[Buchlotto] Überraschung aus dem SuB

Bei Sonja von buchweiser.com gibt es von November 2019 bis Dezember 2020 eine Aktion für den SuB-Abbau.

Man hat immer irgendwie ein Buch in der Hand, greift aber selten zu den Büchern, die seit langem im Regal ihr Dasein fristen. Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) wird immer größer und größer……

Sonja hat für die nächsten 14 Monate 14 Bücher von ihrem SuB in Packpapier/Zeitung eingepackt und mit einer Nummer versehen. Diese Nummer hat sie ebenfalls auf einen Zettel geschrieben und in einen Beutel gesteckt. Jeden Monat zieht sie eine Nummer aus dem Beutel und liest dann das entsprechende Buch. 

Das klingt gut, habe ich mir gedacht, und schließe mich dieser Aktion an. 

Diese 14 Bücher sind meine Lektüre von November 2019 bis Dezember 2020.

Da Sonja die Nummern zieht, werden meine Bücher nicht eingepackt, sondern nur  nummeriert.

Während ich hier schreibe, hat mein Mann den Büchern die Nummern verpasst:

  1. Sybil Volks – Wintergäste (Roman)
  2. Nele Neuhaus – Tiefe Wunden (Krimi)
  3. Marcus Hünnebeck – Im Auge des Mörders (Thriller)
  4. Ute Bareiss – Blauer Tod (Krimi)
  5. Morton Rhue – Dschihad Online (Roman)
  6. Ursula Poznanski – Blinde Vögel (Thriller)
  7. Arno Strobel – Schlusstakt (Jugendthriller)
  8. Madeleine Reiss – Ich lass Dich nicht los (Roman)
  9. Petra Hülsmann – Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (Roman)
  10. Beatrix Gurian – Stigmata (Roman)
  11. Martin Krist – Die Mädchenwiese (Thriller)
  12. Rebecca Maly – Im Tal des Windes (hist. Roman)
  13. Christiane Dieckerhoff – Spreewaldtod (Krimi)
  14. Karin Slaughter – Bittere Wunden (Thriller)

Nun bin ich gespannt, mit welchem Buch wir in den November starten.

Mir war gar nicht bewusst, dass ich überwiegend Krimi/Thriller auf dem SuB liegen habe. Von 14 ausgewählten Büchern sind 8 Krimi/Thriller.

Ich werde Euch über meine Lektüre auf dem Laufenden halten. Rezensionen gibt es natürlich auch.

Vielleicht möchte sich ja noch jemand bei der Aktion anschließen. 🙂

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[Kochbuch] Filmreif kochen

Kochen mal anders

Die Autorin Eva Dotterweich hat mit ihrem neuesten Werk „Filmreif kochen“ ein Kochbuch der etwas anderen Art auf den Markt gebracht. Wer TV-Serien liebt, der kann seine Vorliebe zukünftig auch kulinarisch umsetzen.

Auf 160 bebilderten Seiten finden sich jede Menge interessante und ausgefallene Rezepte, die in 4 Kategorien mit jeweils 3 Unterkategorien aufgeteilt sind.

Filmreife Originale:
Orange is the New Snack
Jurassic Pork
Baking Bread

Cookbuster:
Immer wieder sonntags (Tatort)
Mett Men
Teufelsbraten

Genuss in Serie:
Better call Salt
House of Tartes
Der Tatortreiniger

Meine Liste:
Game of Scones
Küchenhelfer
Trockenzeit

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lesejury.de erhalten und in einem Zeitrahmen von 3 Wochen haben die Teilnehmer einige Rezepte aus diesem Buch gekocht/gebacken und uns über die erzielten Ergebnisse ausgetauscht.

Schon beim Stöbern in der Leseprobe, ist mir in der Unterrubrik „Orange ist the new Snack“ die „Kürbis-Tomaten-Suppe mit Hähnchenspießen“ ins Auge gefallen – das war dann auch das 1. Rezept, welches ich gekocht habe.

Das Rezept war einfach zu verstehen und leicht umzusetzen; heraus kam eine leckere Suppe.

