Saturday sentence #107

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Als Alternative:
wenn du kein neues Buch gestartet hast, oder weniger Seiten hast,
wähle von deiner aktuellen Seite den 10. Satz und stelle ihn uns vor

bzw. von einem Hörbuch den aktuellen Satz.


„Eine Minute und zwölf Sekunden. Ich bin eine Minute und zwölf Sekunden lang tot gewesen.“

Vor acht Monaten riss ein schwerer Unfall Maggie aus ihrem Leben. Seitdem kämpft sie sich durch eine neue Realität aus Schmerzen und Selbstzweifeln – bis sie Thomas begegnet. Anders als ihre Familie behandelt der charmante Hotelmanager sie nicht wie etwas Zerbrechliches. Mit seiner Zuneigung gibt er ihr das Gefühl zurück, begehrenswert zu sein.

Dabei trägt Thomas seit Monaten selbst schwere Schuldgefühle mit sich herum. Als er Maggie begegnet und sieht, wie stark die junge Frau ihr Schicksal meistert, wird er von seinen Gefühlen überwältigt. Aber wie nah darf er ihr sein, ohne alte Wunden wieder aufzureißen? Und wie viel Zeit bleibt ihm, ehe seine Geheimnisse ans Licht kommen?

Und Scheiße nochmal, ich hatte echt keine Lust, schon bei der Frage danach, wie es mir ging, mit Tränen zu antworten.

Remember when dreams were born
Anne Goldberg
248/311 (Angabe auf meinem Reader)

~ L E S E L A U N E ~

Wenn man an einer (NetGalley-)Lesechallenge teilnimmt, sollte man das TV nicht einschalten. Ich habe mich gerade bei Netflix an „The Royals“ festgesaugt und das klaut mir natürlich meine Freizeit, die ich zum Lesen aufwenden könnte. 😦

Aber wie in einer Beziehung ist es auch mit Büchern so …… es kann sich nur etwas dazwischendrängen, wenn die Beziehung nicht stabil ist. Das Buch ist ok, aber es fesselt mich nicht an sich. Leider.


Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?



Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Follow Friday 82

Ich habe den „Follow Friday“ von Yvonne von Ein Anfang und kein Ende übernommen.

Ziel der Aktion ist es nach wie vor, sich untereinander zu vernetzen und bei der Gelegenheit kann man sich doch auch gleich etwas besser kennenlernen.

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die Du auf Deinem Blog beantworten kannst – hinterlass mir einen Kommentar und den Link zu Deinem Beitrag, ich besuche Dich auf jeden Fall innerhalb der nachfolgenden Tage, versprochen!

!! Im Übrigen freuen sich sicherlich alle Teilnehmer über einen (Gegen-)Besuch !!

Das ist die Frage für Freitag, den 20.05.2022:

Was ist Dein liebster Schreibstil/Erzählperspektive?

Mein liebster Schreibstil bzw. meine liebste Erzählperspektive ist, wenn die handelnden Personen in der Ich-Form erzählen. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich stimmt, und ob es sich wirklich so sehr von der Erzählweise einer Dritten Person unterscheidet, aber ich habe das Gefühl, dass man in der Ich-Perspektive viel näher an der Geschichte dran ist. Gefühlt gibt es aber nur sehr wenige Bücher, die in der Ich-Form geschrieben sind – oder?

Wie ist das bei Dir? Was ist Deine bevorzugte Erzählperspektive?

Ich freue mich auf Deine Antwort. 🙂

Hier kommt die Frage für Freitag, den 27.05.2022 – so kannst Du den Beitrag schon vorbereiten, wenn Du möchtest:

Liest Du gerne Bücher mit mehr als einem Erzählstrang?

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Ich bin mehr als Porno (Anna Schatz)

Sucht kommt von suchen ….

In der Regel ist es ein riesengroßer Zufall dass man bemerkt, wenn eine andere Person ein Suchtproblem hat. Die meisten Menschen mit Süchten wissen ihre Sucht sehr gut und sehr lange vor ihrem Umfeld zu verheimlichen. Meist stolpert man anfangs über irgendwelche kleinen Hinweise, tut dies dann wahrscheinlich als ein „ich kann mich ja auch geirrt haben“ ab. Mehren sich die Hinweise jedoch, kann man irgendwann die Augen nicht mehr vor den Tatsachen verschließen. In diesem Fall kamen die Hinweise nicht häppchenweise, sondern wie eine Sturzflut.

In der heutigen Zeit ist es üblich, dass jeder sein eigenes Smartphone, Tablet, Laptop hat – in einer Partnerschaft kann es jedoch trotzdem einmal vorkommen, dass man ein Gerät seines Partners nutzt, weil das eigene gerade nicht verfügbar ist. In der Regel – und in einer Partnerschaft, in der man nichts zu verbergen hat – sollte das kein Problem darstellen.

