Saturday sentence #85

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Ein wahres Verbrechen, dessen Aufklärung die Öffentlichkeit über Jahrzehnte fesselte.

Eine Nacht, die das Leben einer Familie in einen Trümmerhaufen verwandelt: Zwei Schwestern werden an einem Sommertag als vermisst gemeldet und drei Tage später ermordet aufgefunden. Die Mutter wird wegen Doppelmordes verurteilt. Ein Justizirrtum?
Dann der Paukenschlag: 23 Jahre nach dem Mord gesteht der Vater gegenüber Zeugen die Tat. Zwei pensionierte Richterinnen rollen als Judges find Justice nach amerikanischem Vorbild den zwanzig Jahre alten Mordfall wieder auf. Er oder sie, welches Elternteil hat die unfassbare Tat begangen? Oder war alles doch ganz anders?


„Was wohl aus denen geworden ist?“

Schwesterntod
Eva Maria Silber / Kirsten Wilczek
158/303 (Angabe auf meinem Reader)


~ L E S E L A U N E ~

Ich bin noch nicht auf Seite 158, von daher weiß ich nicht, um was es in diesem Satz geht.

Um meiner Leseflaute zu entkommen, habe ich mir dieses Buch bei dp DIGITAL PUBLISHERS angefordert. Ich bin aktuell auf 89/303 und ich bin total genervt von den Zickereien der beiden Schwestern Marie-Louise Rebell und Dr. Marte Campferbrinck, den beiden Richterinnen, die den Fall wieder aufrollen möchten. Es geht vornehmlich um die Befindlichkeiten der Beiden und irgendwie rückt der Fall der beiden toten Schwestern deswegen in den Hintergrund.

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Eine Rezension schreiben muss ich noch zu:

  • Ein neuer Himmel (Margit Steinborn)

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Follow Friday #52

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Was macht ihr bei einer Leseflaute?
Wie motiviert ihr euch?
Oder sitzt ihr sie aus?

Ich glaube, ich hänge gerade in einer Leseflaute drin. Im März habe ich ein einziges Buch gelesen, im Februar auch ….. ähm ….

Alles, was ich in den letzten Tagen angelesen habe, kann mich nicht wirklich begeistern. Ich stöbere durch meinen SuB (Print und eBooks) und irgendwie spricht mich nichts wirklich an. Spricht mich ein Cover + Klappentext dann doch an, langweile ich mich schon auf den ersten Seiten und breche ab ….. Mittwoch Abend habe bestimmt 4 oder 5 Bücher angelesen und wieder geschlossen, incl. erotischer Literatur (hätte ja sein können, dass die mich begeistert *lach*)

Ich habe mir jetzt bei dp DIGITAL PUBLISHERS ein Thriller-Rezensionsexemplar angefordert in der Hoffnung, dass mich das wieder motivieren kann. Falls nein, werde ich in den nächsten Tagen mehr netflixen und weniger lesen. Erfahrungsgemäß kommt dann in einiger Zeit wieder die Lust auf ein Buch. In all den Jahren, in denen ich lese, ist das nicht die erste Leseflaute – so etwas kommt und geht immer mal wieder. Also kein Grund zum Verzweifeln.

Wie sieht es bei Dir aus?
Sitzt Du eine Leseflaute aus oder was tust Du dagegen?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

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Corona-Ostern zum Zweiten……

Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest – auch wenn es dieses Jahr ebenfalls in die Corona-Pandemie fällt und anders ist, als wir es kennen.

Vielen Dank für Eure Treue, meinen Blogbeiträgen noch immer zu folgen und ab und an auch einen Kommentar hier zu lassen, auch wenn die Menge an Traffic überschaubar ist – das bedeutet mir sehr viel.

Dass wir wieder zur Normalität zurückkehren können, wie wir sie vor Corona kannten, das glaube ich tatsächlich nicht, aber es kann ja irgendwie nur noch besser werden. Hoffen wir, dass es nicht mehr sehr lange dauert.

