[Challenge] Flow-Challenge #42

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Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 411 – 420

411. Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?

„Du wolltest es doch“ von Luise O’Neill. Kann man lesen, muss man aber nicht. 

412. Warum hast Du die Frisur, die Du jetzt trägst?

Ich mag meine langen Haare. 

413. Bist Du von Deinem Mobiltelefon abhängig?

Nein, Gott sei Dank nicht.

414. Weißt Du normalerweise, wann es an der Zeit ist zu gehen?

Ja, das weiß ich. Trotzdem bin ich auch schon mal nicht gegangen, als es Zeit war. 

415. Willst Du immer gewinnen?

Nein, ich bin auch ein guter Verlierer. Sowohl im echten Leben als auch im Spiel. 

416. Gehst Du in die Kirche?

Nein. Ich war seit vielen Jahren nicht mehr in der Kirche, zumindest nicht aus eigenem Antrieb. Bei Einladungen wie z. B. die Goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern etc., da gehe ich natürlich in die Kirche, weil es sich so gehört. Aber nicht, weil ich gläubig bin. 

417. Warst Du gut in der Schule?

Witzig. Ich hatte gerade erst vor kurzem meine Zeugnisse in der Hand. Nein, ich war nicht gut in der Schule, ich war in einigen Fächern sogar grottenschlecht (Mathe z. B.).  

Die Frage „Feierst Du immer Deinen Geburtstag“ tausche ich aus, da ich diese schon in der Flow Challenge # 34 beantwortet hatte.

418. Welchen guten Zweck förderst Du?

Die „Flüchtlingspaten Syrien“ unterstütze ich monatlich mit 20,00 €.

419. Wie oft am Tag bist Du auf Facebook?

Das kommt auf den Tag an. :-)
Mein Mann und ich sind selbständig und ich kann von zu Hause aus arbeiten, da wir unser Ladengeschäft im Haus integriert haben. An manchen Tagen habe ich richtig viel zu tun mit Buchhaltung, Telefon und Kundschaft, an anderen Tagen habe ich viel Freiraum. Natürlich nutze ich dann auch Facebook, ich würde lügen, wenn ich anderes behaupte. Aber ich bin weder süchtig noch muss ich dort permanent vorbeischauen. Ich kann auch tagelang ohne auskommen.

420. Fürchtest Du Dich im Dunkeln?

Kommt drauf an, wie dunkel es ist. Fürchten ist auch nicht das richtige Wort, eher „fühlst Du Dich unwohl…?“ Im Winter kennen meine Hunde die Welt ja nur wenn es dunkel ist, da es morgens und abends einfach kein Tageslicht mehr hat. Mit den Hunden gehe ich auch gerne im Dunkeln ohne Angst zu haben. Alleine wäre ich wohl dort nicht unterwegs.

Das waren die Fragen 411 – 420 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

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Saturday sentence #40

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit, wie dein Saturday sentence lautet.


„Du hast …“ rief Mael erstaunt.“

Die Frauen der Kamelien-Insel“ – Tabea Bach
Leserunde bei Leserunden.de


„Wohin sollte es losgehen?“

Nebenan funkeln die Sterne – Lilly Adams
Im eBook habe ich Position 1941 genommen (Kapitel 10)
Rezensionsexemplar von NetGalley


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Du wolltest es doch (Louise O’Neill)

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2176 KB
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Carlsen (25. Juli 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551583862
ISBN-13: 978-3551583864
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel: Asking For It
Preis eBook: 12,99 €
Preis gebundenes Buch: 18,00 €

Du wolltest es doch 

Ehrlich gesagt, weiß ich gerade nicht, wie ich dieses Buch rezensieren soll. Vorweg – ich habe bei 86 % des Buches aufgehört zu lesen und das auch schon vor gut 3 Wochen. Bis heute habe ich mir jeden Tag vorgenommen, den Rest des Buches auch noch zu lesen; leider juckt es mich so gar nicht in den Fingern, das tatsächlich auch zu tun. Also habe ich beschlossen, dass ich es bei 86 % belasse.

Auf „Du wolltest es doch“ bin ich im August durch eine Rezension auf Facebook aufmerksam geworden. Diese Rezensentin brannte förmlich für dieses Buch bzw. das darin verarbeitete Thema. Ihre Rezension war wirklich sehr mitreißend und deswegen wollte ich dieses Buch lesen. Kurze Zeit später begegneten mir Rezensionen und Besprechungen dazu fast täglich auf meiner Facebook-Timeline und es stellte sich wieder einmal heraus, dass ich bei Büchern, die so extrem beworben/gehyped werden, zuerst einmal abwarten sollte, bevor ich danach greife. Ich weiß nicht, warum das so ist – aber die Erfahrung zeigt es.

