Mittendrin Mittwoch #73

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Zwei Frauen, zwei Banditen und ihr langer Weg nach Montana

Baltimore, 1865: Die junge Phoebe Ann Harrington träumt seit ihrer Kindheit davon, einen Cowboy zu heiraten. Mit dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs sieht sie endlich ihre Chance gekommen und antwortet auf eine Heiratsannonce. Gemeinsam mit ihrer Freundin Briana Magee reist sie nach Missouri, um einen Fremden zu ehelichen. Was sie nicht weiß, ist, dass ihr Bräutigam Silas Kennedy und sein Bruder Jesse gesuchte Banditen sind. Und so beginnt ein langer Weg quer durch die Prärie, auf dem alle Beteiligten nicht nur an ihre körperlichen Grenzen geraten, sondern auch ihren Geheimnissen auf die Spur kommen. Denn nicht nur die Kennedy Brüder haben etwas zu verbergen, sondern auch Phoebes Freundin Briana, die von ihrer Vergangenheit verfolgt wird und damit alle in Gefahr bringt.

Begleiten Sie zwei mutige Frauen auf ihrem Weg durch das wilde Herz der USA und erleben Sie eine Zeit, die längst vergangen, aber nie vergessen ist!


„Guten Morgen!, hörte er eine schüchterne Stimme hinter sich und drehte sich um. Vor ihm stand Phoebe, die misstrauisch die langen Hörner der Ochsen beäugte. „Hast du gut geschlafen?“ Er lächelt sie an, auch wenn er am liebsten ihr Gesicht in seine Hände genommen hätte, um sie zu küssen. Sie sah noch ein wenig müde aus und trug ihr Haar offen. Er wünschte sich, danach zu greifen, um festzustellen, wie es am Morgen roch.

„Das wilde Herz des Westens“ / Alexandra Fischer
Kapitel 13 – 6, Moravia, Iowa, 5. Juni 1865

Rezensionsexemplar

Dieses Buch erscheint am 15.01.2019 und ich darf es vorab schon lesen ♥


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Die Fotografin: Am Anfang des Weges (Petra Durst-Benning)

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (10. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764506628
ISBN-13: 978-3764506629
Preis Gebundene Ausgabe: 20,00
Preis eBook: 15,99 €
Preis MP3-CD: 15,99 €

Die Fotografin

Wir befinden uns im Jahr 1905. Eine Zeit, in der das Frauenbild noch in einem ziemlich engen Korsett steckt; die gutbürgerliche Frau ist von Beruf Gattin, sie darf ohne Erlaubnis ihres Mannes weder einem Broterwerb nachgehen noch über eigenes Geld verfügen, sie hat keinen Anspruch auf ihre eigenen Kinder – einzig die Gewalt über den Schlüssel der Speisekammer obliegt ihr.

In dieser Zeit lebt Minna – Mimi – Reventlow. Als eine der wenigen Frauen hat Mimi Abitur und eine abgeschlossene Berufsausbildung. Als sie an ihrem 26. Geburtstag einen Heiratsantrag von Heinrich Grohe bekommt, tut sie etwas schier unglaubliches: Sie lehnt diesen Antrag ab und entschließt sich dazu, in die Fußstapfen ihres Onkels zu treten. Sie möchte Wanderfotografin werden und das langweilige Feld der eingefahrenen Studio-Portrait-Fotografie verlassen. Ihr Kopf steckt voller neuer Ideen.

Mimi muss viele Klinken putzen bis ihr ein Zufall dazu verhilft, Bekanntschaft als Fotografin zu erlangen und sie reist eine Zeit lang durchs ganze Land. Als ihr großes Vorbild, Onkel Josef, erkrankt, reist sie zu ihm nach Laichingen. Schnell wird ersichtlich, dass es hier mit „Kurzzeitpflege“ nicht getan ist und Mimi beschließt, bei Josef zu bleiben und ihn zu pflegen. Um ihren Unterhalt zu verdienen eröffnet sie das seit Jahren geschlossene Foto-Atelier ihres Onkels aber mit ihrer offenen und modernen Art und ihrem zielgerichteten Auftreten trifft sie bei den konservativen Laichingern jedoch nicht überall auf Wohlwollen – schon gar nicht bei Herrn Gehringer, dem größten Arbeitgeber Laichingens.