Bei uns im Landkreis ist die 7-Tage-Inzidenz schon wieder hoch, so dass wir von 21.00 Uhr – 05.00 Uhr Ausgangssperre haben. Ich frage mich ja nur, wo man in der Zeit denn hingehen sollte, es hat ja alles geschlossen …..

Frohe Ostern, bleibt gesund und wir lesen uns !!

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Saturday sentence #84

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


»›Ich verstehe‹, sagte Hannah. ›Solange die Lagerleitung ein Orchester wünscht, bleiben die Musiker am Leben.‹«

Würzburg 1933: Kurz nach der Machtergreifung verliert die junge Jüdin Hannah Rosenberg ihre Stelle als Musiklehrerin. Auf dem abgelegenen Sandnerhof findet sie ein neues Zuhause für sich und die kleine Melina, aber auch auf dem Land wird es immer gefährlicher.

Während Hannah ein Leben im Verborgenen führen muss, macht Peter Hagen, der Mann, den sie immer noch liebt, schnell Karriere im Reichsministerium. Als dem ehrgeizigen Juristen klar wird, dass er für den beruflichen Erfolg seine Seele verkauft hat, ist es fast zu spät für ihn, das Richtige zu tun …

„Reden wir hier nur von Volljuden oder auch von Halbjuden und Mischlingen ersten Grades?“, fragte Otto Hofmann, Chef des SS-Rasse- und Siedlungshauptamtes.

Ein neuer Himmel
Margit Steinborn


~ L E S E L A U N E ~

Bei dem oben zitierten Satz handelt es sich um die Frage, welche Juden denn nun nach Russland (Minsk, Kwono und Riga) deportiert werden sollen? Dort werden Massenexekutionen durchgeführt, weil in den Lagern kein Platz mehr ist für die vielen Juden, die noch deportiert werden müssen.

Ich frage mich ja immer, was in den Köpfen dieser Menschen vorgegangen sein muss, dass man so einfach andere Menschen erschießen kann, obwohl sie nichts gemacht haben – außer Jude zu sein. Und es handelt sich hier um „mehrere Tausend am Tag“………

Meine Leselaune ist gut, ich hoffe, dass ich heute noch ein paar Seiten lesen kann. Aktuell bin ich auf Seite 190/464. Ich suche noch immer nach einer Lösung, mit dem Tablet in der Badewanne lesen zu können, denn da habe ich Angst, dass mir das Tablet aus der Hand glitscht. Einen wasserdichten eBook-Reader habe ich leider nicht.

Ich wünsche Euch ein schönes Oster-Wochenende!

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Eine Rezension schreiben muss ich noch zu:

  • ./.

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Follow Friday #51

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Rezensionen – wie lang braucht ihr fürs Schreiben und wie leicht oder schwer fällt es euch?

Es gibt Bücher, da fällt es mir total leicht eine Rezension zu schreiben und bei anderen Büchern brauche ich erst mal ein paar Tage, bis ich das Gelesene überhaupt in Worte fassen kann.

Ich brauche für eine Rezension Zeit – manchmal 1 bis 2 Stunden, manchmal sitze ich 3 Tage dran (nicht durchgängig, sondern immer mal wieder), wenn ich nicht weiß, wie ich etwas in Worte fassen soll. Oftmals handelt es sich dann um ein Buch, das nicht so ganz klar in seiner Bewertung ist.

Manchmal weiß ich nach einer Geschichte nicht, was ich davon halten soll. In dem Fall lese ich dann gerne die Rezensionen von anderen Leuten um herauszufinden, was diese gestört hat oder was sie gut fanden, um dann zu vergleichen, ob mich das auch gestört hat oder ob das für mich nichtig war. Manchmal passiert es mir aber auch, dass ich gar nicht weiß, was genau mich gestört hat und das finde ich dann auch manchmal in einer anderen Rezension und bevor ich dann meine Rezension schreibe, denke ich erst mal darüber nach, ob der Kritikpunkt wirklich so schlecht oder doch eher zu vernachlässigen ist.

