Saturday sentence #67

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Als ihre Großmutter Franca überraschend stirbt, erbt Simona, italienisch-deutsches Gastarbeiterkind in der dritten Generation, deren Elternhaus in den italienischen Marken, von dessen Existenz sie bis dahin nichts wusste. Die junge Landschaftsgärtnerin aus dem Allgäu macht sich auf in das ferne Belmonte, ein verträumtes, mittelalterliches Dorf auf einem Hügel, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort findet sie auf Kassetten Francas Lebensbeichte. Stück für Stück und Geschichte für Geschichte folgt Simona den Spuren ihrer Vorfahren in ein verlassenes Kloster, zu einem ehemals feudalen Gutshof und dessen menschenscheuem Besitzer, bis sie am Ende eine erschreckende Wahrheit enthüllt.
„Die Farbe heißt Ultramarin – auf Lateinisch ultramarinus -, da man Lapislazuli im Mittelalter aus Afghanistan übers Meer herbringen musste.“

Belmonte
Antonia Riepp
Position 158/390 (auf meinem Reader)


~ L E S E L A U N E ~

Gestern habe ich das Buch von Rebecca Maly beendet und auch rezensiert (*aufdieSchulterklopf*) und nun lese ich ein weiteres Buch im Rahmen der #NetGalleyDEChallenge 2020 – Belmonte. Leider bin ich noch nicht an Position 158, weswegen ich nicht weiß, worum es bei diesem Satz geht. Ich hoffe, am Wochenende ein paar Seiten gelesen zu bekommen.


Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

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Die Krankenschwester von St. Pauli – Tage des Schicksals (Rebecca Maly)

Die Krankenschwester von St. Pauli – Teil 1, Hamburg 1885 – 1892

Svantje ist 13 Jahre alt, als sie ihre Heimat – einen Bauernhof im Alten Land – verlassen muss. Zwei Ziegen ziehen den Wagen mit ihren Habseligkeiten, denn viel ist nicht geblieben, nachdem das letzte Elbhochwasser alles vernichtet hat, was ihnen gehörte. Das Haus wurde weggespült, das Vieh ist ertrunken und so machen sich Svantje, ihre Mutter und der 3 Monate alte Piet zu Fuß auf den Weg nach Hamburg, wo Vater Georg Claasen seit Jahren auf einer Schiffswerft arbeitet. In den letzten Jahren kam er nur zur Aussaat und für die Ernte auf den Bauernhof zurück. Ihr neues Zuhause ist eine kleine Wohnung im ärmlichen Gängeviertel im Hamburg.

Piet ist ein kränkliches Kind. Nachdem Svantje ihn einmal durch ihr beherztes Eingreifen ins Leben zurückgeholt hat, wächst in ihr der Wunsch Krankenschwester zu werden und durch die Anstellung ihrer Mutter im Hause Harkenfeld kann Svantje die Schwesternschule besuchen.

Nach ihrer Ausbildung erfordern es jedoch die privaten Umstände ihrer Eltern, dass Svantje erst 1 Jahr später als Krankenschwester arbeiten kann – für sie ist es kein Beruf, sondern Berufung und als im Hamburger Hafen und in den Armenvierteln die Cholera ausbricht, kann sie zeigen was in ihr steckt.


Die Krankenschwester von St. Pauli – Tage des Schicksals“ ist der 1. Band der „St. Pauli-Reihe“ der Autorin Rebecca Maly. Wer mich kennt bzw. wer meinem Blog schon länger folgt der weiß, dass ich die Bücher von Rebecca Maly liebe. Ich habe schon einige historische Romane von ihr gelesen, aber auch ihre Krimis, die sie unter ihrem Namen Rebekka Pax veröffentlicht.

Der Roman liest sich – wie von Rebecca Maly gewohnt – angenehm flüssig. Ihr Schreibstil ist schlicht, aber nicht einfach, und sie versteht es, den Leser für ein paar Stunden mitzunehmen in eine andere Zeit. Die Geschichte spielt sich über mehrere Jahre ab und wird aus 5 verschiedenen Perspektiven erzählt.