In diesem (Hör-)Buch, welches die wahre Geschichte von Isabel und Maik erzählt, benutzt Isabel ausnahmsweise das Handy ihres Mannes, weil sie etwas googlen möchte. Isabels Aussage „Ich kannte meinen Mann besser als jeder andere Mensch“ bekam an diesem Tag einen herben Dämpfer. Per Zufall gerät sie in den Verlauf des Handybrowsers der letzten Tage und findet dort unzählige Links von Dating-und Porno-Seiten sowie Porno-Videos; diese Seiten sind unschwer schon an ihrer Bezeichnung zu erkennen. Das Wort „unzählige“ bedeutet in diesem Zusammenhang genau das, was die Definition des Wortes hergibt – die Menge an Links/Videos war unfassbar groß und nicht zählbar. Hier stellte sich gar nicht die Frage, ob Maik einen dieser Links beim Surfen im Internet zufällig und ohne Absicht angeklickt haben könnte; die Möglicheiten „aus Versehen“ auf einen Link zu einer Porno-Seite zu klicken sind tatsächlich riesengroß, ich glaube das wissen wir alle, die wir im Internet unterwegs sind. Dass jemand sich hunderte Male „verklickt“ ist eher auszuschließen.

Obwohl sie sich vorgenommen hat, zuerst einmal nichts zu sagen und erst einmal für sich selbst zu recherchieren, stellt Isabel ihren Mann dann doch zur Rede und Maik tut das, was alle Menschen tun, die suchtkrankt sind: Er tut die Sache als harmlos ab und möchte nicht weiter darüber reden.

Ach das. Ja, mein Gott, hab ich nur mal so draufgeklickt ab und zu.
Vor allem, wenn Du weg warst.

Kapitel 6, Minute 1:20

Für Maik ist das Thema erst mal beendet. Doch dieses Thema sollte uns von nun an für Jahre nicht verlassen.

Kapitel 6, Minute 3:00

Um für sich selbst eine Antwort zu bekommen spricht Isabel mit anderen Menschen über dieses Thema und stets bekommt sie die gleichen Antworten; entweder man rät ihr, ihren Mann zu verlassen, oder sie bekommt zu hören, dass sie ihrem Mann beim Sex wohl nicht das gibt, was er gerne hätte. Nichts von dem ist hilfreich und zielführend – Maik ist pornosüchtig und diese Sucht beherrscht sein Leben und somit auch das Leben seiner Familie.

Isabel entschließt sich dazu, ihren Mann nicht zu verlassen, auch wenn sie immer wieder vom ihm belogen wird und sie Angst hat, dass ihre beiden kleinen Kinder etwas von der Sache mitbekommen. Es gibt übrigens auch die Phase, in der Isabel Angst hat, die Kinder mit Maik alleine zu lassen.

Der Leidensweg von Maik, und damit auch der von Isabel, geht über Jahre und auch nach dem erfolgreichen Abschluss einer Psycho-Therapie ist das Thema Pornosucht noch lange nicht vom Tisch. Maik verfällt immer wieder in alte Muster – aber nach jedem Rückfall wird es besser. Ganz geheilt von seiner Sucht wird Maik nie sein, so wie ein trockener Alkoholiker nie wirklich sicher sein kann, nicht doch irgendwann einmal einer Versuchung zu erliegen. Der Trigger für einen abstinenten Pornosüchtigen ist jedoch – meiner Meinung nach – sehr viel präsenter, als für einen Alkoholiker. Bei einem trockenen Alkoholiker kann man – weitestegehend, jedoch auch nie zu 100 % – Alkoholika aus dem persönlichen Lebensraum verbannen, so dass zumindest zu Hause keine Animation stattfindet – für einen Pornosüchtigen ist das Leben etwas schwerer (auch nur meiner Meinung nach), da man in allen Bereichen des täglichen Lebens mit nackter Haut konfrontiert wird. Im TV, in sehr großem Ausmaß in den Social Media, auf der Straße …. die „Verführung“ lockt rund um die Uhr.

Wer im privaten Umfeld mit einem suchtkranken Menschen zu tun hat, der wird diese Geschichte nicht nur hören, sondern auch fühlen – und da ist es egal, ob es sich um Alkoholsucht, Spielsucht, Internet-/Pornosucht oder Drogensucht handelt. Der Ablauf ist sicher in allen Fällen identisch, die unendliche Suche nach einem Therapeuten oder Hilfsangebot wahrscheinlich auch. An dieser Stelle möchte ich die Autorin Anna Schatz erwähnen, die in ihrer Eigenschaft als Therapeutin Isabel die ganze Zeit begleitet und beraten hat.

