Gottes rechte Hand (Rhena Weiss)

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (21. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442485789
ISBN-13: 978-3442485789
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Preis eBook: 8,99 €

Klappentext:

Wien: Innerhalb kurzer Zeit werden zwei Männer auf höchst brutale Weise getötet. Michaela Baltzer und ihr Team vom LKA tappen zunächst im Dunkeln. Doch dann begreifen sie, dass der Mörder eine Art Gottesurteil vollzogen hat. Im Laufe der Ermittlungen zeigt sich das ganze Ausmaß der Mordserie, denn es gehen noch mehr Tote auf das Konto des Täters. Bald weiß Michaela nicht mehr, wem sie trauen kann, denn alle Fäden scheinen bei Bernd Dalisch, dem neuen Kriminalpsychologen des LKA, zusammenzulaufen. Um den Killer zu finden, muss Michaela ihre Prinzipien über Bord werfen und sogar den verurteilten Psychopathen Kilian Weilmann um Hilfe bitten …

Gottesurteile

In einer Kleingartenanlage wird eine männliche Leiche gefunden. Gesicht und Körper des Toten sind über und über mit Schwellungen bedeckt, ausgelöst durch unzählige Wespenstiche. Auf den ersten Blick sieht alles danach aus, als ob der Mann tragischerweise an einem Anaphylaktischen Schock gestorben ist.

Der 2. Tote ist eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche, die in einer Autowerkstatt gefunden wurde. Vermeintlich handelt es sich nach Ansicht des Forensikers um einen Obdachlosen, der sich an einem Feuerkorb gewärmt haben könnte und dabei Feuer gefangen hat.

Da beide Leichname aufgrund ihrer äußeren Beschaffenheit nicht mehr zu identifizieren sind, werden sie in die Gerichtsmedizin des Wiener LKA überstellt.

Michaela Baltzer und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf.


„Gottes rechte Hand“ ist der 2. Psychothriller der Autorin Rhena Weiss, in dem die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer die Hauptrolle spielt.

Man kann beide Bücher getrennt voneinander lesen, die Handlungen sind in sich abgeschlossen. Die Autorin blickt ab und an auf Geschehnisse zurück, die im 1. Buch passiert sind. Für den Fortgang und das Verständnis dieser Geschichte ist es jedoch nicht wichtig zu wissen, was genau damals passiert ist.

Michaela Baltzer wird als sympathische Ermittlerin dargestellt, die seit Jahren ihr Dasein als Single fristet. Momentan lebt ihre Nichte Valerie bei ihr, deren Eltern sich beruflich im Ausland befinden. Aufgrund eines Vorfalles, der im 1. Buch passiert ist, besteht ein starkes Band zwischen „Tante Mika“ und Valerie und so bekommt Valerie Einblicke in den aktuellen Fall, aber auch in das Privatleben ihrer Tante und in beiden Angelegenheiten bekommt Michaela Unterstützung durch ihre Nichte.

Valerie entspricht so gar nicht der typischen Jugendlichen, denn sie hat eine sehr genaue Vorstellung darüber, was sie will und was sie nicht will – nur beim Berufswunsch ist sie noch unschlüssig, aber in diesem Punkt bekommt sie Klarheit, als sie ein Praktikum in einem Frauenhaus macht.

Der neue Nachbar und Kollege Bernd Dalisch könnte zukünftig in Michaelas Leben eine größere Rolle spielen, denn die Beiden verbringen sehr viel Zeit miteinander. Nachdem die Identität der beiden Toten fest steht, rutscht Bernd jedoch in den Focus der Ermittlungen, da er – in seiner Eigenschaft als Kriminalpsychologe – beide Opfer gekannt hat. Michaela weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann.

„Gottes rechte Hand“ – der Täter. Der Leser weiß, lange vor Michaela, dass die beiden Opfer von der gleichen Person getötet wurden. Es handelt sich beim Täter um einen Serientäter aber mitnichten schlachtet er seine Opfer einfach so ab. Hier steckt System und ein ausgeklügelter Plan dahinter, denn die Auserwählten müssen sich einem Gottesurteil stellen.

Es gab schon von Anfang an Hinweise darauf, wer der Täter sein könnte, und ich hatte auch zuerst die richtige Person im Visier. Dann schaffte es die Autorin jedoch, mich mit einem kleinen Requisit zu verwirren und ich schloss in meine Liste der möglichen Täter noch eine 2. Person mit ein. Bis zur Auflösung der Identität des Täters war ich mir nicht zu 100 % sicher, dass es diese eine bestimmte Person auch wirklich ist. Als Amateurdetektivin würde ich wahrscheinlich verhungern, denn ich bin nicht sonderlich gut im Täter-raten.