Zum einen ist da Svantje. Zu Beginn des Romans ist sie 13 Jahre alt und tauscht gerade ihr entbehrungsreiches Leben auf dem Bauernhof gegen das Leben in den Armenvierteln Hamburgs ein. Von Anfang an wird klar, dass es sich hier um eine starke Persönlichkeit handelt und sie ihren Weg gehen wird. Ganz einfach ist das jedoch nicht, weil die Kluft zwischen Arm und Reich damals noch riesengroß war. Svantje ist eine sehr sympathische Protagonistin, die immer ihr Wohl hinter das der Anderen stellt und sich selbst gerne mal vergisst. Zu allem Übel erkrankt ein ihr nahestehender Mensch sehr schwer an Cholera. Es ist fraglich, ob er die Seuche überlebt.

Dann gibt es Svantjes Jugendfreund Raik. Raik wohnt im gleichen Haus wie die Claasens und nach ihrer Ankunft in Hamburg freunden sich die Beiden sehr schnell an. Gemeinsam ziehen sie durch die Gängeviertel und verkaufen frisches Trinkwasser, welches sie auf einem Wagen mit sich führen. Dank Vater Claasen bekommt Raik einen Job auf der Werft der Harkenfelds und so kann er seine etwas unschöne und unehrbare Vergangenheit hinter sich lassen. Als sich die Hamburger Werftarbeiter gegen ihre Arbeitgeber auflehnen und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen und streiken, schließt Raik sich ihnen an. Aufgrund dieser Tatsache ist Raik ein rotes Tuch für Harkenfeld Senior. Es gibt da jedoch eine Sache, da sind die höhergestellten Harkenfelds auf „so einen“ wie Raik angewiesen.

Friedrich Falkenberg stammt aus höherem Hause, hat sich aber unabhängig von seinem Elternhaus einen Tuchhandel aufgebaut. Seine Reisen führen ihn nach China und Russland und er beabsichtigt, in Hamburg einen größeren Handel aufzuziehen. Bei einer Laterna Magica lernt er Svantje kennen und die beiden verlieben sich ineinander. Es vergehen jedoch einige Jahre, in denen Friedrich viel auf Reisen ist und die Beiden nur per Brief miteinander kommunizieren können. Als sie sich dann endlich ihrer Liebe sicher sind und heiraten wollen, verlangen die Eltern von Svantje eine einjährige Verlobungszeit, die Eltern von Friedrich wollen diese unstandesgemäße Liaison gleich ganz aufgelöst sehen, weswegen Friedrich bereit ist, mit seiner Familie zu brechen.

Richard Harkenfeld ist der zukünftige Erbe der Harkenfeld-Werft, sein Vater und er sind sich jedoch in vielen Dingen der Geschäftsführung ziemlich uneinig, was zu permanenten Rebereien führt. Dass Richard einige der Forderungen der Werftarbeiter als gerechtfertigt empfindet, empfindet der alte Harkenfeld als einen Affront. Aufgrund der gesundheitlichen Vorgeschichte seines Vaters, traut Richard sich jedoch nicht, die Veränderungen härter durchzusetzen. Er möchte nicht Schuld daran sein, wenn sein Vater einen Herzinfarkt erleidet. Richard ist übrigens der beste Freund von Friedrich Falkenberg und im Laufe der Geschichte erkennt er zumindest einen Teil seiner eigenen Bestimmung.

Zu guter Letzt erfahren wir einen Teil der Geschichte auch noch von Hilde Harkenfeld. Sie ist die Schwester von Richard und als „Tochter aus gutem Hause“ hatte sie zur damaligen Zeit nicht viel Mitspracherecht, was ihren weiteren Lebensweg betrifft. Ihr Vater möchte sie möglichst schnell unter die Haube bringen – auf jeden Fall soll sich die Heirat für die Schiffswerft auszahlen – und Hilde kann einer solchen Zwangsheirat leider nichts entgegensetzen. Da Svantje für kurze Zeit Hilde als Anstandsdame zu ihren Treffen begleitet hat, verbindet die beiden Frauen ein zartes Band der Freundschaft; selbstredend nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit, alles andere wäre gegen die guten Sitten. Als Hilde in Gefahr gerät, sind es jedoch nicht die Herren von edlem Geblüt, die sie finden ….

Neben Svantje mochte ich Hilde sehr gerne, denn hinter ihrer unnahbaren Fassade steckt ein wirklich liebenswerter Mensch, gefangen in den Verhaltensregeln der damaligen Zeit.

