Freitags-Füller #37

Die Idee für den „Freitags-Füller“ habe ich bei Barbara von scrap-impulse gefunden.

freitagsfueller

Barbara gibt Satzteile vor, die man einfach nur mit seinen Worten ergänzen muss.
Die blauen Eintragungen sind jeweils meine Ergänzungen.

1. Heute am Nikolaustag mache ich das, was ich an jedem anderen Tag auch mache – arbeiten……

2. Meine Mutter versorgt mich regelmäßig mit handgestrickte Socken.

3. Mein absoluter Lieblingsfilm in der Adventszeit ist   – / – .

4. In diesem Jahr gibt es bei uns keinen Adventskalender.

5. Bei uns zuhause ist Weihnachten nicht kommerziell. Es gibt keine Geschenke und wir genießen dafür lieber die Zeit miteinander.

6.  Ich „muss“ schon seit Jahren keine Plätzchen backen, ich/wir werde/n ausreichend von meiner Schwiegermutter versorgt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Sohn, morgen habe ich geplant nichts zu planen und Sonntag möchte ich auch nichts planen! Unsere Hündin ist krank und da ticken aktuell die Uhren bei uns etwas anders. 

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Freitag und ein ebenso schönes Wochenende.

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Mittendrin Mittwoch #100

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen …

Hört das Herz eines Menschen auf zu schlagen, ist er nicht sofort in Gänze tot, auch wenn es so scheint. Also war auch der junge Mann noch nicht ganz tot, der in dieser mondhellen Nacht im Fließ trieb. Sein Körper wurde von der sanften Strömung getragen, Fingerknöchel und Fußrücken glitten durch den zähen Schlamm und schreckten Strudelwürmer und Flohkrebse auf.

Spreewaldtod – Christiane Dieckerhoff
Seite 5 /336


L E S E L A U N E 

Diesen Krimi lese ich in Zusammenhang mit der Aktion Buchlotto – Überraschung aus dem SuB. Auch dieses Buch liegt schon 2 Jahre auf meinem SuB, genau wie „Wintergäste“, stammt auch dieser Krimi aus der Aktion Bücher, nicht Boote

Gerade auf der 1. Seite begonnen, so musste ich erst einmal Tante Google befragen, was denn ein „Fließ“ ist … man lernt ja bekanntlich nie aus, denn „Fließ“ ist ein altes Wort für „Wasserlauf“. Und von „Flohkrebsen“ habe ich auch noch nichts gehört/gelesen. Ich bin gespannt, ob ich noch andere Wörter googlen muss. Ich mag es ja, wenn man aus Büchern noch etwas lernen kann.

Da ich gerade erst mit dem Buch begonnen habe, kann ich noch gar nichts dazu sagen. Ich hoffe, dass es spannend wird.

Den historischen Roman „Der Duft der weiten Welt“ habe ich gestern beendet, die Rezension kommt in den nächsten Tagen.


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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[Buchlotto] Überraschung aus dem SuB – 12/19

Bei Sonja von buchweiser.com gibt es von November 2019 bis Dezember 2020 eine Aktion für den SuB-Abbau.

Man hat immer irgendwie ein Buch in der Hand, greift aber selten zu den Büchern, die seit langem im Regal ihr Dasein fristen. Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) wird immer größer und größer……

Sonja hat für die nächsten 14 Monate 14 Bücher von ihrem SuB in Packpapier/Zeitung eingepackt und mit einer Nummer versehen. Diese Nummer hat sie ebenfalls auf einen Zettel geschrieben und in einen Beutel gesteckt. Jeden Monat zieht sie eine Nummer aus dem Beutel und liest dann das entsprechende Buch. 

Für den Dezember hat sie das Los mit der Nr. 13 aus ihrem Beutel gezogen.