Es braucht mehr Menschen wie Isabel, die nicht gleich das Handtuch werfen und gehen, wenn es in einer Beziehung/Ehe anstrengend wird. Der Weg von Isabel ist wahrscheinlich genau so schwer und anstrengend wie der Weg von Maik, aber Maik war es, der den wichtigsten Schritt machen musste, denn:

Du wirst es nie schaffen einen Menschen, der in seiner Welt des Leidens gefangen ist, herauszuholen, solange er selbst nicht nach dem Ausgang zu suchen beginnt! 
[Ana Blom]⠀⠀

Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten: Frühling – 13. aus einem Genre was ihr sonst nicht lest

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Follow Friday 81

Ich habe den „Follow Friday“ von Yvonne von Ein Anfang und kein Ende übernommen.

Ziel der Aktion ist es nach wie vor, sich untereinander zu vernetzen und bei der Gelegenheit kann man sich doch auch gleich etwas besser kennenlernen.

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die Du auf Deinem Blog beantworten kannst – hinterlass mir einen Kommentar und den Link zu Deinem Beitrag, ich besuche Dich auf jeden Fall innerhalb der nachfolgenden Tage, versprochen!

!! Im Übrigen freuen sich sicherlich alle Teilnehmer über einen (Gegen-)Besuch !!

Das ist die Frage für Freitag, den 13.05.2022:

Da heute Freitag, der 13. ist,
würde ich gerne von Dir wissen wollen,
ob Du abergläubisch bist.

Hast Du schon mal Deine Geldbörse geschüttelt, nur weil der Kuckuk ruft? Nein? Ich auch nicht. Ich bin nicht abergläubisch und wenn ich eine schwarze Katze von links sehe, dann hoffe ich nur, dass sie mir nicht vor die Räder meines Autos läuft.

Man muss auch nicht zwangsläufig abergläubisch sein – aber wenn einem an einem Freitag den 13. etwas passiert, dann schiebt man es doch ganz von alleine auf dieses Datum, oder? 😉

Ach moment .. doch … natürlich ist mir eine Sache wichtig: Wenn man mit jemand anderem mit einem Getränk anstößt, dann muss man sich dabei in die Augen schauen, sonst hat man 7 Jahre schlechten Sex. Und das will doch niemand, oder? 😀

Bist Du abergläubisch?

Ich freue mich auf Deine Antwort. 🙂

Hier kommt die Frage für Freitag, den 20.05.2022 – so kannst Du den Beitrag schon vorbereiten, wenn Du möchtest:

Was ist Dein liebster Schreibstil/Erzählperspektive?

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Saturday sentence #106

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Als Alternative:
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bzw. von einem Hörbuch den aktuellen Satz.


Anna Schatz beschreibt in diesem Buch, was eine Kombination aus Ratgeber und autobiografischem Roman ist, offen und schonungslos, die Geschichte von Isabel. Dabei nimmt sie Isabels Perspektive ein, die sie als Coachin begleitet hat. Isabel erzählt, wie Sie sich als Frau an der Seite eines pornosüchtigen Ehemannes gefühlt hat. Sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und schildert die vielen schattenhaften Facetten dieser Sucht, die ihre Ehe jahrelang auf die Zerreißprobe stellte. Jede Beratungsstelle, die sie, nachdem sie erkannt hat, dass ihr Mann daran erkrankt ist, aufgesucht hat, riet ihr zu gehen und die Beziehung aufzugeben. Doch das wollte sie nicht und damit begann sie einen ganz eigenen Weg zu gehen.

Isabel machte sich schlau über die Thematik der Sucht und einer möglichen Co-Abhängigkeit, so dass sie die typischen Fettnäpfchen zwar erlebte, doch stark und gesund durch diese Krise gehen konnte. Dennoch riet ihr jeder Mensch, dem sie ihre Situation offenbarte, sich zu trennen, außer ihre Coachin Anna. Doch Isabel Steg wollte diese Liebe nicht aufgeben.

Passend zu jedem Kapitel ihrer persönlichen Geschichte, liefert das Buch intensiv recherchierte fachliche Informationen und Handlungs- und Stabilisierungsmöglichkeiten, für den eigenen Alltag.

Und so rotierte er lieber zwischen Aufgaben und Arbeit hin und her und bemerkte nicht, wie ihn ein unsichtbarer aber starker Strudel immer weiter hineinsog in ein tiefes Loch, aus dem er nicht mehr einfach durch eine Nacht tiefen Schlaf herausklettern konnte, so wie er es sonst immer tat.

