[Buchlotto] Überraschung aus dem SuB – 08/20

Bei Sonja von buchweiser.com gibt es von November 2019 bis Dezember 2020 eine Aktion für den SuB-Abbau.

Man hat immer irgendwie ein Buch in der Hand, greift aber selten zu den Büchern, die seit langem im Regal ihr Dasein fristen. Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) wird immer größer und größer……

Sonja hat für die Laufzeit von 14 Monaten 14 Bücher von ihrem SuB in Packpapier/Zeitung eingepackt und mit einer Nummer versehen. Diese Nummer hat sie ebenfalls auf einen Zettel geschrieben und in einen Beutel gesteckt. Jeden Monat zieht sie eine Nummer aus dem Beutel und liest dann das entsprechende Buch. 

Für den August hat sie das Los mit der Nr. 5 aus ihrem Beutel gezogen.

Für meine Buchliste bedeutet das:

Noch zu lesen:

  1. -/-
  2. -/-
  3. -/-
  4. -/-
  5. Morton Rhue – Dschihad Online (Roman)
  6. -/-
  7. Arno Strobel – Schlusstakt (Jugendthriller)
  8. -/-
  9. Petra Hülsmann – Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (Roman)
  10. -/-
  11. Martin Krist – Die Mädchenwiese (Thriller)
  12. Rebecca Maly – Im Tal des Windes (hist. Roman)
  13. -/-
  14. -/-

Schon gelesen:

November 2019: 1. Sybil Volks – Wintergäste (Roman) – Abgebrochen

Dezember 2019: 13. Christiane Dieckerhoff – Spreewaldtod (Krimi)

Januar 2020: 10. Beatrix Gurian – Stigmata (Jugendbuch)

Februar 2020: Karin Slaughter – Bittere Wunden (Thriller) – Abgebrochen

März 2020: Ursula Poznanski – Blinde Vögel (Thriller) – gelesen, aber noch nicht rezensiert

April 2020: 4. Ute Bareiss – Blauer Tod – noch nicht gelesen

Mai 2020: 2. Nele Neuhaus – Tiefe Wunden (Krimi)

Juni 2020: Madeleine Reiss – Ich lass Dich nicht los (Roman) – gelesen, aber noch nicht rezensiert

Juli 2020: Marcus Hünnebeck – Im Auge des Mörders (Thriller) – noch nicht gelesen


Ich werde Euch über meine Lektüre auf dem Laufenden halten.

Rezensionen gibt es natürlich auch – einfach auf den blauen Buchtitel klicken.

Vielleicht möchte sich ja noch jemand bei der Aktion anschließen. 🙂

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Tatacoa – Gefangen unter der Wüste (Thomas Zeller)

Tatacoa – gefangen unter der Wüste

Seinen Vater verlor Daniel, der in der kolumbianischen Provinzstadt Neiva geboren wurde, im Alter von 13 Jahren an den Alkohol, seine Mutter verstarb gerade an einem Hirntumor, Daniel ist 19 Jahre alt. Sein einziger noch lebender Verwandter ist Onkel Juan, der jüngere Bruder seiner Mutter, zu dem er sich nun auf den Weg macht um bei ihm zu leben. Obwohl Juan Astronomie und Physik studiert hat, bestreitet er seinen Lebensunterhalt als Bauarbeiter. Er lebt und wohnt jedoch in einem Observatorium in der kolumbianischen Tatacoa-Wüste.

Schon auf dem beschwerlichen Fußweg zum Observatorium fallen Daniel Rohre auf, die einfach so aus dem Wüstensand herausragen, die Gedanken daran werden aber schnell vertrieben, denn bei einem Sturz verletzt er sich die Schulter und den Knöchel am Fuß.

In den nachfolgenden Wochen verbringt Daniel die meiste Zeit mit Santiago, der als Touristen-Guide für Onkel Juan arbeitet. Als Santiago sich bei einem Unfall schwer verletzt, muss Daniel für ihn einspringen und auf seiner ersten Guide-Tour fährt er mit Alex, dessen jüngerem Bruder Carlos, Laura, Emilio und Sara in die Wüste. Nachdem sie auf einem Bauernhof, dem ersten Anlaufpunkt ihrer Wüstentour, Rast gemacht haben, geht es weiter zur größten Attraktion – einem Schwimmbecken mitten in der Wüste; 15 Meter breit und 8 Meter lang, fachmännisch angelegt mit Treppe und Umkleide in einer ca. 30 Meter tiefen Mulde. Die Gruppe beschließt spontan, am Schwimmbad zu übernachten. Am nächsten Morgen ist Carlos verschwunden.

Alle Bemühungen, Carlos zu finden, bleiben vergebens. Was die 4 aber finden ist ein Loch in einer Betonwand, hinter dem sich ein Gang befindet, in dem Carlos verschwunden zu sein scheint. Kurzerhand fahren sie in die nächstgrößere Stadt Villavieja um dort eine Vermisstenanzeige aufzugeben, müssen aber feststellen, dass sie sich mit ihrem Ansinnen auf der Polizeistation ziemlich unbeliebt machen. Amelia hilft ihnen aus einer vertrackten Situation und schließt sich dann spontan der Gruppe an, denn auch ihr Vater ist vor knapp einer Woche an einem Wasserloch einfach so verschwunden.

