In lovin‘ memory ♥

In der Dunkelheit, in die ich gegangen bin, nachdem meine letzten Tage gekommen waren, werde ich dich sehr vermissen.

Keine Zeit, mich zu verabschieden oder um die Tränen, die du weinst, von deinem Gesicht zu lecken.

Da höre ich, wie du meinen Namen rufst und ich weiß, ich muss zurückkehren, um deinen Schmerz zu lindern.

Da ich keine Stimme habe, mit der ich sprechen kann, flüstere ich dir in deinen Träumen zu: Habe ein leichtes Herz und gönne deinen Gedanken Ruhe, denn meine Zeit mit dir war die beste Zeit, die ich haben konnte.

Es gibt noch eine letzte Sache, die du wissen musst, flüstere ich dir ins Ohr, bevor ich gehe … „Ich gehe voran, um den Weg zu finden … so kann ich dich an deinem letzten Tag abholen und hierher zu mir geleiten.“

(Sue Long)

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Mittendrin Mittwoch #103

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: »Mona wird das Richtige tun.« Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie.

München 1938. Die junge Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen
Auch wenn Mirjams Antworten fehlten, so konnte Sabine aus Klaras Briefen erkennen, wer ihre Freundin war nd wie es ihr ging. Das Mirjam Jüdin gewesen war und fliehen musste, als die Nazis das Ruder übernommen hatten, dass das ihren Eltern offenbar nicht gelungen war, denn sie waren in einem KZ gestorben. Irgendwer hatte sie verpetzt.

Das Erbe – Ellen Sandberg
Position 237/370


Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Jemand sitzt neben  mir auf der Bettkante und beobachtet mich. Ich höre den Atem und spüre die Wärme, die von der Person ausgeht, und noch im Aufwachen frage ich mich, warum ich so genau betrachtet werde. Es erinnert mich an Mam, die mich manchmal lange angeschaut hat, wenn sie glaubte, ich würde schlafen.

Stigmata – Beatrix Gurian
67/384


Wer beim Treffen der Traumfabrikanten aus Mode und Film in Cannes den roten Teppich betritt, gehört zu denen, die es geschafft haben. Einige stehen sogar ganz oben und fürchten nur eines: diese Stellung zu verlieren. Es geht um nichts Geringeres als Geld, Macht und Ruhm – Werte, für die heute die meisten Menschen alles zu tun bereit sind. Aber der Preis ist hoch.

Es war nicht kompliziert gewesen, die Wachsamkeit von Jerveds Freunden zu überlisten. Er kannte solche Leute. Sie waren nicht nur körperlich darauf vorbereitet, schnell und präzise zu reagieren, sondern auch darin geschult, sich jedes Gesicht zu merken, jede Bewegung zu registrieren, Gefahren vorauszusehen.

Der Sieger bleibt allein – Paulo Coelho
HÖRBUCH –  2:15:32 von 7:44:39


L E S E L A U N E 

  1. Das Erbe – ich bin froh, wenn ich dieses Buch endlich beendet habe. Zwischenzeitlich tauchen so viele Charaktere auf, dass ich – da ich nur sporadisch lese – den Überblick verliere.
  2. Stigmata – habe ich angefangen und liest sich ganz gut. Es handelt sich um ein Jugendbuch. Emma ist auf der Suche nach dem Mörder ihrer Mutter und befindet sich gerade in einer ziemlich heruntergekommenen Unterkunft. Ich wäre da schon schreiend weggelaufen – die Menschen, die mit ihr dort sind, sind merkwürdig.
  3. Der Sieger bleibt alleine – ich habe das Buch geschenkt bekommen, bin aber noch nicht wirklich dazu gekommen, es zu lesen. Da ich aktuell viel mit dem Auto unterwegs bin, höre ich mir das Buch als Hörbuch an.