Ich bin mehr als Porno – Verhandlung mit seiner Sucht
Anna Schatz
Kapitel 75/132


„Eine Minute und zwölf Sekunden. Ich bin eine Minute und zwölf Sekunden lang tot gewesen.“

Vor acht Monaten riss ein schwerer Unfall Maggie aus ihrem Leben. Seitdem kämpft sie sich durch eine neue Realität aus Schmerzen und Selbstzweifeln – bis sie Thomas begegnet. Anders als ihre Familie behandelt der charmante Hotelmanager sie nicht wie etwas Zerbrechliches. Mit seiner Zuneigung gibt er ihr das Gefühl zurück, begehrenswert zu sein.

Dabei trägt Thomas seit Monaten selbst schwere Schuldgefühle mit sich herum. Als er Maggie begegnet und sieht, wie stark die junge Frau ihr Schicksal meistert, wird er von seinen Gefühlen überwältigt. Aber wie nah darf er ihr sein, ohne alte Wunden wieder aufzureißen? Und wie viel Zeit bleibt ihm, ehe seine Geheimnisse ans Licht kommen?

Ich wollte diese Aufregung, und ich mochte die Gefühle,
die Tom in mir auslöste.

Remember when dreams were born
Anne Goldberg
124/311 (Angabe auf meinem Reader)

~ L E S E L A U N E ~

Heute ist meine Leselaune gut – ich habe den Tag schon mit den 124/311 Seiten aus „Remember when dreams were born“ begonnen. Das Buch ist Teil der NetGalley-Challenge 2022, zu der ich mich gestern angemeldet habe. Das Buch liest sich nicht ganz so flüssig, der Stil ist manchmal etwas abgehackt, das hängt aber mit den Gedanken von Maggie zusammen, die – aufgrund ihrer Verletzung durch den Unfall – nicht immer flüssig sind. Da im Klappentext erwähnt wird, dass auch Tom Geheimnisse hat, frage ich mich, ob er der Kerl ist, der Maggie über den Haufen gefahren hatte, so dass sie im Koma lag. Diese Auflösung ist – für mich – sehr wahrscheinlich.

Über das Hörbuch „Ich bin mehr als Porno“ bin ich per Zufall bei Spotify gestolpert und es erzählt ungeschönt die (Leidens-)Geschichte von Isabel und ihrem pornosüchtigen Mann Mike. Suchterkrankungen sind in Deutschland noch immer ein Tabuthema, genau so wie psychische Erkrankungen und man steht oft alleine da, bekommt weder (ärztliche) Hilfe noch Unterstützung. Nur den Rat „dann verlasse ihn/sie doch“. Isabel möchte ihren Mann nicht verlassen und ich bin gespannt, welchen Weg die Beiden gehen, um ihre Probleme zu lösen. Es ist jedoch kein einfacher Weg, da bin ich sicher.


Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?



Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Strandfeuer (Hendrik Berg)

Als Polizist ist man immer im Dienst, auch im Urlaub

Kommissar Theo Krumme und seine Freundin Marianne befinden sich für einen Urlaubsaufenthalt in St. Peter-Ording. Die beiden möchten ein paar Tage entspannen und haben die Teilnahme an einem Yoga-Kurs gebucht, denn wenn man Ü50 ist, dann tut einem schon mal der Rücken weh. Als Polizist hat man jedoch nie wirklich Feierabend oder Urlaub und wenn der Urlaubsort nur ca. 50 km vom Heimatrevier Husum entfernt ist, dann bleibt es nicht aus, dass Kommissar Krumme um Amtshilfe gebeten wird, als unter einem der Pfahlbauten am Strand eine männliche Leiche gefunden wird. Es ist Hochsaison und der Tourismus boomt; selbstredend, dass die Ermittlungen so unauffällig wie möglich durchgeführt werden sollen – nur ist leider die reichste Familie des Ortes in den Fall verstrickt.

Krumme arbeitet mit der örtlichen Polizei zusammen und aus Husum wird seine Kollegin Pat nach Sankt Peter-Ording geschickt – obwohl die beiden ein eingespieltes Team sind, gestalten sich die Ermittlungen schwieriger als gedacht.

Warum musste Marten Schilling sterben?
Kommissar Theo Krumme und seine Partnerin Pat bringen Licht ins Dunkel


Bei „Strandfeuer“ handelt es sich um den 8. Nordsee-Krimi, in dem Kommissar Krumme und seine Kollegin Pat ermitteln. Das Buch kann unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen werden, ich hatte zumindest als Quereinsteigerin keine Probleme damit, ohne Vorwissen an die Geschichte herangegangen zu sein. Es fehlen natürlich ein paar Hintergrundinformationen über die persönlichen Lebensumstände der Kriminalbeamten, aber es war für mich nicht wirklich problematisch, diese Informationen nicht zu haben.