Worum geht es?

Es geht um Emma. Emma ist 18 Jahre alt. Sie sieht gut aus und jeder möchte mit ihr befreundet sein. Emma genießt es, sie kostet es regelrecht aus, dass sie permanent im Mittelpunkt steht und um diesen Status zu halten, ist ihr jedes Mittel recht. Sie macht Witze auf Kosten anderer und ihre Gefolgschaft findet das toll, sie zieht sich aufreizend an, um auch wirklich von jedem gesehen zu werden, sie hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen und sie macht auch nicht davor Halt, den Freund ihrer besten Freundin anzugraben. Ihr Leben ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Eltern sie nach einer Party morgens bewusstlos vor ihrer Haustüre finden.

Was war passiert?

Emma war mit ihren Freundinnen auf einer Party und hat reichlich Alkohol intus. Ich weiß nicht, ob ihr der Alkohol tatsächlich nicht gereicht hat oder ob sie vor Paul O‘Brien angeben wollte, auf jeden Fall wirft sie noch eine Pille ein (die sie von Paul O‘Brien bekommen hat). Anschließend verschwindet sie mit ebenjenem Paul im Schlafzimmer und von da an hat sie einen Filmriss.

Am nächsten Tag finden ihre Eltern sie in erbärmlichem Zustand vor der Türe und abgesehen von ihrer partiellen Amnesie hat sie auch noch einen extremen Sonnenbrand, so dass sie ein paar Tage zu Hause bleibt und sich auskuriert. Als sie wieder zur Schule geht wird sie von allen gemieden, auch von ihrer besten Freundin. Leider kann Emma sich nicht erklären, warum das so ist. Sie weiß noch nicht, dass außer ihr alle die Bilder dieser Nacht auf Facebook gesehen haben.

Wurde Emma das Opfer einer Vergewaltigung oder ist sie tatsächlich einfach nur eine Schlampe?


Mit diesem Buch hat die Autorin Louise O‘Neill ein brandaktuelles Thema aufgegriffen. Missbrauch, egal ob physisch oder psychisch, ist etwas, was das Opfer für den Rest seines Lebens begleitet. Es ist wichtig und richtig, dass auch in Büchern solche Themen aufgegriffen werden. Missbrauch ist leider noch immer ein großes Tabu-Thema.

Es geht um die Frage ob Emma an dem was ihr passiert ist selbst schuld ist – weil sie freiwillig mit Paul ins Schlafzimmer gegangen ist – oder ob an ihr strafbare Handlungen vorgenommen wurden. Fakt ist: Emma erinnert sich an nichts.

Das ist einer der Kritikpunkte, die ich habe: Emma erinnert sich an nichts und der Leser weiß von daher überhaupt nicht, was wirklich passiert ist. Das Einzige, was man als Leser von dieser Nacht erfährt ist die Beschreibung der Fotos, die Emma bei Facebook findet.

„Auf dem nächsten Foto stecken seine Finger im Körper des Mädchens (in mir, mir, oh Gott, mir wird schlecht) aber sie rührt sich nicht. Sie liegt immer noch genauso reglos da wie vorher. Ihr Kopf und ihre Schultern hängen über die Bettkante. Dylan drückt ihre Beine auseinander und winkt die Kamera näher, die nächsten Fotos zeigen rosig entblößtes Fleisch ….“

Schon im Klappentext steht „Nein, richtig sympathisch ist Emma nicht“ und sie ist es tatsächlich nicht. Die Autorin hat hier eine Hauptprotagonistin angelegt, die einem vom 1. Satz an dermaßen unsympathisch ist, dass ich gar nicht weiß, wie ich mich mit ihr identifizieren soll, damit ich das, was ihr passiert, als schrecklich erachten kann. Ich kann es leider nicht. Emma ist schrecklich …..

Der Schreibstil der Autorin ist in meinen Augen leider nicht viel besser. Gedanken von Emma werden manchmal in Klammern und als Kursivschrift eingefügt, manchmal aber eben auch nicht und ich fand es sehr verwirrend.

Auch ist nicht immer klar erkennbar, welche/r der ProtagonistInnen gerade erzählt und ob es sich um Gegenwart oder Vergangenheit handelt. Manchmal fehlt da einfach ein Übergang.

Das Buch ist in 2 Teile aufgegliedert.

Im 1. Teil lernen wir Emma und ihre Freundinnen kennen und erfahren etwas darüber, wie Emma generell tickt incl. dem Partyabend, von dem die wichtigsten Informationen für den Leser jedoch im Verborgenen bleiben.