Die Zutaten sind für 4 Personen angegeben, die Mengenangabe ist auf jeden Fall sehr großzügig ausgelegt.

Dann habe ich die „Mango-Blutorangen-Schnitten“ gebacken. Auch hier war die Schritt-für-Schritt-Anweisung einfach zu befolgen und technisch ist das Ergebnis wirklich gut gelungen. Dafür, dass meinem Mann und mir die Schnitte geschmacklich nicht entgegen kam, kann die Autorin nichts.

Als nächstes habe ich das Grundrezept des Brotes aus der Rubrik „Breaking Bread“ gebacken.

Im Rezept ist die Menge Salz mit 1,5 ESSlöffel angegeben, ich hatte mich verlesen und habe die gleiche Menge TEElöffel in den Teig getan und das war genau richtig. Mit 1,5 EL könnte das Brot tatsächlich etwas versalzen sein (so wurde es in der Leserunde auch erwähnt).

Mein Brot hatte nicht wirklich eine schöne Kruste, geschmacklich war es jedoch einwandfrei und tatsächlich war es auch am 3. Tag noch schön saftig und frisch. Da mein Mann keine Oliven, Knoblauch oder Tomaten im Brot haben möchte, habe ich hier nur die Grundvariante gebacken. Für mich werde ich jedoch die Variante „Sizilianischer Mafioso“ noch ausprobieren.

Aus der Rubrik „House of Tartes“ habe ich mich dann an die „Washington-Hero-Taschen“ gewagt. Grundsätzlich war sowohl die Füllung als auch die gefüllten Blätterteigtaschen leicht herzustellen. Obwohl ich mich genau ans Rezept gehalten habe, sind die Taschen während des Backvorganges ausgelaufen. Da die Füllung reichlich bemessen war und ich nicht alles in den Taschen untergebracht hatte, konnte ich die restliche Füllung noch zu den Taschen servieren. Aufgrund der Schinkenwürfel und des Blauschimmelkäses, beides Komponenten, die sehr salzig sein können, habe ich kein zusätzliches Salz (wie im Rezept angegeben) zugefügt. Ich habe die Taschen mit einem grünen Salat serviert und aus den Rezepten, die ich für die Leserunde gekocht/gebacken habe, sind diese Taschen mein Highlight gewesen.

Die Rezepte in der Unterkategorie „Teufelsbraten“ habe ich mit tropfendem Zahn betrachtet, jedoch nichts davon gekocht, da die Mengenangaben durchweg für 6 Personen sind und wir nur zu 2 sind.

Aus der Unterkategorie „Game of Scones“ habe ich dann noch die „Lauch-Cheddar-Scones“ zubereitet. Auf dem Bild im Kochbuch sind sehr schön die einzelnen Komponenten, wie die Walnusskerne oder die Lauchzwiebeln zu erkennen. Ich hatte die Füllung im Thermomix leider 2 Sekunden zu lange geschreddert, so dass meine Scones optisch eher aussehen wie ein Kuchen. Scones-Teig ist nicht ganz so leicht herzustellen und so war ich stolz, dass das Ergebnis tatsächlich zufriedenstellend war.

Ich hatte vor meine Bewerbung zur Leserunde darauf geachtet, ob man für die einzelnen Rezepte exotische und/oder ausgefallene Zutaten benötigt. Dem ist nicht der Fall. Ich mag es nämlich nicht, wenn man für ein Rezept etwas kaufen muss, von dem man dann nur 1 Tropfen benötigt und der Rest dann jahrelang im Schrank vor sich hin gammelt, da man es in keinem anderen Rezept verwenden kann. Alle Zutaten konnten problemlos im örtlichen Supermarkt eingekauft werden und liegen preislich in einem zumutbaren Rahmen.

Worauf ich jedoch nicht geachtet hatte, war die Angabe der Hilfsmittel. So benötigt man für die „Mango-Blutorangen-Schnitten“ eine rechteckige Springform 24 x 36 cm. Da ich diese nicht habe, habe ich mir mit einem Backrahmen geholfen. Problematisch wurde es jedoch dann, als die ganze Sache zur Kühlung in den Kühlschrank musste. Da der Backrahmen keinen Boden hat, musste das ganze Backblech in den Kühlschrank.