Gerade wenn es um Kritik in einer Rezension geht, brauche ich sehr viel länger als bei einem Buch, das mich von vorne bis hinten begeistert hat. Ich möchte gerne sagen, was mich gestört hat, möchte diese Aussage aber auch in einer netten Kritik verpacken, denn der Autor hat sich – egal wie gut oder schlecht die Geschichte ist – die Zeit genommen, dieses Buch zu schreiben und in der Regel hängt sein Herzblut darin ….. und nett verpackte Kritik ist zwar auch Kritik, aber wenn sie konstruktiv ist, kann der Autor ja vielleicht daraus etwas mitnehmen für seine neuen Zukunftsprojekte.

Ich weiß nicht, ob Yvonne von Ein Anfang und kein Ende gerade eine neue Abkürzung kreiert hat – aber mein SoR (Stapel offener Rezensionen) liegt aktuell bei NULL.

Wie sieht es bei Dir aus?
Gehen Dir Rezensionen leicht von der Hand?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

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Mittendrin Mittwoch #145

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


»›Ich verstehe‹, sagte Hannah. ›Solange die Lagerleitung ein Orchester wünscht, bleiben die Musiker am Leben.‹«

Würzburg 1933: Kurz nach der Machtergreifung verliert die junge Jüdin Hannah Rosenberg ihre Stelle als Musiklehrerin. Auf dem abgelegenen Sandnerhof findet sie ein neues Zuhause für sich und die kleine Melina, aber auch auf dem Land wird es immer gefährlicher.

Während Hannah ein Leben im Verborgenen führen muss, macht Peter Hagen, der Mann, den sie immer noch liebt, schnell Karriere im Reichsministerium. Als dem ehrgeizigen Juristen klar wird, dass er für den beruflichen Erfolg seine Seele verkauft hat, ist es fast zu spät für ihn, das Richtige zu tun …

Cover_Ein neuer Himmel

Das mit sieben Besatzungsmitgliedern und neun Fallschirmagenten besetzte Flugzeug war zunächst bei schlechter Sicht und Schneetreiben über dem Ärmelkanal und das von Deutschland besetzte Frankreich geflogen. Über dem deutschen Luftraum waren sie mehrfach unter Flakbeschuss geraten und wiederholt von Nachtjägern attackiert worden, die sie jedoch erfolgreich abgeschütelt hatten. Nun war es halb drei Uhr morgens, und sie hatten nach dem stundenlangen Flug ihr Zielgebiet in der Nähe von Prag beinahe erreicht. [……….] Und für zwei von ihnen, Jan Kubs und Jozef Gabcik, begann mit dem Sprung aus dem Flugzeug die Operation Anthropoid. Ihr Auftrag lautete; „Tötet Heydrich“.

Ein neuer Himmel (Eine neue Hoffnung)
Margit Steinborn
Seite 150/464


L E S E L A U N E 

Meine Leselaune ist ganz gut, das liegt aber auch wahrscheinlich daran, dass ich hier ein Buch gewählt habe, das es mir leicht macht es zu Lesen. Die Geschichte von Hannah und ihrer Tochter Melina im Nazideutschland der Jahre 1932 – 1945 ist natürlich nicht schön – aber die Autorin hat sie schön zu Papier gebracht. Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm zu lesen.

An Rezensionen habe ich noch offen:

  • ./.

Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Das Leben ist zu kurz für irgendwann (Ciara Geraghty)

Der Zustand der Straße muss immer berücksichtigt werden

Terry möchte ihren dementen Vater im Pflegeheim „Sonnenschein“ besuchen und anschließend ihrer besten Freundin Iris einen Geburtstagskuchen vorbeibringen – sie weiß noch nicht, dass dieser Tag alles in ihrem Leben verändern wird.

Im Pflegeheim „Sonnenschein“ gibt es einen Schädlingsbefall, weswegen Terry kurzerhand entscheidet, dass sie ihren Vater vorübergehend bei sich zu Hause aufnimmt. Der Kammerjäger sollte in einer Woche mit seiner Arbeit fertig sein und dann kann Eugene wieder in seine gewohnte Umgebung zurück. Demenzpatienten vertragen es nicht so gut, wenn man sie aus ihrem Umfeld herausreißt.