Der 2. Teil handelt ca. 1 Jahr nach dieser verheerenden Partynacht und der Leser erfährt, wie es Emma zwischenzeitlich geht. Ihr Fall soll nun endlich vor Gericht gebracht werden und nach 1 Jahr wird noch immer in Presse und TV von „Dem Mädchen aus Ballinatoom“ berichtet. Außerhalb der häuslichen 4 Wände gleicht alles einem Spießrutenlauf, weswegen Emma sich überwiegend zu Hause aufhält und da die meiste Zeit alleine in ihrem Zimmer.

Ihre Eltern machen mich rasend und ich bin sicher, dass die ganze Geschichte anders verlaufen wäre, hätten ihre Eltern auch nur für 5 Cent Arsch in der Hose. Der einzige Mensch, der meiner Meinung nach klar im Kopf ist, ist ihr Bruder Bryan. Leider steht er alleine auf verlorenem Posten.

Da ich das Buch nicht beendet habe, weiß ich natürlich auch nicht, wie die Geschichte für Emma ausgegangen ist.

Hätte die Autorin eine sympathische Protagonistin geschaffen, mit der ich hätte mitleiden können, hätte ich das Buch sicher nicht vor dem Ende aus der Hand gelegt. So muss ich – leider – sagen, dass es mich nicht im geringsten interessiert, wie die Geschichte endet.

Das Thema Vergewaltigung und wie damit in der Gesellschaft umgegangen wird, ist sicherlich ein wichtiges Thema über das geredet und geschrieben werden sollte – aber doch bitte nicht so!

[LtaM] Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €


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Ein Tag im Dezember (Josie Silver)

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. Oktober 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783453422926
ISBN-13: 978-3453422926
ASIN: 3453422929
Originaltitel: One Day in December
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Preis eBook: 9,99 €
MP3-CD: 12,79 €

Auf der Suche nach dem „Bus-Boy“

21. Dezember 2008

Endlich Urlaub! Laurie hat ihren letzten Arbeitstag vor Weihnachten hinter sich gebracht und sitzt im Bus, auf dem Weg zu ihrer Wohnung. Zu Hause wird heute niemand auf sie warten, denn ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Sarah ist schon zu ihrer Familie gefahren. Laurie ist genervt, der Bus hält gefühlt hunderte Male an und an jeder Bushaltestelle schieben und drängen mehr Leute in den Bus hinein als hinaus. Umso erstaunlicher erscheint da dieser Typ, der im Wartehäuschen sitzt und – ungeachtet der Hektik um ihn herum – in einem Buch liest. Durch irgend etwas irritiert, hebt er den Kopf, blinzelt ein paar Mal und schaut durch das Fenster, genau in Lauries Augen. Im Bruchteil von Sekunden funkt es zwischen den Beiden und dann …… schließt der Busfahrer die Tür und fährt weiter.

Nachdem Laurie ihrer Mitbewohnerin Sarah nach dem Urlaub von diesem Erlebnis erzählt hat, suchen sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit nach dem Typen, den sie „Bus-Boy“ genannt haben. In jeder Bar, in jeder Menschenmenge scannen sie die Gesichter nach ihm ab – ein ganzes Jahr lang; erfolglos.

18. Dezember 2009

Wie in jedem Jahr, seit sie in ihre gemeinsame Wohnung in der Delancey Street gezogen sind, findet am Abend die traditionelle Weihnachtsfeier bei Sarah und Laurie statt. Üblicherweise kommen Studenten und Arbeitskollegen, doch dieser Abend soll ein ganz besonderer werden: Sarah möchte Laurie endlich ihren neuen Freund vorstellen, den Mann, den sie heiraten möchte. Für Laurie wird diese Begegnung jedoch zum Schock: Vor ihr steht …. „Bus-Boy“.

Jack, so sein Name, macht nicht den Eindruck, als würde er sich an diesen besonderen Moment von vor einem Jahr erinnern und Laurie möchte das Glück ihrer besten Freundin nicht zerstören und so verschweigt sie Sarah, dass Jack der Mann ist, den sie seit einem Jahr verzweifelt sucht.


Ich durfte das Buch „Ein Tag im Dezember“ schon im Februar/März diesen Jahres über die Plattform „jellybooks.de“ vorab lesen. Das bedeutet, dass ich diese Rezension am 10.04.2018 geschrieben habe, sie jedoch erst heute, zum Veröffentlichungstermin des Buches, online geht.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass „Ein Tag im Dezember“ seit langem ein Buch war, das mich emotional richtig mitgenommen hat. Ich habe zum Ende der Geschichte viele Tränen vergossen. Mal waren es Freudentränen, mal Tränen des Leides. Ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, wie viele gute Bücher ich in 2018 noch lesen werde, aber „Ein Tag im Dezember“ wird ganz sicher eines der Lese-Highlights in 2018 sein.