Ebenso benötigt man für das Brot eine 30 cm lange Brotbackform mit 1,7 Litern Inhalt. Auch diese findet sich nicht in meinem Schrank, meine Brotbackform ist entweder größer oder kleiner. Also habe ich auch hier einen Tortenring als Hilfsmittel genutzt.

Im Rahmen der Leserunde hatte ich nun diese Rezepte ausgesucht, ich habe jedoch noch einige Rezepte markiert, die ich in naher Zukunft ausprobieren werde. So steht das „Ofenhuhn mit Salzzitronen“ ganz oben auf der Liste. Da ich in keinem hier ansässigen Supermarkt Salzzitronen bekommen habe, ich aber im Rahmen der zeitlichen Begrenzung der Leserunde keine Zeit hatte, diese selbst einzulegen, werde ich das außerhalb der Leserunde auf jeden Fall nachholen.

Für mich gehört zu einem Rezept ein Bild – ich möchte gerne sehen, wie das Endergebnis meiner Herstellung im besten Falle aussehen soll und hier hat die Autorin nicht gespart (Bilder in einem Kochbuch sind eine Kostenfrage). Jedes Rezept ist mit einem optisch ansprechenden Foto ausgestattet und diese Bilder machen Lust aufs Kochen. Vor jeder Rubrik gibt es eine kleine Einführung „für Fans der Serie“ und eine kurze Erklärung der Serie „für Nichtkenner“.

Alles in allem hat die Autorin hier eine schöne und ausgefallene Rezeptsammlung zusammengestellt, mit der man durchaus seinen Fernsehabend aufwerten kann. Die Mengenangaben sind oft großzügig bemessen und bei manchen Rezepten kann man eventuell etwas Zucker und/oder Salz reduzieren.

Ich werde das Buch sicherlich noch öfter zur Hand nehmen um daraus zu kochen oder die Snacks herzustellen.

Vielen Dank an Eva Dotterweich, den Lübbe-Verlag und Lesejury.de für die Überlassung des Buches und die Teilnahme an der Kochbuch-Leserunde.

[LtaM] Buch bis 300 Seiten – 1,00 €

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Freitags-Füller #34

Die Idee für den „Freitags-Füller“ habe ich bei Barbara von scrap-impulse gefunden.

freitagsfueller

Barbara gibt Satzteile vor, die man einfach nur mit seinen Worten ergänzen muss.
Die blauen Eintragungen sind jeweils meine Ergänzungen.

1. Im Kino war ich schon lange nicht mehr, das will ich aber in Kürze ändern.

2. Die letzten Boots habe ich als Kind besessen.

3. Den letzten Brief habe ich vorgestern geschrieben.

4.  Das Kleingedruckte steht meistens auf der Rückseite.

5. Kennt jemand jemanden, der jemanden kennt?

6. Heute muss ich unbedingt für’s Wochenende einkaufen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend zu Hause, morgen habe ich noch nichts geplant,  und Sonntag möchte ich auch erst mal nicht verplanen!

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Freitag und ein ebenso schönes Wochenende.

Aktuell habe ich gerade sehr viel um die Ohren, ich weiß noch nicht, wann ich auf Gegenbesuch komme, aber ich komme – versprochen!

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Mittendrin Mittwoch #96

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Rosa Gilmour hat alles, was man sich wünschen kann: eine wunderbare Familie und eine Stelle als bekannte Radiomoderatorin. Doch dass dieses Glück auch Neid weckt, merkt sie, als ein Unbekannter sie stalkt und sogar Morddrohungen ausstößt. Rosa und ihr Mann schalten die Polizei ein, aber der Fremde ist ihr schon näher, als sie ahnt …

So hatte er sich das nicht vorgestellt. Natürlich hatte er daran gedacht, sie zu töten (seitdem sie in sein Leben getreten war, hatte er kaum an etwas anderes gedacht), doch in seiner Vorstellung und seinen dunklen Träumen war alles ganz anders abgelaufen.