Gemeinsam steigen sie in das von Amelia angesprochene Wasserloch und finden dort einen Gang mit einem Durchmesser von ca. 2,5 bis 3 Metern. Während sie sich langsam nach vorne tasten, wird das Einstiegsloch in ihrem Rücken von einer automatischen Metalltüre verschlossen. Sie sind gefangen!

Da die Türe sich auch nach einiger Zeit des Wartens nicht mehr öffnet, haben sie nur eine Chance: Tiefer in den Tunnel einzudringen und zu hoffen, dass sie irgendwo einen anderen Ausgang finden. Was sie tatsächlich finden, hätten sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt: Zum einen finden sie die Leiche von Carlos, der allem Anschein nach ertrunken ist und zum anderen finden sie ein Bergwerk tief unter der Wüste. Wie sie schnell herausfinden, ist der Betreiber des Bergwerks kein besonders netter Mensch, denn es dauert nicht sehr lange bis die 4 entdeckt werden.

Werden Daniel, Alex, Laura, Emilio, Sara und Amelia jemals wieder das Tageslicht erblicken oder werden sie hier in diesem Bergwerk schuften müssen bis sie sterben, so wie es auch anderen ergeht bzw. ergangen ist, deren Leichen sie auf ihrem Weg gefunden haben?


Vor wenigen Tagen erhielt ich eine Anfrage des Autors Thomas Zeller, ob meine Berner-Sennenhunde (Die Hunde aus meinem Bewertungssystem) nicht Lust hätten, mal an seinem Buch zu schnüffeln. Ich muss gestehen, schon mit diesem Satz war die Entscheidung gefallen, dass ich das Buch lesen möchte. Nicht jeder Autor macht sich die Mühe den Blog desjenigen zu besuchen, von dem er/sie gerne möchte, dass ein Buch gelesen und rezensiert wird und diese Anfrage war so süß, dass ich hier nicht Nein sagen konnte.

Bei „Tatacoa“ handelt es sich um ein Jugendbuch, die Empfehlung lautet ab 14 Jahren, und es ist eine Story, die im Genre Science-Fiction angesiedelt ist. Zugegebenermaßen nicht unbedingt das von mir bevorzugte Genre, aber ich muss gestehen, dass mir die Geschichte trotzdem in großen Teilen Spaß gemacht hat.

Die Story erinnerte mich so ein klein wenig an den Film „The Core“, in dem sich ein Team aus Wissenschaftlern zum Kern der Erde aufmacht, um eine Katastrophe von der Menschheit abzuwenden. Auch in „Tatacoa“ sind die Menschen nicht wahllos in ihr Abenteuer geschlittert, es hatte schon einen Grund, warum die ein oder andere Person in diesen Löchern verschwunden ist. Amelias Vater z. B. ist Professor der Archäologie und Paläontologie, Alex testet Bohrgeräte und Bergbaufahrzeuge, Laura ist Chemielaborantin und Daniel hat Informatik studiert …

In diesem Bergwerk stoßen sie auf „Tessy“; dabei handelt es sich um eine „Bohrmaschine“ mit gehärtetem Bohrer für unterirdische Einsätze, die vor einiger Zeit verkauft werden sollte, und auf dem Weg nach Ibagué, wo sie vorgeführt werden sollte, einfach verschollen ist und mit ihr verschwand gleichzeitig auch die Person, die gemeinsam mit Alex zwei Jahre lang an dieser Maschine gearbeitet hat.

Tessy ist aus Titan und wiegt 25 Tonnen. Sie ist gespickt mit Technik, einem Bodenradar und ist in verschiedene Sektionen unterteilt. Ich stelle es mir tatsächlich vor wie ein U-Boot. Unendlich lang und nicht sehr komfortabel, aber man soll darin ja auch nicht seinen Urlaub verbringen, sondern Erdbohrungen vornehmen.

Mit Tessys Hilfe wollen sie unterirdisch einen Tunnel graben, hin zu einem vor Jahrmillionen abgestürzten Meteoriten, der aus Iridium besteht – einem seltenen und überaus wertvollen Rohstoff. Dass sie das nicht freiwillig machen sondern Victor, der Betreiber des unterirdischen Bergwerkes, sie unter Druck setzt, versteht sich ja fast schon von selbst.

Ob sie es schaffen, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Auf jeden Fall werden die Protagonisten ganz schön durchgeschüttelt und mehr als ein Mal hängen ihre Leben an einem seidenen Faden. In vielen Fällen hilft ihnen die Kraft der Gemeinschaft, manchmal ist es aber auch einfach nur pures Glück.

Der Schreibstil des Autors ist einfach zu lesen, die Charaktere hätten meiner Meinung nach ein wenig mehr Tiefe vertragen können. Dass der Autor Gerätebau und Softwareentwicklung studiert hat, kann man an den sehr ausführlichen technischen Beschreibungen erkennen, hier hätte es gerne etwas weniger sein dürfen. Ebenso sind die Beschreibungen der unterirdischen Begebenheiten manchmal sehr verwirrend. Wer wann und in welchen Quertunnel klettert oder wo welcher Tunnel sich befindet, hat mich irritiert.