Petra Durst-Benning hat es wieder einmal geschafft – sie hat es geschafft, mich einzufangen mit ihrer Geschichte. Ich liebe ihre Bücher; egal ob die zeitgenössische Maierhofen-Reihe oder die historischen Romane. Zum einen erschafft sie immer starke Protagonistinnen, die ihrer Zeit meist weit voraus sind, zum anderen sind ihre Themen/Schauplätze immer hervorragend recherchiert und gekonnt in einer wunderbaren Geschichte in Szene gesetzt.

„Ich möchte den Menschen Schönheit schenken! Sie in der freien Natur fotografieren, von mir aus auch mit Requisiten. Aber um Himmels willen nicht mit Kopf- und Körperstützen und immer in denselben Posen! Ich möchte mit Licht und Schatten spielen, ich möchte die Menschen mithilfe meiner Fotografien verzaubern …..“

Mimi war mir von der 1. Seite an sympathisch. Wenn es diese starken Charaktere nicht wirklich gegeben hätte (und heute nicht auch noch geben würde), dann wären wir Frauen wahrscheinlich noch immer brave Heimchen am Herd, die sich um nichts anderes als die 3 K (Küche, Kinder, Kirche) kümmern würden.

Petra Durst-Benning hat den Schauplatz ihres neuesten historischen Romans auf die schwäbische Alb gelegt, genauer gesagt nach Laichingen. Dort lebten die Menschen lange Zeit nach festgefahrenen Traditionen: Ganze Generationen von Männern arbeiteten als Weber in den Fabriken der Tuchindustrie, die Frauen fertigten Stickereien in Hausarbeit; es gab nichts anderes und über den Tellerrand zu schauen war damals nicht üblich oder man konnte es sich schlichtweg nicht leisten. Trotz harter Arbeit lebten die meisten Familien in Armut und ihr Hauptnahrungsmittel war „schwarzer Brei“, ein Brei aus Musmehl, den es heute noch in einer deftigen und einer süßen Variante gibt. Die Autorin schafft es mit ihren Beschreibungen, dass man sich als Leser ganz in die damalige Zeit zurückversetzt fühlt.

Mimi lernt in Laichingen das karge und harte Leben der Leinenweber kennen aber sie versteht es nicht, dass niemand der Alteingesessenen aus diesem Joch ausbrechen möchte oder, wenn schon die Eltern es nicht tun, sie nicht wenigstens ihren Kindern die Möglichkeit geben etwas anderes zu tun als Generationen vor ihnen. Mimi erkennt zum Beispiel, dass einer der Jugendlichen ein großes Talent zum Zeichen hat und sie möchte ihm gerne helfen, dass er die Zeichenschule in Stuttgart besuchen darf. Leider stößt diese Idee bei seinen Eltern auf Widerstand. Aber Mimi wäre nicht Mimi, wenn sie sofort aufgeben würde.

Neben dem Erzählstrang von Mimi, die dem Leser die Geschehnisse aus ihrer Sicht zeigt, erfahren wir von Anton und Alexander, wie das eingefahrene Leben in Laichingen sich für die Jugendlichen anfühlt und mit Eveline hat Petra Durst-Benning eine Protagonistin erschaffen, die aus „gutem Hause“ stammt und die Ehe mit einem Leinenweber eingegangen ist.

Alle Protagonisten sind sehr liebevoll und realistisch angelegt worden und es macht Spaß, ihnen als Leser über die Schulter zu schauen und an ihrem Leben teilzuhaben. Natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz, denn Mimi lernt auf ihrer Reise durch Deutschland einen Wander-Gewerkschafter kennen, zu dem sie sich gleich hingezogen fühlt. Leider trennen sich ihre Wege und niemand weiß, ob sie sich jemals wiedersehen werden. Vielleicht verhilft das Schicksal ihnen ja zu einem Treffen zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wer weiß?

Als 1. Teil einer Serie endet das Buch natürlich mit einem Cliffhanger (zumindest finde ich das natürlich, dass das Buch nicht in sich abgeschlossen ist). Die Wartezeit bis zu Band 2 wird schmerzlich, das weiß ich, aber umso schöner wird es im April dann sein, die Fortsetzung lesen zu können.