Dem Leser wird die Geschichte aus der Sicht eines auktorialen Erzählers nahegebracht. Er wechselt zwischen den Perspektiven von „Gottes rechter Hand“, Valerie sowie Michaela und ihren Teamkollegen. Die Gedankengänge von „Gottes rechter Hand“ sind wohl der interessanteste Part in der Geschichte, aber auch erschreckend und schockierend, denn hinter diesem Rachefeldzug steckt eine ganze Menge religiöser Fanatismus.

Alle Charaktere und Handlungen sind realistisch dargestellt und sogar den Fahrstil von Michaelas Kollegin Doris kann man sich bildlich vorstellen. Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden und ich freue mich schon auf den 3. Teil, in dem Michaela Baltzer und ihr Team wieder ermitteln.

Die Autorin greift in ihrem Buch das Thema „häusliche Gewalt“ auf und präsentiert im Nachwort dazu auch ein paar Zahlen. Erschreckend, dass zwischen dem 16. und 44. Lebensjahr in der EU-Statistik aus dem Jahr 2014 Tod und Gesundheitsschädigung durch häusliche Gewalt bei Frauen als Todesursache Nr. 1 angegeben ist – noch vor dem Tod durch Krebs. 43 % aller Frauen sind von psychische Gewalt durch ihren Partner oder Expartner betroffen.

Diese Zahlen sind erschreckend – weil real und keine fiktive Vorlage für einen Thriller, der uns für ein paar Stunden unterhalten soll.

 Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

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[Gewinnerbekanntgabe] Blog-Tour Herbstlande

Fabienne Siegmund hat beherzt in den Lostopf gegriffen und kam zu folgendem Ergebnis:

And the winner is… bzw. are…
hier nun die ausgelosten Gewinner der Blogtour:

Paket 1:
Aus den Kommentaren der Blogs:

Buch und Poster, signiert: Anja vom kleinen Bücherzimmer
Poster, signiert: Karin F.

Paket 2:
Aus den Kommentaren hier bei FB

Buch und Poster, signiert: Anni Oettershagen
Poster, signiert: Miriam Darienzo

Alle Gewinner werden nochmal schriftlich benachrichtigt.
Wir möchten allen Teilnehmern herzlich danken – es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Tour zu machen!

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und herzlichen Dank für Eure Teilnahme!

 

 

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Mittendrin Mittwoch #58

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.

In welchem Buch liest du gerade?

Ich lese gerade den Thriller „Gottes rechte Hand“ und hoffe, dass ich heute noch damit fertig werde. In einer Leserunde braucht man für ein Buch manchmal etwas länger. 🙂

Klappentext:

Wien: Innerhalb kurzer Zeit werden zwei Männer auf höchst brutale Weise getötet. Michaela Baltzer und ihr Team vom LKA tappen zunächst im Dunkeln. Doch dann begreifen sie, dass der Mörder eine Art Gottesurteil vollzogen hat. Im Laufe der Ermittlungen zeigt sich das ganze Ausmaß der Mordserie, denn es gehen noch mehr Tote auf das Konto des Täters. Bald weiß Michaela nicht mehr, wem sie trauen kann, denn alle Fäden scheinen bei Bernd Dalisch, dem neuen Kriminalpsychologen des LKA, zusammenzulaufen. Um den Killer zu finden, muss Michaela ihre Prinzipien über Bord werfen und sogar den verurteilten Psychopathen Kilian Weilmann um Hilfe bitten …


„Kannst Du das erledigen?“, fragte die Kollegin, von der sie den Dienst übernahm. Sie mochte Nachtschichten. Natürlich waren die weniger hektisch und um einiges stressfreier, aber das war nicht der Grund, warum sie lieber nachts ihre Dienste versah. Sie überflog den Ausdruck der Mail, den ihre Kollegin ihr in die Hand gedrückt hatte, und für einen Moment begann sich alles um sie zu drehen.

Gottes rechte Hand – Rhena Weiss – Seite 323

Leserunde bei Leserunden.de


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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[Challenge] Flow-Challenge #31

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Leider gibt es bei Nana heute keinen Beitrag zur Flow-Challenge, so dass ich wieder direkt auf die Fragen aus dem Flow-Magazin zurückgreife.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 301 – 310

301. Wie geduldig bist Du?

Ich bin ein sehr geduldiger Mensch.
Manchmal muss ich mich über mich selbst wundern.

302. Gibt es Fotos auf Deinem Handy, mit denen Du erpressbar wärst?

*lach* Ich denke, wenn jemand eine Geschichte für eine Erpressung stricken möchte, dann kann man aus jedem Foto eine brauchbare Geschichte machen – Photoshop macht’s möglich. Aber grundsätzlich habe ich keine Fotos auf meinem Handy, mit denen ich erpressbar wäre.

