Scherbennacht (Nicole Neubauer)

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734104513
ISBN-13: 978-3734104510
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Preis eBook: 8,99 €

Klappentext:

Guter Bulle, böser Bulle, toter Bulle …

Ein Polizistenmord erschüttert die Münchner Mordkommission. Der Drogenfahnder Leo Thalhammer wurde mit seiner eigenen Dienstwaffe erschossen. Kommissar Waechter und sein Kollege Brandl ermitteln in einem überhitzten München, in dem Straßenschlachten eskalieren und Polizeiautos brennen. Immer wieder führen die Spuren in die Reihen der Polizei zurück, in einer Spezialeinheit stoßen die Ermittler auf eine Mauer aus Schweigen. Der tote Polizist war einem Skandal auf der Spur – gejagt von seinen eigenen Dämonen …

Polizistenmord

Sandra Benkow (Sunny) verbringt jede freie Minute mit Laufen. Früher war sie Leichtathletik-Juniorenmeisterin, heute ist sie Polizeiobermeisterin und die einzige Frau in der Eliteeinheit „Unterstützungskommando Bayern“ (USK). Grund genug, sich fit zu halten. Nach einem Lauf wollte sie sich auf einem ehemaligen Sportplatz – der heute Schuttabladeplatz einer Baufirma ist – mit jemandem treffen. Ihre Verabredung erscheint leider nicht und außer einem abgestellten PKW und ihr selbst, ist weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Ein parkender PKW aus dessen leicht geöffnetem Fenster leise Musik zu hören ist, ist eigentlich keine große Sache – wäre da nicht die Straße aus Ameisen, die sowohl in als auch aus dem dunkelblauen BMW führt. Mit einem Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt, öffnet Sunny die Autotüre. Im Inneren des Wagens findet sie eine durch Kopfschuss hingerichtete männliche Person.

Ein Fall für die Kripo München.


Knapp 20 Monate nach ihrem letzten Fall „Moorfeuer“ ermitteln KHK Michael Waechter, sein Kollege Hannes Brandl und Kommissarin Elli Schuster wieder.

Bei dem Toten handelt es sich um Kriminalhauptkommissar Leo Thalhammer, 29 Jahre alt, Drogenfahnder beim Rauschgiftdezernat München. Sein Tod wirft einige Fragen auf. Ist Leo einem Drogenboss zu dicht auf die Füße gestiegen, ist auf der Demo vor wenigen Tagen etwas passiert oder hat es mit einem Vorfall zu tun, der schon Jahre zurückliegt? Waechter und sein Team stoßen auf einige Ungereimtheiten und Mauern des Schweigens bei ihren Ermittlungen innerhalb der Polizei.

Um den Fall zu klären, wird Hannes Brandl aus dem Krankenstand zurück in den Dienst beordert. Sein Alleingang im letzten Fall hatte ihn in Lebensgefahr gebracht, er wäre beinahe verbrannt und hatte sich den Arm gebrochen, weswegen er psychisch noch nicht vollkommen auf der Höhe ist um uneingeschränkt dienstfähig zu sein. Sein Vorgesetzter sieht das jedoch anders. Brandl wurde in meiner Rezension zu „Moorfeuer“ schon als „sperriger Typ“ beschrieben und das setzt sich in diesem Buch durchaus fort. Seine private Situation ist aber auch wirklich alles andere als entspannt. Im Gegensatz zum vorherigen Fall macht er hier keine Alleingänge, aber so ganz ohne Katastrophe kommt er trotzdem nicht aus. In diesem Buch kann er bei mir aber tatsächlich einige Sympathiepunkte mehr abstauben als im Vorgängerband.

Michael Waechter, der Leiter der Einsatzgruppe, hat sich seit dem letzten Fall nicht verändert. Sein privates Umfeld ist gleich geblieben, er mag noch immer keine Besucher in seiner Wohnung, teilt sein Leben mit einer Katze namens Katze. Er führt das Team auf seine ganz eigene Art und Weise und ein Lob von ihm ist selten aber wenn, dann kommt es von ganzem Herzen. So lobt er Hannes Brandl mit den Worten „Bist scho a Sauhund, a verreckter …. „

Kommissarin Elli Schuster agiert auch hier wieder eher hinter Waechter und Brandl, aber ich glaube sie ist es, die das Ermittlerteam zusammenhält. Gegenüber Zeugen besitzt sie großes Einfühlungsvermögen und legt oftmals den Finger in die richtige Wunde, um zu einer Aussage zu kommen.

