oder? Kann man das denn selbst beurteilen? Denkt nicht jeder Stalker, dass er nur besonders groß fühlt? Fuck!

Zwei Nächte und drei Leben lang
Elja Janus
108/315 (Angabe meines Readers)


L E S E L A U N E 

Meine Leselaune ist nach wie vor gut, ich bin zufrieden. Ich sitze gerade an den offenen Rezensionen, damit ich das auch endlich mal wieder vom Tisch habe.

An Rezensionen habe ich noch offen:

  • Die Frauen vom Jungfernstieg (1) (Lena Johannson)
  • Die Frauen vom Jungfernstieg (2) (Lena Johannson)
  • Seelenschlaf (Thomas Kowa)

Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Nichts als Staub – Alina Grimm 1 (Alexander Hartung)

Etwas überzogen und trotzdem spannend

Im Hamburger Phoenixviertel, welches seit Jahren unter Drogenkriminalität, Bandenkriegen und illegalen Glücksspielen leidet und zudem eine extrem hohe Rate an Alkoholikern aufweist, wird eine Leiche gefunden, die durch einen Stich ins Herz getötet wurde. Bei dem Toten handelt es sich um Dimitrios Floros, einen Kleinkriminellen, der polizeibekannt war und schon mehrfach im Knast gesessen hat. Die Tatwaffe weist darauf hin, dass es sich hier um das 4. Opfer eines Serienkillers handeln könnte, der mit seinen Bekennerschreiben „Drogen töten!“ auf sich aufmerksam macht.

Alina Grimm, Streifenpolizisten auf dem Hamburger Kiez, und ihr Kollege Bilal Aydin hinterfragen die Tatsache, wieso Dimitrios in Hamburg-Harburg ermordet wurde, wo er seine eignen Geschäfte doch eher in St. Georg abwickelt.

Als sie ihren Kontaktmann treffen möchte, um von ihm Hintergrundinformationen zu bekommen, wird Alina hinterrücks niedergeschlagen und landet im Krankenhaus. Nach 2 Tagen wacht sie aus ihrer Bewusstlosigkeit auf und ist wegen Drogenbesitzes vom Dienst suspendiert. Alina hat keine Ahnung, wer (und warum) ihr diese Drogen untergeschoben haben könnte, es kann jedoch nur eines bedeuten; sie soll ihre Nase nicht in anderer Leute Angelegenheiten stecken.

Doch jetzt beschließt Alina erst recht, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Kann sie den Fall aufklären?


„Nichts als Staub“ ist der erste Fall aus der „Alina Grimm-Reihe“, deren Straftaten und Ermittlungen sich in Hamburg positionieren. Alina ist Streifenpolizistin, ihre eigentliche Berufung sieht sie aber bei der Kriminalpolizei. Wenn ihre persönlichen Umstände andere wären, hätte sie schon lange mit der Ausbildung begonnen Bis ihre große Chance kommt, schiebt sie täglich Streifendienst mit ihrem Kollegen Bilal.

Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus kehrt Alina an den Ort zurück, an dem sie niedergeschlagen wurde und wird dort von Gerwald Arentz angesprochen, einem früheren Freund ihres verstorbenen Vaters. Dieser bietet ihr sowohl finanzielle als auch personelle Unterstützung durch seinen Leibwächter Elias an, damit Alina so schnell als möglich den Täter dingfest machen kann. Alina nimmt das Angebot an.

Gemeinsam mit dem unerschrockenen Elias, der früher als Söldner gearbeitet hat, kommen die Beiden mit ihren Ermittlungen schon recht weit. Aber, um alle Puzzleteile an den richtigen Platz zu bringen, benötigen sie zusätzlich noch die Hilfe von Lennart Dewalt, einem früheren Klassenkameraden von Alina, der in die unterschiedlichsten Verkleidungen schlüpfen kann (und nebenbei per Haftbefehl von der Polizei gesucht wird).