303. Kannst Du gut Auto fahren?

Solche Einschätzungen sind immer relativ – was ich als gut empfinde, empfindet jemand anderes als Katastrophe. 🙂
Meine eigene Einschätzung ist; ja, ich bin ein guter Autofahrer. Ich fahre seit April 1984 unfallfrei. Und ich habe schon ein paar hundertausend Kilometer gefahren seit dem.

304. Treffen Deine deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf Dich zu?

Ich habe zu meinem 31. Geburtstag von einer damaligen Bekannten ein Horoskop geschenkt bekommen, welches nach meine exakten Geburtsdaten erstellt wurde. Beim Lesen war ich erstaunt, wie vieles auf mich zutrifft. Natürlich gibt es auch Charaktereigenschaften, die ich nicht habe oder weniger ausgeprägt – aber ja, grundsätzlich würde ich sagen, dass ich ein typisch weiblicher Skorpion bin.

305. Bist Du manchmal von anderen enttäuscht?

Ist das nicht jeder ab und an mal?
Ich glaube aber, dass man nur deswegen von anderen Menschen enttäuscht ist, weil man mehr erwartet hat oder weniger zurück kam als man selbst bereit gewesen wäre zu geben. Vielleicht sollten wir die Ansprüche an andere zurückschrauben, dann wird man auch weniger enttäuscht. Leichter gesagt als getan.

306. Welchen Song hast Du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Amy Lee – „Love exists“

307. Wie sieht Dein Traumhaus aus?

Ich habe keine großen Ansprüche an mein Traumhaus – es sollte Meerblick haben und über einen Swimmingpool verfügen. *lach*

308. Wie weit gehst Du für Geld?

Ich bin nicht käuflich.

309. Bist Du schon mal schikaniert worden?

Ja, ich war vor vielen Jahren einmal Mobbing-Opfer mit daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen. Ich war 1/2 Jahr krank.

310. Wie alt fühlst Du Dich?

Ich fühle mich wie Mitte 30.


Das waren die Fragen 301 – 310 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

Nun wünsche ich Dir einen schönen Sonntag!

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Mein Lesemonat August 2017

Hallo Ihr Lieben,

hier kommt meine Statistik für den August. So wirklich prickelnd war auch der August nicht. Irgendwie fehlt mir noch immer der Antrieb um mehr zu lesen. Aber da Lesen ein Hobby ist und kein Wettbewerb, mache ich mir da jetzt keine großen Gedanken dazu. Es wird auch wieder andere Zeiten geben, da bin ich sicher.

Beendet im August:

 

Herbstlande – F. Siegmund/S. Kempin/V. Kaiser/T. Lohwasser – 210 Seiten
Das Leuchten einer Sommernacht – Ella Simon – 173 Seiten

Komplett gelesen im August:

Die 7 Farben des Blutes – Uwe Wilhelm – 480 Seiten

Begonnen im August:

Die rechte Hand Gottes – Rhena Weiss – 247/417

= 1.110 gelesene Seiten (entspricht 35,81 gelesenen Seiten/Tag)

Verglichen mit Juli 2016 habe ich in diesem Monat 1.648 Seiten weniger gelesen. 

Wie war Dein Lesemonat?
Kennst Du eines von den Büchern, die ich im August gelesen habe?
Wenn ja, welches hast Du gelesen und wie hat es Dir gefallen?

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Mittendrin Mittwoch #57

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.

In welchem Buch liest du gerade?

Ich lese gerade den Thriller „Gottes rechte Hand“

Klappentext:

Wien: Innerhalb kurzer Zeit werden zwei Männer auf höchst brutale Weise getötet. Michaela Baltzer und ihr Team vom LKA tappen zunächst im Dunkeln. Doch dann begreifen sie, dass der Mörder eine Art Gottesurteil vollzogen hat. Im Laufe der Ermittlungen zeigt sich das ganze Ausmaß der Mordserie, denn es gehen noch mehr Tote auf das Konto des Täters. Bald weiß Michaela nicht mehr, wem sie trauen kann, denn alle Fäden scheinen bei Bernd Dalisch, dem neuen Kriminalpsychologen des LKA, zusammenzulaufen. Um den Killer zu finden, muss Michaela ihre Prinzipien über Bord werfen und sogar den verurteilten Psychopathen Kilian Weilmann um Hilfe bitten …


Sobald Michaela am nächsten Morgen im Büro war, rief sie Heidelinde Aumann an und fragte die Leiterin des Frauenhauses, ob Valerie kommen dürfe, um ihr Praktikum zu machen. „Natürlich, wir freuen uns auf sie“, zeigte sich Heidelinde begeistert. „Frau Aumann, ich hätte da noch eine Frage zu Daniela Ferstl. Sie scheinen sie doch gut zu kennen. Kam sie Ihnen je depressiv vor?“. „Es tut mir leid, das kann ich Ihnen nicht beantworten. Sämtliche Informationen über den Gesundheitszustand meiner Schützlinge sind vertraulich“.