„Der Hüter des Schweigens“, der seinen Namen vollkommen zurecht trägt und „Die Chefin“ sind ebenfalls wichtige Charaktere in diesem Team, sie kommen aber ohne viele Worte aus.

„Scherbennacht“ ist der 3. Band der Autorin Nicole Neubauer, in dem Waechter & Co. auf Spurensuche gehen. Man muss die beiden vorhergehenden Bücher nicht gelesen haben, es empfiehlt sich jedoch die Bücher in Reihenfolge zu lesen; einfach um die Ermittler besser kennen zu lernen und die Hintergründe zu ihren privaten Situationen zu verstehen.

Der Krimi befasst sich natürlich in erster Linie mit dem Mord an Leo Thalhammer und seiner Aufklärung, die Autorin bringt aber auch Themen zur Sprache, bei denen es sich ganz sicher nicht um fiktive Geschehnisse handelt → ungerechtfertigte/überzogene Gewalt von Polizisten gegenüber Zivilpersonen und Gewalt von Polizisten gegen Polizisten, hier insbesondere gegenüber der einzigen weiblichen Polizistin in der Eliteeinheit USK.

Der Schreibstil von Nicole Neubauer ist auch hier wieder gewohnt locker und humorvoll, die Beschreibungen sind sehr bildhaft und entlocken einem ab und an schon mal ein Grinsen.

„Er holte seine Aufmerksamkeit zurück in den gebärmutterartigen Keller…“ (S. 12)

oder

„Er trank einen Schluck Kaffee und wusste, er würde nie wieder schlafen“ (S. 36)

Der Täter bleibt bis fast zum Ende des Buches im Dunkel verborgen und mit dem „Wer“ und „warum“ hat die Autorin mich tatsächlich überraschen können. Zu keiner Zeit hatte ich diese Person auch nur ansatzweise in Verdacht.

Das ist die Art Krimi, die ich mag – spannend aber nicht allzu blutig. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Michael Waechter und seinen Kollegen.

[LtaM] Buch bis 400 Seiten – 2,00 €

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[Challenge] Flow-Challenge #36

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 351 – 360

351. Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?

Ich denke, jedes Lebewesen auf der Erde hat seine Bestimmung. Ist ein Lebewesen im Sinne der Evolution wichtiger als ein anderes? Wahrscheinlich nicht.

Für mich persönlich sind Tiere sehr wichtig. Der Tod jedes einzelnen meiner Hunde hat mich mehr getroffen als der Tod mancher Menschen, die ich kannte.

352. Welche Jahreszeit magst Du am liebsten?

Eindeutig den Sommer. Ich merke von Jahr zu Jahr, dass ich mit der kalten Jahreszeit nicht mehr klar komme. Mir ist von morgens bis abends einfach nur kalt.

353. Wofür bist Du dankbar?

Dafür, dass ich mit 52 Jahren (noch) gesund bin.

354. Würdest Du bei Deinem Partner bleiben, wenn Deine Umgebung ihn ablehnen würde?

Ich habe vor über 20 Jahren mit meiner besten Freundin gebrochen, weil sie meinen Mann nicht leiden konnte. 

355. Trägst Du häufig Lippenstift?

Niemals! Ich bin generell nicht geschminkt. 

356. Wovon bist Du glücklicherweise losgekommen?

Am 29.04.1989 – von Zigaretten 

357. Was müsste in der Gebrauchsanweisung Deiner Person stehen?

Ich sage was ich denke und ich stehe dazu. Ich kämpfe für die Dinge die mir wichtig sind und lasse mich von  niemandem von meinem Weg abbringen. Versprechen sind für mich bindend und ich mag es nicht, wenn andere Menschen ihre Versprechen/Zusagen nicht einhalten.

Eigentlich bin ich pflegeleicht – solange man nicht den falschen Knopf drückt. 🙂

358. Was hast Du in der Schule gelernt, von dem Du heute immer noch profitierst?

Ehrlich jetzt? 😀
Wenn wir mal von der Berufsschule absehen, dann habe ich wahrscheinlich nix gelernt, von dem ich heute noch profitiere. Vielleicht die Basis für meine Sprachkenntnisse in Französisch und Englisch. 