Rebecca Maly versteht es sehr gut, sowohl die Hintergrundgeschichten der einzelnen Familien, als auch die Lebenswege der 5 Protagonisten so geschickt miteinander zu verflechten, dass alles ein abgerundetes Bild ergibt. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, was unsagbare Lust auf den Nachfolgeband macht, der schon am 02.06.2020 erscheint. Teil 3 erscheint auch noch in diesem Jahr, nämlich am 03.08.2020. Die Zeit bis dahin ist also erfreulicherweise recht kurz.

Ich persönlich habe einen kleinen Kritikpunkt, der jedoch nicht in die Endbewertung einfließt.

Als störend empfinde ich die Tatsache, dass die Autorin die ProtagonistInnen an einigen Stellen Plattdeutsch reden lässt. Dies jedoch nicht in ganzen Sätzen, sondern immer überwiegend nur einzelne Worte. z.B. „Da bekommen de Lüüd Fischsuppe umsonst“ oder „Dafür ist es noch zu früh am Daag“. Für mich würde es mehr Sinn machen, den ganzen Satz in Plattdeutsch zu schreiben oder aber, alles in Hochdeutsch. Sprechen Menschen tatsächlich 90 % eines Satzes korrektes Deutsch, um dann ein oder zwei Worte in Platt zu sagen? Ich weiß es tatsächlich nicht, mein Lesefluss kam jedoch an solchen Sätzen immer ein wenig ins Stocken.

Ansonsten empfinde ich „Die Krankenschwester von St. Pauli – Tage des Schicksals“ als einen gelungenen Auftakt zur 3teiligen „St. Pauli-Reihe“ und ich erwarte voller Sehnsucht den nächsten Band.

An dieser Stelle danke ich der Autorin Rebecca Maly, dem Piper Verlag und NetGalley für die Überlassung des Rezensionsexemplares.

Diese Rezension ist Bestandteil der #NetGalleyDEChallenge 2020

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Follow Friday #15

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Macht ihr euch Notizen beim Lesen von Büchern?

Obwohl ich es mir immer mal wieder vornehme – NEIN!

Bei eBooks nutze ich die Markieren-Funktion, damit markiere ich mir markante Sätze oder Namen, die für meine Rezension von Belang sein könnten. Allerdings muss ich dann später bei der Rezension wieder wissen, warum genau ich mir diese Stelle markiert habe. In der Regel bekomme ich das hin, ich hab aber auch schon mal eine Weile über einem Satz gegrübelt, warum ich den denn eigentlich markiert habe.

Ich hatte vor einiger Zeit mal damit angefangen, mir Notizen zu machen. Wenn ich abends im Bett lese, ist das jedoch eine ziemlich unruhige Geschichte, wenn ich permanent auf meinem Block herumkritzele, da mein Mann ja neben mir schläft. Deswegen hab ich das schnell wieder gelassen.

Immer wieder nehme ich es mir vor Notizen zu machen, da es mir wahrscheinlich auch helfen könnte die Protagonisten und ihre Familienbande auseinanderzuhalten (bei vielen handelnden Personen habe ich da ja meine Probleme mit) – jedoch ….. der Geist ist willig, das Fleisch ist faul. 😀

Wie sieht es bei Dir aus? Machst Du Dir Notizen zu einem Buch?


Wenn Du bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

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Mittendrin Mittwoch #112

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Svantje Claasen wächst im überfüllten Gängeviertel Hamburgs auf. 1890 verliebt sich die junge Krankenschwester in den Tuchhändler Friedrich Falkenberg und kämpft für ihre gemeinsame Zukunft. Als eine verheerende Choleraepidemie ausbricht, kann sie sich endlich beweisen …

„Irgendwann möchte ich es dieser gemeinen Krähe wirklich gern einmal heimzahlen“, sagte Dörte und lächelte dabei zuckersüß, denn sie waren bereits in Sichtweite des Pavillons. Eine Dienstmagd trug soeben eine Etagere mit Gebäck heran. Sie lief vorsichtig, wie über dünnes Eis. Es war die Neue, das erkannte Hilde schon von Weitem. Irgendeine verarmte Bauernmagd, die von der Haushälterin wohl aus Mitleid eingestellt worden war. Dabei gab es doch sicher viel besser ausgebildete Frauen als dieses Trampeltier.