Für mich waren einige Dinge in dieser Geschichte dann auch nicht ganz logisch und ich musste öfter mal darüber nachdenken, was ich da gerade gelesen hatte. So ist z. B. Tessy ein Schienenfahrzeug, dort wo die Bohrung schlussendlich stattfinden soll, liegen aber noch gar keine Schienen (oder ich habe etwas nicht verstanden) und die Bohrtiefe musste zwischendurch aufgrund der Gesteinshärte ein paar Meter nach unten abweichen … kann man das so einfach mit einem tonnenschweren Gerät innerhalb weniger Stunden? Die Protagonisten können den Verlauf eines Tunnels auch in absoluter Dunkelheit klar erkennen und ganz allgemein sind die Jugendlichen mir zu sehr abgeklärt. Niemand zeigt wirklich Panik oder große Angst aufgrund der Situation, alle handeln realistisch und können klar denken obwohl sie unter der Erde eingeschlossen sind und nicht wissen, ob sie da jemals wieder raus kommen werden.

Für mich war „Tatacoa“ ein Ausflug in ein Genre, das ich normalerweise nicht lese. Die Geschichte war mal etwas anderes und für ein Jugendbuch ab 14 Jahren ist es meiner Meinung nach angemessen, was Stil und Ausdruck betrifft. Ich hätte mir etwas weniger technische Beschreibungen gewünscht und dafür etwas mehr Gewicht auf den logischen Abläufen. Nichts desto trotz hat mich die Geschichte ein paar Stunden unterhalten, weswegen 3 meiner Hunde das Buch ausgiebig beschnüffelt haben.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Thomas Zeller für die Überlassung des Buches „Tatacoa – Gefangen unter der Wüste“ als eBook zum Lesen und Rezensieren.

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Follow Friday #23

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Auf welchem Medium lest ihr alles und wo bevorzugt ?
Buch,Tolino, Kindl, Tablet, Handy, etc. ?

Ich lese auf dem Tablet mit der Tolino- bzw. der Kindle-App. Mein Tablet hat ein 10-Zoll-Display und das finde ich sehr angenehm zum lesen. Außerdem habe ich auf dem Tablet einen Farb-Bildschirm.

Auf dem Handy möchte ich nicht lesen, das ist selbst mit Lesebrille anstrengend für mich.

Einen eBook-Reader hätte ich schon ganz gerne, einfach um damit auch mal in der Badewanne lesen zu können (die Dinger sind ja zwischenzeitlich wasserdicht) – aber ich möchte nicht festgenagelt werden auf eine Sorte Bücher. Ich möchte gerne Amazon-Bücher lesen wenn ich will, ebenso wie Bücher von anderen Anbietern. Und mit einem Kindle oder Tolino ist man ja jeweils nur auf einen Anbieter festgelegt.

Wenn ich weiß, dass ich irgendwo Wartezeit überbrücken muss, stecke ich mir das Tablet in die Tasche, ansonsten kann es tatsächlich auch schon mal vorkommen, dass ich Wartezeit ohne ein Buch überbrücken muss, weil ich das Tablet nicht dabei habe und auf dem Handy keine Bücher vorhanden sind.

In dem Fall kann ich auf dem Handy aber mit einer Sprach-Lern-App die Wartezeit ebenso gut überbrücken.

Auf welchem Medium liest Du Deine eBooks?


Wenn Du bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

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Mittendrin Mittwoch #120

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Sheridan Grant wollte alle Brücken hinter sich abbrechen, um ein neues Leben zu beginnen. Mit Paul Sutton, der sie liebt und auf Händen trägt. Weit entfernt von der Willow Creek Farm, und weit entfernt von dem Mann, der ihr Herz gebrochen hat. Doch kurz vor der Hochzeit kommen ihr Zweifel. Sie kehrt zurück nach Nebraska, und völlig unverhofft bietet sich ihr die Chance, den größten Traum ihres Lebens zu verwirklichen. Aber dann holt sie das dunkle Geheimnis aus ihrer Vergangenheit ein, das ihr Leben zerstören kann …Als ich später im Badezimmer stand und mir die Zähne putzte, dachte ich noch einmal daran, was Monty über Liebe und Glück gesagt hatte. Er musste ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht haben, sonst würde er nicht so negativ darüber denken. Höchstwahrscheinlich hätte Dad, als er noch mit Tante Rachel verheiratet gewesen war, genau dasselbe gesagt wie er. Aber sein Beispiel zeigte mir, dass man die Hoffnung darauf, den richtigen Menschen zu treffen, niemals aufgeben durfte.

Zeiten des Sturms – Sheridan Grant Reihe 3
Nele Neuhaus
106/398 (Angabe auf meinem Reader)


L E S E L A U N E 

Natürlich muss ich auch den 3. Teil der Sherian-Grant-Reihe lesen 🙂 Deswegen stecke ich gerade in „Zeiten des Sturms“ und es liest sich, wie auch die beiden Vorgänger, flüssig von der Hand. Sheridans Leben geht genau so weiter, wie es im 2. Band geendet hat – man fragt sich tatsächlich, wie ein einzelner Mensch das alles ertragen kann ….