Da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, sind die handelnden Protagonisten noch nicht sehr ausführlich beschrieben. Einerseits bleibt da viel Raum dafür, dass in den Nachfolgebänden immer weitere Informationen einfließen, andererseits führt das dazu, dass die Figuren teilweise noch keine ausreichende Tiefe aufweisen, die den Leser dazu veranlassen, jemanden sympathisch oder unsympathisch zu finden.

Einige der Handlungen sind unrealistisch, andere absolut vorhersehbar, die handelnden Personen sind klischeebehaftet und trotzdem fand ich die Geschichte so spannend, dass ich sie zügig durchgelesen habe.

Der Schreibstil des Autors ist – wie ich es schon aus anderen Büchern von ihm kenne – gut zu lesen. Um eine Geschichte rund werden zu lassen, muss ein Autor sich manchmal seiner künstlerischen Freiheit bedienen und hier hat sich Alexander Hartung mehr als einmal daran bedient, was die Story an manchen Stellen hat unglaubwürdig werden lassen – trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten.

Für mich handelt es sich jedoch nicht um einen Thriller, ich würde es eher in das Genre Kriminalroman einordnen.

Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten: Frühling – 56. wo jemand Joggen geht

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Saturday sentence #91

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.

Als Alternative:
wenn du kein neues Buch gestartet hast, oder weniger Seiten hast,
wähle von deiner aktuellen Seite den 10. Satz und stelle ihn uns vor.


Es war diese eine große Liebe. Jess und Cem schienen füreinander bestimmt – bis eine Tragödie sie in Scherben zerbrach. Scherben, die nicht mehr ineinanderpassten.

Ein Jahr später schlägt das Schicksal erneut zu. Als Cem kurz darauf aus dem Koma erwacht, fehlt ihm nicht nur die Erinnerung an die vergangenen Monate. Er versteht auch nicht, warum Jess und er kein Paar mehr sind.

Jess hingegen erinnert sich an alles. Sie weiß, dass damals mehr als ihre Beziehung gestorben ist. Und genau deshalb muss sie nicht nur die Vergangenheit, sondern auch Cem hinter sich lassen. Doch was ist, wenn entgegen ihrem Willen ihr Herz mit der Zeit immer häufiger etwas anderes flüstert?

Sie wischt mit einem Geschirrtuch mehrfach über einen sowohl sauberen als auch trockenen Kuchenteller, ehe sie ihn auf den Tresen stellt und die Zitronentarte mit Baiser-Haube aus der Vitrine holt.

Zwei Nächte und drei Leben lang
Elja Janus
Seite 158/315 (Angabe meines Readers)


~ L E S E L A U N E ~

Nach den vielen Thriller/Krimi brauchte ich jetzt mal was fürs Herz. ♥

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Folgende Bücher muss ich noch rezensieren:

  • Nichts als Staub (Alexander Hartung)
  • Die Frauen vom Jungfernstieg (1) (Lena Johannson)
  • Die Frauen vom Jungfernstieg (2) (Lena Johannson)
  • Seelenschlaf (Thomas Kowa)

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Knochenkalt (Cecily von Hundt)

Ich werde nicht ruhen, bis sie mich finden…

Penny Kalunke ist Reporterin beim „Tageblatt“ und, seit sie im Alter von 25 Jahren mit einem Journalistenpreis für ihre Enthüllungsgeschichte über Kindesmissbrauch an ihrer alten Schule in Berlin-Marzahn ausgezeichnet wurde, eine kleine Berühmtheit. Ihre Freundin Nora Schneider arbeitet als leitende Rechtsmedizinerin und liefert Penny, unter der Hand, Tipps für Storys, die brandheiß sind. So auch dieses Mal, als eine ermordete 26jährige Prostituierte auf Noras Seziertisch landet, in deren Mund sich ein Zettel mit der Aufschrift „Das ist erst der Anfang“ befindet.