@elizzy91: wenn es Dir recht ist, würde ich gerne bei diesem Header bleiben. Der neue Header ist sehr schön, aber ich finde ihn ein wenig zu groß für meinen Blog.


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Der Duft der weiten Welt – Speicherstadt-Saga 1 (Fenja Lüders)

Kaffee – das schwarze Gold

Wir schreiben das Jahr 1912 in Hamburg. Karl Deharde leitet in der Hamburger Speicherstadt ein florierendes Kaffeekontor und genau wie er, so hat auch seine älteste Tochter Wilhelmina (Mina) Kaffee im Blut.  Auch wenn Mina jede freie Minute im Kontor verbringt, so weiß sie doch genau, dass sie als Frau in diesem Beruf keine Chance hat, denn sie würde niemals Zugang zum Handel an der Kaffeebörse erhalten.

Mina träumt davon, nach dem bestandenen Abitur Medizin zu studieren. Aber auch das ist, zur damaligen Zeit, eine reine Männer-Domäne.

Mit Edo, einem Angestellten ihres Vaters, verbindet sie in letzter Zeit etwas mehr, als die seit Jahren bestehende innige Freundschaft und als feststeht, dass Edo für die Firma „Kopmann & Deharde“ nach Amerika gehen soll, bittet er Mina, mit ihm mitzugehen.

Minas Großmutter, bei der sie mit Vater und Schwester seit dem Tod ihrer Mutter lebt, und ihr Vater schicken Mina jedoch für 1 Jahr auf ein Pensionat für „Höhere Töchter“.

In den meisten Fällen macht einem das echte Leben einen Strich durch die Rechnung und als Minas Vater schwer krank wird, verlässt sie das Pensionat und übernimmt ohne zu zögern die Leitung des Kontors. Nach außen hin muss sie jedoch durch einen Mann vertreten werden und da kommt – durch Edos Weggang nach Amerika – nur der neue Mitarbeiter ihres Vaters, Leutnant Frederik Lohmeyer, in Betracht.

Schafft Mina es, das Kontor am Laufen zu halten?
Wird Karl Deharde wieder gesund?
Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf die Beziehung zwischen Mina und Edo?


„Der Duft der weiten Welt“ ist der Auftaktroman zur Trilogie der historischen Speicherstadt-Saga der Autorin Fenja Lüders. Das Buch beginnt mit einem Prolog, dessen Handlung sich im Jahr 1948 abspielt. Mina lässt die Möbel aus dem Kontor schaffen und nimmt Abschied von den Räumen. Aus welchem Grund sie das tut bleibt jedoch offen. Die eigentliche Handlung des Buches spielt in den Jahren 1912/1913 in Hamburg.

Die Hauptprotagonistin Mina ist eine sehr sympathische junge Dame. Sie ist ihrer Zeit weit voraus, hat keine Lust zu heiraten, möchte lieber das Kontor leiten oder studieren – muss sich letztendlich aber den Anordnungen von Großmutter und Vater beugen. Genau diese Frauen sind es aber, die die Vorreiterrolle für unsere heutigen Freiheiten übernommen haben. Ohne die Minas von früher hätten wir Frauen heute noch nicht die Rolle in der Gesellschaft, die wir haben.

Im Pensionat lernt sie Irma von Gusnar kennen. Irma entwickelt sich zu Minas bester Freundin, die Beiden werden fast unzertrennlich, sie verliert jedoch im Verlauf der Geschichte an Bedeutung. Ich hoffe, in den Nachfolgebänden noch einmal von ihr zu lesen.

Karl Deharde wird als sympathischer älterer Herr dargestellt, der einerseits seiner Tochter gerne jeden Wunsch von den Augen ablesen möchte, andererseits muss auch er sich den herrschenden Konventionen beugen. Die Großmutter, Karl Dehardes Mutter, wird anfangs als eine etwas strenge Person dargestellt, im Verlaufe der Geschichte merkt man jedoch, dass sie nur eines möchte – das Beste für Mina. Gegenüber Agnes, der jüngeren Schwester, ist die Großmutter nämlich nicht ganz so streng.