Der Autor, Hendrik Berg, wirft am Anfang der Geschichte 3 unterschiedliche Vorkommnisse aus weit zurückliegenden Jahren in den Topf:

– 1822: ein Frachtschiff befindet sich in einem tosenden Sturm
– 1999: nach einem Konzertbesuch verunglücken drei junge Menschen bei einem Autounfall,
– Gegenwart.

Wie diese 3 Vorkommnisse zueinanderfinden, eröffnet sich erst, wenn die Geschichte schon ziemlich weit fortgeschritten ist.

Im Haupterzählstrang folgt der Leser den Ermittlungen der Polizei. Wie üblich handelt es sich dabei mehr oder weniger um ein Puzzle-Spiel, es werden die Indizien zusammengetragen, verdächtige Personen werden verhört und aufgrund der Fakten aus dem Täterkreis aus- oder eingeschlossen und sobald es neue Indizien gibt, wird alles nochmals von vorne beleuchtet. Die Vorgehensweise ist in jedem Krimi gleich, die verdächtigen Personen jedoch geben der Suppe die Würze.

Die Hauptperson, Kommissar Krumme, ist ein sympathischer Mittfünfziger, der in diesem Fall versucht, seine Lebensgefährtin Marianne (und den Hund) nicht zu vernachlässigen, da sie ja eigentlich Urlaub haben, aber auch den Mörder von Marten Schilling zu finden. Seine Kollegin Pat und er arbeiten schon lange Hand in Hand und das merkt man auch an ihrer Vorgehensweise.

Abgesehen von dem Handlungsstrang, der sich mit den aktuellen Ermittlungen im Mordfall Marten Schilling befasst, begleitet man in einem parallelen Handlungsstrang eine Gruppe von Jugendlichen, die allesamt in der „Schutzstation Wattenmeer“ arbeiten, so auch Max, der dort sein freiwilliges ökologisches Jahr absolviert. Max muss seinen Platz im Leben noch finden und aktuell hat er gerade etwas Liebeskummer, dann findet er im Watt ein mysteriöses Teil, welches er fortan immer bei sich trägt und es scheint so, als ob der Junge sich nach und nach in seinem Wesen verändert. Hier wird die Geschichte ein klein wenig mystisch und das hätte es für mich nicht gebraucht.

Alles in allem handelt es sich bei „Strandfeuer“ um einen ruhigen Krimi in den man gut für ein paar Lesestunden abtauchen kann. Ich war noch nie in St. Peter-Ording, kann mir aber – aufgrund der Beschreibung der Örtlichkeiten – alles genauestens vorstellen (und hab Meerweh bekommen).

Der Schreibstil des Autors ist gut und flüssig zu lesen, manchmal blitzt zwischen den Zeilen etwas Humor durch und Hendrik Berg versteht es, die Charaktere so anzulegen, dass man sie als sympathisch oder unsympathisch empfinden kann. Das ist wichtig, wenn man als Leser parallel versucht herauszufinden, wer denn der Täter sein könnte. Es gibt Irrungen und Wirrungen und zum Schluss ist der Täter doch jemand, mit dem man gar nicht gerechnet hatte.

Ich danke dem Autor Hendrik Berg, dem Goldmann-Verlag sowie dem Randomhouse Bloggerportal für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares.

Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten: Sommer – 20. wo jemand mit dem Hund Gassi geht

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Follow Friday 80

Ich habe den „Follow Friday“ von Yvonne von Ein Anfang und kein Ende übernommen.

Ziel der Aktion ist es nach wie vor, sich untereinander zu vernetzen und bei der Gelegenheit kann man sich doch auch gleich etwas besser kennenlernen.

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die Du auf Deinem Blog beantworten kannst – hinterlass mir einen Kommentar und den Link zu Deinem Beitrag, ich besuche Dich auf jeden Fall innerhalb der nachfolgenden Tage, versprochen!

!! Im Übrigen freuen sich sicherlich alle Teilnehmer über einen (Gegen-)Besuch !!

Das ist die Frage für Freitag, den 06.05.2022:

Folgst Du ausschließlich Buchblogs oder gibt es auch Blogs mit anderen Themengebieten, denen Du folgst?

Neben dem Lesen habe ich auch noch das Hobby „Fotografie“ und deswegen folge ich dem ein oder anderen Fotografen auf seinem Blog. Wobei ich für dieses Thema eigentlich eher Facebook bevorzuge, weiß auch nicht wieso.