Gottes rechte Hand – Rhena Weiss – Seite 199

Leserunde bei Leserunden.de


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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[Blog-Tour] Herbstlande – Aberglaube

Hallo und herzlich willkommen zum 3. Tag unserer Blogtour zu „Herbstlande“

Vorgestern gab es bei Nadja eine Buchvorstellung incl. einer Hörprobe, gestern hat Desiree die Charaktere vorgestellt und heute geht es bei mir um das Thema „Aberglaube“.

Vermutlich werden die meisten Leser jetzt sagen (oder denken), dass sie überhaupt nicht abergläubisch sind, dabei ist unser Leben voll mit „heidnischen Ritualen“ – wir merken es nur nicht mehr, da diese seit Ewigkeiten in unserem Alltag integriert sind.

Aber schauen wir uns doch zuerst einmal an, was Aberglaube überhaupt ist:

Der Begriff stammt aus dem mittelhochdeutschen und leitet sich aus den Worten „aber“ = verkehrt und „gloube“ oder „geloube“= Glaube ab.

Definition lt. Aberglaube.net:
Mit Aberglauben wurde eine Geisteshaltung bezeichnet, die von der christlichen Glaubenslehre abweicht, falsche Glaubensinhalte vermittelt und diese in ritueller Weise zelebriert. Vor allem seitens des Klerus wurde er als verwerflich, heidnisch und ketzerisch definiert. Die Christianisierung der Bevölkerung Europas war im Spätmittelalter zwar nahezu abgeschlossen, doch einige heidnische Vorstellungen und Rituale hielten sich im Volksglauben. Der Glaube an heilige Bäume und heilige Haine, das Sprechen von Zauberformeln, um entweder Schlechtes abzuwenden oder Gutes zu bewirken, sind hier beispielhaft zu nennen. Auch Amulette wurden wegen ihrer vermeintlichen Wirkung gerne getragen. Die Träger der Amulette sollten nicht nur gegen Schicksalsschläge geschützt sein, sondern das Glück sollte durch sie herbeigeführt werden.

Schon im Jahr 500 v. Christus befragte König Krösos das Orakel von Delphi um zu erfahren, ob er gegen die Perser Krieg führen soll. Die Römer haben später den Abfall vom echten Glauben als „Superstitio“ bezeichnet – als „Überglauben“. Durch den heiligen Augustinus bekam der Ausdruck dann einen dämonischen Charakter, indem nicht-christliche Religionen als „Superstitio“ bezeichnet wurden. Zum ersten Mal wurde der Begriff „Aberglaube“ im 12. Jahrhundert belegt und im 16. Jahrhundert wurde das Wort allgemein gebräuchlich und diente dem Klerus als Kampfbegriff gegen Häretiker und Ketzer.

Häresie (von altgriechisch αἵρεσις haíresis, „Wahl“, „Anschauung“, „Schule“) ist im engeren Sinn eine Aussage oder Lehre, die im Widerspruch zu kirchlich-religiösen Glaubensgrundsätzen steht. Der Begriff Häresie wird überwiegend in der katholischen Kirche benutzt.

Ein Ketzer ist laut Duden jemand, der „von der offiziellen Kirchenlehre abweicht“, oder allgemeiner jemand, der „öffentlich eine andere als die in bestimmten Angelegenheiten für gültig erklärte Meinung vertritt“. Der Glaube oder die abweichende Meinung des Ketzers wird als Ketzerei oder Häresie bezeichnet.

Auch heute, in unserer hochtechnisierten Welt, ist abergläubisches Verhalten noch sehr oft zu beobachten – es wird von uns nur nicht mehr als solches wahrgenommen. Abergläubisches Verhalten läuft fast immer auf den Abbau von Angst hinaus, egal ob es sich um das Herbeiführen von Glück oder um das Abwenden von eingebildeten oder echten Gefahren handelt. Der Ursprung dieser Rituale liegt in jedem Falle lange Zeit zurück.