Zu einem Buch, auf dem Petra Durst-Benning drauf steht, greife ich bedenkenlos – weil ich weiß, dass ich für ein paar Lesestunden wirklich gut unterhalten werde.

[LtaM] Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

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Mittendrin Mittwoch #72

Mittendrin Mittwoch

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Als Brooke und Fynn sich begegnen, treffen zwei Welten aufeinander …

Für Brooke Adams steht alles auf dem Spiel. Und Gefühle für einen Musiker kann sie sich gerade im Moment nun wirklich nicht leisten. Denn nach einem Skandal, der ihre Karriere als PR-Profi schlagartig beendet hatte, braucht sie ein Wunder, um sich wieder in der Musikbranche zu etablieren. Vielleicht ein Wunder, wie Fynn Keller.

Der unbekannte, aber stimmgewaltige Mechaniker aus Alaska überzeugt in einem Internetvideo – nicht nur mit einer einmaligen Stimme und einem tollen Look, sondern auch mit einem gefühlvollen Song über Wunden verursacht durch die Liebe.

Aber kann der plötzliche Hit auch die Wunden heilen, die Brooke mit sich herumträgt? Und für wen hat Fynn den Song geschrieben, der ihm jetzt die unerwartete Chance auf ein glitzerndes Leben im Scheinwerferlicht bietet, in dem nichts echt zu sein scheint? Nichts, außer dem Knistern, das vom ersten Moment an zwischen den beiden existiert.


„Der Regen rann in Bächen an den Scheiben des Taxis hinunter, und der Gehweg schwamm förmlich von Pfützen. Brooke spürte den ungeduldigen Blick des indischen Fahrers über den mit buten Perlenketten behängten Rückspiegel auf sich ruhen. Zeit war Geld – besonders in New York.“

„Wenn Liebe Wunden heilt“ / Emily Bold
Seite 1

Vorableseexempar von NetGalley
#WennLiebeWundenHeilt #NetGalleyDE

Dieses Buch erscheint am 12.02.2019 und ich darf es vorab schon lesen ♥
Heute beginne ich damit.


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Hexenkessel: Freak City 1 (Martin Krist)

Format: eBook
Dateigröße: 3513 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3746779758
Verlag: R&K; Auflage: 1 (14. November 2018)
Sprache: Deutsch
ASIN: B07KKJ22Z2
Preis eBook: 0,99 € (Stand 06.12.2018)
Preis Taschenbuch: 9,99 €

Klappentext:

„Und ich sagte noch: Das wird blutig. Verdammt, er wollte nicht hören.“

Patsy und Milo wollen an das große Geld. Doch nicht nur der rechtmäßige Besitzer hat was dagegen, sondern auch ein Mörder, der seit Wochen seine blutige Spur durch die Stadt zieht.

Pearl, Ermittler wider Willen, muss indes eine Broadway-Diva aufspüren. Doch weder die Cops noch die Familie der Sängerin hegen daran großes Interesse. Schon bald gerät er selbst ins Visier.

Neue Thriller-Serie „Freak City“

Bei „Freak City“ handelt es sich um die neue Serie des Thriller-Autors Martin Krist. „Hexenkessel“ ist der Auftakt der Reihe und der Leser schaut Pearl bei seiner Arbeit als Ermittler über die Schulter. Handlungsort ist eine Stadt die niemals schläft: New York.

Pearl ist kein Polizist aber auch kein Privatdetektiv – generell bekommt man als Leser sehr wenig Informationen zu seiner Person. Einzig der Hinweis darauf, dass er ein Halbblut ist, ziemlich auffällige Narben hat und Vermisste, Verschwundene, Entführte, Totgeglaubte, ebenso Entführer, Erpresser, Mörder und Killer sucht. Da er keinem Berufskodex folgen muss, kann er seine Ermittlungen so konventionell oder auch unkonventionell führen, wie er gerade Lust hat. In „Hexenkessel“ begleiten wir ihn auf der Suche nach einer verschwundenen Schauspielerin.

Patsy ist seit 2 Monaten geschieden und zieht gerade mit ihrem neuen Freund Milo einen Einbruch durch. Eigentlich passt das gar nicht zu ihr und so redet sie sich ein, dass sie das nur für ihre Tochter Christie tut. Leider läuft in ihrem Leben gerade so gar nichts nach Plan und so kommt es, dass sie und Milo im Haus ihres Opfers vom Jäger zum Gejagten werden.