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Sonntags bei Gisela und Manuela – SuB-Abbau 26.07.2020

Ich möchte an noch einer Challenge zum SuB-Abbau teilnehmen und werde hierzu meinen eBook-SuB heranziehen. Dort stapeln sich auch jede Menge Bücher, die gelesen werden wollen.

Jeden Sonntag stellen Manuela von Mamenus Bücher (Manuela macht jedoch gerade eine Blogpause), Gisela von Giselas Lesehimmel und Tanja von Nordlicht liest drei Bücher aus ihrem SuB vor. Am letzten Sonntag im Monat stellen Monerl von Monerls bunte Welt und ich unsere Auswahl vor.

Per Abstimmung wird entschieden, welches Buch vom SuB befreit und gelesen/rezensiert werden soll. Jeder meiner Blog-Besucher/-Leser darf abstimmen.

Ihr habt bis Montag Abend Zeit für die Abstimmung. Das gewählte Buch wird dann von mir innerhalb der kommenden 4 Wochen gelesen.


In der Abstimmung wurde Buch 2 von Euch als mein nächstes Buch gewählt. 

0 x „Schuldlos tot“
3 x „Dunkeltraum“
1 x „Die Legende vom bösen Wolf“


Buch 1:

Petra Taler, Kommissarin aus München, erbt von ihrer Großmutter ein marodes Bauernhausanwesen im Alten Land. Mit der Versetzung nach Hamburg-Harburg gerät sie schlagartig in einen brisanten Fall: Die Ermordung der Tierarztgattin Regine Carlsen aus der Harburger Geldadel-Gemeinde Eißendorf. War sie tatsächlich „ohne Schuld“, wie die Nachricht des Mörders am Tatort lautet? Doch warum musste Regine dann sterben?
Neben Erbstreitigkeiten der Familie, ständigem Stress mit den Handwerkern und weiterem privaten Ärger versucht Taler nun, Licht ins Dunkle zu bringen und die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen beginnt.


Buch 2:

Weißt Du, was Du letzte Nacht getan hast?

Nacht für Nacht plagen Peer Henke heftige Albträume und Schlafstörungen. Vorboten einer Schizophrenie, unter der auch sein Vater litt? Peer sucht Hilfe bei dem renommierten Schlaflabor Somnia. Dort diagnostiziert der Professor eine schwere Störung der REM-Phase und nimmt ihn in sein Forschungsprojekt auf.

Tatsächlich fühlt Peer sich nach nur wenigen Nächten im Schlaflabor so gut wie lange nicht mehr. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge. Eine unbekannte Frau warnt ihn vor Somnia. Gleichzeitig spürt Peer, wie er sich immer stärker verändert. Sein Verhalten wird männlicher, dominanter, aggressiver. Der Assistentin bei Somnia scheint das gut zu gefallen. Oder spielt sie nur mit ihm?

Als Peer eines Morgens mit Kratzern und blauen Flecken am Körper aufwacht, beginnt er zu zweifeln. Was passiert wirklich mit ihm, wenn er nachts im Somnia-Labor schläft? Warum weicht der Professor all seinen Fragen aus? Auf der Suche nach der Wahrheit gerät Peer in einen tödlichen Strudel aus Gewalt, Macht und Verschwörung.


Buch 3:

Von der Angst und der Gier. Eine junge Kommissarin ermittelt unter Lämmern und Wölfen. Ein feuchtkalter Morgen im Nebel. Menschliche Überreste in einem Wolfsgehege. Sind die Wölfe blutrünstige Killer oder ist alles nur Mythos und diese brillanten Jäger und nächsten Verwandten unserer liebsten Haustiere sind harmlos? Eine zweite Leiche mit Fraßspuren wird im Hunsrücker Hochwald gefunden. Ist der über Jahrhunderte gefürchtete Angstgegner des Menschen wieder da und streift bereits auf der Suche nach Beute durch unsere Wälder? Ist er eine Gefahr oder ist der Mensch selbst des Menschen Wolf? Die Trierer Kommissarin Christine Bernard ermittelt und stößt auf ihrer Suche nach dem Mörder auf ein Umfeld voller Vorbehalte, Mythen und Legenden.


Ihr entscheidet für mich, welches von den 3 Büchern ich innerhalb der nächsten 4 Wochen lesen und rezensieren soll.

Bitte für die Auswahl des Buches hier abstimmen !!

 

Ich bin gespannt was Ihr für mich aussucht. 🙂

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

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Das Haydn Pentagramm (Anria Reicher)

Wie viele Menschenleben ist ein Notenblatt wert?

Manuel Maria Gomez ist ein weltweit erfolgreicher Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, aber auch ein großer Kenner bzw. Mäzen der klassischen Musik. Seine ganz besondere Bewunderung gilt dem Komponisten Joseph Haydn.