Wir drücken anderen Menschen die Daumen oder klopfen auf Holz, wünschen Hals- und Beinbruch und verschenken zu Silvester Glücksbringer wie Hufeisen, Glücksklee oder Schornsteinfeger aus Marzipan. Den Ausdruck „Scherben bringen Glück“ kennt sicherlich jeder von uns und auch den, dass ein zerbrochener Spiegel 7 Jahre Unglück bringt. Und warum gratulieren wir eigentlich niemandem am Tag vor seinem Geburtstag? Wir blasen Geburtstagskerzen auf der Torte aus und wenn Sternschnuppen fallen, wünschen wir uns etwas. Diese Aufzählung könnte man durchaus noch um einige Punkte erweitern.

Gefühlsmäßig wird dem Aberglauben in der dunklen Jahreszeit viel mehr Bedeutung zugemessen, als in den hellen Monaten des Jahres. Warum ist das so?

Am 23.09. eines jeden Jahres ist die Herbst-Tagundnachtgleiche. An diesem Datum sind Tag und Nacht gleich lang und danach beginnt die dunkle Hälfte des Jahres, in der die Nächte länger sind als die Tage. Solchen Übergängen werden seit Jahrtausenden besondere, aber auch unheimliche Kräfte zugesprochen. Die Schleier zwischen den Welten sind dünner, die Übergänge durchlässiger, was Geistern den Zutritt zu unserer Welt gewährt. Um eben diese bösen Geister fern von Haus und Hof zu halten, wurden die Häuser mit Kräutern ausgeräuchert, die Türschwellen mit Abwehrsymbolen markiert und die Menschen trugen Amulette am Körper. Um Unglück von Bauernhöfen fern zu halten, wurden Eulen/Käuzchen ans Scheunentor genagelt, sie galten früher als Teufelsvögel.

Zwei heidnische (und somit abergläubische) Bräuche feiern wir noch heute sehr ausgiebig – und vermutlich wissen nur die wenigsten jungen Leute heutzutage, worauf sich diese Brauchtümer eigentlich zurückführen lassen.

Das Silvesterfeuerwerk/Jahreswechsel
Lt. Überlieferung glaubten die Germanen, dass der Kriegs-Gott Wotan mit seinem Teufels-Heer in der Silvesternacht sein Unwesen trieb. Der 31. Dezember liegt genau in der Mitte der „Rauhnächte“, die besonders lange und dunkel sind und so machte man in dieser Nacht so viel Lärm und Spektakel wie möglich und es wurden Holzräder angezündet um die Dunkelheit und somit die bösen Geister zu vertreiben. In unserer heutigen Zeit vertreiben wir die Dämonen mit Böllern und Silvesterraketen. Unsere guten Wünsche unterstreichen wir, indem wir miteinander auf ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr anstoßen. Das Klirren der aneinanderstoßenden Gläser soll die im Raum anwesenden Dämonen vertreiben. Anschließend wird dann mit Bleigießen noch in die Zukunft geschaut.

Übrigens soll man zwischen den Jahren keine frisch gewaschene Wäsche draußen auf der Leine trocknen, denn wenn Wotan ungezügelt durch die Lande reitet und er dabei an einer Wäscheleine hängen bleibt, wird er noch wilder und zorniger als er das sowieso schon ist.

Fastnacht
Früher glaubte man daran, dass böse Geister den Winter herbeigeführt haben und so verkleidete und maskierte man sich, um den Geistern Angst einzujagen. Sie sollen sich von dannen schleichen und den Winter wieder mitnehmen. Die einstmals bösartigen Masken und Verkleidungen wandelten sich in der Zeit der Christianisierung in lustige Karnevalskostüme und heute nutzt man die Fastnacht gerne, um sich noch einmal so richtig der Völlerei hinzugeben, denn an Aschermittwoch ist alles vorbei und es beginnt die 40tägige Fastenzeit.

Wenn man sich tiefer mit dieser Materie beschäftigt, dann findet man noch einige Brauchtümer, die wir von unseren Vorfahren übernommen haben und die auf heidnische Bräuche zurückgeführt werden können. Dank meiner Recherche für diesen Beitrag habe ich einiges an Wissen dazu bekommen.

Nun möchte ich Euch jedoch nicht länger an meinem Blog binden oder gar langweilen, so das ich meinen Beitrag an dieser Stelle beende. Ich hoffe es hat Euch bei mir gefallen.

In den nächsten Tagen hält die Tour noch auf den folgenden Blogs:

 

https://lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.de/
www.the-anna-diaries.de
http://nerds-gegen-stephan.de
www.phantastische-fluchten.blogspot.de
www.phantastisch-lesen.com
Http://lesenundmehr.wordpress.com
Https://diebuechernixe.wordpress.com
http://www.fantastische-buecherwelt.de/
http://www.chaoshoch4.de
www.fantasy-news.de

 

Seid gespannt auf die interessanten und vielfältigen Themen, die wir für Euch zusammengestellt haben.
Es gibt auch etwas zu gewinnen:

Zum einen gibt’s ein Herbstlande-Paket (bestehend aus signiertem Roman, Reisejournal & Coverposter) zu gewinnen, wenn ihr auf den jeweiligen Blogs einen Kommentar postet, in dem ihr die jeweils im Beitrag gestellte Gewinnspiel-Frage beantwortet.