„Hexenkessel“ ist ein Thriller mit gerade mal 224 Seiten und nach typisch amerikanischer Manier legt der Autor in dieser Geschichte ein ziemlich schnelles Tempo vor. Das Buch ist in 12 Kapitel unterteilt, die abwechselnd aus der Sicht von Pearl und Patsy erzählt werden und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger. So gehört sich das in einem Thriller, der Leser muss regelrecht danach lechzen, das nächste Kapitel lesen zu wollen.

Die unterschiedlichen Handlungsstränge von Pearl und Patsy haben scheinbar überhaupt nichts miteinander zu tun. Der Autor schafft es, den Spannungsbogen die ganze Zeit über oben zu halten. Als Leser fragt man sich permanent, wie das alles miteinander in Zusammenhang steht und man findet einfach keine Lösung. Ich bin ja auch bekanntlich kein guter Kriminologe – ich bin diejenige, die meistens bis zur Auflösung im Dunkel steht. Der Schluss des Buches lässt bei mir die ein oder andere Frage offen, wirklich wichtig um das Buch zu verstehen, sind die Antworten auf diese Fragen jedoch nicht.

Grundsätzlich hat mir der 1. Teil der New-York-Reihe sehr gut gefallen und ich werde auch ganz sicher den 2. Teil lesen. Trotzdem gibt es aus meiner Sicht einige wenige Kritikpunkte, die ich gerne anmerken möchte.

Zum einen habe ich extreme Probleme damit, wenn die Protagonisten in unterschiedlichen Handlungssträngen Vornamen haben, die mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Da man auf den ersten Seiten noch niemanden wirklich kennt und keine Unterscheidungsmerkmale hat, hatte mein Gehirn mit Pearl und Patsy ein Problem. Sicherlich geht es nicht nur mir so.

Zum anderen gehöre ich zu den Lesern, die sich gerne mit den Protagonisten identifizieren möchten – ich kann nicht mit jemandem mitfühlen, wenn sich mir die Person nicht erschließt. Ein paar Seiten mehr hätten aus dem Buch noch keinen Wälzer gemacht und ein paar Informationen über Pearl, aber auch über Patsy und Milo, hätten mir persönlich gut gefallen. Aber … das ist subjektives Empfinden und die Tatsache, dass es nicht mehr Informationen gibt, ist auch sicherlich vom Autor genau so gewollt. Mich lässt es ein wenig in der Luft hängen, da ich niemanden der agierenden Personen wirklich greifen kann.

Alle Bände von „Freak City“ sind – nach Aussage des Autors – in sich abgeschlossen. Ich hoffe trotzdem, dass die Person von Pearl noch ein wenig mehr beleuchtet wird.

 [LtaM] Buch bis 300 Seiten – 1,00 €

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Saturday sentence #42

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit, wie dein Saturday sentence lautet.


Bei diesem Buch finde ich widersprüchliche Angaben zur Seitenzahl. Beim eBook steht: „Seitenzahl der Printausgabe: 184“ und bei der Printausgabe steht: „222 Seiten“. Ich nehme einfach den 10. Satz auf der aktuellen Seite.

„Er zog eine Schale mit Erdnüssen heran, während er seinen Blick auf den TV-Schirm gerichtet hielt, wo ABC News das Rangers-Spiel zusammenfasste“

Freak City – Hexenkessel – Martin Krist
Leserunde bei Literaturschock.de
Position 608/2457 (25 %)


„Wohin sollte es losgehen?“

Nebenan funkeln die Sterne – Lilly Adams
Im eBook habe ich Position 1941 genommen (Kapitel 10)
Rezensionsexemplar von NetGalley


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Stille …

Bild | Veröffentlicht am von | 3 Kommentare

Mittendrin Mittwoch #71

Mittendrin Mittwoch

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Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe …

Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen sich um Familie und Haushalt kümmern, hat Mimi ihren großen Traum wahr gemacht. Sie bereist als Fotografin das ganze Land und liebt es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken, genau wie ihr Onkel Josef, der ihr großes Vorbild ist. Als dieser erkrankt, zieht sie in das kleine Leinenweberdorf Laichingen, um ihn zu pflegen und vorübergehend sein Fotoatelier zu übernehmen. Ihm zuliebe verzichtet sie nicht nur auf ihre Unabhängigkeit, sondern sieht sich in Laichingen zunächst auch den misstrauischen Blicken der Dorfbewohner ausgesetzt, da sie mehr als einmal mit ihrem Freigeist aneckt. Und als bald ein Mann Mimis Herz höher schlagen lässt, muss sie eine Entscheidung treffen …


Ich liebe die starken Protagonistinnen in den historischen Romanen von Petra Durst-Benning. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll es von dieser Reihe 5 Bände geben.

„Anton war gerade dabei, die Treppenstufen vor dem Ochsen zu kehren, als Hermann Gehringer eintraf. An seiner Seite befand sich wie fast immer sein Lakai Paul Merkle. Als wäre er sein Schatten, dachte Anton abfällig. Wie grimmig der Unternehmer dreinschaute! Ärgerte er sich etwa immer noch über die Bemerkung von Josef Stöckles Nichte in Helenes Laden? Geschah ihm ganz recht, dass ihm mal jemand Kontra gab. Hätte man ihn gefragt, welchen der beiden Männer er mehr verabscheute, wäre ihm eine Antwort schwergefallen.“

„Die Fotografin – Am Anfang des Weges“ / Petra Durst-Benning
Seite 173

Leserunde bei Leserunden.de


When it rains look for rainbows. 
And when it’s dark look for stars. 

Emma Martins führt ein aufregendes Leben – glaubt man ihrem erfolgreichen Instagram-Account. Tausende von Followern sehen sich täglich ihre Bilder an und lassen sich von ihnen motivieren. Doch die Wahrheit ist eine andere: Emma wohnt allein in einem winzigen Apartment in London. Der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, vor die Tür geht sie nur selten. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, hat sie das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Aber dann zieht der gut aussehende Nathan in die Wohnung nebenan – und bringt ihr Leben online und offline von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander …

„Ach Troy“, rief sie aus und wich angeekelt zurück. Der Kater hatte ihr ein Geschenk mitgebracht. Das schlimmste, was er ihr machen konnte: eine Maus. Und zwar eine halb tote, die sich nun mit letzten Kräften in Richtung der Dacheinfassung schleppte, eine grausige Blutspur hinter sich herziehend. „Igitt! Hör auf damit!“ blaffte sie die stoisch dreinblickende Katze an, wohlwissend, wie überflüssig ihre Worte waren.

„Nebenan funkeln die Sterne“ – Lilly Adams
Position 1141/5323 (22 %)

Rezensionsexemplar von NetGalley


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Saturday sentence #41

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit, wie dein Saturday sentence lautet.


„Unwillkürlich spürte sie tiefes Misstrauen in sich aufsteigen.“

„Die Fotografin“ – Petra Durst-Benning
Leserunde bei Leserunden.de


„Wohin sollte es losgehen?“

Nebenan funkeln die Sterne – Lilly Adams
Im eBook habe ich Position 1941 genommen (Kapitel 10)
Rezensionsexemplar von NetGalley


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Die Frauen der Kamelien-Insel (Tabea Bach)

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch);
Auflage: 1. Aufl. 2018 (28. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340417724X
ISBN-13: 978-3404177240
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel: Kamelien-Insel 2
Preis Taschenbuch: 9,90 €
eBook: 8.99 €
Audio-CD: 9,99 €

Sylvia und Mael besiegeln ihre Liebe und gemeinsam mit fast 300 Gästen feiern sie ihre Hochzeit auf der Kamelien-Insel. Auf der Gästeliste stehen selbstverständlich auch Sylvias beste Freundin Veronika mit ihrem Ehemann Laurent und ihrer kleinen Tochter Lilli. Dieses bezaubernde Wesen hat Sylvia und Mael total in ihren Bann gezogen und bei den Beiden wächst der Wunsch nach einem eigenen, gemeinsamen Kind. Während für den Ausbau der Kamelien-Insel ein Besucher-Zentrum geplant wird und die Gärtnerei insgesamt floriert, vergeht Monat um Monat, aber bei Sylvia stellt sich die erwünschte Schwangerschaft einfach nicht ein. Plötzlich taucht auf der Insel eine junge Frau auf, die behauptet, dass Mael der Vater ihres 7jährigen Sohnes Noah ist. Wird die noch junge Liebe von Sylvia und Mael tatsächlich schon auf die Probe gestellt?