Seit dem Tod Fidel Castros war er nicht mehr in Kuba, umso überraschter war er über die Einladung des engsten Vertrauten Castros, Alessandro Orlando, ihn zu einem Interview zu besuchen. Mit großen Erwartungen angereist, verlief das Interview selbst eher enttäuschend, aber bei der Verabschiedung drückte Orlando Gomez ein Kuvert in die Hand. Gomez kann sein Glück kaum fassen, ist er sich doch sicher, was sich in diesem Kuvert wertvolles befindet. Als er merkt, dass er beschattet wird, ist ihm klar, dass er sich dieses Kuverts bzw. des Inhaltes so schnell wie möglich entledigen muss – aber so, dass er zu einem späteren Zeitpunkt wieder darauf zurückgreifen kann.

Per Zufall sitzt im Flugzeug die berühmte Cellistin Estrella Pérez neben ihm, die am Vorabend ein Konzert in Havanna gegeben hat. Nachdem sie sich einige Zeit über ihr Lieblingsthema Musik unterhalten haben, übergibt er ihr das Kuvert und bittet sie darum, den Inhalt vertraulich zu behandeln.

Als Estrella später im Taxi sitzt, wirft sie einen kurzen Blick auf den Inhalt des Kuverts. Es handelt sich um ein Notenblatt, welches dem Aussehen nach sehr alt ist. Da es im Taxi dunkel ist, sie aber das Leselicht nicht einschalten möchte, kann sie nur die ersten Notenzeilen entziffern.

An diesem Tag passieren 2 Dinge: Manuel Maria Gomez wird in seiner Wohnung in Mexico City erschlagen, das Taxi in dem sich Estrella Pérez in Wien befindet, wird fast in einen Unfall verwickelt und bei dem Ausweichmanöver des Taxifahrers wird der Inhalt ihrer Tasche quer durchs Taxi geschleudert. Missmutig sammelt Estrella ihre Papiere ein um zu Hause feststellen zu müssen, dass gerade das Notenblatt, welches ihr Gomez zu treuen Händen übergeben hat, fehlt.

Estrella bittet ihren langjährigen Vertrauten Peter Cathem um Hilfe.

Während Estrella und Peter nach dem verschwundenen Notenblatt suchen, suchen andere wiederum nach Estrella, die sich nicht wissentlich in sehr großer Gefahr befindet.

Was hat es mit dem verschwundenen Notenblatt auf sich? Handelt es sich dabei tatsächlich um eine handschriftliche Aufzeichnung des lange verstorbenen Komponisten Joseph Haydn?


Das Haydn Pentagramm“ ist ein Thriller der österreichischen Autorin Anria Reicher. Ihr Vater war 30 Jahre lang Intendant der Internationalen Haydn-Festspiele im Burgenland, die Autorin kennt sich also aus auf dem Gebiet der Musik des schon lange verstorbenen Komponisten Joseph Haydn.

Das Buch ist in 11 Kapitel eingeteilt, jedes Kapitel steht für einen Wochentag – begonnen am Freitag in der Woche vor Ostern. Es folgen die Kapitel für die Tage Samstag, Palmsonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersamstag und Ostersonntag, dann gibt es einen Sprung über eine Woche hinweg, bis zum Barmherzigkeitssonntag.

Die Geschichte wird von einem unbeteiligten Dritten erzählt und sie ist auf mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, die sich irgendwann zusammenfügen. Zum einen erfahren wir die Geschichte aus der Sicht von Estrella in Wien, aus der Sicht von Comisario Paco Ramírez, der in Mexico City den Mord an Gomez aufklären soll und zu guter Letzt aus Sicht eines Geheimbundes bzw. einiger Mitglieder, die dieses Notenblatt um jeden Preis in ihren Besitz bringen wollen.

Ein klein wenig erinnerte mich schon der Inhalt des Klappentextes an die Thriller des amerikanischen Thriller-Autors Dan Brown. Dan Brown schaffte es regelmäßig, mich mit seinen Geschichten um irgendwelche Geheimbünde zu verwirren. Anria Reicher kann das tatsächlich noch toppen, denn hier geht es nicht nur um die Illuminaten sondern auch um die Freimaurer und die Orphiker, die sich aus den Illuminaten gebildet haben. Die Orphiker selbst sind unterteilt in „Die Freunde der Seele“ und diejengen, die an das Phi glauben und diejenigen, die an das Psi glauben ……. ich habe leider den Überblick verloren.

Keiner der Protagonisten ist mir wirklich sympathisch, obwohl die Charaktere realistisch gezeichnet sind. Sowohl bei Estrella und Peter, als auch bei Comisario Ramírez und Gabriela werden die sexuellen Beziehungen manchmal zu sehr herausgestellt und überlagern die Geschichte, die sich um die Suche des Notenblattes dreht.

Durch die Vielzahl an Personen, die Estrella auf der Spur sind, ist meiner Meinung nach die Spannung auf der Strecke geblieben. Bis zum Schluss weiß man eher nicht, zu welcher Gruppierung die einzelnen Verfolger gehören. Die Geschichte las sich streckenweise etwas zäh und wäre Estrella etwas zugestoßen, dann hätte ich das hingenommen, denn ich war mit ihr überhaupt nicht verbunden.

Es werden einige Daten und Lebensstationen von Joseph Haydn in die Geschichte eingeflochten, die für Liebhaber der klassischen Musik durchaus interessant sein können.