Der Fremde in Deinem Leben – Caroline Graham
Seite 8/262


L E S E L A U N E 

Für das Buch „Der Fremde in deinem Leben“ habe vom dp-Verlag eine Rezensionsanfrage bekommen. Da mich das Thema Stalking interessiert und ich auf einen spannenden Krimi hoffe, habe ich die Anfrage angenommen. Ich bin gespannt …… 


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Offline (Arno Strobel)

Offline

Im Zeitalter der permanenten Erreichbarkeit, haben sich 8 Personen zusammengefunden, um sich für einige wenige Tage eine digitale Auszeit zu gönnen. Kein Internet, keine Smartphones …. offline eben.

Durchgeführt und begleitet wird diese „Digital Detox“-Reise von der Agentur „Tripple-O-Journey“ – wobei die 3 O für „Out of Ordinary“ stehen, also für „außerhalb des Gewöhnlichen“. Und genau das wird diese Reise für die Teilnehmer. Sie wird außergewöhnlich, aber in diesem Fall ganz sicher nicht im positiven Sinne.

Die Teilnehmer der Tour sind: Jennifer König und ihre ArbeitskollegInnen Thomas Strasser, Anna Simonis und Florian Trappen. Sie arbeiten bei „Fuchs Telecom“, haben also beruflich den ganzen Tag mit Smartphones zu tun und mit der Programmierung von Apps. Sie stellen eigentlich die beste Zielgruppe für diesen Urlaub dar. Ebenso gönnen sich das Ehepaar Annika und Matthias Baustert, Sandra Weber und David Weiss eine digitale Auszeit . Die 8 Teilnehmer werden begleitet von Johannes Petermann, in seiner Eigenschaft als Teamleiter/Tourguide, Ellen Weitner, die noch recht neu bei Tripple-O ist und Nico Schwerte, der ein hervorragender Bergführer ist und die Gruppe sicher zum Hotel und auch wieder zurück begleiten wird.

Bevor sie sich zu ihrem Urlaubsdomizil aufmachen, geben alle Teilnehmer ihre Smartphones & Tablets bei Johannes ab. Die Anreise zum Hotel erfolgt mit Schneeschuhen, in einem stundenlangen Fußmarsch, überwiegend bergauf.

Ihr Domizil für die nächsten Tage ist das „Mountain Paradise“-Hotel in den Berchtesgadener Alpen, welches zu einem Luxusresort abseits von Stress und Trubel aus-/umgebaut werden soll. Die Gruppe bewohnt die Zimmer im schon renovierten Flügel des Hotels und außer den Hausmeistern Timo und Horst befindet sich aktuell keine Menschenseele in diesem Haus. Noch nicht einmal Angestellte. Zimmerservice gibt es keinen, das Essen wird von den Gruppenmitgliedern selbst zubereitet.

Beim 1. gemeinsamen Frühstück fehlt einer der Teilnehmer: Thomas Strasser. Nachdem geraume Zeit verstrichen ist und Tom auch in seinem Zimmer nicht aufzufinden ist, macht sich die Gruppe auf, um ihn zu suchen. Die Suche verläuft erfolgreich, doch das was sie finden ist verstörend und schockierend, denn Tom ist auf grausamste Art verstümmelt, aber er lebt noch, wenn auch nur für kurze Zeit.

Sofort stellt sich für alle die Frage: Wer ist zu solch einer Grausamkeit fähig? Ist es jemand aus der Gruppe? Eine der beiden Hausmeister? Oder befindet sich – entgegen aller Aussagen – doch noch jemand anderer im Hotel?