Für meine Buchliste bedeutet das:

Noch zu lesen:

  1. – / –
  2. Nele Neuhaus – Tiefe Wunden (Krimi)
  3. Marcus Hünnebeck – Im Auge des Mörders (Thriller)
  4. Ute Bareiss – Blauer Tod (Krimi)
  5. Morton Rhue – Dschihad Online (Roman)
  6. Ursula Poznanski – Blinde Vögel (Thriller)
  7. Arno Strobel – Schlusstakt (Jugendthriller)
  8. Madeleine Reiss – Ich lass Dich nicht los (Roman)
  9. Petra Hülsmann – Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (Roman)
  10. Beatrix Gurian – Stigmata (Roman)
  11. Martin Krist – Die Mädchenwiese (Thriller)
  12. Rebecca Maly – Im Tal des Windes (hist. Roman)
  13. Christiane Dieckerhoff – Spreewaldtod (Krimi)
  14. Karin Slaughter – Bittere Wunden (Thriller)

Schon gelesen:

November 2019: 1. Sybil Volks – Wintergäste (Roman) – Abgebrochen

Ich werde Euch über meine Lektüre auf dem Laufenden halten.
Rezensionen gibt es natürlich auch.

Vielleicht möchte sich ja noch jemand bei der Aktion anschließen. 🙂

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Saturday sentence #59

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide wissen, dass sie als Frau das Geschäft nicht übernehmen kann, und einen männlichen Erben gibt es nicht. Während Mina davon träumt, mit ihrem Jugendfreund Edo nach New York auszuwandern, hat ihr Vater andere Pläne für sie. Mina muss sich entscheiden: zwischen Pflicht und Freiheit, Liebe und Familie …

Es sei ihm ein Anliegen gewesen, zum Militär zu gehen und seinem Heimatland als Offizier zu dienen.

„Der Duft der weiten Welt“
Fenja Lüders


~ L E S E L A U N E ~

Irgendwie kann ich meine Leselaunen gerade nicht richtig beschreiben. Ich war vom 14. – 23.11. in Urlaub und als ich nach Hause kam, hat mir mein Mann eröffnet, dass es meiner Hündin seit Tagen schon nicht gut ging. Er hat mir vorher nichts gesagt, weil ich dann sofort meinen Urlaub abgebrochen hätte – ich war aber über 6.000 km von zu Hause entfernt. Am letzten Montag haben wir Wendy durch’s CT geschoben, mit einem eher niederschmetterndem Ergebnis. 😦

Heute Mittag habe ich zum 1. Mal seit Tagen ein Buch in der Hand gehabt.


Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

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Mittendrin Mittwoch #99

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, kochen im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch.

Drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus – in wenigen Tagen entfaltet sich zwischen ihnen das Leben in seiner ganzen Tragik, Komik und Magie.

Schmerzhaft und überdeutlich wird Kerrin klar, was in den letzten Stunden geschehen sein muss. Nach dem Schock, dem freudigen Schreck vielmehr, ausgelöst durch Inges Rückkehr ins Leben, war sie zunächst in Ohnmacht gefallen. Die Zeit danach ist ein einziges schwarzes Loch.

Wintergäste – Sybil Volks
Seite 69/412


Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide wissen, dass sie als Frau das Geschäft nicht übernehmen kann, und einen männlichen Erben gibt es nicht. Während Mina davon träumt, mit ihrem Jugendfreund Edo nach New York auszuwandern, hat ihr Vater andere Pläne für sie. Mina muss sich entscheiden: zwischen Pflicht und Freiheit, Liebe und Familie …

Mina nestelte in der Manteltasche nach dem Portemonnaie, bezahlte und nahm den Fahrschein entgegen. Dann ließ sie sich auf die nächste freie Holzbank fallen und atmete tief durch, um ihren Herzschlag wieder unter Kontrolle zu bekommen. Draußen sah sie Agnes und ihre Freundinnen am Fähranleger stehen. Agnes hob den Arm und winkte. Mina winkte zurück. „Hoffentlich klappt das mit der Notlüge“, murmelte sie. „Gib Dir bloß Mühe, Agnes! Sonst bekomme ich mindestens zwei Wochen Hausarrest.“

Der Duft der weiten Welt – Fenja Lüders
24/229 (Angabe meines Readers)
#DerDuftDerWeitenWelt #NetGalleyDE


L E S E L A U N E 

Ich bin nicht ganz sicher, aber „Wintergäste“ breche ich wahrscheinlich ab, da ich zu diesem Buch bzw. zu der Geschichte keinen Zugang finde. Mal sehen.