Auf den letzten Seiten des Buches, die dann die kompletten Zusammenhänge offenbaren, zeigt sich wieder einmal, dass fast jeder Mensch seinen Preis hat. Auch wenn der Roman Fiktion ist, gibt es doch reale Ereignisse und Personen, die von der Autorin als Vorlage zu ihrer Geschichte genutzt wurden.

Ich hätte mich gefreut, mal wieder einen rasanten Thriller mit Verschwörungstheorien zu lesen, leider konnte mich das Buch aber überhaupt nicht überzeugen.

Herzlichen Dank an die Autorin Anria Reicher, den Aufbau-Verlag sowie NetGalley für die Überlassung des Rezensionsexemplares.

Horror & Thriller Challenge 2020 – leider wurde in einem vorhergehenden Buch schon jemandem der Schädel eingeschlagen, weswegen dieses Buch in der Liste keine Erwähnung findet.

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Follow Friday #22

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Lest ihr  auch Bücher in einer anderen Sprache als eurer Muttersprache?

Eine Frage, die ich bis jetzt mit Nein beantworten muss, das möchte ich aber tatsächlich ändern.

Wenn ich ausreichend Freizeit habe und mich noch auf irgend etwas konzentrieren kann, verbessere ich meine Englisch-Kenntnisse. Ab und an lerne ich abends mal ein Stündchen .. wie sagt man so schön … mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. 🙂

Gerne möchte ich ein Buch in englischer Sprache lesen, traue es mir aber tatsächlich nicht zu, die Story zu verstehen, wenn ich permanent Wörter nachschlagen muss ~ davon, eine Geschichte in einer anderen Sprache zu fühlen, spreche ich noch gar nicht. Eine Freundin riet mir, ein Buch zu lesen, welches ich schon auf Deutsch gelesen habe und das in einer einfachen Sprache gehalten ist – so etwas wie Harry Potter zum Beispiel.

Bei Amazon habe ich vor kurzem eBooks gefunden, die bi-lingual sind. Die Bücher enthalten sowohl den deutschsprachigen als auch den englischsprachigen Text, so dass man sofort nachschauen kann, wenn man etwas nicht versteht und man spart sich das mühsame Übersetzen mittels Browser.

Zum einen ist das „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry und zum anderen „Das tödliche Lächeln der Mona Lisa“ von Ben Down. Ich verlinke die Bücher hier, dann könnt Ihr Euch beim „Blick ins Buch“ anschauen, wie diese Bücher aufgebaut sind. Es handelt sich nicht um Affiliate-Links!!

Wie gut oder schlecht das funktioniert hat, lasse ich Euch wissen, wenn ich die Bücher gelesen habe. 🙂

Liest Du Bücher in einer anderen Sprache als Deiner Muttersprache?


Wenn Du bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

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Mittendrin Mittwoch #119

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Ein fremder Mann überreicht der jungen Cellistin Estrella einen Umschlag und nimmt ihr das Versprechen ab, niemandem davon zu erzählen. Darin findet sie eine alte Notenskizze von Joseph Haydn – eine Sensation! Doch bald werden Estrella die Noten unter rätselhaften Umständen gestohlen. Als sie Kontakt zu dem Mann aufnehmen will, der sie ihr anvertraut hat, erfährt sie, dass er ermordet wurde und ein Pentagramm aus Blut hinterlassen hat. Wer versucht, an die verlorenen Noten zu gelangen? Plötzlich ist auch Estrella in Gefahr – denn sie ist die Einzige, die deren Inhalt kennt.

„Nicht zynisch. Realistisch. Ich liebe meine Musik, und ich gebe ja zu, dass vielen Werken ein besonderer Zauber innewohnt. Aber ich habe noch nie Fanpost erhalten, in der stand: Liebe Estrella, ich habe bis vor Kurzem an einem Gehirntumor gelitten, dann war ich in deinem Konzert, und seither bin ich geheilt. Es ist ein Wunder“.

Das Haydn-Pentagramm
Anria Reicher
161/279 (Angabe auf meinem Reader)


Als der 19-jährige Daniel eine Gruppe junger Touristen durch die kolumbianische Tatacoa-Wüste führt, verschwinden drei von ihnen. Mit dem Rest der Reisegruppe, Alex und Laura, begibt sich Daniel auf die Suche. Auch die 16-jährige Amelia, deren Vater ebenfalls vermisst wird, schließt sich ihnen an. Die Spur führt sie tief unter die Erdoberfläche und bald finden sie sich in einem alten Bergwerk wieder, gefangen von einer kriminellen Bande. Um dort wieder herauszukommen, müssen Daniel und seine Freunde in achtundvierzig Stunden etwas finden, das älter ist als die Wüste selbst. Die Uhr tickt und die Aussichten auf Erfolg könnten nicht geringer sein …

Ich schlief noch tief und fest, als mich am nächsten Morgen jemand an der Schulter rüttelte. Alex beugte sich über mich. „Carlos ist weg“. „Was meinst Du mit weg?“, fragte ich verwirrt. „Er hatte gestern viel intus und schläft bestimmt im Mototaxi oder hat sich in einem Hasenloch versteckt“. „Ich mache keine Scherze. Wir haben bereits überall gesucht, bevor ich dich geweckt habe.“

Tatacoa
Thomas Zeller
44/243 (Angabe auf meine Reader)


L E S E L A U N E 

Ich habe diese Woche nicht wirklich viel Zeit zum Lesen gehabt. Mein Leben hat sich komplett umgekrempelt und da ist die Zeit für andere Dinge draufgegangen. In Kürze sollte ich wieder in meinem gewohnten Tagesablauf stecken, dann kommen auch die Bücher wieder an die Reihe.