Edo ist seit vielen Jahren im Kontor von Karl Deharde angestellt, er hat dort schon seine Ausbildung gemacht, und mit Mina verbindet ihn eine tiefe Freundschaft. Aus dieser Freundschaft entwickelt sich dann auch mehr, aber die Pläne von Edo und der bevorstehende Auslandsaufenthalt stürzen Mina in große Zerrissenheit.

Leutnant Frederik Lohmeyer ist – für mich – der einzige unsympathische Charakter in dieser Geschichte. Nein, eigentlich ist er nicht unsympathisch, er ist undurchsichtig. Lohmeyer ist der Sohn eines Kaffeeplantagenbesitzers, aber sein älterer Bruder wird diese Plantage erben und so möchte Lohmeyer sich von Deharde in die Kunst des Kaffeehandels einführen lassen. Lohmeyer ist so ein Mensch, der gerne alles an sich reißt und es gefällt ihm nicht wirklich, dass Mina während der Krankheit ihres Vaters das Kontor leitet. Nach außen hin vertritt er jedoch die Firma. Mal schauen, ob mein merkwürdiges Gefühl ihn betreffend sich bewahrheitet.

Dann haben wir noch das Fräulein Brinkmann. Sie ist die Hauslehrerin von Agnes und Mina und ihre Rolle in der Geschichte wird erst in Zusammenhang mit der Krankheit von Karl Deharde näher erläutert.

Der Schreibstil von Fenja Lüders ist sehr angenehm. Das Buch lässt sich fließend lesen. Ich mag solche historischen Geschichten sehr gerne und so freue ich mich schon auf den 2. Band „Der Glanz der neuen Zeit“, der am 29.06.2020 erscheint und den 3. Band „Der Traum von Freiheit“, der am 30.10.2020 erscheint.

Ich danke der Autorin, dem Bastei-Lübbe-Verlag sowie NetGalley für die Überlassung des Leseexemplares und entschuldige mich dafür, dass die Rezension so lange gedauert hat. Das Buch habe ich noch im letzten Jahr gelesen.

#DerDuftDerWeitenWelt #NetGalleyDE

[LtaM] Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €
Da ich dieses Buch schon 2019 gelesen habe, rechne ich die 2,00 € zu LtaM 2019 dazu.

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Saturday sentence #61

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Die Stille dauert so lange und ist so absolut, dass mir das Summen der Mücken extrem laut vorkommt.

„Stigmata“
Beatrix Gurian


~ L E S E L A U N E ~

Ich habe mit „Stigmata“ noch nicht angefangen. Es handelt sich dabei um mein Januar-Buch für den SuB-Abbau und ich habe mir vorgenommen, morgen damit mal für eine Stunde in der Badewanne zu verschwinden. 

Ich hänge immer noch im Buch „Das Erbe“ fest, habe aber heute Morgen einige Seiten gelesen. Ich bin jetzt bei 230/370 und ich würde das gerne morgen beenden. 


Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

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Freitags-Füller #39

Die Idee für den „Freitags-Füller“ habe ich bei Barbara von scrap-impulse gefunden.

freitagsfueller

Barbara gibt Satzteile vor, die man einfach nur mit seinen Worten ergänzen muss.
Die blauen Eintragungen sind jeweils meine Ergänzungen.

1. Man könnte meinen die TV-Sender, hier insbesondere RTL, haben einen an der Waffel. Australien brennt und die Promis gehen ins Dschungel-Camp.

2. Sonntag ist mein Lieblingstag der Woche, weil ich da öfter mal meinen Sohn besuche.

3. Ich möchte bitte gerne, dass es meiner Hündin bald wieder gut geht.

4. ist das Beste, was ich bis jetzt im neuen Jahr gekauft habe. (Ich habe noch nichts gekauft.)