Die Autorin Tabea Bach nimmt ihre Leser in diesem Jahr zum 2. Mal mit auf die (fiktive) Kamelien-Insel in der Bretagne. Der 1. Band der Trilogie erschien am 23.02.2018 unter dem Titel „Die Kamelien-Insel“. Es ist problemlos möglich dieses Buch unabhängig von Teil 1 zu lesen, macht aber für mich – bei einer Trilogie – nicht unbedingt Sinn, da die Geschichte aufeinander aufbaut. Leider verrät der Klappentext auch hier wieder sehr viel von der Handlung des Buches.

Wie auch schon in Band 1 liegt das Hauptaugenmerk auf Sylvia. Im Gegensatz zu ihrer 1. Ehe hat sie Mael aus Liebe geheiratet und deswegen wirkt sie nicht mehr so kühl und unnahbar, wie im 1. Buch. Sie treibt den Ausbau der Kamelien-Gärtnerei voran und plant den Bau eines sehr großen Besucherzentrums während ihr Mann sich, wie gewohnt, um die Zucht der edlen und auch teuren Kamelien kümmert. Ab dem Zeitpunkt, an dem Chloe mit Noah auf der Insel erscheint, weiß ich jedoch nicht, ob ich Sylvia bemitleiden oder bewundern soll, ich mache abwechselnd beides. Auf der einen Seite lässt sie sich von Mael sehr viel gefallen, was in meinen Augen der großen Liebe zu ihrem Mann geschuldet ist, auf der anderen Seite springt sie in den richtigen Momenten problemlos über ihren eigenen Schatten. Eine starke Frau, ohne überheblich zu wirken.

Mael erfüllt in diesem Buch für mich das typische Klischee eines Mannes. Sobald er hat was er sich wünscht, lehnt er sich zurück und stellt alle weiteren Anstrengungen in dieser Sache ein. Mit Noah bekommt Mael das Kind, das er haben möchte. Leider vergisst er bei dieser Sache, dass seine Frau ebenso ein Kind haben möchte – aber sicherlich nicht das einer anderen Frau, sondern ihr eigenes, gemeinsam mit ihrem Ehemann. In seiner Freude Vater geworden zu sein, behandelt er seine Frau manchmal ziemlich rücksichtslos und ich würde ihm gerne ab und zu den Kopf in die richtige Richtung rücken. Sylvia verzeiht ihrem Mann vieles, schluckt ihren Kummer oft auch einfach runter. Vielleicht ist es das, was ihre Liebe ausmacht, ich weiß es nicht. Bei mir würde die ein oder andere Situation einen handfesten Disput auslösen. Als Gärtner ist Mael nach wie vor ein Ass, er lebt für die Kamelien-Zucht.

Noah ist für mich die leidtragende Person in dieser Geschichte. Statt Pariser Luxuswohnung wird er auf eine Insel in der Bretagne verpflanzt und bekommt mal eben einen neuen Vater vorgesetzt. Mit 7 versteht man zwar viele Dinge schon ganz gut, aber dass sein bisheriger Vater nun auf einmal nicht mehr sein Vater sein soll, das löst bei Noah die ein oder andere Kurzschluss-Reaktion aus. Gott sei Dank hat er einen Schutzengel – und das ist ganz sicher nicht seine Mutter.

Zu Chloe, Noahs Mutter, möchte ich gar nicht viel schreiben. Sie ist unsympathisch und handelt vollkommen opportunistisch. Es drängt sich mir als Leserin gleich der Gedanke auf, dass mehr hinter ihrem Handeln steckt als nur die Tatsache, dass sie Mael darüber in Kenntnis setzen möchte, einen Sohn zu haben. Sie ist es auch, die die Kamelien-Insel ernsthaft in Gefahr bringt.

Zum Schluss des Buches begegnet man dann auch einem alten Bekannten wieder – Sir James Ashton-Davonport. Was er wieder aushecken mag um die Insel doch noch in seinen Besitz zu bringen …. das verrate ich nicht.