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Mittendrin Mittwoch #118

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Ein fremder Mann überreicht der jungen Cellistin Estrella einen Umschlag und nimmt ihr das Versprechen ab, niemandem davon zu erzählen. Darin findet sie eine alte Notenskizze von Joseph Haydn – eine Sensation! Doch bald werden Estrella die Noten unter rätselhaften Umständen gestohlen. Als sie Kontakt zu dem Mann aufnehmen will, der sie ihr anvertraut hat, erfährt sie, dass er ermordet wurde und ein Pentagramm aus Blut hinterlassen hat. Wer versucht, an die verlorenen Noten zu gelangen? Plötzlich ist auch Estrella in Gefahr – denn sie ist die Einzige, die deren Inhalt kennt.

„Wusstest Du, das Haydn selbst über die Arbeit an der „Schöpfung“ sagte, dass sie für ihn eine religiöse Erfahrung gewesen sei? In dem Oratorium vereint sich Haydns tiefe Frömmigkeit mit österreichischer aufklärerischer Tradition und dem Gedankengut der Freimaurer. Man sagt, er fiel während der Komposition täglich auf die Knie und bat Gott, ihn für sein Werk zu stärken“.

Das Haydn-Pentagramm
Anria Reicher
84/279 (Angabe auf meinem Reader)


Als der 19-jährige Daniel eine Gruppe junger Touristen durch die kolumbianische Tatacoa-Wüste führt, verschwinden drei von ihnen. Mit dem Rest der Reisegruppe, Alex und Laura, begibt sich Daniel auf die Suche. Auch die 16-jährige Amelia, deren Vater ebenfalls vermisst wird, schließt sich ihnen an. Die Spur führt sie tief unter die Erdoberfläche und bald finden sie sich in einem alten Bergwerk wieder, gefangen von einer kriminellen Bande. Um dort wieder herauszukommen, müssen Daniel und seine Freunde in achtundvierzig Stunden etwas finden, das älter ist als die Wüste selbst. Die Uhr tickt und die Aussichten auf Erfolg könnten nicht geringer sein …

Doña Gloria, eine schwer schnaufende korpulente Frau, hatte dem Hörensagen nach noch nie einen ihrer Patienten enttäuscht. Nach fünfminütiger Inspektion holte sie aus einem Kupferkasten ein dicke Nadel und eine Pinzette heraus, drehte sich mit dem Rücken zu mir. Etwas klickte in ihrer Hand. Ein Feuerzeug? Will sie jetzt etwa eine Pfeife anzünden? Was soll diese Nadel, ich habe nur den Knöchel verstaucht, oder nicht? Ich begann bereits an ihren Heilfähigkeiten zu zweifeln. Zu einem Protest bliebt aber keine Zeit: Sie drehte sich schnell um und stach die glühende Nadel in meinen angeschwollenen Knöchel hinein.

Tatacoa
Thomas Zeller
24/243 (Angabe auf meine Reader)


L E S E L A U N E 

In „Das Haydn-Pentagramm“ bin ich noch nicht sehr viel weiter gekommen. 😦 Ich hoffe, dass das noch spannender wird.

Tatacoa“ habe ich gestern Abend als Rezensionsexemplar angenommen, da ich vom Autor eine so süße Anfrage bekommen habe, dass ich nicht ablehnen konnte. Ich bin erst bei 24/243, kann also noch nicht viel dazu sagen, aber es liest sich gut.


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

Namenzug_Blog


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Der Tod ist nicht allein zum Sterben da (Maddalena Webber)


Die perfekte Tomate aus dem Labor

Weil das Meeting mit einem neuen Modekunden verschoben wurde, hatte Maria Könix (eigentlich König) unerwartet früher Feierabend. Sie wollte nach Hause gehen, um mit ihrer Ziehmutter Margot ein wichtiges Gespräch zu führen. Leider kam alles ganz anders.

Zu Hause wird Maria nicht nur von Margot erwartet, sondern auch von 2 Männern, die auf der Suche nach etwas sind, „das für gewisse Leute sehr wichtig ist“. Sie haben bei ihrer Suche die ganze Wohnung verwüstet und weil Margot Maria warnen möchte, bekommt sie von einem der beiden Männer eine Ohrfeige, stürzt die Treppe herunter und stirbt. Nachdem die Polizei und die Spurensicherung weg sind, wird Maria eines klar: Alle Menschen, die ihr wichtig waren, sind weg oder tot. Ihr Freund Georg, ihr Freund Jo und nun auch ihre Ziehmutter Margot.