5. Wir brauchen einen Goldesel.

6. Wenn man etwas längere Zeit nicht macht, kommt man aus der Übung.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Vorstandsitzung, morgen habe ich geplant, zu meiner Mutter zu fahren  und Sonntag möchte ich nicht viel tun!

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Freitag und ein ebenso schönes Wochenende.

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Mittendrin Mittwoch #102

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: »Mona wird das Richtige tun.« Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie.

München 1938. Die junge Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen
„Nicht Schicksal, denn das hieße, dass die Ermordung meiner Eltern unabwendbar gewesen wäre, von einer höheren Macht vorherbestimmt. Doch die Nazis sind Abschaum, Dreck, Gesindel. Das Gegenteil einer übergeordneten Macht. Ich hasse sie so unsäglich!“

Das Erbe – Ellen Sandberg
Position 202/370


L E S E L A U N E 

Ich habe gerade Urlaub und, abgesehen von der Versorgung meiner Hündin, incl. Physio-Terminen, schaue gerade bei Netflix Serien hoch und runter. Gelesen habe ich seit dem letzten Mittendrin Mittwoch also nicht sehr viel. 😦

Ich möchte das Buch jedoch noch diese Woche beenden und rezensieren.

Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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[Buchlotto] Überraschung aus dem SuB – 01/20

Ich hoffe, Ihr hattet einen guten Start ins Jahr 2020!

Bei Sonja von buchweiser.com gibt es von November 2019 bis Dezember 2020 eine Aktion für den SuB-Abbau.

Man hat immer irgendwie ein Buch in der Hand, greift aber selten zu den Büchern, die seit langem im Regal ihr Dasein fristen. Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) wird immer größer und größer……

Sonja hat für die nächsten 14 Monate 14 Bücher von ihrem SuB in Packpapier/Zeitung eingepackt und mit einer Nummer versehen. Diese Nummer hat sie ebenfalls auf einen Zettel geschrieben und in einen Beutel gesteckt. Jeden Monat zieht sie eine Nummer aus dem Beutel und liest dann das entsprechende Buch. 

Für den Januar hat sie das Los mit der Nr. 10 aus ihrem Beutel gezogen.

Für meine Buchliste bedeutet das:

Noch zu lesen:

  1. -/-
  2. Nele Neuhaus – Tiefe Wunden (Krimi)
  3. Marcus Hünnebeck – Im Auge des Mörders (Thriller)
  4. Ute Bareiss – Blauer Tod (Krimi)
  5. Morton Rhue – Dschihad Online (Roman)
  6. Ursula Poznanski – Blinde Vögel (Thriller)
  7. Arno Strobel – Schlusstakt (Jugendthriller)
  8. Madeleine Reiss – Ich lass Dich nicht los (Roman)
  9. Petra Hülsmann – Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (Roman)
  10. Beatrix Gurian – Stigmata (Roman)
  11. Martin Krist – Die Mädchenwiese (Thriller)
  12. Rebecca Maly – Im Tal des Windes (hist. Roman)
  13. -/-
  14. Karin Slaughter – Bittere Wunden (Thriller)

Schon gelesen:

November 2019: 1. Sybil Volks – Wintergäste (Roman) – Abgebrochen
Dezember 2019: 13. Christiane Dieckerhoff – Spreewaldtod (Krimi)

Ich werde Euch über meine Lektüre auf dem Laufenden halten.

Rezensionen gibt es natürlich auch – einfach auf den blauen Buchtitel klicken.

Vielleicht möchte sich ja noch jemand bei der Aktion anschließen. 🙂

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Spreewaldtod (Christiane Dieckerhoff )

Ihrer Kollegin Wiebke Bredau von der Spurensicherung verdankt Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner es, dass sie sich an diesem heißen Augustabend nicht in ihrer stickigen Einliegerwohnung sondern auf dem alljährlichen „Hechtfest“ in Lübbenau wiederfindet. Ihre Kollegin hat Recht, sie braucht Abwechslung und kann nicht immer nur in Grübeleien versinken, wenn sie gerade nicht im Dienst ist. Der letzte Fall, bei dem sie einen Menschen erschossen hat, lässt sie einfach noch nicht los.