Am nächsten Tag fehlt Anna ………


Mit „Offline“ habe ich meinen ersten Phychothriller des Autors Arno Strobel gelesen. Ich muss gestehen, ich bin ein wenig enttäuscht, denn ich hatte mir hier deutlich mehr versprochen. Ok, als Autor kann man nicht mit jedem Buch das Rad neu erfinden, deswegen gibt es diese Konstellation – mehrere Personen auf engstem Raum, keine Kontaktmöglichkeit zur Außenwelt, Mord und Totschlag – schon öfter mal. Wenn ich das richtig gelesen habe, hat der Autor selbst diese Thematik schon in dem ein oder anderen Buch untergebracht.

Aber der Reihe nach:
Das Buch beginnt mit einem wirklich spannenden Prolog –
nachdem Katrins‘ Smart Speaker „Ella“ zuerst einmal den Dienst verweigert, führt er (sie?) mitten in der Nacht dann ein ziemlich gespenstiges Eigenleben. Diese Szene hat mich richtig angefixt und neugierig auf die Geschichte werden lassen.

Von nun an folgt aber leider Klischee auf Klischee. In der Reisegruppe treffen wir sowohl auf „den Dicken“, als auch auf „den Coolen“ und „den Psychotischen“ und ebenso auf „die Geheimnisvolle“.

Als die Reisegruppe das Hotel, erreicht hat, fängt es natürlich extrem an zu schneien und es hört auch so schnell nicht mehr auf – Flucht aus dem Hotel bzw. Rettung von Außen sind ausgeschlossen und natürlich wird das einzige Funkgerät, das sich im Haus befindet, vom Täter zerstört………

Übrigens hätte niemand sein Smartphone/Tablet vor Beginn der Reise abgeben müssen, das Hotel liegt so weit abgelegen, dass es dort sowieso keinen Empfang gibt.

Wie erwartet, verdächtigen sich die Personen alle untereinander und die Stimmung und der Umgang miteinander wird sehr schnell sehr rau. Immer wieder gibt es neue Indizien, die gegen jemanden sprechen und immer wieder gibt es dann eine neue Information oder ein neues Ereignis, was den Fokus dann wieder auf eine andere Person lenkt.

Irgendwie handeln die Protagonisten in meinen Augen nicht sonderlich clever. Statt, dass sie sich alle zusammen im gleichen Raum aufhalten, damit man sich gegenseitig überwachen kann, zieht sich abends jeder auf sein Zimmer zurück. Dass das nicht schützt, hat man bei Thomas und auch bei Anna gesehen.

A pro pos Anna: Ich habe keine Ahnung ob das, was man von und über Anna erfährt, tatsächlich realistisch ist. Der Täter hat sie nicht umgebracht, aber extrem verstümmelt. Kann man in ihrem Zustand noch klar denken? Ich weiß es nicht, aber ich habe darüber tatsächlich eine ganze Zeit lang nachgedacht.

Die Auflösung der Geschichte war teilweise überraschend, obwohl ich schon vorher eine leichte Ahnung hatte. Aber auch hier frage ich mich, warum Person A Person B nicht einfach ein tötet und sich dann vom Acker macht? Warum dieser Umweg über Thomas und Anna? Klar, es wäre kein Thriller sondern eher ein Krimi, gäbe es im Verlauf der Geschichte nur 1 Leiche…….

Je länger ich darüber nachdenke und an dieser Rezension sitze, desto mehr merke ich, dass die Geschichte mich nicht wirklich gepackt hat. Schade, dass mein 1. Kontakt mit einem Strobel-Buch nicht besser ausgefallen ist. Ich hatte hier tatsächlich Spannung erwartet, die mir das Blut in den Adern gefrieren oder mich nachts nicht schlafen lässt. Zumal ich das Thema „Digital Detox“ wirklich gut finde.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm und gut zu lesen, weswegen ich sicherlich noch ein weiteres Buch von ihm lesen werde, das schon seit einiger Zeit in meinem Regal schlummert. Vielleicht kann er mich mit einer anderen Thematik ja doch noch überzeugen.

Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Vielleicht gefällt das Buch ja Dir, auch wenn es mich nicht wirklich mitnehmen konnte.

Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich beim Fischer Taschenbuch-Verlag sowie bei Arno Strobel und NetGalley, für die Überlassung des Leseexemplares.