359. Was ist Deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Ich habe momentan nicht wirklich eine Lieblingssendung, da ich in den letzten Jahren zunehmend weniger TV geschaut habe. Irgendwie haben unsere Filme nicht mehr das Niveau, das sie vor wenigen Jahren noch hatten. Bevor ich Trash-TV schaue, lese ich lieber oder beschäftige mich mit anderen Dingen. Was ich jedoch momentan für mich entdeckt habe ist die Serie „Orphan Black“ auf Netflix.

360. Wie alt möchtest Du gerne werden?

Uralt – aber bitte klar im Kopf !!

Das waren die Fragen 351 – 360 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

Nun wünsche ich Dir einen schönen Sonntag!

 

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Mittendrin Mittwoch #65

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.

Nachdem ich einen Krimi für eine Leserunde dazwischengeschoben hatte, stecke ich nun wieder im Buch „Sommer unter schwarzen Flügeln“. Ich hatte gehofft, dass ich schneller im Buch vorwärts komme, aber irgendwie stockt es immer mal wieder. Wenn ich dran bin, dann lese ich auch durchaus 80 – 100 Seiten, aber ich kann irgendwie nicht an einem Stück dranbleiben – obwohl das Thema 100 % mein Ding ist und das Buch mir auch gefällt.


Klappentext:

Nuri kommt aus Syrien und lebt im Asylbewerberheim. Calvin wohnt nur wenige Häuser weiter und ist Mitglied einer rechten Jugendgang. Als sie sich kennenlernen, erzählt Nuri ihm von ihrem Heimatdorf am Rand der Wüste und von dessen Schönheit. Doch dann kamen die Schwingen des Bösen und legten sich über das ganze Land. Je mehr Calvin über das Mädchen mit den dunklen Augen erfährt, desto mehr verliebt er sich in sie. Calvin möchte seine Gang verlassen – doch so einfach entkommt er seinen alten Freunden nicht.

„Bring sie außer Landes“, wiederholte ich. „Nichts bleibt, wie es ist“. Als Ali die Türen des Wagens schloss und den Motor anließ, war Mariam noch immer nicht bei Bewusstsein. „Ich danke dir“, sagte er durchs heruntergekurbelte Fenster, sein Gesicht hart vor Sorge wie ein Stück Holz von einem Olivenbaum. Ich legte eine Hand aufs Fenster, damit er nicht wegfahren konnte, was er natürlich trotzdem konnte. „Was ist mit meinen Brüdern?“, fragte ich. „Was ist mit Kamal? Du hast gesagt, ich sehe ihn wieder, wenn ich kooperiere“. „Du siehst ihn wieder, wenn er wiedergesehen werden will“, sagte Ali. „Ich weiß nicht, wo er ist. Ich habe ihn laufen lassen“.

„Sommer unter schwarzen Flügeln“ – Peer Martin
345/496 Seiten

Dieses Buch lese ich ausnahmsweise mal ganz für mich alleine, ohne Leserunde 🙂


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Mittendrin Mittwoch #66

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.

Ich lese gerade den neuesten Krimi von Nicole Neubauer in einer Leserunde.


Klappentext:

Guter Bulle, böser Bulle, toter Bulle …

Ein Polizistenmord erschüttert die Münchner Mordkommission. Der Drogenfahnder Leo Thalhammer wurde mit seiner eigenen Dienstwaffe erschossen. Kommissar Waechter und sein Kollege Brandl ermitteln in einem überhitzten München, in dem Straßenschlachten eskalieren und Polizeiautos brennen. Immer wieder führen die Spuren in die Reihen der Polizei zurück, in einer Spezialeinheit stoßen die Ermittler auf eine Mauer aus Schweigen. Der tote Polizist war einem Skandal auf der Spur – gejagt von seinen eigenen Dämonen …

 

Elli saß mit einer Kaffeetasse auf dem Schreibtisch von Hannes und briefte ihn über den vergangenen Tag. Er würde ein blaues Auge bekommen, stellte sie fest. Über dem Jochbein bildete sich schon ein dunkler Schatten. Aber das sagte sie ihm lieber nicht, sonst hatte sie am Ende auch noch eins. „Na toll“, meinte er. „Kaum bin ich einen Tag nicht da, findet ihr zwei Hauptverdächtige und einen Stapel Datenträger“. „Sei nicht sauer Schätzchen. Dafür durftest Du heute Nacht schlafen“.