Laurie und Sarah sind beste Freundinnen, „Schwestern“ – sie wohnen zusammen, sie teilen alles miteinander, sie verbringen viel Zeit miteinander, sie erzählen sich alles ….. bis jetzt!

Laurie möchte ihre Freundin nicht verletzen, sie möchte ihre jahrelange Freundschaft nicht aufs Spiel setzen und so verdrängt/unterdrückt sie ihre eigenen Gefühle für Jack und schafft es tatsächlich, auf einer freundschaftlichen Basis mit Jack umzugehen. Ganz so, wie Sarah es sich vorgestellt hat, werden Laurie und Jack beste Freunde – einfach ist das jedoch ganz und gar nicht.

Laurie und Sarah – eine Freundschaft, wie man sie wahrscheinlich nicht allzu oft findet. Sie teilen sich eine Studenten-WG, eine Zufallsbegegnung, die sich als das Beste herausstellt, was ihnen passieren konnte. Echte Schwestern könnten nicht enger verbunden sein. Wahrscheinlich würden beide ihr Leben für die jeweils andere geben.

Jack – vermutlich der Traum jeder Schwiegermutter. Er ist nett, witzig, einfühlsam, legt Sarah die Welt zu Füßen und versteht sich gut mit ihrer besten Freundin Laurie. Genau wie Laurie kann ich ihn jedoch nicht immer richtig lesen, denn es stellt sich über all die Jahre immer wieder die Frage: Erinnert sich Jack auch noch an diese besondere Begegnung, damals am Wartehäuschen? Erinnert er sich und sagt nix, genau wie Laurie, oder hat er der Sache keine große Bedeutung zugemessen und sie gleich wieder vergessen? Die Antwort auf diese Frage gibt es natürlich erst in Richtung Ende der Geschichte, bis dahin darf man als Leser genau so in der Luft hängen wie Laurie.

Dann gibt es noch Oscar, der in Lauries Leben einige Zeit eine große Rolle spielt. Eigentlich ein sehr netter Typ, aber eine Fernbeziehung ist nicht immer eine gute Lösung.

Über Oscars Mutter soll sich jeder Leser selbst ein Bild machen. Ich fand sie witzig, aber als Schwiegermutter würde ich sie nicht haben wollen.

Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Die großen Kapitel stehen für die Jahre 2008 bis 2017, diese sind wiederum untergliedert in einzelne wichtige Daten und die einzelnen Daten werden dann aus der Sicht von Laurie und/oder Jack erzählt. Durch den Perspektivwechsel und die Erzählung in der Ich-Form, ist der Leser immer direkt auch in die Gedanken des jeweiligen Erzählers involviert und somit ganz nah am Geschehen dran.

Die Charaktere wurden von der Autorin allesamt sehr sympathisch und realistisch angelegt. In diesem Buch gibt es keinen Antagonisten, alle beteiligten Personen sind einfach nur liebenswert, jeder auf seine ganz spezielle Art.

„Ein Tag im Dezember“ ist ein Buch, das man an einem trüben Wochenende gut in einem durch lesen kann, denn eigentlich möchte man gar nicht aufhören zu lesen, bevor man nicht weiß, wie alles endet. Es gibt viele Höhen und Tiefen, schöne Momente und traurige und manchmal sieht es aus, als ob alles in einer Sackgasse steckt und niemand wirklich glücklich wird. Zum Schluss sortiert sich alles in seine Richtigkeit und am Ende des Buches bin ich es, die traurig ist, weil eine so wunderschöne Geschichte zu Ende ist.

Vielen Dank an Jellybooks, den Heyne-Verlag und natürlich die Autorin Josie Silver für die Möglichkeit, dieses Buch schon lange vor seinem Erscheinungsterminlesen zu dürfen.

  

LtaM: Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00  €

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Mittendrin Mittwoch #70

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?

Ein aufwühlendes, vielfach preisgekröntes Buch.


Ich lese tatsächlich noch immer an diesem Buch hier – nein, ich lese eigentlich nicht, ich habe es sei 2 Wochen nicht in der Hand gehabt. Da ich aber gerne wissen möchte, warum das Buch so gehyped wird, lese ich es jetzt endlich mal fertig. Mitreißen/fesseln tut es mich nicht und ich kann die allgemeine Begeisterung dazu überhaupt nicht nachvollziehen.