„Der Duft der weiten Welt“ habe ich gerade erst angefangen, ich kann dazu noch nichts sagen. Ich mag ja solche historischen Romane und es ist der 1. Teil einer Trilogie.


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Seelen im Eis (Yrsa Sigurdardóttir) / Hörbuch

Was passierte im Erziehungsheim in Krókur ?

Durch den plötzlichen Tod seiner Ex-Frau Lára wird Óðinn von jetzt auf gleich zum alleinerziehenden Vater seiner 11jährigen Tochter Rún. Die Beiden hatten bisher nicht unbedingt eine sehr enge Beziehung und Óðinn muss sich mit seiner Vaterrolle erst einmal anfreunden. Statt wie bisher Besuchszeiten im 14tägigen Abstand, muss er sich nun täglich mit seiner Tochter auseinandersetzen.

Gleichzeitig mit dieser großen Veränderung in seinem Leben bekommt er als neuer Mitarbeiter der staatlichen Kontrollbehörde den Auftrag, die Geschehnisse in der vor vielen Jahren geschlossenen Erziehungsanstalt Krókur zu recherchieren, weil zu klären ist, ob den Bewohnern im Nachhinein Schadenersatz zugestanden werden muss. In diesem Erziehungsheim für minderjährige Jugendliche sind in den 1970er Jahren 2 der Bewohner ums Leben gekommen.

Während Óðinn auf der beruflichen Schiene nach und nach die Geschehnisse von 1974 recherchiert, beschäftigt er sich privat mit dem frühen Tod seiner Frau und den damit zusammenhängenden psychischen Problemen seiner Tochter. Solange die Umstände um Láras Tod nicht wirklich aufgeklärt sind, kann Rún keine Ruhe finden. Ist Lára tatsächlich unglücklich aus dem Fenster gestürzt oder gab es da jemanden, der nachgeholfen hat?

Welche Rolle spielt Óðinn selbst in dieser Geschichte?
Und welche Parallelen gibt es zwischen seinem Leben und den Vorkommnissen in Krókur?


Ich hatte Anfang September auf dem Blog von ElaLettrice eine Rezension zu einem anderen Buch von Yrsa Sigurdardóttir gelesen. Da fiel mir ein, dass „Seelen im Eis“ schon lange in meinem Regal steht und nach der Rezension hatte ich Lust, dieses Buch aus meinem SuB zu befreien. Da ich aber ebenso schon lange einmal das Experiment „Hörbuch“ durchführen wollte, und per Zufall bei einem kostenpflichtigen Streaming-Dienst die ungekürzte Fassung gefunden hatte, habe ich dieses Buch dann nicht gelesen, sondern gehört.

Ich habe keine Erfahrung mit Hörbüchern, weiß aber aus unterschiedlichen Rezensionen/Diskussionen, dass die Qualität eines Hörbuchs mit dem Sprecher steht oder fällt. Deswegen möchte ich hier an erster Stelle den Sprecher Daniel Drewes erwähnen, der das Buch für meine Begriffe hervorragend präsentiert hat. Er hat eine sehr angenehme Stimme und ich konnte ihm über die Zeit von 10 Stunden und 26 Minuten gut und gerne zuhören.