„Scherbennacht“ – Nicole Neubauer
157/384

Leserunde – Leserunden.de


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Ein Morgen wie Jasmin (Marie Enters)

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2064.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 122 Seiten
Verlag: neobooks (18. September 2017)
Sprache: Deutsch
Preis eBook: 4,99 €

Klappentext:

al-Yasimin
… Jasmin, die betörend duftende Blume von Damaskus …

Einst sagte er, sie sei sein Mond – für immer. Doch es kann nicht so weitergehen wie bisher, das ist Melih und Marie nach einem Jahr der Heimlichkeiten klar. Melih sieht als Muslim für sich nur eine Lösung: Sie müssen heiraten. Marie ist realistisch, sie weiß, dass diese Ehe bestenfalls ein kurzes spätes Glück mit Melih bedeuten würde. Soll sie dafür wirklich ihr bisheriges Leben und ihre Familie aufgeben?
 

Letztes Jahr im Juni durfte ich das Buch „Für immer sein Mond“ der Autorin Marie Enters lesen. Es handelt von der Beziehung zwischen Marie (53) und Melih (33), einem syrischen Flüchtling, der 2015 nach Deutschland gekommen ist.

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler zur Handlung des 1. Buches!!

Die Beziehung zwischen Marie und Melih ist wirklich keine einfache Sache. Beide lieben den jeweils Anderen aber da sind eine Menge Dinge, die die Geschichte kompliziert machen. Da ist zum einen die Religion von Melih aber zum anderen auch die Tatsache, dass Marie mit Jan liiert ist (auch wenn das mehr schlecht als recht läuft zwischen den Beiden), dass es aus dieser Verbindung mit Jan eine Tochter gibt und erschwerend für die Gesamtsituation, dass keiner von ihnen finanziell abgesichert ist. Es fällt jedoch immer schwerer, ihre Beziehung nach außen hin geheim zu halten – Jan scheint irgend etwas zu wittern und Melihs Cousin Bassam hat auch Verdacht geschöpft. So kommen sie zu einen Punkt, an dem Marie die Reißleine zieht.

„Ich versuchte, meine Reaktion zu erklären und schrieb ihm, wir könnten locker bei Facebook in Kontakt bleiben, aber ich wolle nicht mehr so viel chatten und ihn vorerst nicht wiedersehen.“

Auch wenn es Marie innerlich zerreißt, so bleibt sie standhaft und trifft sich eine ganze Weile nicht mit Melih. Dann benötigt sie jedoch eine Unterschrift und ein Treffen ist unumgänglich. Sie verabreden sich auf neutralem Boden, in einem Café – und Marie merkt, dass ihre selbst auferlegte Trennung nichts an ihren Gefühlen für Melih geändert hat. In Melih sieht es wohl ähnlich aus, denn

„In ernstem Ton wiederholte er, was er schon einmal gesagt und geschrieben hatte: „Ich liebe Dich. Und du liebst mich. Wir können heiraten. Das wäre für mich das Beste und für dich auch.“

Was ich als arabisches Palaver gehalten hatte, nett gemeint zwar, aber einfach nur dahergesagt, meinte er aufrichtig – jedenfalls in diesem Augenblick.

Das erste Kapitel in „Ein Morgen wie Jasmin“ beschreibt einen Tag im Hier und Heute und ein Satz darin hat mich stutzen lassen, verstehen konnte ich ihn zu dem Zeitpunkt jedoch noch nicht. Im folgenden Kapitel „Status Quo“ erfährt der Leser dann, dass seit dem Ende von „Für immer sein Mond“ und dem Beginn von „Ein Morgen wie Jasmin“ 3 Monate vergangen sind. 3 Monate, in denen sich Marie und Melih zwar getroffen haben, das Thema Heirat aber von beiden totgeschwiegen wird.