Die Krankenschwester von St. Pauli – Tage des Schicksals
Rebecca Maly – Position 41/313
(Angabe auf meinem Reader)


Der 92-jährige Holocaust- Überlebende David Josua Goldberg wird in seinem Haus im Taunus mit einem Genickschuss getötet. Bei der Obduktion macht der Arzt eine seltsame Entdeckung: Goldbergs Arm trägt die Reste einer Blutgruppentätowierung, wie sie bei Angehörigen der SS üblich war. Dann geschehen zwei weitere Morde, die Hinrichtungen gleichen. Welches Geheimnis verband die Opfer miteinander? Die Ermittlungen führen Hauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff weit in die Vergangenheit: nach Ostpreußen im Januar 1945 …

Bodenstein ging nachdenklich zu seinem Auto. Elard Kaltensee mochte weder seine Mutter noch seine Geschwister, die seine Abneigung beide mit Herablassung erwiderten. Weshalb lebte er dann auf dem Mühlenhof? Siegbert und Jutta Kaltensee hatten sich höflich und hilfsbereit verhalten und ohne zu zögern auf jede seiner Fragen geantwortet, aber auch sie beide schienen erstaunlich wenig betroffen vom brutalen Ableben der drei Alten, die sie angeblich so sehr geschätzt hatten. Bodenstein bliebt neben seinem Auto stehen.

Tiefe Wunden
Nele Neuhaus – Seite 217/481


L E S E L A U N E 

Das Buch „Die Krankenschwester von St. Pauli“ lese ich im Rahmen der NetGalley-Challenge. Ich mag die Bücher von Rebecca Maly und so bot es sich an, dass ich dieses für die Challenge nutze.

Das Buch „Lessons from a One-Night-Stand„, welches ich ebenfalls für die NetGalley-Challenge lesen wollte, habe ich nach Rücksprache mit NetGalley abgebrochen.

Der Krimi „Tiefe Wunden“ von Nele Neuhaus ist ein Buch von meinem SuB und wird im Rahmen der Aktion Buchlotto – Überraschung aus dem SuB gelesen.

Ich würde gerne mehr lesen, komme aber gerade nicht so gut dazu. Morgen ist Feiertag und schönes Wetter … hoffentlich kann ich die Zeit nutzen, ein paar Seiten zu lesen.


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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NetGalley Challenge 2020 – 1. Mini-Challenge

Im Rahmen der NetGalley Challenge 2020, die vom 13.05. bis zum 14.06.2020 geht, gibt es jeden Mittwoch eine kleine Challenge um die BloggerInnen miteinander zu vernetzen.

Das Motto heute lautet „Starte ein Gespräch über Bücher“. Da mir aber zu diesem Thema ad hoc gerade nichts passendes einfällt, würde ich von Euch gerne wissen, wie Ihr zum Lesen gekommen seid – was ja letztendlich auch irgendwie mit Büchern zu tun hat. 🙂

Ich war ein sehr wissbegieriges Kind und konnte tatsächlich schon Lesen und Schreiben, bevor ich in die Grundschule gekommen bin. Aufgrund dieser Tatsache wurde ich im August 1972 eingeschult, ich war zu diesem Zeitpunkt erst 6 Jahre alt, bin im darauffolgenden November erst 7 geworden. Im Regelfall wäre ich erst im Sommer 1973 eingeschult worden.

Da ich immer schon wusste, dass ich früh Lesen und Schreiben konnte, aber eigentlich nie gefragt habe, wer mir das denn überhaupt beigebracht hat, hab ich vor 10 Minuten meine Mutter angerufen und gefragt. 🙂

Die Antwort lautete: Überwiegend Deine Schwester.

Ich muss wohl bei jeder sich bietenden Gelegenheit gefragt haben „Was heißt das?“ und meine Schwester, die 2 Jahre älter ist als ich, hat mir geduldig gesagt, was genau dort geschrieben stand. Die Werbung im TV, die Schlagzeile in der Tageszeitung, Plakatwerbung an der Litfaßsäule, Werbung am Bus, egal wo irgend etwas geschrieben stand, wollte ich wissen, was das heißt. Meine Eltern haben diesen Umstand Gott sei Dank gefördert und auf einmal und ohne große Mühe, konnte ich es dann eines Tages selbst lesen.

Welches Buch ich als erstes gelesen habe, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber ich habe schon viele viele viele Bücher gelesen. Früher war ich Mitglied in jeder verfügbaren Leihbücherei und in meiner Familie wird generell  auch immer schon viel gelesen. Noch heute tausche ich mit meiner Mutter und meiner Schwester die gelesenen Bücher aus. Auch vor den Lassiter-Heften meines Vaters habe ich nicht Halt gemacht.