Zeitgleich mit dem Auffinden der 2. Leiche, in deren Mund sich ebenfalls ein Zettel befindet, bekommt Penny einen persönlichen Brief des Mörders, in dem er ihr sein Motiv unterbreitet und sie darum bittet, dass ausschließlich sie über ihn und seine „Kunst“ schreiben soll und niemand anderer. Kurz darauf wird eine männliche Leiche gefunden.

Da der Serienmörder in seinem Brief an Penny Details aus ihrem Privatleben beschreibt, scheint er sie zu kennen. Zu ihrer eigenen Sicherheit entschließen sich Max Wolters, ihr Patenonkel und Chef, und Penny, dass sie in dieser Sache mit der Polizei zusammenarbeiten wird.

Wer ist der Serienmörder von Berlin und wie ist er mit Penny verbunden?


Penny ist 27 Jahre alt und leidet unter einer bipolaren Persönlichkeitsstörung. Das bedeutet, dass sich bei ihr manische und depressive Phasen abwechseln. Ein Erbe ihrer Mutter, die ihre Tochter und ihren Mann vor 16 Jahren verlassen hat. Ihr Vater hat sich damals lieber dem Alkohol als seiner kleinen Tochter zugewandt und die einzige Stütze in Pennys Leben ist ihr Patenonkel Max, der gleichzeitig ihr Chef und der Herausgeber des „Tageblatt“ ist. In einer manischen Phase hat Penny eigenmächtig beschlossen ihre Medikamente abzusetzen, weswegen sie gerade jetzt, als der Mörder sie zu ihrem Sprachrohr machen möchte, ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt.

Einerseits ist es schön, dass man auch mal etwas über Menschen mit Persönlichkeitsstörungen zu lesen bekommt, dieses Thema wird ja in Büchern und Filmen immer noch weitestgehend tabuisiert, andererseits nimmt Pennys Krankheit in diesem Buch so viel Raum ein, dass die Mordserie irgendwie in den Hintergrund tritt. Und gefühlt jeder aus Pennys direktem persönlichen Umfeld ist dem Alkohol zugetan, Max ist da tatsächlich der Fels in der Brandung, denn Pennys Verhältnis zu ihrem Vater ist nicht das Beste.

Die Geschichte wird dem Leser durch einen auktorialen Erzähler vermittelt, aus der Sicht von Penny, aus der Sicht des Mörders und aus der Sicht einiger anderer Personen wie z. B. Pennys Vater. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was der Geschichte einen guten Lesefluss verleiht. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, leider fehlten mir zwei wichtige Dinge: Durchgehende Spannung und die Empathie zur Haupt-Protagonistin Penny.

Die Spannung ist streckenweise vorhanden, sonst hätte ich das Buch sicherlich nicht zu Ende gelesen, aber der Spannungsbogen fällt tatsächlich immer wieder in sich zusammen, sobald die Schilderungen von Pennys persönlichen Befindlichkeiten in den Vordergrund gerückt werden. Vielleicht hätte man der Geschichte von Penny am Anfang ein paar mehr Zeilen widmen sollen, um sie besser kennenzulernen, damit man eine Beziehung zu ihr aufbauen kann. Das konnte ich nicht und das lag sicherlich nicht an ihrer Persönlichkeitsstörung, denn gerade das fand ich einen interessanten Ansatz für den Charakter einer Reporterin.

Mit nur 236 Seiten war das Buch schnell gelesen, ein paar Seiten mehr hätten der Ausarbeitung der Charaktere sicherlich gut getan. Der Grundriss der Story ist gut, ohne Frage.

  • Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten: Frühling – 10. mit roter Schrift auf dem Cover
  • Literarische Weltreise: wird nachgetragen
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Mittendrin Mittwoch #150

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Der ehemalige CEO des umstrittenen Pharmakonzerns GENEKNOV wird mit offenem Schädel und angeschlossenen Elektroden ermordet aufgefunden. Das Unternehmen ist bekannt für sein neues Medikament Remexan, das den Schlafbedarf auf 3 Stunden verkürzt. Erntet dafür aber auch viel Kritik.