„Auf der Rückfahrt im Zug ruhte mein Kopf an seinem und er hielt meine Hand. Ich atmete seine Nähe ein und wahrscheinlich dachten wir in verschiedenen Sprachen dasselbe: Wie soll es nur mit uns weitergehen?“

Marie erzählt von ihrem Leben und der Beziehung mit Jan, wie dort der aktuelle Stand der Dinge ist und wie es bei Melih zwischenzeitlich beruflich läuft. Sie lässt mich teilhaben an ihrem Alltag und an den Kleinigkeiten des täglichen Lebens. Im Vordergrund steht aber zu jeder Zeit die unbeantwortete Frage, ob aus Melih und ihr ein Ehepaar werden kann/soll/darf. Die Zerrissenheit von Marie wird fast greifbar und die Tatsache, dass sie das Thema immer weiter vor sich herschiebt, macht die Entscheidung nicht einfacher. Irgendwann setzt Melih ihr eine Frist – bis zum Ende des Ramadan sollte sie sich entschieden haben. Doch auch diese 4 Wochen vergehen und Marie hat noch immer keine abschließende Entscheidung getroffen.

Es sind so viele Faktoren, die in die Entscheidung einfließen müssen – Jan und Charlotte, Melihs Familie und Religion, was wäre wenn und wie finanzieren sie ihr Leben .….. und nicht zu vergessen, zwischen den Beiden besteht ein Altersunterschied von 20 Jahren. Maries Gedanken kreisen und kreisen und alles in ihr sagt ihr, dass diese Ehe unter keinen guten Stern stehen würde. Trotzdem kann sie sich nicht endgültig für ein „Nein“ entscheiden, denn schließlich liebt sie Melih von ganzem Herzen.

Und während Marie noch in ihrer Unentschlossenheit verharrt, wird ihr die Entscheidung aus der Hand genommen……………..

Wie auch schon im 1. Teil erzählt Marie Enters die Geschichte von Marie und Melih in einem schlichten und erzählerischen Stil, man kann sich als Leser voll und ganz auf das Geschehen konzentrieren. Und genau wie in „Für immer sein Mond“ nimmt mich die Geschichte emotional wieder sehr mit. Viele der Gefühle, die Marie beschreibt, kann ich sehr gut nachvollziehen. In meinem Leben gibt es auch einen Syrer – ich habe jedoch keinen Partner, sondern einen Sohn gefunden. Und manchmal ist es gar nicht so einfach, wenn 2 total unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen – kommen dann noch Gefühle ins Spiel, wird es richtig kompliziert.

Ich wünsche der echten Marie und dem echten Melih für ihren weiteren Lebensweg alles Gute. Bei Melih stand gerade ein Vorstellungsgespräch an – ich hoffe, er hat die Stelle bekommen.

Das Buch, das einen Umfang von 122 Seiten hat, ist neben der Widmung, dem Schlusswort und einer Playlist in 62 kurze Kapitel eingeteilt. Marie Enters wechselt zwischen Text-Kapiteln, die die Geschichte von Marie und Melih weiter erzählen, und Gedichten/Textzeilen – wie auch schon im 1. Buch – z. B. von Nizar Qabbani, einem syrischen Dichter und Diplomaten (1923 – 1998) oder auch zur Inspiration herbeigezogenen Liedtexten.

An dieser Stelle möchte ich auch gerne einmal meinen Dank zum Ausdruck bringen, dass ich durch Dich, liebe Marie Enters, auf Nizar Qabbani aufmerksam geworden bin. Mein Facebook-Profilbild enthält einen Spruch des syrischen Dichters und ich habe einige schöne Zitate aus seiner Feder gefunden. Üblicherweise handeln seine Verse von der Liebe, aber das nachfolgende Zitat zaubert mir immer ein Lächeln ins Gesicht

„Kill him, then hug him.
Men are more faithful, when dead“

Töte ihn und dann umarme ihn.
Männer sind treuer, wenn sie tot sind

~ Nizar Qabbani ~

Noch einmal – vielen vielen Dank für die Überlassung Deiner Bücher, liebe Marie. Auch Dir wünsche ich für die Zukunft Alles Gute!

مع السلامة

[LtaM] Buch bis 300 Seiten – 1,00 €

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Saturday sentence #37

Saturday sentence ist eine Aktion die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit, wie dein Saturday sentence lautet.


Ich lese noch immer „Sommer unter schwarzen Flügeln“ da hatte ich den „Saturday sentence“ aber schon im Dezember veröffentlicht.

Seit heute befinde ich mich wieder in einer Leserunde zu unten angegebenem Krimi – ich bin erst auf Seite 41, deswegen weiß ich noch nicht, wer genau es bis ins Ministerium geschafft hat. 


„Der Kerl hat es bis ins Ministerium geschafft.“

Scherbennacht – Nicole Neubauer


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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[LtaM] Let’s talk about Money – Geld für gelesene Bücher 2017

Hallo Ihr Lieben,
lasst uns über Geld sprechen – Geld für gelesene Bücher!!