Zum anderen gibt’s ein zweites Paket auf der Facebook-Seite der Herbstlande zu gewinnen.

Dafür liked bitte sowohl die FB-Seite als auch den entsprechenden Gewinnspiel-Beitrag und kommentiert ihn. Vielleicht habt ihr auch Lust, ihn auf FB zu teilen – das ist kein Muss, würde uns aber natürlich freuen!

Meine Frage lautet:
Wenn Du eine Sternschnuppe fallen siehst – wünschst Du Dir dann etwas?

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:

Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten besitzen.

Es muss uns möglich sein, dich zu kontaktieren. Du musst damit einverstanden sein, dass dein Name im Fall eines Gewinns veröffentlicht wird.

Eine mehrfache Teilnahme auf ein und demselben Blog ist ausgeschlossen, ebenso wie ein doppelter Gewinn. Der Rechtsweg ist ebenfalls ausgeschlossen.

Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist nur innerhalb von Deutschland möglich. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Wir übernehmen keine Haftung für den Verlust des Gewinns auf dem Postweg.

Das Gewinnspiel beginnt am 28. August 2017 und endet am 9. September um 23:59 Uhr.

Viel Glück und vor allem viel Spaß beim Entdecken einer ungewöhnlichen Anderswelt!

Veröffentlicht unter Allgemein, Blog-Tour(en), Blogger-Aktionen, Fantasy, Verlag Torsten Low | 14 Kommentare

Die 7 Farben des Blutes (Uwe Wilhelm)

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734103444
ISBN-13: 978-3734103445
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Preis eBook: 8,99 €

Klappentext:

Er hasst sie, er jagt sie, er tötet sie …

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde …

Auftakt zur Trilogie um Staatsanwältin Helene Faber

Vor 1 Jahr erschütterte eine Mordserie Berlin. 3 Frauen werden auf bestialische Art und Weise getötet und nach jedem Mord taucht ein Video im Netz auf, das die schreckliche Tat dokumentiert. Der Mörder selbst gibt dazu jeweils ein Statement ab. Nach diesen 3 Morden endete die Serie, der Täter wurde nie gefasst. Staatsanwältin Helena Faber glaubt jedoch nicht daran, dass die Sache wirklich zu Ende ist. Und sie scheint Recht zu haben, denn die Leiche der Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben weist die gleichen Merkmale auf, wie die Leichen der Opfer vor knapp einem Jahr. Als kurz nach dem Tod von Ursula Reuben ein Video mit einer Verkündung des Täters auf Facebook auftaucht ist klar – Dionysos ist wieder da und er wird weiter morden. 7 Frauen insgesamt möchte er einer „Heilung“ unterziehen. Seine Inspiration zu den Morden entnimmt er dem Buch des Anthropologieprofessors Rashid Gibran „Das Buch Dyonisos“ Im Laufe der Ermittlungen rückt auch Staatsanwältin Helena Faber ins Visier des Täters.


„Die 7 Farben des Blutes“ ist der 1. Thriller aus der Feder des Autors Uwe Wilhelm. Es handelt sich um den Auftakt einer Trilogie um die Staatsanwältin Helena Faber, in der der Autor weder seine Leser noch seine Protagonisten schont. Dass Uwe Wilhelm auf dem Sektor des Schreibens bewandert ist, erklärt sich aus seiner langjährigen Tätigkeit als Autor von Dreh- und Sachbüchern sowie von Romanen und Theaterstücken. Ebenso war er 4 Jahre lang als Produzent tätig. Daraus resultieren vermutlich die detailreichen und wirklich bildhaften Beschreibungen der einzelnen Taten, die empfindsame Leser sicherlich abschrecken und/oder verstören können. Für zarte Gemüter ist dieses Buch wahrlich nichts.

Der Leser taucht ein in eine Geschichte in der die Staatsanwältin Helena Faber ihren nicht an Arbeitszeiten gebundenen Beruf und ihr Privatleben mit 2 Mädchen im Jugendalter unter einen Hut bringen muss. Herausragend an Helena ist ihr überdurchschnittlich gutes Gedächtnis und eine schnelle Auffassungsgabe. Im Zuge der Ermittlungen um den Fall Dionysos wird sie selbst Ziel des Psychopathen und aufgrund dieses Zusammentreffens erleidet sie eine Dissoziative Amnesie, die die Ermittlungen im Fall stark beeinträchtigen. Nicht nur ihre beiden Kinder sondern auch ihr Ex-Mann Robert Faber, der Leiter der SOKO Dionysos ist, machen sich große Sorgen um Helena.