Mir ist jedoch aufgefallen, dass ich einem Hörbuch nur aufmerksam zuhören kann, wenn ich nebenbei nichts tue, was mich in irgend einer Art und Weise ablenken könnte. So konnte ich beim Kochen gut hören, beim Autofahren auf Strecken, die ich in- und auswendig kenne, jedoch nicht bei anderer Art von Hausarbeit oder bei Autofahrten, bei denen ich mich auf die Strecke konzentrieren musste. So dauerte es dann auch wirklich fast 2 Monate, bis ich dieses Buch zu Ende gebracht habe. Das macht aber nichts, ich lese/höre zu meiner Entspannung, nicht um mich hetzen zu lassen. 🙂

Nun aber endlich zum Inhalt des Buches:

Die Geschichte wird in 2 Zeitsträngen erzählt.

Zum einen befinden wir uns im Hier und Jetzt mit Óðinn, seiner Tochter Rún und den Recherchen zum Erziehungsheim Krókur in den 1970er Jahren. Bis zu ihrem Tod hat seine Kollegin Róberta sich mit diesem Fall beschäftigt.

Zum anderen erzählt uns die Krókur-Mitarbeiterin Aldís die Geschehnisse im Winter 1974, in dem die beiden Jungs Einar und Tobbi ums Leben gekommen sind.

Ich muss gestehen, dass ich nach den Hinweisen auf dem Buchrücken eine etwas andere Erwartung an dieses Buch hatte. Leider empfand ich es nicht als „nervenzerreißende Spannung“ und ich konnte es auch gut und gerne nach Einbruch der Nacht lesen/hören. Da ich noch kein Buch der Autorin gelesen habe, kann ich hier leider keine Vergleiche zu anderen Büchern ziehen.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der das Ende des Buches vorweg nimmt. Ok, man weiß noch nicht so ganz genau um was es eigentlich geht, aber es ist schon ziemlich detailliert beschrieben.

Die Einführung in beide Erzählstränge erfolgt laaaaaaaaaaaaaaaang und ausgiebig und stellenweise frage ich mich, wann es denn nun endlich einmal spannend werden wird. Die Geschichte plätschert sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit lange Zeit nur so vor sich hin. Das Buch hätte ich vermutlich zwischendurch abgebrochen, nur der Umstand, dass ich das „Experiment Hörbuch“ abschließen wollte, hielt mich bei der Stange.

Erst zu dem Zeitpunkt, zu dem die Handlungsstränge zusammenlaufen, wird es dann doch noch interessant und spannend. Der Schluss ist durch den Prolog fast schon bekannt, aber eben nur fast, denn das Ende entwickelt sich dann tatsächlich noch ein klein wenig anders, als man zu Anfang denkt.

Die Charaktere erscheinen mir alle ein wenig kühl. Sowohl die Beziehung zwischen Óðinn und seiner Tochter, als auch die Beziehung zu seiner Schwiegermutter oder Arbeitskollegin Diljá lassen zwischenmenschliche Wärme und Herzlichkeit vermissen. Ebenso verhält es sich im Erziehungsheim Krókur, wobei es in einem Erziehungsheim für minderjährige Jugendliche sicherlich in den 70er Jahren generell nicht viel zwischenmenschliche Wärme gab. Ich konnte mir jede einzelne Person gut vorstellen, trotzdem konnte ich leider zu keiner von ihnen eine Beziehung aufbauen.

Von einem Thriller ist dieses Buch – nach meiner Auffassung – weit entfernt. Ich werde jedoch gerne noch einmal zu einem Buch von Yrsa Sigurdardóttir greifen, vielleicht kann sie mich mit einer anderen Geschichte überzeugen.

[LtaM] Das Buch hat 362 Seiten – also 2,00 €

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Freitags-Füller #36

Die Idee für den „Freitags-Füller“ habe ich bei Barbara von scrap-impulse gefunden.

freitagsfueller

Barbara gibt Satzteile vor, die man einfach nur mit seinen Worten ergänzen muss.
Die blauen Eintragungen sind jeweils meine Ergänzungen.