Vom 03/2016 bis 02/2017 habe ich an der Sparstrumpf-Challenge vom Bücherkaffee  teilgenommen. Diese wurde leider nicht mehr weitergeführt. Trotzdem habe ich für jedes gelesene Buch einen Betrag X zur Seite gelegt und da ich das nicht einfach so unter „ferner liefen“ abhaken möchte, habe ich mir überlegt, dass ich mir mein eigenes Motto erstelle:

[LtaM] Let’s talk about Money – Geld für gelesene Bücher

Ich habe 2017 leider nicht ganz so viel gelesen wie 2016, zudem ging die Sparstrumpf-Challenge bis Ende 02/2017, so dass mir die ersten beiden Monate in der Auflistung für 2017 fehlen. 

Meine Lese-Liste 03/2017 – 12/2017:

Das große Kochbuch für den Thermomix – 192 Seiten – 1,00 €
In jedem Augenblick unseres Lebens – 301 Seiten – 2,00 €
Brandstifter – 473 Seiten – 2,00 €
White Zone – 464 Seiten – 2,00 €
Mein schlimmster schönster Sommer – 304 Seiten – 2,00 €
Sie werden Dich finden – 400 Seiten – 2,00 €
Wechseljahre ohne Beschwerden – 184 Seiten – 1,00 €
Ein Dorf zum Verlieben – 320 Seiten – 2,00 €
Strongfood – 224 Seiten – 1,00 €
Prince Charming … – 262 Seiten – 1,00 €
Sommernachtsfunkeln – 352 Seiten – 2,00 €
Für immer sein Mond – 105 Seiten – 1,00 €
Ich, Eleanor Oliphant – 529 Seiten – 3,00 €
Die Tochter des Schmieds – 317 Seiten – 2,00 €
Südsternjahre – 372 Seiten – 2,00 €
Das Leuchten einer Sommernacht – 400 Seiten – 2,00 €
Die 7 Farben des Blutes – 480 Seiten – 2,00 €
Herbstlande – 362 Seiten – 2,00 €
Gottes rechte Hand – 416 Seiten – 2,00 €
M.I.A. Das Schneekind – 304 Seiten – 2,00 €
Verschieben Sie die Deutscharbeit – 224 Seiten – 1,00 €
Wie ein Schmetterling im Wind – 383 Seiten – 2,00 €
Fever – 692 Seiten – 3,00 €
Die Einsamkeit des Todes – 512 Seiten – 3,00 €
Der Tanz unseres Lebens – 400 Seiten – 2,00 €
Winterfeuer – 502 Seiten – 3,00 €

= 49,00 €

Im März hatte ich das ersparte Geld der Sparstrumpf-Challenge zur Hälfte den Flüchtlingspaten Syrien überwiesen. Da ich diese aber regelmäßig mit 20,00 €/Monat unterstütze und ich noch einige Menschen kenne die Unterstützung gebrauchen können, habe ich den Betrag von 49,00 € auf 60,00 € aufgerundet und für dieses Geld habe ich (letzte Woche schon) jemandem die Mitgliedschaft für 1 Jahr im örtlichen Schachclub finanziert. 

Für 2018 habe ich eine gesonderte LtaM-Seite dafür angelegt und werde diese möglichst aktuell halten.

Vielleicht findet ja jemand von Euch Gefallen an meiner Idee und legt für die gelesenen Bücher einen kleinen Betrag zur Seite mit der er/sie am Jahresende jemandem eine Freude machen kann – vielleicht auch nur sich selbst 🙂

Wenn Du mitmachen möchtest, freue ich mich natürlich über die Verlinkung zu meiner Aktion. 

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Mein Lesemonat September/Oktober/November/Dezember 2017

Hallo Ihr Lieben,

hier kommt meine Statistik für die letzten 4 Monate – September, Oktober, November und Dezember.