Kommissar Erik Lindberg erholt sich eigentlich von einem traumatischen Fall und einer Tragödie in seinem Privatleben, als der Fall bei ihm auf dem Tisch landet. Um sich abzulenken vertieft er sich in die Arbeit. Zunächst vermutetet er militante Tierschützer, doch als eine weitere Leiche auftaucht, erkennt Lindberg, dass die Hintergründe viel tiefer gehen. Außerdem setzt der Bundespolizeichef Lindberg unter Druck, auch seine private Lage spitzt sich zu, und um den Täter noch rechtzeitig aufzuhalten, bleibt Lindberg nichts anderes übrig als selbst Remexan zu nehmen …

Bernards Gesichtsausdruck verdunkelte sich. „Haben Sie nicht Anweisung von Herrn Graf, Nachforschungen in dieser Hinsicht zu unterlassen?“. „Ich habe Anweisung, den Mordfall zu klären“, entgegnete Lindberg. „Claudia Römer wurde ermordet, weil sie Unregelmäßigkeiten bei einer Remexan-Studie entdeckt hat“. Die Anwälte räusperten sich, doch Bernard beachtete sie nicht. „Von welcher Studie reden Sie bitte?“.

Seelenschlaf
Thomas Kowa
202/422 (Angabe meines Readers)


L E S E L A U N E 

Meine Leselaune ist gut, meine Rezensionslaune ist unterirdisch. 😦 Wobei unter den 4 zu rezensierenden Bücher nur ein Rezensionsexemplar ist.

An Rezensionen habe ich noch offen:

  • Nichts als Staub (Alexander Hartung)
  • Die Frauen vom Jungfernstieg (1) (Lena Johannson)
  • Die Frauen vom Jungfernstieg (2) (Lena Johannson)
  • Knochenkalt (Cecily Hundt)

Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Wenn Du zu diesem Beitrag einen Kommentar hinterlässt, willigst Du widerruflich in die Erhebung und Nutzung Deiner Daten entsprechend der Datenschutzerklärung auf diesem Blog ein.

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Sturmtod (Volker Dützer)

Wer ist der Mörder von Susann Prescott?

Jennifer Nowak verbringt mit ihrem Freund Miro ein romantisches Wochenende auf einer einsamen Berghütte – zumindest war das der Plan, denn ein Feuer in der Nacht macht alles zunichte. Im letzten Moment kann Jennifer sich aus der brennenden Hütte retten, von ihrem Freund Miro fehlt jede Spur. Obwohl sie, durch den vielen Qualm, kurz davor ist das Bewusstsein zu verlieren, schafft Jennifer es, sich durch durch das Fenster der Hütte nach draußen zu retten – bevor ihre Füße jedoch festen Boden erreicht haben, explodieren die im Haus befindlichen Propan-Gas-Flaschen. Als Jennifer 2 Tage später im Universitätsklinikum Freiburg aus ihrer Ohnmacht erwacht, wird sie mit 2 lebensverändernden Umständen konfrontiert. Ihr Freund Miro ist tot und ihre linke Gesichtshälfte ist durch herumfliegende Glassplitter und die extreme Hitze der Explosion so stark verletzt worden, dass sie den Rest ihres Lebens durch Narben entstellt sein wird.