#OfflineDuWolltestNichtErreichbarSeinJetztSitztDuInDerFalle
#NetGalleyDE

[LtaM] Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

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[Challenge] Flow-Challenge #51

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute beantworte ich die Fragen 501 – 510

501. Wie viel Zeit am Tag verbringst Du in der Küche?

Nicht mehr als notwendig. Ich schätze mal 2 Stunden?

502. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?

Wenn sich nicht bald etwas ändert, wird die Welt in 100 Jahren unter unserem Müll erstickt sein.

503. Hast Du mal eine Kerze für jemanden angezündet?

Ja, im Juni in Schottland: Eine Kerze für meinen Vater, der im November 18 gestorben ist.

504. Wann hast Du zuletzt in einer Hängematte gelegen?

Ach Du jeh …. das ist so lange her, das kann ich nicht mehr mit einer Zahl ausdrücken.

505. Hast Du schon einmal eine Rede gehalten?

Ja. In meiner Eigenschaft als 1. Vorsitzende eines Hundevereins, bei einem meiner runden Geburtstage und ich habe mal einen Vortrag über Hundeernährung gehalten.

506. Wofür würdest Du mitten in der Nacht aufstehen?

Für jemanden, der meine Hilfe braucht. Für meine Familie, meinen Mann, meinen Sohn und die Hunde. Und natürlich für eine Urlaubsreise. 

507. Wo informierst Du Dich über das Tagesgeschehen?

Im TV, im Radio, im Internet.  

508. Meditierst Du gerne?

Ich habe noch nie meditiert. Vielleicht sollte ich es mal ausprobieren.

509. Wo siehst Du besser aus? Im Spiegel oder auf Fotos?

Ich glaube auf Fotos sieht man immer dicker aus, als man tatsächlich ist.
Und wenn man dick ist, sieht man noch dicker aus. 🙂 

510. Hast Du genug finanzielle Ressourcen?

Hat die heute jemand? Also ich nicht.

Das waren die Fragen 501 – 510 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

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Freitags-Füller #33

Die Idee für den „Freitags-Füller“ habe ich bei Barbara von scrap-impulse gefunden.

freitagsfueller

Barbara gibt Satzteile vor, die man einfach nur mit seinen Worten ergänzen muss.
Die blauen Eintragungen sind jeweils meine Ergänzungen.

1.   Neuerdings lerne ich Englisch mit einer App. Und ich finde es – entgegen meiner bisherigen Meinung – ganz gut.

2.   Mein Englisch ist einfach noch nicht gut genug .

3.  Gerade jetzt höre ich im Hintergrund den Fernseher laufen .

4.   Käse finde ich besonders sättigend.

5.  Die letzte Person, die ich umarmt habe war gestern Abend meine Freundin.

6.   Lese ich als nächstes Buch wieder einen Krimi, oder besser nicht ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Besuch bei meiner Mutter/Schwester , morgen habe ich Hundeplatz (Veranstaltung) geplant, Sonntag möchte ich mal für eine Zeit lang in der Badewanne abtauchen !

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Freitag und ein ebenso schönes Wochenende.

Aktuell habe ich gerade sehr viel um die Ohren, ich weiß noch nicht, wann ich auf Gegenbesuch komme, aber ich komme – versprochen!

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[Challenge] Flow-Challenge #50

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute beantworte ich die Fragen 491 – 500

491. Würdest Du einen Teil Deiner Intelligenz gegen sensationelles Aussehen eintauschen?

Wenn ich das tun würde, wäre ich nicht intelligent. 🙂

492. Was ist auf dem Foto zu sehen, das Du als letztes aufgenommen hast?

Auf dem Smartphone: Ein Buch, damit ich mir den Namen merken kann.
Auf der Kamera: Meine beiden Hunde

493. Welche Cremes verwendest Du?

Die gute alte Nivea-Creme.

494. Wie fest ist Dein Händedruck?

Fest aber nicht unangenehm.