Beendet im September:

Die rechte Hand Gottes – Rhena Weiss – 170 Seiten

Gelesen im September/Oktober/November/Dezember:

   

M.I.A. Das Schneekind – 304 Seiten
Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag – 224 Seiten
Fever – 703 Seiten
Wie ein Schmetterling im Wind – 334 Seiten

Ich schenke Dir den Tod – 204 Seiten
Die Einsamkeit des Todes – 513 Seiten
Der Tanz unseres Lebens – 397 Seiten
Winterfeuer – 502 Seiten

Begonnen im Dezember:

Sommer unter schwarzen Flügeln – 198/469

= 3.549 gelesene Seiten (entspricht 29 gelesenen Seiten/Tag)

Kennst Du eines von den Büchern, die ich im September/Oktober/November/Dezember gelesen habe?

Wenn ja, welches hast Du gelesen und wie hat es Dir gefallen?

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Happy New Year 2018

Ich wünsche Euch allen ein

schönes

und vor allen Dingen

gesundes

Jahr 2018.

Lasst es Euch gut gehen!

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Winterfeuer (Aileen P. Roberts/Stephan Lössl)

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1702.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 502 Seiten
Verlag: Papierverzierer Verlag; Auflage: 1 (16. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ASIN: B076BHZS4X
Preis eBook: 4,99 €
Preis Taschenbuch: 14,95 €

Klappentext:

Caitir ist eine junge Frau, die in der Siedlung an der Westbucht (Skara Brae) lebt, soll mit einem Mann des Adlerclans verheiratet werden. Sie wurde zwar bei den Priestern ihres Clans ausgebildet, wartet jedoch schon seit langer Zeit auf ihre Vision, die sie zu einer Steinweisen machen wird. Sollte diese letzte Prüfung misslingen, wird es in den Augen ihres Vaters Zeit, endlich mit Brork vom Adlerclan eine Familie zu gründen, obwohl dieser Clan einen seltsamen Totenkult betreibt und Caitir ihn abstoßend findet.

Andrew ist ein vom Job gelangweilter Reiseleiter in Schottland. Er ist genervt von Touristen, die sich alles andere als ernsthaft für die Geschichte des Landes interessieren. Archäologie, Steinkreise und andere Relikte aus alter Zeit faszinieren ihn, und so unterhält er sich nach Feierabend mit Archäologen, die am Ness of Brodgar, dem Herzen des neolithischen Orkney, Ausgrabungen durchführen. Die ihm sympathische Archäologin Dianne berichtet von dem, was sie Anhand der Grabungen über die Menschen der Steinzeit herausgefunden haben.

Nach ihrer vermeintlichen Vision erkundet Caitir die Insel, trifft auf die Welt unserer Zeit, mit der sie nichts anfangen kann. Ihre Siedlung ist zerstört, und sie hält Andrew für den Schuldigen, den sie deswegen zu töten versucht.

Das letzte Werk von Aileen P. Roberts und nicht nur deswegen eine Ode an die phantastische Literatur.

Skara Brae

Caitir lebt in der Jungsteinzeit (vor ca. 5.000 Jahren) in Skara Brae – an der Westbucht Schottlands – und sie möchte nichts sehnlicher, als in den Kreis der Steinweisen aufgenommen zu werden. Für diese Aufnahme fehlt ihr jedoch noch eines: Eine Vision, die Ihr die Götter geschickt haben. Sollte Caitir nicht bis zum Fruchtbarkeitsfest, welches in 3 Tagen stattfindet, eine Vision haben, so wird ihr Vater sie mit Brork, dem Anführer des Adlerclans, verheiraten. Den Ahnen sei Dank bekommt Caitir ihre Vision und bei der rituellen Aufnahmezeremonie passiert es: Die Ahnensteine beginnen zu vibrieren, das Mondlicht bildet eine Kuppel über dem Kreis der Ahnen und Caitir fühlt sich, als ob die Erde sie verschlingen möchte. Als sie die Augen wieder öffnet, befindet sie sich immer noch im Ring of Brodgar – jedoch in unserer Zeit.

Andrew arbeitet als Reiseleiter in Schottland. Seine aktuelle Reisegruppe besteht aus Teilnehmern, die sich kein Stück für die Schönheit und Kultur des Landes interessieren sondern sie vertreiben sich die Zeit mit ihren Smartphones oder bleiben bei schlechtem Wetter lieber gleich ganz im Hotel. Die unfreiwillig gewonnene freie Zeit nutzt Andrew dazu, sich die Ausgrabungen am Ness of Brodgar anzusehen. Dort lernt er die Archäologin Dianne kennen, die sich über sein Interesse freut und ihm ein wenig über ihre Arbeit und die Fundstücke erzählt. Zu diesem Zeitpunkt kann noch niemand ahnen, dass Andrew in Kürze Bekanntschaft mit der Zeit machen wird, aus der die Fundstücke am Ness of Brodgar stammen.