„Was, wenn er jemand Neues kennenlernt und nichts mehr mit seiner alten Familie zu tun haben will – mit der blöden Alkoholikerin und ihrer blöden Tochter, die zu nichts mehr zu gebrauchen ist? Was dann? Ich weiß es. Meine Mutter würde mir die Schuld geben. Sie würde sich wünschen, ich wäre nie geboren worden. Sie würde mich dafür hassen, dass ich ihre perfekte Familie zerstört habe. Verrückt, dass ich nach all den Jahren, in denen ich mir eine andere Mutter gewünscht habe, eine, die mich einfach nur in Ruhe lässt, jetzt auf einmal Panik bekomme bei dem Gedanken, sie könne diejenige sein, die mich aufgibt.“

„Du wolltest es doch“ – Louise O’Neill
Position 2688/3864

Rezensionsexemplar Netgalley ~ Carlsen-Verlag


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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My Image of You – Weil ich Dich liebe (Melanie Moreland)

Verkauf erfolgt durch: DigitalStores GmbH
Download-Größe: 2 GB
Liebesromane
514 Seiten
LYX-Verlag
Altersempfehlung: Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0900-5
Ersterscheinung: 02.08.2018

Mein Bild von Dir

Für „das beste Foto“ ist Auftragsfotograf Adam Kincaid schon mal bereit, sein Leben zu riskieren. Als er bei einem solch waghalsigen Unternehmen vom Dach stürzt, wacht er im Krankenhaus auf, wo er von Krankenschwester Alexandra Robbins betreut wird. Ihre roten Haare in Kombination mit blauen Augen, aber auch ihre Art, wie sie sanft und doch bestimmt mit ihm umgeht, fasziniert Adam. Sofort fällt ihm der Vergleich zu Florence Nightingale ein. Als er feststellt, dass Alexandra Feierabend gemacht hat, ohne sich von ihm zu verabschieden, entlässt er sich selbst aus dem Krankenhaus und trifft vor dem Krankenhausportal seine „Nachtigall“. Geschickt und auf eine liebenswerte Art und Weise nutzt er ihr „Helfersyndrom“ aus und als Dankeschön lädt er sie am nächsten Abend zum Essen ein. Das ist der Beginn einer großen – aber bei weitem nicht unkomplizierten – Liebe.


Mit Adam und Alexandra (die von Adam liebevoll Ally genannt wird), hat die Autorin 2 liebevolle Charaktere erschaffen, die mir von Anfang an sympathisch waren.

Obwohl Adam im Krankenhaus eher stur und dickköpfig erscheint, besitzt seine Art mit Alexandra umzugehen einen ganz eigenen Humor.

Während sie ihre Arbeit machte, plauderte sie mit mir; zweifellos, um mich abzulenken, obwohl mir ihre Nähe bereits Ablenkung genug war. Meine Hand ruhte währenddessen an ihrer Hüfte. Als sie fragend eine Augenbraue hochzog, erklärte ich ihr, dass ich dies tat, damit sie nicht wackelte. Ihr Augenrollen entlockte mir ein Lächeln.

Ganz schnell stellt sich heraus, dass Adam außerhalb des Krankenhauses ein sehr sensibler Mensch mit einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen ist. Gerade im 2. Teil des Buches fand ich es sehr schön, wie Adam auf Ally eingegangen ist. Das war für mich eigentlich der emotionalste Teil des ganzen Buches.

Alexandra führt nach außen hin ein selbstbestimmtes Leben. Ihr Auftreten als Krankenschwester ist selbstsicher und souverän aber im privaten Bereich lässt sie sich seit Jahren von ihrer Mutter und deren Ehemann beeinflussen und steuern, weil sie ihr die Schuld an einem Vorfall geben, der vor vielen Jahren passiert ist.

Die Autorin legt von Anfang an ein hohes Tempo vor. Es erscheint zuerst befremdlich, dass Ally sich Adam gegenüber so schnell öffnet und ihm von ihren privaten Problemen erzählt. Da das Tempo jedoch fast durch das ganze Buch hindurch so hoch gehalten wird, relativiert sich dieser Eindruck bald wieder. Manche Szenen, die einer langsameren Gangart bedurft hätten, werden deswegen aber auch zu schnell abgehandelt, was zu Lasten der Glaubwürdigkeit gehen könnte.

Ungewöhnlicherweise wird das Buch zu 2/3 alleine aus der Sicht des männlichen Protagonisten erzählt, erst im letzten Drittel erfährt man die Dinge auch aus der Sicht von Ally, damit man einige Vorkommnisse in ihrem Leben besser verstehen kann.

Auch die anderen Charaktere wurden von der Autorin realistisch dargestellt.

Elena, die alte Dame, hat eine herzerfrischende Art mit Adam umzugehen. In der Leserunde gingen zu ihr die Meinungen weit auseinander – ich fand sie einfach nur toll.