Auf dem Hechtfest wird viel getrunken und getanzt, was die Stimmung unter den Anwesenden ein wenig hochkochen lässt und so wird Klaudia Zeugin eines Streits zwischen zwei jungen Männern. Einer der Beiden wird am nächsten Morgen tot in einem Fließ treibend gefunden. Es handelt sich um Vlad, einen rumänischen Erntehelfer, der bei einem der ortsansässigen Bauern während der Gurkenernte angestellt ist.

Hat sein Tod etwas mit dem Erpresserschreiben zu tun, das bei Bauer Asche eingegangen ist? Oder weil er beim Hechtfest mit Bauer Asches‘ Tochter getanzt und das jemand anderem missfallen hat?

Klaudia Wagner und Peter Demel übernehmen den Fall, in dem es nicht bei einem Toten bleibt.


„Spreewaldtod“ ist der 2. Krimi aus der Feder der Autorin Christiane Dieckerhoff in dem die Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner ermittelt. Klaudia wurde erst vor kurzem nach Lübbenau versetzt und schon ihr 1. Fall muss es mächtig in sich gehabt haben. Genau dieser Umstand hat mir den Einstieg in den aktuellen Fall sehr schwer gemacht. Es werden ständig Andeutungen auf die damaligen Geschehnisse gemacht, aber die Autorin verzichtet erst mal komplett auf erklärende Rückblicke. Schade, denn die immer wieder in den Vordergrund rückenden psychischen und physischen Befindlichkeiten von Klaudia Wagner nehmen im Buch meiner Meinung nach zu viel Raum ein. Auch ihr gestörtes Verhältnis zu ihrem Teamkollegen Peter Demel wird nur kurz angerissen, die Tatsache, dass Klaudia ihn nicht mag, wird aber sehr oft thematisiert. Dass Ermittler in der Regel auch immer ihre eigenen Dämonen bekämpfen, ist nichts neues, aber hier war es dann doch deutlich zu viel. Vielleicht sieht man das anders, wenn man den 1. Band „Spreewaldgrab“ vorher gelesen hat und die Hintergründe versteht.

Der Kriminalroman spielt im Spreewald zum Zeitpunkt der Gurkenernte. Die Arbeit auf dem „Gurkenflieger“ ist eintönig, mühsam und kräftezehrend. Das erklärt, warum die meisten Erntehelfer aus Rumänien kommen. Die örtlichen Gegebenheiten werden von C. Dieckerhoff bildhaft beschrieben und ich hatte irgendwie immer den Geruch von eingelegten Gurken in der Nase.

Der Fall selbst lädt zum Miträtseln ein und es gibt unvorhergesehene Wendungen. Die Gurkenbauern sind natürlich nicht sehr kooperativ und auch die anderen rumänischen Arbeiter halten mit der Wahrheit erst einmal hinter dem Berg. Die Auflösung kommt dann auch ganz anders als erwartet und überraschend um die Ecke.

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, man kann den Krimi fließend lesen. Die Ermittler sind ganz gut ausgearbeitet, bleiben aber aufgrund der fehlenden Informationen zu ihrem Vorleben eher nicht greifbar. Wie schon erwähnt, rücken die persönlichen Befindlichkeiten der Ermittlerin Klaudia Wagner immer mal wieder in den Vordergrund, ebenso das Familiendrama ihres Vermieters, was leider zu Lasten des aktuellen Falles geht, denn der rückt dadurch sehr oft in den Hintergrund. Dadurch baut sich leider auch kein konstanter Spannungsbogen auf. Die Autorin baut Spannung auf und lässt sie dann in Sekundenschnelle in sich zusammenfallen, weil Klaudias Tinnitus oder ihre Angststörung mal wieder in den Vordergrund rücken.