Auf dem Weg nach Hause möchte Terry noch einen Überraschungsbesuch im Yoga-Zentrum machen, in dem ihre Freundin Iris zu ihrem 58. Geburtstag einen Yoga-Kurs gebucht hat. Bevor sie losfährt, ruft sie sicherheitshalber im Yoga-Zentrum an und erfährt, dass keine Anmeldung von einer Iris Armstong vorliegt und nie vorgelegen hat. Zu Hause ist Iris auch nicht anzutreffen. Terry vermutet, dass Iris etwas passiert sein muss und sie dringt mit dem Ersatzschlüssel ins Haus ein. Sie findet das Haus in allen Zimmern aufgeräumt und leer vor. In einem an sie adressierten Brief, den sie auf dem Laptop findet, erklärt Iris ihr, dass sie in die Schweiz reist, um dort die Möglichkeit der Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

Iris hat Multiple Sklerose in einer aggressiven Form und sie möchte handeln, bevor sie selbst im späteren Verlauf ihrer Erkrankung nicht mehr in der Lage ist, handeln zu können.

Auf dem Laptop findet Terry die Reisebuchung der Fähre von Dublin (Irland) nach Holyhead (Großbritannien) und glücklicherweise hat diese noch nicht abgelegt. Mit ihrem Vater im Auto rast sie nach Dublin zum Fähranleger um Iris zur Rede zu stellen und dazu zu bewegen, ihren Plan aufzugeben. Iris lässt sich jedoch nicht umstimmen und Terry lässt sich nicht abwimmeln ……. so beginnt die Reise von Terry, ihrem dementen Vater Eugene und ihrer kranken Freundin Iris, die sie gemeinsam bis nach Zürich in der Schweiz führt, wo Iris in einem dafür vorgesehenen Spital ihre Sterbehilfe gebucht hat.


Der Klappentext des Buches verrät schon die ganze Geschichte, von daher kann man sich als Leser voll und ganz auf die Geschehnisse einlassen und Iris, Terry und Eugene auf ihrer Reise begleiten. Das Buch wurde von Sibylle Schmidt übersetzt, es umfasst 384 Seiten, aufgeteilt in 34 Kapitel, die jeweils mit einer Fahrschul-Regel überschrieben sind, ein Tribut an Terrys Vater Eugene, der früher Taxi gefahren ist. Die Regel hat aber auch immer einen Bezug zum aktuellen Kapitel.

Es geht in diesem Buch gar nicht um Iris und ihre MS, sondern um Terry und ihre Erkenntnisse über ihr eigenes Leben. Auf der Reise mit ihrem dementen Vater und ihrer kranken Freundin erkennt sie, dass sie bisher nur funktioniert hat. Ihre Ehe mit Brendan, ihre beiden Töchter, ihr ganzes Leben folgt einem Plan, den sie selbst aufgestellt hat. Niemals wäre sie spontan verreist, weswegen die Tatsache, dass sie Hals über Kopf eine Autofahrt über 1.600 km antritt, am meisten sie selbst schockiert. Durch die anfänglichen Telefonate mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern bekommt sie ein schlechtes Gewissen – aber sie wird um nichts in der Welt ihre Freundin im Stich lassen, weswegen sie die Anrufe ihrer Familie mehr oder weniger ignoriert und beginnt, ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Für sie ist es schon ein Meilenstein im Leben, dass sie auf einer Autobahn statt auf der Landstraße fährt und in einem ihr fremden Land auch noch auf der verkehrten Straßenseite. An solchen Dingen wächst Terry und in Zürich angekommen ist sie nicht mehr die Terry, die vor 4 Tagen in Dublin gestartet ist.

