Mittendrin Mittwoch #50

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.

In welchem Buch liest du gerade?

Nachdem ich nun über 1 Woche kein Buch in der Hand hatte, lese ich seit vorgestern hierin:


„Hier ist es doch perfekt.“ Glücklich blickte Wanda sich auf der Rasenfläche um und klatschte in die Hände. Ihre Yogagruppe stand etwas zweifelnd vor ihr, dann breiteten die Teilnehmer ihre Matten doch aus. Was die Osterbürener nur gegen die Natur hatten, jeder Großstadtmensch sehnte sich nach einem bisschen Grün und hier mit den Feldern direkt vor der Haustür… Wanda zog die Nase kraus, nun gut, das ausgerechnet heute gedüngt worden war, konnte ja keiner ahnen.

Ein Dorf zum Verlieben – Dorothea Böhme – Seite 173/320
Leserunde – Leserunden.de


Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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[Über den Weg gelaufen] Liebe

Man liebt, weil man liebt.
Dafür gibt es keinen Grund

Paulo Coelho – Der Alchimist

Über den Weg gelaufen – Wörter, Sätze und Gedanken, die mir über den Weg gelaufen sind – in mich hinein geknallt und nicht mehr aus meinen Kopf wollten. Wörter aus Lieder, Sätze aus Bücher, ausgesprochene Gedanken anderer Menschen, flüchtig gesagte Worte, schwarz auf weiss Geschriebenes – alles mitten aus dem Leben.

Die Aktion ist von Nanacara und ich darf sie freundlicherweise auch auf meinem Blog durchführen.

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[Challenge] Flow-Challenge #18

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 171 – 180

171. Stehst Du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund?

Ich würde mal sagen – gerne in der Mitte. Ich kann durchaus mal tonangebend sein, aber auch beobachtend im Hintergrund bleiben.

172. Wie oft lackierst Du Dir die Nägel?

Mit farbigen Nägeln komme ich mir irgendwie nuttig vor, das passt nicht zu mir. Deswegen benutze ich nur Nagelhärter oder Klarlack, aber auch nicht regelmäßig. Ich würde mal sagen in den letzten 51 Jahren waren meine Nägel 50 Jahre unlackiert. 😀

173. Bei welchen Nachrichten hörst Du weg?

Momentan bei keinen. Die Welt ist irgendwie im Umbruch und ich finde es gerade wichtig, alle Nachrichten zu hören – das bedeutet nicht, dass ich alles unreflektiert aufnehme, aber es ist schon wichtig zu hören, was vor sich geht.

174. Was ist Deine größte Schwäche?

Meine Gefühle – sie machen mich unendlich verletzbar.

175. Welchen Kinofilm hast Du sehr genossen?

„Harry Potter“ ist sicherlich ein herausragendes Beispiel, aber auch „Pandora“ oder „Die Tribute von Panem“.

176. Welches Brettspiel magst Du am liebsten?

Backgammon – das spiele ich zur Zeit mit meinem Sohn hoch und runter.

177. Wem hast Du zuletzt eine Postkarte geschickt?

Das muss schon hunderte von Jahren her sein – ich kann mich nicht daran erinnern. 😦

178. Machst Du manchmal einen Mittagsschlaf?

Nein, nie. Wenn ich mich mittags hinlege, dann schlafe ich so tief und fest ein, dass ich für den Rest des Tages nicht mehr wirklich zu Bewusstsein komme.

179. Kannst Du Dich gut beschäftigen?

Ja. Langeweile kenne ich nicht.

180. Kannst Du Dinge leicht von Dir abschütteln?

Nicht alles, leider.

Das waren die Fragen 171 – 180 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

Nun wünsche ich Dir einen schönen Sonntag!

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Sie werden Dich finden (James Rayburn)

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Tropen; Auflage: 1 (11. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3608503781
ISBN-13: 978-3608503784
Originaltitel: The Truth Itself
Übersetzung: Klaus Timmermann
Preis Taschenbuch: 14,95 €
Preis eBook: 11,99 €

Klappentext: 

Kate Swift ist auf der Flucht. Seitdem die Whistleblowerin die korrupten Machenschaften ihres ehemaligen Arbeitgebers CIA publik machte, ist sie zusammen mit ihrer Tochter untergetaucht. Als ihre Tarnung auffliegt, wird die Jagd auf Mutter und Tochter eröffnet.