1. Heutzutage kann man sich fast nicht mehr auf jemand anderen verlassen.

2. Auf meine Aussage kann man ein Haus bauen und deswegen bin ich immer traurig, wenn ich das bei anderen Leuten auch erwarte, diese aber meinen Erwartungen dann nicht entsprechen.

3. Whats App ist Fluch und Segen zugleich.

4. Ich mag kein Ballett.

5. Mein Adventskranz steht noch im Geschäft 🙂 und dort wird er auch bleiben.

6. In meinem Urlaub in Dubai gönne ich mir bald das ganze Wohlfühlprogramm.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  hatte ich einen schönen Abend bei meiner Nachbarin, morgen habe ich geplant meinen Sohn zu besuchen, und Sonntag möchte ich zu meiner Mutter fahren!

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Freitag und ein ebenso schönes Wochenende.

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Mittendrin Mittwoch #98

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, kochen im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch.

Drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus – in wenigen Tagen entfaltet sich zwischen ihnen das Leben in seiner ganzen Tragik, Komik und Magie.

Berit fühlt sich flau im Magen und lehnt sich an den Stamm einer kahlen Ulme. Sie sollte sich wirklich angewöhnen, vor Trauerreden und Friedhofsbesuchen zu frühstücken. Krähen flattern um den von einer Hecke nur halb verdeckten Komposthaufen unweit der Gräber, hacken mit den Schnäbeln in den Kompost und nach einander. Die Sonne erscheint ihr übertrieben grell für Ende Dezember, das Gekrächze der Krähen übertrieben laut.

Wintergäste – Sybil Volks
Seite 49/412


L E S E L A U N E 

Bei „Wintergäste“ hänge ich gerade mal wieder, abends schlafe ich zu schnell ein, tagsüber hab ich aktuell keine Zeit zum Lesen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen mehr Zeit zum Lesen haben werde.

Das Hörbuch „Seelen im Eis“ habe ich heute abgeschlossen. Rezension folgt umgehend.


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Der Fremde in Deinem Leben (Caroline Graham)

Der Fremde in Deinem Leben

Rosa Gilmour, 39, arbeitet bei einem Radiosender. Seit 2 Jahren moderiert sie sehr erfolgreich ihre eigene Sendung „Rosas Karussell“, eine Art Lebensberatungssendung. Interessierte Hörer können direkt per Telefon in der Sendung Fragen stellen, oder aber ihre Fragen per Brief an die Redaktion senden.

Neben ihrem Radio-Job ist Rosa verheiratet, ihr Mann Leo (38) arbeitet als Arzt an einem Londoner Krankenhaus, sie ist Mutter von 2 Kindern – Guy (13) und Kathy (7) – und schreibt ein Buch über Michael Kelly.

Unbewusst und unbeabsichtigt hat sich sich einen jungen Mann zum Feind gemacht, der mehr und mehr in ihr Leben eindringt, um sich an ihr zu rächen. Er findet Mittel und Wege, immer tiefer in ihr berufliches und persönliches Umfeld einzudringen, bis er irgendwann kurz vor seinem Ziel steht.

Wie weit wird er gehen?


Der Fremde in Deinem Leben“ ist ein Krimi aus der Feder der erfolgreichen englischen Autorin Caroline Graham. Ihre bekannteste Figur ist Detective Chief Inspector Barnaby, der es mit seinen Geschichten sogar in eine englische TV-Serie geschafft hat. Für mich war es das 1. Buch, welches ich von ihr gelesen habe.

Im Epilog greift die Autorin ein Ereignis auf, das sehr viel später in der Geschichte erst seine Auflösung findet. Es wird ein Mord beschrieben; der Leser bleibt jedoch im Unklaren darüber, wer genau da seinen Tod findet.