Da ich immer auf der Suche nach Rezepten/Kochideen bin, folge ich auch einigen Food-Blogs. Mit den Rezepten ist es so wie mit Büchern, man kann nie genug davon haben. 😀 Aber auch zum Kochen bräuchte ich noch ein paar Leben, denn die gesammelten Rezepte kann ich niemals alle ausprobieren. Da heute ja alles digital geht, braucht man einfach nur Speicherplatz auf der Festplatte und kann es löschen, wenn man es nicht mehr mag.

Früher, als ich noch als Hundetrainerin tätig war, folgte ich noch einigen Blogs, die sich mit Hunden befasst haben, die habe ich aber abbestellt. Man kann auch nicht alles lesen, was einem da täglich ins Postfach geschwemmt wird.

Wem folgst Du noch so, außer den Buchblogs?

Ich freue mich auf Deine Antwort. 🙂

Hier kommt die Frage für Freitag, den 13.05.2022 – so kannst Du den Beitrag schon vorbereiten, wenn Du möchtest:

Da nächste Woche Freitag, der 13. ist, würde ich gerne von Dir wissen wollen, ob Du abergläubisch bist. 🙂

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Follow Friday 79

Ich habe den „Follow Friday“ von Yvonne von Ein Anfang und kein Ende übernommen.

Ziel der Aktion ist es nach wie vor, sich untereinander zu vernetzen und bei der Gelegenheit kann man sich doch auch gleich etwas besser kennenlernen.

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die Du auf Deinem Blog beantworten kannst – hinterlass mir einen Kommentar und den Link zu Deinem Beitrag, ich besuche Dich auf jeden Fall innerhalb der nachfolgenden Tage, versprochen!

!! Im Übrigen freuen sich sicherlich alle Teilnehmer über einen (Gegen-)Besuch !!

Das ist die Frage für Freitag, den 29.04.2022:

Du strandest mit dem männlichen Protagonisten Deines aktuellen Buches auf einer einsamen Insel. Angenehm oder eher angsteinflößend?

Ich kann mich nicht erinnern, dass es eine ausführliche Beschreibung von Raphael gibt, also wie genau er aussieht. Es steht geschrieben, dass er sein Haar sorgsam gescheitelt trägt und mit Haarlack fixiert. Alleine schon diese Äußerung zeigt mir, dass er optisch sicherlich nicht meinem Typ Mann entspricht. Aber auf der Insel gäbe es aber auch sicherlich keinen Haarlack *lach*.

Im richtigen Leben ist Raphael ein Kontroll-Freak. Er hat auf dem Handy seiner Frau eine App installiert, mit der er ihren Standort tracken kann – und das tut er natürlich auch und konfrontiert sie mit seinem Wissen, dass sie nicht dort war, wo sie hätte sein sollen. Er mag es zudem nicht, wenn sie in Gesellschaft Alkohol trinkt und generell gibt er den Ton in der Beziehung an.

Ich glaube, dass Raphael etwas mit dem Tod von Anettes Vater zu tun hat und ich glaube, dass Raphael nicht sehr gut damit umgehen kann, wenn eine Frau nicht das tut, was er möchte. Weiterhin glaube ich, dass er ziemlich unangenehm werden kann, wenn eine Frau nicht das tut, was er möchte. Da ich nicht der Typ Frau bin, der sich kontrollieren und/oder manipulieren lässt, wäre unser gemeinsames Abenteuer auf der einsamen Insel wahrscheinlich eher angsteinflößend als angenehm.

Mit wem strandest Du auf einer einsamen Insel?

Ich freue mich auf Deine Antwort. 🙂

Hier kommt die Frage für Freitag, den 05.05.2022 – so kannst Du den Beitrag schon vorbereiten, wenn Du möchtest:

Folgst Du ausschließlich Buchblogs oder gibt es auch Blogs mit anderen Themengebieten, denen Du folgst?

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Mittendrin Mittwoch #160

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Als Rebecca ihr Sommerpraktikum bei einem führenden Pharmaunternehmen antritt und dort auf Raphael trifft, ist sie entsetzt. Ihre Jugendliebe hat sich nämlich nicht nur zum dortigen Geschäftsführer hochgearbeitet, sondern ist inzwischen auch noch verheiratet. Trotzdem lässt sie sich auf eine Affäre mit ihm ein.

Alles läuft gut, bis Rebecca erfährt, dass seine Frau ausgerechnet Anette ist, ihre Tutorin, der sie den begehrten Praktikumsplatz verdankt und die sie sehr bewundert. Raphaels Beteuerung, wie unglücklich er in seiner Ehe ist, dass seine Heirat ein Fehler war und Anette an psychischen Problemen leidet, kommt Rebecca zunehmend merkwürdig vor.