Dank der vielen Leserei, bin ich in meiner Muttersprache sehr sattelfest. Dass Lesen bildet, ist also nicht nur ein Spruch.

Wie war das bei Dir? Hast Du regulär in der Schule Lesen und Schreiben gelernt oder auch – wie ich – schon früher? Erzähl es mir gerne, indem Du mir unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlässt.

Solltest Du ihm Rahmen der NetGalley-Challenge einen eigenen Beitrag zur Mini-Challenge auf Deinem Blog verfasst haben, so lass mir den Link da, dann besuche ich Dich in den nächsten Tagen.

Ich weiß nicht, wie alt ich auf diesem Bild bin, aber ich habe bei meiner Toiletten-Lektüre kein typisches Kinder-Bilderbuch in der Hand, wie es in dem Alter vermutlich üblich wäre.

Weitere Teilnehmer der NetGalleyDEChallenge 2020:

* RoXXie von
The Art of Reading
* Jessie von Just some Bookstories
* Rosa von Mein Universum

 

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Saturday sentence #66

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Holly Radcliffe hätte nie gedacht, dass ihr One-Night-Stand am ersten Tag in der neuen Stadt solche Wellen schlagen würde. Doch ihr kleines Abenteuer mit dem Highschool-Coach Austin Bailey ist nach kürzester Zeit Stadtgespräch. Holly hatte gehofft, dass sie Austin nie wiedersehen würde, aber als Schulleiterin ist sie seine neue Chefin. Blöd nur, dass ihr verräterisches Herz schneller schlägt, sobald sie ihm begegnet.

„Ich habe jetzt einen Ständer, obwohl ich  hier bin, um mit dir über meine Schwestern zu sprechen.“

Lessons from a One-Night-Stand
Piper Rayne
Position 158/289 (auf meinem Reader)


Der 92-jährige Holocaust- Überlebende David Josua Goldberg wird in seinem Haus im Taunus mit einem Genickschuss getötet. Bei der Obduktion macht der Arzt eine seltsame Entdeckung: Goldbergs Arm trägt die Reste einer Blutgruppentätowierung, wie sie bei Angehörigen der SS üblich war. Dann geschehen zwei weitere Morde, die Hinrichtungen gleichen. Welches Geheimnis verband die Opfer miteinander? Die Ermittlungen führen Hauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff weit in die Vergangenheit: nach Ostpreußen im Januar 1945 …

„Machen Sie Ihre Hausaufgaben“, fuhr Kirchhoff sie an, und da tat sie Pia plötzlich leid.

Tiefe Wunden
Nele Neuhaus
158/481


~ L E S E L A U N E ~

Das Buch „Lessons from a One-Night-Stand“ lese ich im Rahmen der NetGalley-Lesechallenge 2020. Ich habe auf den ersten Seiten schon den Verdacht, dass ich mir mit dem Buch keinen Gefallen getan habe. 😦 Nach jedem Satz, spätestens nach jedem 2. Satz folgt eine Zeilenschaltung … das stört den Lesefluss erheblich, aber auch vom Inhalt her ist mir das Buch, glaube ich, zu flach. Mal schauen. Ich bin bei 40/289, weil ich gestern nicht zum Lesen kam.

Ansonsten lese ich noch „Tiefe Wunden“ und bin auf Seite 185/481. Das Buch liest sich flüssig, aber auch hierzu hatte ich gestern/vorgestern keine Zeit.

Ich habe im Rahmen der Corona-Ausgangsbeschränkungen mein Wohnzimmer, mein Büro und meinen Flur tapeziert und jetzt muss noch ein kleines Eckchen fertiggestellt werden, das mich aber seit fast 2 Wochen an den Rand der Verzweiflung bringt. Die Tapete ist eine Prägetapete und auf Rigips geklebt .. ich kratze mir einen Wolf, diese Prägung zu entfernen. Diese Ecke wird definitiv nicht mehr tapeziert, sondern mit einem Streichputz versehen. Ich hoffe, dass ich dieses Projekt spätestens bis Ende nächster Woche zu Ende bringe.  


Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

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Follow Friday #14

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Stellt uns euren dicksten Wälzer vor. Welches Buch hat die meisten Seiten bei euch im Regal? Habt ihr es gelesen und wie fandet ihr es?