Auf den folgenden Seiten erfährt der Leser zuerst einmal mehr über Fenn (den Stalker) und Rosa (die Gestalkte) und der Einstieg in die Geschichte gestaltet sich – meiner Meinung nach – recht zäh und schleppend. Ich habe wirklich lange gebraucht, um in dieses Buch einzusteigen.

Das Buch wird zu Anfang aus 2 Perspektiven erzählt, nämlich aus der Sicht von Fenn und von Rosa, später kommt noch eine 3. Perspektive hinzu. Es hat mich geradezu kirre gemacht, dass die einzelnen Perspektivwechsel nicht irgendwie kenntlich gemacht wurden. Kein Absatz, kein neues Kapitel; es wechselt einfach von einem auf den anderen Satz, was am Anfang, wenn man noch keine Idee hat, um wen oder was es sich handelt, ziemlich verwirrend sein kann. Dieser Umstand hat sich im ganzen Buch nicht geändert, man kommt jedoch – wenn man die Charaktere ein wenig kennt – besser damit klar.

Obwohl das Buch gerade erst am 24.10.2019 erschienen ist, bedient sich die Autorin veralteter Technik. So gibt es klappernde Fernschreiber, Kassettenrecorder, Schreibmaschinen, ein Fernmeldeamt und in den Büros der Redakteure darf noch geraucht werden. Ein Blick ins Impressum des Buches lieferte dann auch die Auflösung: Es handelt sich um eine überarbeitete Neuauflage des bereits 1988 bei Ullstein Buchverlage GmbH erschienenen Titels „Der Neid des Fremden“.

Für mich war keiner der Protagonisten wirklich greifbar. Fenn wird so charakterisiert, dass ich am Anfang denke, er ist ein junger Mann um die 30. In einer Szene wird er jedoch als „entzückender Junge“ beschrieben, so dass ich ihn nicht wirklich einer Altersgruppe zuordnen kann. Von Rosa selbst erfährt man ein wenig mehr, aber auch sie ist keine Person, die einen bleibenden Eindruck bei mr hinterlässt.

Rosas Kinder spielen nur eine unbedeutende Rolle, ihr Mann Leo scheint sich mehr für seinen Beruf zu interessieren, als für das, was im Leben seiner Frau passiert. Eine ganze Zeit lang scheint er zu ignorieren, dass seine Frau verfolgt wird, zum Schluss läuft er dann mit seinen Aktivitäten schon fast zur Höchstform auf.

Ich hatte zwischendurch tatsächlich den Gedanken, dieses Buch zur Seite zu legen, aber manchmal braucht es einfach etwas länger, bis ein Geschichte Fahrt aufnimmt. So war es auch hier. Fenn kommt Rosa immer näher, weil er mit einer Person aus ihrem direkten beruflichen Umfeld angebandelt hat. Über diesen Umweg kommt er an Rosas persönliche Daten heran.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Geschichte spannend und interessant zu werden und ich wollte dann natürlich auch wissen, wie weit Fenn gehen wird und was mit Rosa passiert. Ein Krimi wäre kein Krimi, wenn es nicht auch Tote geben würde – handelt es sich um Rosa?

Die letzten Seiten fliegen dann tatsächlich nur so dahin – bis der Schluss mich wieder enttäuscht zurück lässt. Bevor die Sache endet, hätte Fenn seinem Opfer gegenüber noch aufklären können, aus welchem Grund er sie überhaupt gestalkt hat. Das wurde zwar ansatzweise im Laufe der Geschichte irgendwo erwähnt, aber leider nicht tiefer gehend thematisiert. Es handelt sich auf jeden Fall nicht um unerfüllte Liebe, wie es in den meisten Fällen von Stalking der Fall ist.

Für mich ist es hier und jetzt sehr schwer, eine Bewertung abzugeben. Weil die Geschichte zwischendurch tatsächlich spannend und interessant war, nachdem man den zähen Einstieg hinter sich gelassen hat, vergebe ich 3 Sterne. Nachhaltig beeindruckt hat mich diese Geschichte leider nicht.