495. Was war die beste Entscheidung Deiner beruflichen Laufbahn?

Festzustellen, dass ich nicht auf der Welt bin, um anderen Menschen zu ihrem Reichtum zu verhelfen und mit meinem Mann dann die Selbständigkeit aufzubauen. 

496. Nach welchen Kriterien suchst Du Deinen Film aus?

Nach meiner Stimmung. Gestern z. B. brauchte ich etwas schnulziges, weswegen ich bei Netflix „Falling Inn Love“ geschaut habe. 

497. Was ist der größte Unterschied zwischen Dir und Deinem Partner?

Ich bin eine Frau und er ist ein Mann, *lach*
Ernsthaft: Ich möchte gerne reisen und mein Mann nicht. 

498. Was hast Du vom Kindergarten noch in Erinnerung?

Dass ich vor der Türe auf so ein Fußabstreifgitter gefallen bin und mein Knie anschließend nur noch aus (wie man im Saarland sagen würde) „Huddel unn Fetzen“ bestand. 

499. Traust Du Dich, Fragen zu stellen?

Klar. Wer nicht fragt bekommt keine Antwort. 

500. Wir würden Dich Deine Freunde beschreiben?

Ich hoffe doch: zuverlässig, loyal, ehrlich, sanftmütig, hilfsbereit …..

Das waren die Fragen 491 – 500 von 1.000

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Freitags-Füller #32

Die Idee für den „Freitags-Füller“ habe ich bei Barbara von scrap-impulse gefunden.

freitagsfueller

Barbara gibt Satzteile vor, die man einfach nur mit seinen Worten ergänzen muss.
Die blauen Eintragungen sind jeweils meine Ergänzungen.

1.    Es hat keinen Zweck, ich muss jetzt schlafen gehen. 🙂

2.   Vor der Türe meiner Nachbarin, steht ein leuchtender Kürbis.

3.   Heute genau in einem Monat habe ich Geburtstag.

4.    Es gibt kein wirkliches Mittel gegen kalte Füße.

5.   Mein Lieblingstee ist aktuell Marokkanische Minze .

6.    Ich genieße gerne einen Snack am Abend, sollte aber so langsam mal realisieren, dass ich ja eigentlich abnehmen möchte. 🙂

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Abend mit meinem Sohn, morgen habe ich geplant, mit einer Freundin zu telefonieren und evtl. noch eine Rezension zu schreiben  und Sonntag möchte ich mit meinem Sohn und 2 seiner Studienkollegen essen gehen, die 3 fliegen am Montag in Urlaub!

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Freitag und ein ebenso schönes Wochenende.

Da mein Sohn – wie erwähnt – gerade hier ist, besuche ich Euch alle erst Anfang nächster Woche!

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Tod im Theater (Dorothea Stiller)

Schauspiel in 5 Akten

Agnes Munro hat ihren Wohnort wieder nach Tobermory auf die schottische Isle of Mull verlegt, ihre Wohnung in Edinburgh jedoch noch nicht aufgegeben. Als sie sich mit ihrem Lebensgefährten, Reverend Andrew Fletcher, eines Abends eine moderne Adaption des Klassikers „Hamlet“ anschaut, trifft sie ihren ehemaligen Kunst-Schüler Iain Steward wieder, der in dem Stück die Hauptrolle spielt. Da Agnes zwar die Ruhe und Abgeschiedenheit auf Mull liebt, ihr aber das kulturelle Leben fehlt, kommt sie spontan auf die Idee, ein Gastspiel für die Truppe, die sich „Thespians“ nennt, im Mull Theatre zu organisieren. Agnes kümmert sich um die Organisation, die Truppe reist an, und für die Inselpremiere von „Hamlets letzter Monolog“ sind alle Karten, bis auf den letzten Platz, ausverkauft. Am Ende der Aufführung gibt es dann aber nicht nur stehende Ovationen vom Publikum, sondern auch einen Schauspieler, der mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus kommt und verstirbt.

Wurde Kenny bewusst vergiftet oder handelte es sich um einen tragischen Unfall?