Für Maria gibt es nur einen Schuldigen: Dr. Sander, Chief Manager bei F.O.O.D, einem großen Lebensmittelkonzern, für den ihre Werbeagentur Lyndon & Partner seit 8 Jahren arbeitet.

Mit einer Waffe in der Tasche setzt sie sich ins Auto und fährt mitten in der Nacht zum F.O.O.D-Konzern – mit dem Vorsatz, Dr. Sander umzubringen. Während Maria in ihrem Auto sitzt und auf den richtigen Zeitpunkt wartet Dr. Sander einen Besuch abzustatten, erzählt sie die Geschichte, warum alles so gekommen ist, wie es kam.


Im Buch „Der Tod ist nicht allein zum sterben da“ greift die Autorin Maddalena Webber ein immer wieder aktuelles Thema auf: Genmanipulation an Pflanzen. In diesem Buch soll das Endergebnis die perfekte Tomate sein – prall, rot, auch nach Tagen noch frisch und natürlich soll sie schmecken wie aus Mutters Garten.

Um zu diesem Endergebnis zu kommen, sind einige Testreihen im Labor nötig, denn natürlich gelingt diese perfekte Tomate nicht gleich beim ersten Versuch. Dass man Testreihen auch im eigenen Sinne manipulieren kann, ist sicherlich an der Tagesordnung, jedoch sollte es dafür nicht allzu viele Mitwisser geben, oder man muss sie irgendwann aus dem Weg schaffen. Hat Dr. Sander eventuell die Testreihen manipuliert?

Während Maria im Auto sitzt und den perfekten Moment abwartet, um das Büro von Dr. Sander aufzusuchen und ihn zu erschießen, erzählt sie rückwirkend ihre Geschichte.

Als sie 5 war hat ihre Mutter sie bei Margot abgegeben, die eine Etage über ihnen wohnt. Sie wollte Maria nach dem Wochenende wieder abholen – tauchte jedoch nie mehr wieder auf. Marias Vater ist ein unbekannter Samenspender und so wuchs sie bei Margot auf, die sie wie ihr eigenes Kind behandelte.

Georg lernte sie kennen, weil er als Kunde die Dienste ihrer Agentur in Anspruch nehmen möchte. Sie verlieben sich ineinander, verbringen jede Menge Zeit miteinander und Maria wird schwanger. Leider ist Georg über die Schwangerschaft nicht genau so erfreut wie Maria, weswegen sie nach einem heftigen Streit mit Georg einen Autounfall hat, bei dem sie das Kind verliert. Und letztendlich verliert sie auch Georg.

Bei einer Hausbesichtigung lernt sie Jo kennen und da sie sich von Anfang an sympathisch sind, mieten sie das Haus einfach gemeinsam. Jo wird zum Bruder, den sie nie hatte und witzigerweise arbeitet er als Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei F.O.O.D.

Als Jo bei einem Unfall ums Leben kommt, stellt sich die Frage, ob der Motorradfahrer Jo eventuell absichtlich von der Straße gedrängt hat. Der Einbruch, bei dem Margot ihr Leben lassen musste, zielte auch darauf ab, Unterlagen zu finden, die Jo in seinem Besitz haben könnte und die die Manipulation der Testreihe beweisen könnte.

Auch Polizeikommissar Rödermann hegt, nach einem Gespräch mit Maria, ernsthafte Zweifel am Unfalltod. Aber auch Rödermann hat seine eigenen Geister, mit denen er kämpfen muss und zwar in Form seines Sohnes.

Die Geschichte wird einzig aus der Sicht von Maria erzählt. Mal ist sie in der Gegenwart, mal erzählt sie aus der Vergangenheit. Der Sprung zwischen den beiden Zeitformen ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, ich musste ab und zu ein paar Zeilen zurückgehen, damit ich mich wieder orientieren konnte.

Insgesamt hat das Buch 176 Seiten und ich brauchte bis knapp auf Seite 90 um überhaupt zu verstehen, von was Maria da eigentlich spricht. Die Geschichte ist ziemlich langatmig und es baut sich keinerlei Spannung auf, hierbei soll es sich aber eigentlich um einen Krimi handeln….

Es wird von Meetings erzählt und davon, wie Werbung funktioniert, insbesondere bei der Zielgruppe Kinder. Sie zeigt die Zusammenhänge darüber auf, wie die finanzielle Situation der Werbeagentur mit der erfolgreichen Marketing-Kampagne einer Gentomate zusammen hängt; nämlich so, dass die Werbeagentur nichts verdient, wenn die Gentomate nicht „erfunden“ wird. Sie lässt sich darüber aus, wie Werbekampagnen für Produkte anderer Firmen geschönt werden, weil es Aufträge gibt, die absolute Priorität haben. Und all das erzählt sie sehr ausführlich.

Zum Schluss gibt es dann noch einen Toten, der aber nicht durch Marias Hand gestorben ist.

Eigentlich ein toller Plot, aus dem eine wirklich spannende Geschichte hätte werden können – um mich zu begeistern hat es jedoch leider nicht gereicht.

Ich danke der Autorin Maddalena Webber, dem Rhein-Mosel-Verlag und Lovelybooks, für die Überlassung des Leseexemplares.

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