Die Idee des Autors, die Ermittlerin aufgrund eines Traumas teilweise auszuschalten und somit das Aufdecken der Identität des Mörders herauszuzögern, hat mir sehr gut gefallen. Leider nimmt die Amnesie von Helena zum Schluss des Buches einen sehr großen Raum ein, was mir dann wiederum ein klein wenig zu viel des Guten war. Die ein oder andere Handlung von Helena, in ihren Phasen der Verwirrtheit, war für mich nicht immer zu 100 % nachvollziehbar. Ich kenne jedoch niemanden mit DA, weswegen ich nicht ausschließen kann, dass man – wäre man selbst von dieser Art Amnesie betroffen – genau so handeln würde. In diesem Punkt wäre weniger für den Lesegenuss aber tatsächlich mehr gewesen.

Seine Inspirationen zu den Morden bekommt der Täter aus dem Buch „Das Buch Dionysos“, das für ihn so eine Art Bibel darstellt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht 7 Frauen zu „heilen“ – will heißen, er will die Frauen wieder auf den ihnen vorbestimmten Platz in der Gesellschaft degradieren. Seine Ansichten gehen dahin, dass die Frau ihre Funktion im Haus und bei den Kindern hat und nicht, wie heutzutage üblich, im Berufsleben und in starken Positionen. Dionysos lässt seine Opfer auf perfide Art und Weise ausbluten und kurz bevor der Tod einsetzt, verstümmelt er sie.

Rashid Gibran, der Autor des Buches „Das Buch Dionysos“, ist übrigens der unsympathischste Charakter schlechthin in diesem Buch. Von der 1. Zeile in der ich ihm begegnet bin, fand ich ihn einfach nur ekelerregend. Seine Ansichten sind frauenverachtend und widerlich und er liebt es, die Studenten in seinen Vorlesungen niederzumachen, zu blamieren und ihren Kommilitonen vorzuführen.

Die Identität des Mörders wird recht früh schon aufgedeckt, wobei ich persönlich zuerst einmal auf der vollkommen falschen Fährte war, im Gegensatz zu meinen Leserunden-MitleserInnen.

In einigen Rezensionen, die ich auf diversen Buchportalen gelesen habe, herrscht teilweise Unmut darüber, dass die Identität des Mörders schon in der 1. Hälfte des Buches gelüftet wird. Ist aber nicht das genau der Unterschied zwischen einem Krimi, bei dem man bis zum Schluss nicht wirklich weiß, wer der Mörder ist und einem (Psycho-)Thriller, bei dem man dem psychopathisch veranlagten Täter quasi bei seinen Greueltaten über die Schulter schauen kann?

Von den handelnden Charakteren waren mir Robert und die beiden Mädchen am sympathischsten, weil sie von der Beschreibung und ihren Handlungen her am besten greifbar für mich waren. Mit ihnen konnte ich mich identifizieren und ihre Regungen spüren. Die anderen Rollen waren eher nicht mit für mich einprägsamen Charakteren besetzt, was vielleicht daran lag, dass man sehr wenig über die Personen selbst erfahren hat. Auch beim Täter wurde nicht ganz klar, aus welchen Beweggründen heraus er agiert hat. Die Frage danach wurde ihm wohl gestellt, er hat jedoch die Antwort darauf verweigert.

Das Buch endet mit einem ziemlich bösen Cliffhanger, der Nachfolgeband erscheint nach Aussage von Uwe Wilhelm 2018.

Trotz einiger kleiner Schwächen konnte mich das Buch bis zum Ende fesseln und ich werde auch sicherlich im nächsten Jahr den 2. Teil lesen.

Auf der Homepage des Autors Uwe Wilhelm gibt es übrigens Video-Tagebücher von Helena Faber. Reinschauen lohnt sich!

 Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

Veröffentlicht unter Blanvalet Taschenbuch-Verlag, Rezension, Thriller | 1 Kommentar

[Challenge] Flow-Challenge #30

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Die heutigen Fragen zur Challenge kommen – teilweise – wieder von Sandra (Nana – Der Bücherblog). Einige Fragen habe ich jedoch schon in anderen Challenge-Ausgaben beantworte, diese werde ich dann ersetzen. 