Emma ist eine gute Freundin von Ally und auch für Adam wird sie sehr wichtig.

Sarah und Ronald, Allys Mutter und Stiefvater … zu ihnen möchte ich gar nicht so viel schreiben. Es ist schrecklich, befremdlich und unmenschlich, was sie Ally aufbürden und wie sie sie behandeln. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man als Mutter so zu seinem Kind sein kann.

Auf das Verhältnis zwischen Bradley und Ally möchte ich hier auch nicht näher eingehen, das käme einem Spoiler gleich. Sein Verhalten war für mich nicht immer nachzuvollziehen, am Ende des Buches habe ich ihm aber vergeben, denn letztendlich wurde auch er manipuliert und benutzt.

Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Auch durch das hohe Tempo oder gerade deswegen hat das Buch mich von Anfang an gefesselt. Ohne Leserunde hätte ich es sehr viel schneller gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und das Buch wurde durch Britta Lüdemann sehr gut und flüssig übersetzt.

Ich habe dieses Buch bei Lesejury.de in einer Vorab-Leserunde gelesen und möchte mich an dieser Stelle bei Lesejury.de und dem LYX-Verlag recht herzlich für das kostenlos zur Verfügung gestellte Leseexemplar bedanken.

 

[LtaM] Buch mit mehr als 500 Seiten – 3,00 €


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Das Lied des Paradiesvogels 1 – 5 (Rebecca Maly)

Format: eBook
Seitenzahl der Print-Ausgabe – Teil 1: 72 Seiten
Seitenzahl der Print-Ausgabe – Teil 2: 52 Seiten
Seitenzahl der Print-Ausgabe – Teil 3: 54 Seiten
Seitenzahl der Print-Ausgabe – Teil 4: 52 Seiten
Seitenzahl der Print-Ausgabe – Teil 5: 60 Seiten
Verlag: Edel Elements (5. Juli 2018)
Sprache: Deutsch


Deutsches Protektorat Papua-Neuguinea

Die 17jährigen Zwillinge Dorothea und Daniel Klawitt wissen eigentlich sehr genau was sie wollen – Daniel möchte Bilder malen, Dorothea hingegen hat ihr Herz an die Fotografie verloren. Leider leben die Beiden in einer Zeit, in der sich niemand dafür interessiert, was junge Leute möchten, weswegen ihr Lebensweg schon klar vorgegeben ist. Selbstverständlich übernimmt Daniel das Fotostudio seines Vaters und Dorothea wird schnell und gut verheiratet und Kinder in die Welt setzen – so der Plan des Vaters.

Der Markt für Andenkendrucke, Postkarten und Portraits wächst rasant aber kaum jemand möchte Portraits von Persönlichkeiten oder den eigenen Verwandten kaufen, es lockt der Reiz des Unbekannten – die Menschen wollen Portraits von Wilden; von kriegerischen Indianern, Eskimos und perlenbehangenen Südseekönigen. Aufgrund von Krankheit kann Vater Klawitt die geplante Foto-Expedition nach Papua-Neuguinea nicht antreten, weswegen er bestimmt, dass Daniel seinen Platz einnimmt. Für die Zwillinge, die noch niemals voneinander getrennt waren, kommt das einer Katastrophe gleich – Thea muss unbedingt mit auf diese Reise, egal unter welchen Umständen sie aufs Schiff gelangt.

Der Hamburger Reeder-Sohn Leopold Saarner hat gerade auf dramatische Art und Weise seine Mutter verloren und nun sucht er nach einer Möglichkeit, um sich abzulenken. Was würde sich da besser anbieten, als auf einem Schiff des Vaters nach Papua-Neuguinea zu reisen um dort mit den Besitzern der Kokosnuss-Plantagen neue Verträge auszuhandeln? Sein Vater lässt ihn nur unter einer Bedingung reisen – Leopold soll das uneheliche Kind seines Vaters suchen und mit zurück nach Hamburg bringen.

Im deutschen Protektorat auf Papua-Neuguinea lebt Adam/Baptiste, der auf der Suche nach seinen Wurzeln ist. Auf der einen Seite lebt er bei einer deutschen Familie und wird christlich erzogen, auf der anderen Seite zieht es ihn immer wieder zu seiner eingeborenen Mutter, seinem Stamm und den dazugehörigen Riten.


Rebecca Maly nimmt ihre Leser dieses Mal mit nach Polynesien, einer Inselregion im Pazifischen Ozean, genauer; ins deutsche Protektorat nach Papua-Neuguinea. Dort wird auf Kokosnuss-Plantagen das teure Kopra – getrocknetes Kokosnussfleisch – gewonnen und nach Deutschland geschifft.