Leider werden auch einige Dinge thematisiert, die dann irgendwie nicht weiter aufgeklärt werden und als Leser hängt man ein klein wenig in der Luft. Vielleicht finden diese Dinge Aufklärung im 3. Band, ich hätte aber schon gerne in Verbindung mit dem aktuellen Fall gewusst, warum die Staatsanwältin die Ermittlungen in Bezug auf eine Person unterbindet und Klaudia und ihren Kollegen rigoros zurückpfeift. Auch die kurzen Einblicke in das Privatleben des erkrankten Kollegen Thang hinterlassen ein Fragezeichen in meinem Kopf. Hier fehlt mir ebenfalls eine Aufklärung, wahrscheinlich wird dieses Thema aber in einem 3. Band fortgeführt.

Alles in allem ist „Spreewaldtod“ ein ruhiger Krimi mit Spreewälder Lokalkolorit. Wer sich von den immer wieder thematisierten, aber nicht wirklich erklärten, Befindlichkeiten der Ermittlerin nicht abschrecken lässt, der kann sich mit diesem Buch durchaus wohlfühlen. Mir waren es auf der einen Seite zu viel und auf der anderen Seite zu wenig Informationen.

Ich habe dieses Buch im Rahmen der Aktion „Bücher, nicht Boote“ von der Autorin direkt erhalten und so befindet sich auf der ersten Seite auch eine Widmung, für die ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanke.

[LtaM] Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

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Saturday sentence #60

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: »Mona wird das Richtige tun.« Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie.

München 1938. Die junge Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen

„Aber sie kann nicht
mit Ernst-Friedrich gesprochen haben.“

„Das Erbe“
Ellen Sandberg
158/370 (Angabe meines Readers)


~ L E S E L A U N E ~

Meine Tage sind aktuell so ausgefüllt, dass ich kaum Zeit zum Lesen finde. Es  liegt nicht am Buch, dass ich nicht weiterkomme sondern daran, dass ich abends im Bett dann zügig einschlafe. Am liebsten würde ich mit diesem Buch in der Badewanne verschwinden, aber mein Tablet ist nicht wasserdicht, das ist mir dann doch zu gefährlich. 🙂

Ich schiebe 2 Rezensionen vor mir her und auch heute habe ich nicht die entsprechende Ruhe gefunden, sie zu schreiben. Für morgen habe ich es mir fest vorgenommen. Schau‘ mer mal. 🙂 Bei einem von den 2 Büchern handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, das sollte ich entsprechend zeitnah rezensieren.


 

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

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Freitags-Füller #38

Die Idee für den „Freitags-Füller“ habe ich bei Barbara von scrap-impulse gefunden.

freitagsfueller

Barbara gibt Satzteile vor, die man einfach nur mit seinen Worten ergänzen muss.
Die blauen Eintragungen sind jeweils meine Ergänzungen.

1. Weihnachten war stressfrei dieses Jahr.

2.  Am Dienstag war ich mit einem Buch in der Badewanne – zur Entspannung.

3.  Dieses Jahr muss ich noch den Wasserzähler ablesen. Ansonsten „muss“ ich nichts mehr. 🙂

4.  Mein Auto regt mich auf.

5.  Mit einem leisen Plopp …..hm …. fällt mir gerade nix dazu ein 😀 .

6.  Wir treffen uns heute Abend beim Nachbarn, zum essen und reden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Einladung zum Abendessen bei meinem Nachbarn, morgen habe ich geplant, mal ein wenig im Haushalt zu arbeiten und Sonntag möchte ich lesen und Rezensionen schreiben!

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Freitag und ein ebenso schönes Wochenende.

Namenzug_Blog

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