Eine Frau allein im Kampf gegen die CIA: Kate Swift musste zusammen mit ihrer Tochter untertauchen, nachdem ihr Mann von ihrem ehemaligen Chef bei der CIA ermordet wurde und Kate den Fall aufdeckte. Als die ehemalige Profikillerin einen Amoklauf verhindert, lenkt sie die Aufmerksamkeit wieder auf sich. Kate und ihre Tochter fliehen in das vermeintliche Paradies Thailand, wo sie auf die Hilfe eines früheren Mentors hoffen. Der jedoch entpuppt sich als eine versoffene Enttäuschung. Ein zufälliger Flugzeugabsturz könnte zum perfekten Täuschungsmanöver werden. Doch Kates Gegenspieler haben nur ein Ziel: Kate Swift erwischen – tot oder lebendig. Religiös motivierter Terrorismus, übermächtige Geheimdienste und globale Überwachung – Hochspannung garantiert!

Früher tötete sie für ihr Land, heute tötet sie für ihre Tochter

Wie jeden Morgen fährt Holly Brenner ihre 6jährige Tochter Suzie auch heute zur Grundschule. In dem Moment, als sie die 2 jungen Männer auf dem Gelände der Grundschule sieht, wird ihr klar, dass ihre seit Jahren sorgfältig aufrecht erhaltene Tarnung sich in wenigen Minuten in Luft auflösen wird. Sie tötet die beiden Männer, verhindert damit ein Attentat auf die Schule, aber durch die DNA-Spuren, die sie am Tatort hinterlässt, wird sie wieder zu Kate Swift, jene Frau, die von der CIA und ihrem ehemaligen Vorgesetzten gejagt wird.

Einst war die CIA ihr Arbeitgeber – bis zu dem Zeitpunkt, als ihr palästinensischer Ehemann Yusuf durch die Hand von Lucien Benway, Kates damaligem Vorgesetzten, ermordet wurde. Kate ging mit diesen Informationen an die Öffentlichkeit, Benway verlor seinen Posten und das Vertrauen der Regierung und Kate ist mit ihrer Tochter untergetaucht.

Da sie geahnt hatte, dass ihre Tarnung irgendwann auffliegen wird, lässt sie einen lange ausgereiften Notfallplan ablaufen, ändert erneut ihre Identität und die ihrer Tochter und macht sich auf den Weg nach Thailand, um dort ihren ehemaligen Mentor Harry Hook aufzusuchen und um Hilfe zu bitten.

Dann stürzt AirStar Flug 2605 über Thailand ab …..


„Sie werden Dich finden“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors James Rayburn. Es handelt sich dabei um das offene Pseudonym des Drehbuchautors, Regisseurs und Produzenten Roger Smith, der in Johannesburg/Afrika geboren wurde, in Kapstadt lebt und arbeitet und auch unter seinem Klarnamen Krimis und Thriller veröffentlicht.

Das Buch hat 400 Seiten, die in 90 kurze Kapitel eingeteilt sind und wechselweise aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt werden. Es gibt Kapitel aus der Sicht von Kate und ihrer Tochter, von Lucien/Nadja Benway, von Harry Hook und Philip Danvers. Alle haben mit der CIA-Vergangenheit von Kate Swift zu tun und sind ihr mal mehr oder mal weniger wohlgesonnen.

James Rayburn schafft es gleich auf den ersten Seiten, den Spannungsbogen steil in die Höhe schnellen zu lassen und den Leser neugierig auf die nächsten Kapitel zu machen. Leider kann er die Spannung nicht über die komplette Buchlänge aufrecht halten, denn irgendwann verliert er sich mehr und mehr in ausschweifenden Beschreibungen der einzelnen Personen, was Kate und ihre Tochter etwas aus dem Fokus rutschen lässt.

Das Buch ist gespickt mit Leichen, was bei einem Thriller ja nichts ungewöhnliches ist, es wird aber nicht bei jedem Toten klar, warum er/sie sterben musste. Zudem bedient der Autor sich einer ziemlich derben und obszönen Sprache. Am Anfang habe ich mich daran noch nicht gestört, aber mit fortschreitender Seitenzahl war es mir persönlich dann doch etwas zu derb.

Die Charaktere von Kate und Suzie sind gut angelegt, wobei Suzie mit ihren 6 Jahren schon viel zu verständnisvoll darauf reagiert, dass sie mehrfach ihren Namen und ihr Aussehen ändern muss. Noch nicht einmal gegen einen neuen Radikal-Haarschnitt wehrt sie sich, aber solche Kinder gibt es ja tatsächlich. Die anderen Charaktere sind gut beschrieben, erlangen aber aufgrund ihrer Charaktereigenschaften und/oder verkorksten Lebensumstände nicht unbedingt meine Sympathie.