Wenn eine Türe sich schließt, geht in der Regel eine andere Türe auf und noch bevor sie aus dem Krankenhaus entlassen wird, erfährt Jennifer, dass sie die Alleinerbin eines beträchtlichen Vermögens in bar und einer Immobilie in Pennack in der Grafschaft Cornwall (England) ist. Jennifer möchte das Maugham-Haus sofort sehen und begibt sich umgehend nach Pennack, wo sie nicht unbedingt von allen Einwohnern freundlich willkommen geheißen wird. Schnell bekommt sie einen Einblick darin, dass der Ort von der Familie Wayne beherrscht und „regiert“ wird. Einzig Travis Sayer, der nach 5 Jahren und 12 Tagen wieder in seine Heimat Pennack zurückkehrt, legt ihr keine Steine in den Weg. Travis verfolgt seinen ganz eigenen Plan – er möchte den Mörder seiner Freundin Susann Prescott finden. 5 Jahre saß er unschuldig im Gefängnis, nun möchte er endlich den wahren Täter finden und den Mord aufklären.

Der Ort, an den es sowohl Jennifer als auch Travis zieht ist identisch – es handelt sich um das Maugham-Haus bzw. den dazugehörigen Maugham-Garten. Schaffen die Beiden es, ihre Ziele zu erreichen? Kann Jennifer das Haus nach ihren Wünschen renovieren und findet Travis den Mörder seiner Freundin?

Nicht alles ist so, wie es auf den 1. Blick zu sein scheint ……


Ich habe das Buch „Sturmtod“ bei einer Instagram-Verlosung des Autors Volker Dützer gewonnen. Hierfür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken. Ich habe von Volker Dützer schon den Krimi „Die Bestrafung“ gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Sturmtod konnte mich tatsächlich noch etwas mehr begeistern.

Der Autor entführt seine Leser nach Pennack/Cornwall in ein Haus auf/an den Klippen. Die Beschreibung der Örtlichkeiten sind Volker Dützer hervorragend gelungen, denn ich konnte die tosende See, die sich unterhalb der (lebens-)gefährlichen Klippen befindet, regelrecht hören/sehen. Auch die Beschreibung des Hauses mit all seinen Zimmern konnte in meinem Kopf ein Bild entstehen lassen – und ich muss sagen, dass ich das Haus in gleichem Maße faszinierend als auch gruselig finde. Ich denke, dass genau das die Absicht des Autors ist, denn es finden sich nicht nur Thriller-Elemente in diesem Buch, sondern ebenfalls ein paar Mystery- und/oder Grusel-Elemente, die die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite der Geschichte durchgehend hoch halten.

Am Anfang dachte ich, dass es vielleicht Travis sein würde, der etwas gegen die Anwesenheit von Jennifer im Maugham-Haus haben würde, weil er dort ungestört seine Nachforschungen über das Verschwinden seiner Freundin betreiben möchte, aber der Wind weht Jennifer aus einer ganz anderen Richtung ins Gesicht.

Auch Travis hat aufgrund seiner Vorgeschichte – alle halten ihn nach wie vor für den Mörder von Susann Prescot – keinen leichten Stand in seinem Heimatort. So wundert es nicht, dass die Beiden gemeinsam versuchen, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Während Travis herauszufinden versucht, was mit seiner Freundin Susann geschehen ist – eine Leiche wurde nie gefunden, Travis wurde rein anhand von Indizien verurteilt – begibt Jennifer sich auf die Suche nach Informationen über ihre Ur-Ur-Ahnin Margareth Clayton, der sie diese Erbschaft zu verdanken hat. Auch Margret ist vor Jahren, genau wie Susann, einfach verschwunden und man ging damals davon aus, dass sie – auf der Suche nach ihrem Hund – während eines Gewitters, über die Klippen ins Meer gestürzt ist. Bald kristallisiert sich heraus, dass es zwischen dem Verschwinden von Margareth und Susann Gemeinsamkeiten gibt, die es aufzudecken gilt.

Bis zur Enttarnung des Mörders ziehen sich Jennifer und Travis (auch im wörtlichen Sinne) einige blaue Flecken zu und Jennifer gerät sogar in Lebensgefahr, aus der sie sich alleine nicht mehr befreien kann. Der Autor baut geschickt immer wieder neue Wendungen in die Geschichte ein, so dass bis zum Schluss nicht klar zu erkennen ist, wie alles zusammenhängt.