Das dickste Buch in meinem Regal ist:

Das flammende Kreuz
Teil 5 der Highland-Saga von Diana Gabaldon
1.276 Seiten

Ja, ich habe diese Reihe geliebt und in kurzer Zeit durchgelesen. Meine Mutter hat mir die Bücher geschenkt, weil sie sie doof fand – ich konnte nicht mehr aufhören mit Lesen. So unterschiedlich sind die Geschmäcker.  🙂

Welches dick(st)e Buch steht bei Dir im Regal?


Wenn Du bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

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Sommer der Wahrheit (Nele Neuhaus)

Fairfield/Nebraska in den 1980er Jahren.

Zu Beginn der Geschichte in „Sommer der Wahrheit“ ist die Haupt-Protagonistin Sheridan 15 Jahre alt. Sie wurde von Rachel und Vernon Grant adoptiert und gemeinsam mit den 4 eigenen Söhnen der Grants lebt sie auf der Willow Creek Farm in Fairfield/Nebraska.

Rachel und ihr jüngster Sohn Esra nutzen jede Gelegenheit um Sheridan zu schikanieren. Das geht so weit, dass Rachel ihr verbietet sich mit ihren Freunden zu treffen oder Musik zu machen. Sie schafft es sogar, mit Hilfe von durch sie aufgewiegelten Eltern, dass die Aufführung eines Schul-Musicals verboten wird. Sheridan muss auf der Farm helfen, im Hühnerstall arbeiten und der einzige Mensch, der sie vor all dem bewahren könnte, ist ihr Stiefvater Vernon. Der ist jedoch aus beruflichen Gründen oft tagelang nicht zu Hause.

Manchmal flüchtet sich Sheridan, um ihre Ruhe zu haben, in ein leerstehendes Anwesen, das Riverview Cottage, wo sie eines Tages zufällig die Tagebücher einer Carolyn Cooper findet. In den 30 Jahren alten Aufzeichnungen findet Sheridan Hinweise, die mit ihrer Herkunft, aber auch mit ihren Adoptiveltern zu tun haben. Die Grants haben Sheridan all die Jahre erzählt, dass ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen. Die Wahrheit ist das auf jeden Fall nicht …..


Bei „Sommer der Wahrheit“ handelt es sich um den 1. Band der Sheridan-Grant-Reihe aus der Feder der Autorin Nele Löwenberg, der am 16. Juni 2014 zum ersten Mal im Ullstein-Taschenbuch-Verlag veröffentlicht wurde.

Ich kenne – und mag – die Kriminalromane der Autorin Nele Neuhaus, dass sie unter ihrem Mädchennamen auch Jugendbücher und Romane veröffentlicht hat, wusste ich bis vor kurzem nicht. In diesem Jahr wird die komplette Sheridan-Grant-Trilogie vom Ullstein eBooks-Verlag neu aufgelegt und in diesem Zusammenhang werden die Bücher dann auch unter dem Namen Nele Neuhaus veröffentlicht.

Sheridan lebt mit ihrer Adoptivfamilie in einem ziemlich öden Landstrich, außer Farmen gibt es dort nix und die Freizeitgestaltung für Jugendliche findet nur dann statt, wenn sie sie selbst in die Hand nehmen. Das führt dann auch schon mal dazu, dass man mit Freunden auf alten, stillgelegten Fabrikgeländen abhängt, Alkohol trinkt und raucht und von der Polizei verhaftet wird.

Sheridan erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form über knapp 2 Jahre ihres Lebens hinweg. Sie erzählt vom Zusammenleben mit ihrer Adoptiv-Familie, den Schikanen ihrer Adoptivmutter und ihres Bruders, von ihren Freunden und denen, die nur vorgeben Freunde zu sein. Der Leser erlebt mit ihr ihren ersten – freiwilligen – Sex, dann auch den unfreiwilligen Sex, aus dem sich einige Komplikationen ergeben, die wirklich belastbare Freundschaft zu Nicolas, der nur für wenige Wochen in Fairfield seine Mutter besucht, ihre Freundschaft mit dem Reverend der Gemeinde und natürlich die Dinge, die sich nach dem Fund der Tagebücher von Carolyn Cooper in Sheridans Leben verändern.