Ich danke an dieser Stelle der dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH und der Autorin Caroline Graham, für die Überlassung des Rezensionsexemplares.


[LtaM] Leider habe ich keine Seitenzahlen zu diesem Buch gefunden, nur KB-Angaben – ich stecke 1,00 € in den Sparstrumpf

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[Challenge] Flow-Challenge #53

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor einiger Zeit war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute beantworte ich die Fragen 521 – 530

521. Hast Du einen Traum, der immer mal wieder kommt?

Nein. Ich weiß, dass jeder Mensch träumt, aber ich kann mich morgens nie an einen Traum erinnern. Meiner Meinung nach falle ich in ein schwarzes Loch. Lediglich wenn ich Albträume habe, dann werde ich davon wach. Das kommt aber nur alle Jahre mal vor.

522. Wann hast Du Mühe, Dir selbst in die Augen zu schauen?

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich bis jetzt in meinem Leben etwas getan habe, für das ich mir nicht in die Augen schauen könnte. Als: Ich habe keine Mühe, mir selbst in die Augen zu schauen.  

523. Was war die interessanteste Einladung, die Du je bekommen hast?

Als Jugendliche hat mich ein Freund meines Vaters mal abends eingeladen. Er war/ist sicherlich 10 Jahre älter als ich. Wir waren zusammen essen und anschließend in Saarbrücken in einer Schwulen-Bar (der Bekannte meines Vaters war/ist nicht schwul). Lang ist’s her – aber ich hatte einen wunderschönen Abend, den ich vermutlich nie vergessen werde. 

524. Mit welchem Gefühl spazierst Du durch den Zoo?

Mit einem gemischten Gefühl. Einerseits wird wohl kein Tier im Zoo wirklich artgerecht gehalten, andererseits gibt es einige Tiere nur noch im Zoo.

525. Hast Du jemals einen Liebesbrief geschrieben?

Ja, mehr als einen.

526. Hast Du jemals einen Liebesbrief erhalten?

Ja, mehr als einen. Und per Zufall habe ich vor kurzem die Kassette gefunden, in der ich die Briefe aufgehoben habe. Wenn ich abends mal Zeit und Ruhe habe, werde ich mal in die Vergangenheit eintauchen. 

527. Bist Du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?

Ich bin in einer Stadt geboren und aufgewachsen, lebe nun aber, seit ich verheiratet bin, auf dem Land. Ich ziehe ganz eindeutig das Landleben vor, obwohl mir hier tatsächlich auch manchmal zu wenig los ist. Aber wenn ich Troubel haben möchte, kann ich ja in die Stadt fahren. 

528. Hast Du Dinge vorrätig, die Du selber nie isst oder trinkst?

Bei Getränken muss ich die Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten. Wir haben einige Flaschen (aus Geschenken) in unserem Schrank und niemand von uns trinkt es. Bei den Lebensmitteln kann ich da fast schon „Nein“ sagen. Vielleicht 1 Glas Pilze, aber sonst eigentlich nicht. 

529. Wieviel Geld gibst Du maximal für eine gute Flasche Wein aus?

Wein gehört zu den Dingen, die in unserem Schrank stehen und niemand trinkt davon. Ich würde also wenig bis gar kein Geld für eine gute Flasche Wein ausgeben – ich trinke ihn nicht. 🙂

Sollte der Wein jedoch ein Geschenk für jemand anderen sein, käme es auf die Person und ihren Stellenwert bei mir an.

530. Was kochst Du, wenn Du Gäste hast?

Ich kann zwar kochen, mag es aber nicht, wenn man sich den ganzen Tag abrackert und dann – wenn die Gäste kommen – einfach nur noch müde und gestresst ist. Deswegen lade ich Gäste gerne zum Essen in ein Restaurant ein.

Das waren die Fragen 521 – 530 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

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