Iris ist eine toughe Frau. Sie hat Multiple Sklerose in einer aggressiven Form und bevor ihr die Krankheit ihre Handlungsfähigkeit raubt, möchte sie selbst ihrem Leben ein Ende setzen. Auch in Irland ist es nicht erlaubt Sterbehilfe zu leisten, weswegen sie sich einen Platz in einem Spital in der Schweiz gebucht hat, um dort zu sterben. Ihre Freundin Terry lässt sich jede Menge einfallen um sie von ihrem Plan abzuhalten, aber Iris ist fest entschlossen das durchzuziehen. Sie ist nicht begeistert davon, dass Terry sie begleitet, eigentlich findet sie das Verhalten ihrer Freundin mehr als übergriffig, aber da sie sich nicht abwimmeln lässt, nimmt Iris den Komfort an, den ihr die Reise im PKW bietet.

Eugene Keogh, Terrys dementer Vater, ist ungewollt und ungeplant in einen Road-Trip reingeraten, den seine Tochter mit ihrer Freundin macht. Bei seiner Figur bin ich sehr gespalten mit meiner Meinung. Auf der einen Seite muss ich schmunzeln bei seinen Geschichten, an die er sich erinnert, auf der anderen Seite finde ich es teilweise entwürdigend, was er auf der Reise alles über sich ergehen lassen muss. Ein Gutes hat die Sache jedoch, Terry kommt auch ihrem Vater wieder etwas näher. Sie kümmert sich um seine Körperpflege und muss rund um die Uhr auf ihn aufpassen, etwas, was ihr durch die Pflegekräfte im „Sonnenschein“ bisher abgenommen wurde.

Der Schreibstil der Autorin ist durchgehend angenehm zu lesen, die Geschichte wird aus der Sicht von Terry in der Ich-Form erzählt. Die Autorin hat hier gleich mehrere Themen miteinander verwoben: Demenz, Multiple Sklerose und Sterbehilfe. Wie würde man selbst an Iris‘ Stelle mit der Krankheit umgehen? Ich für meinen Teil habe Iris‘ Entscheidung als für zu früh empfunden, aber das ist subjektiv, denn ich leide nicht unter dieser Krankheit und kann ihre Gedanken somit nicht nachvollziehen. Gleichwohl kenne ich 2 Menschen mit MS, die beide an unterschiedlichen Stadien dieser Krankheit angekommen sind und keiner möchte bisher sein Leben beenden.

Die Geschichte hat mich an einigen Stellen nachdenklich werden lassen, an anderen Stellen empfand ich die Geschehnisse als deutlich zu überzogen. Der Schreibstil der Autorin ist durchgehend angenehm zu lesen, den Charakteren fehlt meiner Meinung nach aber etwas Tiefe, denn weder Iris noch Terry haben mich wirklich berühren können. Mr. Keogh, um den es aber eigentlich nur nebenbei ging, konnte mich da schon mehr ansprechen.

Auch wenn es in dieser Geschichte kein Happy End gibt, so gibt es doch die Erkenntnis, dass man sein Leben – auch (oder gerade) als Ehefrau und Mutter – nicht ausschließlich auf die Familie ausrichten soll, denn „Das Leben ist zu kurz für irgendwann“.

Ich danke der Autorin Ciara Geraghty, dem Goldmann Verlag und der Agentur Literaturtest für die Überlassung des Leseexemplares.

Mit Büchern um die Welt – meine literarische Weltreise 2021

A) Kontinent: Europa

B) Reise von A – Z: Dublin, Holyhead, London Dover, Calais, Zürich

C) Hauptstädte: Dublin (Irland) / London (Vereinigtes Königreich)

D) Irland / Vereinigtes Königreich / Frankreich / Schweiz

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Follow Friday #50

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Verfilmung und Buch – wenn ihr den Film zuerst schaut, lest ihr dann noch das Buch dazu, auf dem der Film beruht?

Nur, wenn der Film mich überaus berührt oder gepackt hat.

Ein Film ist so viel schneller geschaut, als ein Buch gelesen. Und es gibt noch so viele Bücher, die ich noch lesen möchte, da muss ich nicht noch ein Buch lesen, zu dem ich den Film schon gesehen habe. Und ja, ich weiß, dass zwischen Buch und Verfilmung oft große Lücken klaffen, aber das stört mich nicht.