Neben den Hauptakteuren werden auch alle anderen Darsteller von der Autorin wieder liebevoll in Szene gesetzt. Der Leser trifft sowohl auf bekannte Personen aus Teil 1 sowie auf neue Charaktere, die in der einen oder anderen Art und Weise für den Fortgang der Geschichte wichtig sind.

Die Schreibweise von Tabea Bach ist angenehm und durch die nebenbei einfließenden Schilderungen von typisch bretonischen Gebräuchen oder Spezialitäten, verleiht sie der Geschichte ihre Authentizität.

Im Frühjahr 2019 (29.03.2019) erscheint der 3. und letzte Teil der Trilogie unter dem Namen „Heimkehr auf die Kamelien-Insel“, worauf ich mich schon sehr freue.

[LtaM]: Buch mit mehr als 300 Seiten: 2,00 €

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[Challenge] Flow-Challenge #43

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 421 – 430

421. Wie sieht Dein Auto innen aus?

Hm … mein Auto ist zwar ein Wert- aber auch ein Gebrauchsgegenstand. Ich transportiere 2 Hunde im Kofferraum und dementsprechend gibt es da auch mal Haare, auch im Innenraum. Ansonsten fliegt nicht viel herum, aber es ist auch nicht extrem sauber. 

422. Hast Du in den letzten 5 Jahren neue Freundschaften geschlossen?

Sagen wir mal so. Meine wirklichen Freunde kann ich an einer Hand abzählen. Ich habe in den letzten 5 Jahren viele neue Bekanntschaften geschlossen. Aber nicht jeder neue Bekannte wird auch ein neuer Freund.

423. Welche inneren Widersprüche hast Du?

Die Frage kann ich auf Anhieb nicht beantworten. 

424. Leihst Du gerne Sachen aus?

Kommt darauf an wem und um was es sich handelt. Man lernt im Laufe der Zeit, dass man nicht immer alles so zurück bekommt, wie man es gegeben hat und das ist ärgerlich und führt auch dazu, dass man immer weniger verleiht. Meiner Cousine habe ich kürzlich 3 Hundebücher geliehen und ich bin gespannt, wie ich sie zurück erhalte. Eine verliehene Magnetfeldmatte habe ich nicht mehr im Originalzustand zurückbekommen und das hat mich richtig geärgert. 

425. Wie zeigst Du anderen, dass sie für Dich wertvoll sind?

Indem ich (viel) Zeit mit ihnen verbringe. Manchmal sage ich es auch einfach. :-) 

426. Was macht Dich richtig zufrieden?

Wenn es den Menschen um mich herum gut geht, wenn ich Zeit für Dinge aufwenden kann, die mich ausfüllen und dass ich gesund bin. 

427. Was kannst Du heute noch ändern?

Ich denke man kann Zustände, die einem nicht gefallen, zu jedem Zeitpunkt ändern, man muss nur den Mut dazu haben. 

428. In welcher Hinsicht bist Du immer noch ein bisschen naiv?

Ich glaube immer an das Gute im Menschen und musste da schon manch herbe Niederlage hinnehmen. Mit fortschreitendem Alter wird jedoch auch mein Bauchgefühl für Menschen besser.

429. Wie wird Dein Leben in 10 Jahren aussehen?

Solche Fragen kann ich nur schlecht beantworten. Woher soll ich wissen, was in den nächsten 9 Jahren passiert? Ich hoffe und wünsche, dass alle Menschen die mir wichtig sind gesund sind und es ihnen gut geht, dass meine Eltern hoffentlich auch noch leben. Ich hoffe, dass ich auch in 10 Jahren noch einen oder mehrere Hunde an meiner Seite haben werde und meine Lebensumstände genau so bleiben wie sie sind. In 10 Jahren bin ich 62 Jahre alt, bis dahin kann viel passieren.

430. Mit wem kannst Du stundenlang über belangloses reden?

Ich weiß es nicht – in der Regel rede ich nicht viel über belangloses. Egal mit wem ich mich unterhalte, es dreht sich immer um irgend etwas, was für den einen oder anderen Gesprächspartner eben nicht belanglos sondern wichtig ist. Für mich mag es belanglos sein.

Das waren die Fragen 421 – 430 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

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