Doch irgendwas stimmt mit dieser Ehe ganz gewaltig nicht. Und schon bald muss Rebecca sich fragen, auf was für ein gefährliches Spiel sie sich da eingelassen hat …

Meine Frau ist eine tickende Zeitbombe. Und ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis sie explodiert und mich und mein Leben in Fetzen reißt. Ich habe nicht den leisesten Schimmer, wie ich es schaffen soll, mich aus den Fesseln, zu der meine Ehe in den Jahren geworden ist, zu befreien, ohne all das aufzugeben, wofür ich so hart gearbeitet habe.

Gefängnis einer Ehe
Sophie Edenberg
126/283 (Angabe auf meinem Reader)


L E S E L A U N E 

Das Buch liest sich richtig gut und ich hoffe, dass ich heute noch weiterlesen kann. Ich arbeite noch immer 47 Stunden/Woche und bin abends zu platt zum Lesen. 😦


Was liest Du gerade und wie sehen Deine nächsten Zeilen aus?


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Der Glucose-Trick (Jessie Inchauspé)

Wie man der Achterbahn des Blutzuckerspiegels entkommt

How to escape the roller coaster of blood sugar levels

Als vermeintlicher Nicht-Diabetiker macht man sich eigentlich so gar keine Gedanken um seinen Blutzuckerspiegel. Warum auch? Ist doch alles in bester Ordnung. Was aber, wenn es sich bei diesen Gedanken um einen Irrtum handelt? Was hat der Blutzuckerspiegel mit chronischer Müdigkeit, mit Schlafstörungen, schweren Covid-19-Verläufen, Heißhungerattacken oder gar mit Migräne, Krebs, POCS (Polyzystisches Ovarsyndrom) und Alzheimer-/Demenzerkrankungen zu tun? Vielleicht mehr als man denkt.

As a supposed non-diabetic, you don’t really worry about your blood sugar level. Why? Everything is fine. But what if those thoughts were a mistake? What does the blood sugar level have to do with chronic fatigue, with severe sleep disorders, Covid-19 courses, food cravings or even with migraines, cancer and Alzheimer’s/Dementia diseases? Maybe more than you think.

Mein theoretisches Wissen über Blutzucker beschränkte sich darauf, dass ich dachte – solange sich der Blutzucker innerhalb eines definierten Referenzbereiches aufhält, ist alles im grünen Bereich, wenn er sich über- oder unterhalb dieses Referenzbereiches befindet, dann leidet man unter Diabetes (Typ I oder II, je nachdem). Dass es aber (logischerweise ?!) auch Auswirkungen auf die Gesundheit hat, wenn bei einem Nichtdiabetiker der Glucosespiegel im Blut den ganzen Tag Achterbahn fährt, das war mir so nicht klar. Und auch nicht die Tatsache, dass das Frühstück bestimmt, wie hoch oder tief der Glucosegehalt am Tag steigt oder fällt bzw. warum man mehr Lust auf Süßigkeiten hat, wenn man nachts schlecht geschlafen hat.

My theoretical knowledge of blood sugar was limited to the fact that I thought – as long as blood sugar is within a defined reference range everything is fine, if it is above or below this reference range then you have diabetes (type I or II , depending). But that it (logically?!) also has an impact on health if the glucose level in the blood of a non-diabetic rides a roller coaster all day, that was not clear to me. Nor does the fact that breakfast determines how high or low glucose levels rise or fall during the day, or why you crave sweets more after a bad night’s sleep.

Eine Rezension für ein solches Buch zu schreiben ist nicht einfach, da man nicht auf jeden Fakt eingehen kann, den das Buch aufzeigt und die Erklärung der medizinischen/biochemischen Hintergründe den Rahmen sprengen würden. Um meinen eigenen Blutzuckerspiegel zu verstehen, habe ich mir für 14 Tage einen Freestyle Libre3-Sensor auf den Arm geklebt, der im Minutenabstand meinen Gewebezucker misst (weicht nur minimal vom Blutzuckerspiegel ab) und diesen an mein Smartphone schickt, nur um zu schauen, was eigentlich in meinem Körper so passiert nach der Nahrungsaufnahme und ich muss sagen, es war sehr aufschlussreich.

Writing a review for such a book is not easy, since one cannot go into every fact that the book presents and the explanation of the medical/biochemical background would go beyond the scope. In order to understand my own blood sugar level, I stuck a Freestyle Libre3 sensor on my arm for 14 days, which measures my tissue sugar every minute (deviates only minimally from the blood sugar level) and sends it to my smartphone, just to see what actually happens in my body after eating and i have to say it was very revealing.