In der Regel ist es ja auch anders herum – ich habe das Buch oft schon gelesen, bevor der Film kommt.

Wie sieht es bei Dir aus?
Liest Du ein Buch noch, nachdem Du den Film gesehen hast?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

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Mittendrin Mittwoch #144

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Weil jeder Tag mit dir zählt.

Terry und Iris sind beste Freundinnen und würden durchs Feuer füreinander gehen. Aber Iris ist krank. So krank, dass sie sich heimlich entschließt, ihr Leben in der Schweiz zu beenden, solange sie es noch kann. Als Terry feststellt, dass Iris auf dem Weg dorthin ist, zögert sie keine Sekunde. Mit ihrem betagten Dad im Auto holt sie Iris gerade noch am Hafen von Dublin ein. Die drei begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch England und Frankreich, und was die schlimmsten Tage in Terrys Leben hätten werden können, werden ihre besten. Denn durch Iris entdeckt sie ungeahnte Seiten an sich – und dass es ein Geschenk ist, unser Leben zu leben, jeden Tag und bis zum letzten Tag.

cover-das-leben-ist-zu-kurz-fuer-irgendwann

Am nächsten Morgen besteht Anlass zur Freude. Das ist vielleicht etwas übertrieben foruliert, da ich immer noch in Frankreich bin und in die falsche Richtung fahre – Richtung Schweiz also -, und das auch noch auf der verkehrten Straßenseite. Freuen kann man sich aber über die angenehm stille Landstraße statt der Autobahn, auf der Iris unterwegs sein wollte.

Das Leben ist zu kurz für irgendwann
Ciara Geraghty

Seite 188/351


L E S E L A U N E 

Zur Zeit komme ich nicht so viel zum Lesen, da mir private Sorgen gerade etwas die Leselust blockieren. Nichts schlimmes, aber doch so schlimm, dass ich mich gedanklich nicht so gut auf eine Geschichte einlassen kann.

Beim Road-Trip von Iris und Terry beschleicht mich das Gefühl, dass es gar nicht um Iris, ihre MS und ihren Wunsch zu sterben geht, sondern um Terry und ihren Weg zurück zu sich selbst. Mal schauen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und lässt sich gut lesen.


An Rezensionen habe ich noch offen:

  • ./.

Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Saturday sentence #83

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Weil jeder Tag mit dir zählt.

Terry und Iris sind beste Freundinnen und würden durchs Feuer füreinander gehen. Aber Iris ist krank. So krank, dass sie sich heimlich entschließt, ihr Leben in der Schweiz zu beenden, solange sie es noch kann. Als Terry feststellt, dass Iris auf dem Weg dorthin ist, zögert sie keine Sekunde. Mit ihrem betagten Dad im Auto holt sie Iris gerade noch am Hafen von Dublin ein. Die drei begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch England und Frankreich, und was die schlimmsten Tage in Terrys Leben hätten werden können, werden ihre besten. Denn durch Iris entdeckt sie ungeahnte Seiten an sich – und dass es ein Geschenk ist, unser Leben zu leben, jeden Tag und bis zum letzten Tag.

„Die Verbindung ist schlecht, Brendan, ich muss aufhören.“

Das Leben ist zu kurz für irgendwann
Ciara Geraghty


~ L E S E L A U N E ~

Eigentlich mag ich keine Road-Trip-Geschichten. Trotzdem habe ich mich für dieses Buch entschieden, weil mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Mal schauen, wie und ob es mir gefällt.

Draußen regnet und stürmt es, eigentlich der perfekte Tag, um sich auf die Couch zu kuscheln und zu lesen. Mal schauen, ob ich da am Wochenende etwas gebacken bekomme, weil ich heute noch zu meiner Mutter fahren möchte und morgen bin ich als Wahlhelfer bei der Landtagswahl eingeteilt.

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Eine Rezension schreiben muss ich noch zu:

  • ./.

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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