Tod im Theater“ ist der 2. Krimi um die – ich nenne sie mal – „Privatermittlerin“ Agnes Munro. Um die Charaktere Agnes und Reverend Fletcher näher kennen zu lernen, sollte man natürlich zuerst Band 1 lesen. Ich bin durch eine Leserunde jedoch direkt in Band 2 gelandet und hatte keinerlei Probleme der Handlung zu folgen.

Schon direkt von Anfang an ist mir Agnes Munro sympathisch. Ich möchte sie nicht mütterlich nennen, aber sie hat eine ruhige und besonnene Art an sich und aus einem Satz geht hervor, dass sie gerade in Pension gegangen ist, sie ist also auch kein junger Hüpfer mehr, was die Autorin charakterlich sehr gut festgehalten hat.

Die Mitglieder der Truppe werden Agnes und Andrew gleich am beim 1. Zusammentreffen in Edinburgh vorgestellt. Bei mir tritt hier wieder mal das Problem auf, dass viele handelnde Personen und ihre Verbindungen untereinander zu Anfang eines Buches mich eher verwirren als Klarsicht zu schaffen, aber das legt sich auf den nachfolgenden Seiten ja Gott sei Dank immer wieder. Da wären also Iain, Mandisa, Douglas, Tommy, Geraldine und Kenny als Theatergruppe „Thespians“.

Dadurch, dass die Schauspieler und Agnes im gleichen Haus wohnen, bleibt es nicht aus, dass Agnes das ein oder andere Gespräch zwischen den Jungen Leuten mitverfolgen kann. Sie selbst macht ebenso Beobachtungen, denen sie nachgeht und hinterfragt, was es damit auf sich haben könnte. Die Stimmung unter den „Thespians“ ist von Anfang an oft derb und rau aber nach Kennys Tod beginnen sie damit, sich gegenseitig zu verdächtigen und auch übereinander zu reden, was sich natürlich auf ihr tägliches Miteinander auswirkt. Agnes muss nicht sonderlich viel Aufwand betreiben, um nach und nach die Details ans Licht zu bringen, denn manche Informationen finden sie und nicht anders herum.

Detectiv Chief Inspector Mary Sinclair ist nicht sehr erfreut über die „Schnüffelei“ von Agnes, aber die Beiden schließen eine Art Waffenstillstand (im 1. Band müssen die beiden wohl keinen guten Start gehabt haben).

Dadurch, dass fast jeder der Schauspieler ein Motiv gehabt hätte Kenny umzubringen, bin ich immer wieder auf einer anderen – und natürlich der falschen – Spur. Die Autorin schafft es geschickt, den Focus der Ermittlungen immer wieder auf jemand anderen zu legen und als Leser kann man wunderschön mitraten, wer es denn nun wirklich gewesen ist. Die Auflösung ist dann eine ganze andere als erwartet und auf das Motiv wäre ich im Leben nicht gekommen. Bis fast ganz zum Schluss blieb für mich der Täter im Dunkel.

Bei dem Kriminalroman aus der Feder der Autorin Dorothea Stiller handelt es sich um einen sogenannte Cosy-Krimi, gerne auch „Kuschelkrimi“ genannt. Es gibt viel weniger Action und das Erzähltempo ist ruhig und gemütlich.

Das Buch ist in 5 Akte eingeteilt und in jedem Akt gibt es zwischen 2 und 7 Szenen. Jeder Akt wird mit einem Zitat aus Hamlet begonnen, gemäß dem Theaterstück, das von den „Thespians“ aufgeführt wird.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und das Buch ist mit 273 Seiten auch kein dicker Wälzer. Ein perfektes Buch für einen kalten Winterabend am Kamin.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Lovelybooks, der Autorin Dorothea Stiller und dem dp-Verlag für die Teilnahme an der Leserunde und die Überlassung des Leseexemplares bedanken.

 [LtaM] Buch bis 300 Seiten – 1,00 €

Veröffentlicht unter Cosy-Krimi, dp DIGITAL PUBLISHERS, Kriminalroman, Leserunde, LovelyBooks | Kommentar hinterlassen