Die handelnden Personen, sowohl Protagonisten als auch Antagonisten, sind sehr schön charakterisiert. Natürlich sieht man die Menschen in Sheridans Umfeld durch ihre Augen und entwickelt – genau wie sie – Sympathien und Antipathien für die Charaktere. Ich mag ihren Vater Vernon sehr gerne und ich hatte auch eine ganze Zeit lang den Gedanken, dass er eigentlich Sheridans biologischer Vater sein könnte. Ich kreide ihm jedoch sein „ich habe von alledem nichts gewusst“ an, denn es liegt einzig und alleine an ihm, über die Vorgänge auf der Farm informiert zu sein oder nicht. Er ist zwar beruflich sehr viel und sehr oft unterwegs, das entschuldigt sein Verhalten in meinen Augen jedoch nicht. Neben Vernon mag ich Nicolas sehr gerne, denn er steht genau für das, was Freundschaft bedeutet. Auch wenn das, was er für Sheridan tut, nicht unbedingt als normaler Freundschaftsdienst zu bezeichnen ist, denn das war schon eine Nummer größer. Bevor Sheridan sich richtig in ihn verlieben konnte, verlässt er Fairfield auch schon wieder. Über Rachel und Esra mag ich gar nicht viel schreiben – sie nutzen jede Gelegenheit, Sheridan das Leben schwer zu machen und sie sind recht erfindungsreich dabei. Esra bringt sich bei einer solchen Aktion dann auch selbst in Lebensgefahr; gerettet wird er von niemand anderem als seiner Stiefschwester Sheridan.

Ich könnte mich jetzt darüber auslassen, dass Sheridan mit 15 für ihren ersten Sex noch zu jung ist, oder über die Tatsache, dass ihre Sexpartner alle deutlich älter sind als sie – die Umstände lassen sich jedoch nicht ändern und in ihrem Kaff in Nebraska kommt wahrscheinlich nicht jeden Tag ein junger Mann im passenden Alter vorbei … manchmal muss man einfach mit dem klar kommen, was man vor der Nase hat.

Dass Sheridan selbst mit dieser Situation nicht zufrieden ist, zeigt sich in ihrem Gedanken, dass sie an ihrem 18. Geburtstag ihre Koffer packt und geht. Die Geschichte dazu erzählt sie dann im 2. Band „Straße nach Nirgendwo“, der schon auf meinem eBook-Reader darauf wartet, gelesen zu werden.

Der Schreibstil der Autorin Nele Neuhaus ist – wie aus ihren Krimis gewohnt – gut und angenehm zu lesen. Die Geschichte selbst fließt vor sich hin, es gibt keine großen Dramen, keine ansteigende und abschwellende Spannung, es ist einfach die Lebensgeschichte eines jungen Mädchens, das nach und nach erwachsen wird und auf diesem Weg sowohl schöne als auch unschöne Dinge erlebt. Ich fand gerade diese unaufgeregte Art der Erzählung schön, denn ab und an brauche ich solch ruhige Geschichten. Man darf hier auf keinen Fall den Fehler machen, den Roman mit einem Krimi von Nele Neuhaus zu vergleichen, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.

Ich danke dem Ullstein eBook-Verlag, der Autorin Nele Neuhaus und NetGalley für die Überlassung des Rezensionsexemplares.

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Follow Friday #13

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

 Nehmt ihr an Leserunden teil oder bei Wanderbüchern? Wenn ja, auf welchen Kanälen und was reizt euch daran?

Ich war knapp 5 Jahre lang Moderatorin in einem Leserunden-Forum und ich fand gerade den Austausch mit den Autoren sehr reizvoll. Der Gedanke dahinter, warum ein Autor einen Charakter oder eine Handlung so und nicht anders gewählt hat, den erfährt man als Otto-Normal-Leser ja nicht und in den Leserunden konnte man den Autor/die Autorin direkt fragen, was er/sie sich dabei gedacht hat.

Aktuell habe ich an einer Leserunde bei Lovelybooks teilgenommen. Dort finde ich es sehr schade, dass die Leute durch das Buch hecheln, möglichst schnell (und möglichst detailarm) ihre Beiträge schreiben und meistens schnell die Rezension – sorry – hinrotzen. Hauptsache mal wieder ein Buch abgestaubt. Das war in „meinem“ Leserundenforum anders, denn dort wurde Wert darauf gelegt, dass man miteinander interagiert, sich austauscht über die Gedanken der MitleserInnen und auch mal über eine Sache intensiver diskutiert.

Bei Lesejury habe ich auch schon an Leserunden teilgenommen. Dort gefällt mir, dass man 1 Woche Zeit hat für einen Leseabschnitt. Man kann es also langsam und gemütlich angehen. Aber auch dort findet zwischen den Teilnehmern der Leserunde wenig bis gar kein Austausch statt.