Der angenehme Erzählstil des Autors und die Spannung, was denn nun wirklich mit den vermissten Personen geschehen ist, hat es mir leicht gemacht an der Geschichte dran zu bleiben. Wäre nicht mein Brotjob, für den ich das Buch unterbrechen musste, hätte ich es in einem durchgelesen.

Vielen herzlichen Dank an Volker Dützer und den dp Digital Publishers Verlag für den Buch-Gewinn.

  • Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten: Sommer – 26. wo Wasser zu sehen ist
  • Literarische Weltreise: wird nachgetragen

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Mittendrin Mittwoch #149

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Hamburg, 1903: Gerda und Oscar ist mit Leukoplast ein echter Bestseller gelungen. Während Oscar sein gemeinnütziges Engagement verstärkt und damit bei den Hamburger Kaufleuten aneckt, veranstaltet Gerda in ihrer Villa in Eimsbüttel erfolgreiche Kunstsalons. Die Künstlerin Irma steht vor ihrem internationalen Durchbruch, und Antonia hat ihr Glück in der Liebe gefunden. Doch dann soll sie sich nach einem Schicksalsschlag plötzlich um die kleine Tochter ihrer Freundin kümmern. Sie ahnt nicht, welch schwieriger Kampf um das Kind ihr bevorsteht. Zugleich unterstützen die drei Frauen Oscar bei der Entwicklung einer neuartigen Creme, die die Welt der Kosmetik revolutionieren soll – denn auch die Konkurrenz ist dieser Idee auf der Spur.

Obwohl Gerda sehr früh aufgestanden war, saß Oscar bereits in seinem Arbeitszimmer. Wenn er sich nur nicht zu viel zumutete. Die Wahl war eine große und wichtige Sache, das sah sie sein. Und sie verstand auch, welche Möglichkeiten eine Abgeordnetenstelle in der Bürgerschaft versprach. Je mehr er dort erreichen wollte, desto mehr Zeit würde es ihn allerdings kosten.

Die Frauen vom Jungfernstieg (2) – Antonias Hoffnung
Lena Johannson
167/354 (Angabe meines Readers)


L E S E L A U N E 

In den letzten Tagen habe ich mehr gelesen als TV geschaut, weswegen ich den Krimi von Volker Dützer schon fertig gelesen habe. Das Buch hier zieht sich gerade ein wenig, deswegen komme ich da nur schlecht weiter. Aber, bevor ich jetzt ein neues Buch beginne, möchte ich dieses abgeschlossen haben.

An Rezensionen habe ich noch offen:

  • Nichts als Staub (Alexander Hartung)
  • Die Frauen vom Jungfernstieg (1) (Lena Johannson)
  • Sturmtod (Volker Dützer)

Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Follow Friday #59

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Schafft ihr es jeden Tag ein Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen?
Habt ihr vielleicht sogar eine persönliche Vorgabe an Seiten, die ihr täglich lesen wollt?

Ich schaffe es nicht, an jedem Tag ein Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, aber ich schaffe es an den meisten Tagen.

Es wäre schön, wenn ich täglich ca. 50 Seiten lesen könnte, dann hätte ich ein 300-Seiten-Buch in 6 Tagen gelesen. Auf diese Weise könnte ich 4 – 5 Bücher im Monat lesen, ja, das wäre toll. Leider bin ich manchmal abends so platt, dass ich mich nicht mehr lange auf ein Buch konzentrieren kann. Heute (Sonntag) wiederum habe ich knapp 100 Seiten gelesen.

Meine Trennung und der Umzug hatten mich ja lesetechnisch etwas ausgebremst, aktuell habe ich richtig Lust zu Lesen und ich hoffe, das bleibt jetzt auch erst mal so. Die langen dunklen Abende kommen ja erst.

Liest Du täglich ?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 

Veröffentlicht unter Blogger-Aktionen, Follow Friday | 5 Kommentare