Die Geschichte spielt im Jahr 1860 und so erklärt sich auch, warum Thea sich nicht ihrer Leidenschaft Fotografie und Daniel sich nicht der Malerei widmen darf. Durch ihre enge Verbundenheit schaffen sie es, ihr Geheimnis lange vor dem Vater verborgen zu halten – aber nichts währt ewig.

Die Autorin beschreibt die Zustände der damaligen Zeit sehr gut. Sowohl die Sprache als auch das Verhalten der Protagonisten ist für mich stimmig. Immer wieder entsetzt es mich in historischen Romanen, wie die Weißen mit den eingeborenen „Wilden“ umgegangen sind, wie sie sie als Arbeitskräfte benutzt und ausgebeutet und nicht zuletzt in „christlicher Art und Weise“ missioniert haben, um ihnen den Teufel auszutreiben, der in Wirklichkeit nichts anderes als ihre Tradition ist.

Obwohl die Geschichte aller Charaktere in engem Zusammenhang steht, ist für mich Thea die herausragende Protagonistin. Sie muss viel ertragen, alleine schon, weil sie eine Frau ist, aber sie weiß auch genau, was sie will. Sie hat Schneid und zeigt Stärke, gerade wenn sie auf sich alleine gestellt ist.

Auch wenn Daniel Theas Zwillingsbruder ist, so ist er doch ein total anderer Charakter. Ich empfinde ihn als ein wenig weich, er weiß zwar auch, was er will, aber er setzt sich meiner Meinung nach nicht so vehement dafür ein. Außerdem ist er sehr viel leichtgläubiger und somit manipulierbarer. Thea ist die Kraft, die ihn antreibt. Auch er erlebt schlimme Dinge auf seiner Reise ins Protektorat. Dinge, die ihn wahrscheinlich den Rest seines Lebens begleiten.

Leopold Saarner ist die unscheinbarste Person in dieser Geschichte. Er hat seine Rolle, hebt sich aber – für mich – nicht sonderlich hervor. Auf der einen Seite ist er neugierig auf seinen Halbbruder, auf der anderen Seite überlegt er sich, wie er es umgehen könnte, diesen ausfindig zu machen bzw. ihn mit zurück nach Hamburg zu nehmen. Hat er Angst um sein Erbe? Sein Problem löst sich dann jedoch fast von selbst.

Adam/Baptiste führt ein unfreiwilliges Doppelleben. Er lebt bei den deutschen Oudebooms, geht seinem Ziehvater bei der Verwaltung der Plantage zur Hand, besucht die Messe, geht zur Beichte und trägt westliche Kleidung. Tief in seinem Innersten ist er aber der „Wilde“, der zu seinen Ahnen betet und sich den Stammesritualen stellt um in den Kreis der Männer aufgenommen zu werden. Seine innere Zerrissenheit ist wirklich spürbar. Aber er findet seine Bestimmung und hat am Ende des Buches seinen Weg gefunden. Gemeinsam mit Thea ist er mein Lieblings-Charakter.

Alles in allem hat Rebecca Maly auch hier wieder eine sehr schöne Geschichte in die Kulisse Polynesiens gezaubert. Ich habe schon einige Bücher von Rebecca Maly, aber auch von Rebekka Pax, gelesen und ich glaube man darf auch einer Autorin sagen, dass man das Empfinden hat, dass sich ihr Schreibstil verbessert hat. Ich kann es nicht an einem bestimmten Punkt festmachen, ich finde ihren Schreibstil ja schon immer sehr gut, aber irgendwie las es sich für mich dieses Mal noch flüssiger als sonst schon.

Dass das Buch als eSerial in 5 Bänden erschienen ist stört mich nicht. Man sollte jedoch alle 5 Bände in Reihenfolge lesen, weil alles andere keinen Sinn macht. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

Ich freue mich schon auf den nächsten historischen Roman von Rebecca Maly und bin gespannt in welches Land sie den Leser dann führen wird.

[LtaM] Buch bis 300 Seiten – 1,00 €


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Mittendrin Mittwoch #69

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?

Ein aufwühlendes, vielfach preisgekröntes Buch.