Die Autorin, Jessie Inchauspé, auf Instagram bekannt als „glucosegoddess“, beschreibt in Teil 1 ihres Buches, warum der Körper Glucose braucht, aber warum er nicht so viel davon braucht, wie wir ihm (in unserer Wohlstandsgesellschaft) täglich zuführen, was der Körper dann mit dem Überschuss macht und warum ein „zu viel“ für unseren Organismus hochgradig oxidativen Stress bedeutet. Sie beruft sich dabei auf wissenschaftliche Studien und Forschungen, denen man in letzter Zeit viel mehr Bedeutung einräumt, als das noch vor wenigen Jahren der Fall war. Obwohl der Inhalt wissenschaftlicher Natur ist, ist er – meiner Meinung nach – für Laien durchaus verständlich aufbereitet.

The author, Jessie Inchauspé, known as „glucosegoddess“ on Instagram, describes in Part 1 of her book why the body needs glucose, but why it doesn’t need as much of it as we (in our affluent society) put in on a daily basis, which the body does then with the excess and why „too much“ means high-grade oxidative stress for our organism. She refers to scientific studies and research, which have recently been given much more importance it was the case a few years ago. Although the content is of a scientific nature, it is – in my opinion – prepared in a way that people without medical knowledge can understand.

In Teil zwei unterlegt sie ihre Aussagen mit Bildern, auf denen sie anschaulich darstellt (und im Selbstversuch getestet), wie unterschiedlich sich die Glucosekurve verhält, wenn man z. B. eine Portion Pommes isst bzw. wenn man vor der Portion Pommes ein Glas Wasser mit einem Schuss Essig darin getrunken hat (vielleicht sind die Engländer schlauer als wir, denn sie essen grundsätzlich ihre Pommes mit Essig). Sie zeigt auch, wie unterschiedlich der Organismus auf die gleiche Mahlzeit reagiert, wenn man in der Nacht davor gut oder schlecht geschlafen hat.

In part two, she underscores her statements with pictures in which she clearly shows (and tested in a self-experiment) how different the glucose curve behaves when you eat a portion of fries or when you have a glass of water with a dash of vinegar in it before you eat the fries (maybe the English are smarter than us because they always eat their fries with vinegar). It also shows how differently the organism reacts to the same meal if you slept well or badly the night before.

Im letzten Teil ihres Buches – und den empfinde ich persönlich fast schon als den wichtigsten Teil – gibt sie 10 Tipps, wie man auf ganz einfache Art und Weise dafür sorgen kann, die eigene Blutzuckerkurve abzuflachen. Die biochemischen Vorgänge, warum es dem Körper hilft wenn man vor einer Mahlzeit einen Salat oder ein paar Esslöffel griechischen Vollfett-Joghurts isst, kann ich hier nicht erörtern, die Rezension würde unendlich lang werden, aber die Aussage dahinter macht Sinn (und ist zudem wissenschaftlich belegt).

In the last part of her book – and I find it almost the most important part – she gives 10 tips on how you can easily ensure that your own blood sugar curve flattens out. I can’t go into the biochemistry of why eating a salad or a few tablespoons of full-fat greek yogurt before a meal helps the body here, the review would take forever, but the message behind it makes sense (and is scientificly proven as well).

Im Übrigen habe ich in meinem Selbsttest festgestellt, dass Marmelade – der man ja nachsagt, dass sie so viel gesünder wäre als Nusspli – meinen Blutzucker auf über 187 mg/dl treibt, während besagtes Nusspli, trotz eines sehr viel höheren Zuckergehalts als Marmelade aber aufgrund des hohen Fettgehaltes, meinen Blutzucker nicht über 160 mg/dl hat steigen lassen. Der Hundespaziergang am Abend, nach einem langen Arbeitstag und vor dem Essen, hat mich aber auch in ein Zuckertief getrieben. Und welche Party feiert mein Glucosespiegel in der Nacht?

Incidentally, I found out in my self-test that jam – which is said to be so much healthier than nut spread – drives my blood sugar to over 187 mg/dl, while nut spread is due to the high fat content, despite having a significantly higher sugar content than jam, my Blood sugar does not rise above 160 mg/dl. The dog walk in the evening, after a long day at work and before dinner, drove me into a sugar slump. And what party is my glucose level having at night?

Fazit: Auch als Nicht-Diabetiker sollte man sich Gedanken über seinen Blutzucker machen, denn der ist letztendlich für viele Krankheiten ausschlaggebend, in erster Linie aber für Diabetes Typ I und II. Wenn es so einfach ist, wie in diesem Buch beschrieben, kann man seinem Körper etwas gutes tun – ohne auf sein Lieblingsessen verzichten zu müssen.

Conclusion: Even as a non-diabetic, you should think about your blood sugar, because it is ultimately decisive for many diseases, but especially for diabetes type I and II. If it’s as simple as described in this book, you can do something good for your body – without having to give up your favorite food.

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