Als Andrew nachts von irgend etwas geweckt wird, schaut er zum Fenster hinaus und sieht in der Ferne ein Leuchten – genau dort, wo sich die Ausgrabungsstätte und der Ring of Brodgar befinden. Auch wenn er denkt, dass er sich das nur eingebildet hat, macht er sich mitten in der Nacht auf den Weg zum Kreis der Ahnen …….. und trifft dort auf Caitir.


Das Buch „Winterfeuer“ ist ein ganz besonderes Buch. Es wurde von der am 05.12.2015 verstorbenen Autorin Aileen P. Roberts begonnen und von ihrem Mann, Stephan Lössl, nach ihrem Tod fertiggestellt. Da ich Aileen bzw. Claudia Lössl persönlich kannte, hat mich dieses Buch ganz besonders berührt und ich danke sowohl dem Papierverzehrer-Verlag, als auch Stephan Lössl, dass ich an der Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen durfte.

Im Gegensatz zu vielen anderen Zeitreise-Geschichten findet das Geschehen hier auf beiden Seiten statt. Sowohl Caitir als auch Andrew wechseln zwischen den Zeiten, was die Geschichte besonders spannend macht. Sie können das nicht willkürlich, es müssen bestimmte Konstellationen zusammentreffen, aber sie können merkwürdigerweise nur gemeinsam zwischen den Zeitebenen wechseln. Auf beiden Zeitebenen ist es für denjenigen gefährlich, der nicht aus dieser Zeit stammt, aber in Caitirs Zeit haben die 2 mehr Probleme als hier und heute.

Wie schon erwähnt, wurde das Buch von Claudia/Aileen und ihrem Mann geschrieben. Es war jedoch für mich zu keinem Zeitpunkt sichtbar/fühlbar, wann die „Handschrift“ von Claudia aufhörte und die von Stephan begann. Der Übergang war fließend.

Niemand weiß, wie sich das Leben vor 5.000 Jahren angefühlt hat, aber die Autoren haben es geschafft ein Bild zu zeichnen, das für mich glaubhaft ist. Genau so könnte sich das damals abgespielt haben. Die Menschen früher waren mehr mit der Natur und den Göttern verbunden, das wurde hier sehr schön dargestellt. Ich kann mir den Kulturschock regelrecht vorstellen, den Caitir erlebt haben muss, als sie mit unserer Art zu Leben und der von uns benutzen Technik konfrontiert wurde. Ebenso erging es wohl Andrew, der in der Zeit 5.000 Jahre zurück gereist ist – nur wurde er auf die primitivste Lebensebene zurückgeworfen, so ganz ohne Technik und ohne den ganzen Komfort, von dem wir heute so verwöhnt sind (das fängt schon bei der Toilette an).

Wie von Aileen P. Roberts gewohnt, sind die Charaktere sehr schön und bildhaft ausgearbeitet. Neben den sympathischen Figuren wie Caitir, Andrew, Maeve und Dianne (und noch ein paar anderen Nebencharakteren) gibt es natürlich auch den Unsympathen, den man nicht aus den Augen verlieren sollte, und den, in dem man sich von Anfang an getäuscht hat.

Da ich selbst in der Jetzt-Zeit lebe, finde ich die Erzählstränge aus der Vergangenheit immer interessanter, weil das Gehirn da viel mehr Freiheiten hat sich Dinge vorzustellen. Grundsätzlich finde ich aber auch die Erzählungen über die Schauplätze in Schottland interessant, da sie nicht fiktiv sind sondern den wahren Gegebenheiten entsprechen. Auch das ist der Verdienst von Aileen/Claudia, dass ich gerne einmal nach Schottland reisen möchte, um all die schönen Plätze zu besuchen, von denen sie in ihren Büchern geschrieben hat.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und gut zu lesen und wäre die Leserunde nicht in die Vorweihnachszeit gefallen, hätte ich das Buch auch ganz sicher schneller beendet.

Alles in allem ist das ein Buch im typischem Aileen-P.-Roberts-Stil, den es so leider nun nicht mehr geben wird. Umso mehr werde ich ihre Bücher in Ehren halten.

Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 500 Seiten – 3,00 €

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