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 291 – 300

291. Wann hattest Du zuletzt Schmetterlinge im Bauch?

Ich schätze mal, dass das „damals“ war, als ich mich in meinen Mann verliebt habe. 🙂
Wir feiern heute unseren 16. Hochzeitstag, das ist also schon ein paar Jährchen her, da wir vor der Hochzeit schon 3 Jahre zusammen waren.

292. In welcher Hinsicht könntest Du etwas aktiver sein?

Ich bin berufstätig, habe eine Pension mit 8 Betten, bin Vorsitzende eines Hundevereins und leite den Fanclub einer sehr erfolgreichen Deutschen Band. Zudem habe ich 2 Männer zu Hause, einen Hund und einen Haushalt und gehe 3 x pro Woche zum Sport. Noch aktiver? *lach* Nein, ernsthaft. Ich würde gerne mehr die Blogs anderer (Buch-)Blogger besuchen, aber dazu fehlt mir tatsächlich oftmals die Zeit. Ich habe meine Standard-Blogs, bei denen ich vorbeischaue, aber das war es dann auch schon.

293. Spielst Du in Deinem Leben die Hauptrolle?

Ich denke schon – wobei ich mich auch schon mal auf eine Nebenrolle zurückziehen kann, denn Egoismus ist nur bis zu einem bestimmten Punkt „gesund“.

294. Was würdest Du am meisten vermissen, wenn Du taub wärst?

Die Stimmen der Menschen, die mir wichtig sind – und Musik. Ich höre wirklich extrem gut und es wäre ein großer Verlust für mich taub zu sein.

Die nächste Frage tausche ich aus …

295. Hast Du eine umfassende Ausbildung?

Ja. Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung zum Bürokaufmann (damals gab es noch keine Kauffrauen) und anschließend habe ich eine Umschulung zum IT-Kaufmann gemacht.

296. Was kannst Du stundenlang tun, ohne dass es Dir langweilig wird?

Auf ein Wasser schauen – egal ob Meer oder See oder Weiher……. ich tue es nur viel zu selten.

Die nächste Frage tausche ich aus …

297. Was wird Dein nächstes Projekt?

Arabisch lernen. Damit hatte ich im letzten Jahr schon einmal angefangen, es gab aber leider zu wenige Interessenten für einen Kurs und nach 5 Stunden schlief der Unterricht dann ein. Jetzt habe ich mir eine Lernsoftware gekauft und da ich Muttersprachler im Haus wohnen habe, sollte das dann auch nicht so schwer sein (hoffentlich!).

Die nächste Frage tausche ich aus …

298. Experimentierst Du gerne beim Kochen?

Nein, da fehlt mir jegliche Kreativität, das lasse ich besser.

299. Wann hast Du zuletzt Sand zwischen den Zehen gespürt?

Meersand – definitiv 2015.
Normaler Sand an einem Badesee – 2017

300. Welches Gerät von früher fehlt Dir?

Über eine Antwort zu dieser Frage habe ich jetzt einige Zeit überlegt – und ich habe festgestellt, dass mir nix von früher fehlt.

Das waren die Fragen 291 – 300 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

Nun wünsche ich Dir einen schönen Sonntag!

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[Vorankündigung] Herbstlande-Blogtour

 

1 Buch – 4 Autoren – 13 Stationen

Sie musste Nathan retten – um jeden Preis!

Nachdem sich ihr sehnlicher Wunsch, mit ihrem Nathan ein Kind zu bekommen, nicht erfüllt, greift Scarlett Hayden in ihrer Verzweiflung zu einem alten Zauber: Wenn man in der Halloween-Nacht einen Wunsch in einer Kürbisfratzenflamme verbrennt, soll er sich erfüllen.

Doch in ihrer Ungeduld bricht Scarlett die wichtigste Regel: Sie wirft den kleinen Zettel mit dem großen Wunsch bereits Ende August in die Kürbisflamme und setzt so eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in Gang: Nach einem Autounfall fällt ihr geliebter Nathan ins Koma. Von einem geheimnisvollen Wesen aus Kerzenflamme und Kürbismagie erfährt Scarlett von ihrer einzigen Chance, Nathan zu retten: Sie muss in die Herbstlande reisen und die Kürbiskönigin um Erlösung bitten.

So begibt sich Scarlett auf eine gefährliche und gleichsam fantastische Reise in die Gefilde der Länder September, Oktober und November, wo Laubdrachen und Mitternachtsraben, Fleder-Schrecken und Lygnisse, Spiegelwälder und Kürbiswichtel nur ein kleiner Teil der Dinge sind, die ihr begegnen …

Ihr dürft gespannt sein – es wird tolle Beiträge zum Buch geben, Interviews mit den Autoren, Charaktervorstellungen, DIY-Anleitungen sowie Hintergründe zu Brauchtümern und ein paar herbstliche Rezepte!

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