Wanderbücher mag ich nicht. Ich war mal Mitglied der Facebook-Gruppe „Rezensionsexemplare auf Wanderschaft“, dort habe ich aber nur 1 Buch gelesen und rezensiert.

Magst Du Leserunden und/oder Wanderbücher?


Wenn Du bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

Veröffentlicht unter Blogger-Aktionen, Freitags-Füller | 13 Kommentare

Mittendrin Mittwoch #111

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Nebraska, Anfang der neunziger Jahre: Sheridan Grant lebt mit ihrer Adoptivfamilie auf einer Farm inmitten von Maisfeldern. Die Eintönigkeit des Farmlebens und das strenge Regime ihrer Adoptivmutter machen Sheridan das Leben schwer, doch zum Glück gibt es Tante Isabella und die Musik, die Sheridan über alles liebt. Der Farmarbeiter Danny, der Rodeoreiter Nick und der Künstler Christopher machen ihr den Hof, und sie stößt auf die Tagebücher der geheimnisvollen Carolyn, die vor vielen Jahren spurlos verschwand. Das Leben ist plötzlich aufregend, bis in einer Halloween-Nacht etwas Furchtbares passiert. Nun erweist sich, wem Sheridan wirklich vertrauen kann …

„Sherman hat sehr gut für uns gesorgt. Noch heute bräuchte ich keinen Finger krumm zu machen, denn das Geld hatte er gut angelegt, in so einem Fonds, weißt Du. Und wenn ich eines Tages sterbe, dann bekommt Nicholas das ganze Geld. Und dazu das Grundstück mit dem Haus oberhalb der Flussbiegung.“

Sommer der Wahrheit
Nele Neuhaus – Position 107/353
(Angabe auf meinem Reader)


Der 92-jährige Holocaust- Überlebende David Josua Goldberg wird in seinem Haus im Taunus mit einem Genickschuss getötet. Bei der Obduktion macht der Arzt eine seltsame Entdeckung: Goldbergs Arm trägt die Reste einer Blutgruppentätowierung, wie sie bei Angehörigen der SS üblich war. Dann geschehen zwei weitere Morde, die Hinrichtungen gleichen. Welches Geheimnis verband die Opfer miteinander? Die Ermittlungen führen Hauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff weit in die Vergangenheit: nach Ostpreußen im Januar 1945 …Robert Watkowiak trank das Bier aus und wischte sich mit dem Handrücken den Mund ab. Er musste pinkeln, aber er hatte keine Lust, an den halbstarken Idioten vorbeizugehen, die neben der Tür zu den Klos seit einer Stunde Dart spielten. Erst vorgestern hatten sie ihn blöd angemacht und ihm seinen Stammplatz am Tresen streitig machen wollen.

Tiefe Wunden
Nele Neuhaus – Seite 36/481


L E S E L A U N E 

Vor kurzem habe ich entdeckt, dass die Autorin Nele Neuhaus nicht nur Krimis, sondern auch Romane und Jugendbücher unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg veröffentlicht hat. 3 davon – nämlich „Sommer der Wahrheit“ und „Straße nach Nirgendwo“ sowie „Zeiten des Sturms“ (es handelt sich dabei um die Sheridan-Grant-Reihe) wurden vom Ullstein eBooks-Verlag in diesem Jahr neu aufgelegt und unter dem Namen Nele Neuhaus veröffentlicht.

Deswegen lese ich aktuell einen Roman und einen Krimi von Nele Neuhaus.

Der Roman ist ein Rezensionsexemplar von NetGalley, der Krimi ist ein Buch von meinem SuB und wird im Rahmen der Aktion Buchlotto – Überraschung aus dem SuB gelesen.

„Tiefe Wunden“ habe ich erst begonnen, da gibt es zwar schon einen Toten, aber sonst ist noch nicht viel passiert. Da ich aber schon den Krimi „Mordsfreunde“ von ihr so gut fand, gehe ich davon aus, dass mir auch dieses Buch gefallen wird.

In „Sommer der Wahrheit“ habe ich schon ein paar Seiten gelesen. Die Geschichte liest sich schön und flüssig und ist so herrlich normal. Ich bin gespannt, was hier noch alles passiert.

Aktuell habe ich richtig Lust am Lesen.


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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