 

„Habt ihr die Fotos gesehen?“, fragte das zweite Mädchen. „Hallo?“, kreischt die erste. „Wer hat die denn bitte nicht gesehen?“ Ich beuge mich vor und schlage die Hände vors Gesicht. Das passiert gerade nicht, es passiert nicht, es passiert nicht, es passiert nicht, es passiert nicht. Ich sage es mir immer und immer wieder vor, als könnte ich es dadurch wahr werden lassen. „Was für eine Nutte“. „Aber echt. Abartig. Ich meine, wer macht so was? Das ist so …. krass? Und dann lässt sie sich auch noch dabei fotografieren?“

„Du wolltest es doch“ – Louise O’Neill
Position 1662/3864

Rezensionsexemplar Netgalley ~ Carlsen-Verlag


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[Challenge] Flow-Challenge #41

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Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 401 – 410

401. Was nimmst Du Dir mindestens 2 x im Monat vor?

Meinen Schreibtisch aufzuräumen. :-) 

402. Was findest Du an einer Wellnessbehandlung am angenehmsten?

Die Tatsache, dass sich mal jemand anderer um mein Wohlergehen kümmert. Sich einfach mal verwöhnen lassen. Wobei ich noch nicht viele Wellnessbehandlungen hatte.

403. Schaust Du ausländische Filme manchmal im Original?

Nein, bis jetzt noch nicht. Ich möchte das aber ändern, da ich im nächsten Jahr nach Schottland reisen werde und bis dahin mein Englisch deutlich verbessern muss. Ich möchte in naher Zukunft auch ein Buch auf Englisch lesen. 

404. Machst Du es Dir manchmal unnötig schwer?

Ja, ich glaube dass das jeder macht, oder?? :-)

405. Was ist wichtiger: Der Weg oder das Ziel?

Beides. Ich muss ein Ziel haben, damit ich einen Weg einschlagen kann. 

406. Hörst Du oft Radio?

Nein. Manchmal im Auto, zu Hause aber nie. 

407. Was ist schlimmer: Zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?

Hm … ich glaube, dass die Antwort auf diese Frage altersabhängig ist. Heute gibt es Dinge, die ich gar nicht (mehr) versuchen möchte, egal ob ich scheitern würde oder nicht. Wenn man jünger ist, braucht man Herausforderungen und ohne, dass diese auch mal scheitern, kann man nicht wachsen. 

408. Auf welchen Feiertag freust Du Dich jedes Jahr?

Ich freue mich auf jeden Feiertag – einfach, weil es ein freier Tag ist. :-)

Da ich nicht religiös bin, habe ich keinen Feiertag der für mich einen besonderen Stellenwert hat.

409. Welche Farbe würdest Du Deinem Leben zuordnen?

Die Frage finde ich jetzt mal interessant, da ich mich noch nie damit beschäftigt habe, welche Farbe ich meinem Leben zuordnen würde. Meine Lieblingsfarbe ist blau und ich hab jetzt mal einfach Tante Google nach „Bedeutung Farben“ gefragt. 

Zu Blau hat Tante Google das hier ausgespuckt:

Blau ist die Farbe des Meeres und des Himmels, was mit Tiefe, Stabilität und Intellekt verbunden wird. So ist Blau die Farbe unseres Geistes und symbolisiert Widerstandskraft, Vertrauen, Loyalität, Weisheit, Gewissheit, Glaube und Wahrheit. Blasse Farbtöne haben eine beruhigende Wirkung auf unsere Psyche und verbessern unsere Konzentration. Dunkleres Blau stimuliert klare Gedanken.

Blau ist ein Symbol für klare, direkte und saubere Kommunikation. Umgekehrt können einige Nuancen sehr kalt, unempfindlich oder feindlich sein. Verschiedenen Untersuchungen und Umfragen zufolge wird blau regelmäßig zur beliebtesten Farbe gewählt.

+ Intelligenz, Kommunikation, Vertrauen, Frieden, Harmonie, Sicherheit, Glaube, Respekt, Glamour, Empathie

– Lieblosigkeit, Gefühlsarmut, Gleichgültigkeit, Komplexität

Persönlichkeitstyp: Blau ist meist die Lieblingsfarbe romantischer Seelen, deren Glaube auf Familienbindungen und spirituellem Bewusstsein beruht. Eine „blaue“ Person kann etwas konservativ sein, ist aber auf der anderen Seite zuverlässig und vertrauenswürdig.

Quelle: Bedeutung der Farben

Klare, direkte und saubere Kommunikation, das kann ich:
Ich bin schonungslos ehrlich. :-)

410. Wer beschützt mich?

In der Regel tut das mein Hund. :-)

Sollte die Frage spirituell gedacht sein, dann weiß ich leider nicht, wer mich beschützt.

Das waren die Fragen 401 – 410 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

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Saturday sentence #40

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit, wie dein Saturday sentence lautet.


„Aber echt“

„Du wolltest es doch“ – Louise O’Neill
Position 1662 von 3864
Rezensionsexemplar Netgalley


„Es hat beim letzten Sturm gegen den Mast gerieben
und ist nun nicht mehr zu gebrauchen.“

Seite 158 befindet sich in
Das Lied des Paradiesvogels 3/5 – Rebecca Maly
Leserunde auf Leserunden.de


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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