Der Thriller war durch die kurzen Kapitel gut zu lesen, hatte ausreichend Action und wer es gerne blutig und derb mag, ist hier gut bedient. Das Ende war überraschend anders als erwartet.

Bei mir wird die Geschichte sicherlich nicht lange im Gedächtnis verweilen – dazu gibt es zu viele Thriller, die mir deutlich besser gefallen haben.

Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €
Deutsche Autoren-Challenge: ~ / ~

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[Challenge] Flow-Challenge #17

flow

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor kurzem war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Heute gibt es die Antworten auf die Fragen 161 – 170

161. In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?

In allen schönen Momenten. Und je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit.

162. Wann hast Du zuletzt Deine Frisur geändert?

Hm …. so ganz genau auf den Punkt kann ich das nicht mehr sagen. Ich habe irgendwann im Herbst/Winter meine Haare (dunkelbraun mit grau durchsetzt) lila gefärbt.

163. Machst Du jeden Tag etwas neues?

Nein, eher nicht. Ich wüsste nicht, was man jeden Tag neues machen könnte.

164. Bei welchen Gelegenheiten stellst Du Dich taub?

Sich taub stellen bedeutet, dass ich in dem Moment jemanden ignoriere der etwas von mir möchte – das ist eher nicht meine Vorgehensweise.

165. Wer hat Dich in Deinem Leben am meisten beeinflusst?

Ich denke in erster Linie waren das meine Eltern und meine Schwester, dann meine Freunde, meine Partner und alle Menschen mit denen man sich näher befasst als nur locker mit ihnen bekannt zu sein. Wahrscheinlich kann man das nicht auf ein oder zwei Personen begrenzen.

166. Was ist kleines Glück für Dich?

Dinge, die von Herzen kommen.

167. Tust Du manchmal etwas aus Mitleid?

Mitleid ist ja nichts schlimmes – es bedeutet doch nur, dass man mit jemandem mit-leidet. Und ja, wenn ich in der Position bin, jemandem helfen zu können, dann tue ich das.

168. Wann hast Du zuletzt einen Abend lang nur gespielt?

Das ist noch gar nicht so lange her. Wir haben bis in den Winter hinein jeden Mittwoch Abend Spieleabende mit Freunden gemacht. Von UNO über Phase10 bis hin zu Monopoly …. ich liebe es, gemeinsam mit Freunden zu spielen. Allerdings mag ich keine Spiele, bei denen man sich darstellen muss.

169. Was machst Du, wenn Du graue Haare bekommst?

Manchmal färbe ich meine Haare, aber grundsätzlich stehe ich zu meinem Alter und den grauen Haaren, die ich habe.

170. Was war auf Deinem letzten Instagram-Foto zu sehen?

Mein Beitrag zu den Montagsherzen – ich bin auf Instagram aber nicht sonderlich aktiv.

Das waren die Fragen 161 – 170 von 1.000

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Nun wünsche ich Dir einen schönen Sonntag!

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Mein schlimmster schönster Sommer (Stefanie Gregg)

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (17. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746633214
  • ISBN-13: 978-3746633213
  • Preis Taschenbuch: 9,99 €
    Preis eBook: 7,99 e

Klappentext:

Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen

Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.

„Machen Sie doch einfach Urlaub“

Nach 1 Woche Aufenthalt und einer niederschmetternden Diagnose, verlässt Isabel Drievers das Krankenhaus. In ihrem Bauch wächst ein männerfaustgroßes Etwas und innerhalb der nächsten 14 Tage entscheidet sich, ob eine OP durchgeführt werden kann oder nicht. Damit sie zu Hause nicht vor lauter Warterei den Verstand verliert, rät der Arzt ihr zu einem Urlaub. Die Gelegenheit ergibt sich schneller als erwartet, denn auf dem Weg zwischen dem Krankenhaus und ihrem Zuhause steht ein grellgelber Bus mit einem „Zu Verkaufen“-Schild am Straßenrand. Kurzentschlossen kauft Isabel den Bus, um sich ihren Traum von einer Reise in die Provence zu erfüllen. Der ehemalige Besitzer, Rasso Liebermann, bittet Isabel jedoch, sie ein kurzes Stück mitzunehmen, da er für seine Tante einen Auftrag zu erfüllen hat. So machen sich die 2 auf zu einer Reise mit ungewissem Ausgang.


Bei „Mein schlimmster schönster Sommer“ handelt es sich um einen Roadtrip. Eigentlich ist das nicht ganz mein bevorzugtes Genre, denn diese Bücher erfreuen sich oft einer Art von Humor, der sich nicht mit meinem Humor deckt.

Stefanie Gregg jedoch schafft es, durch ihren lockeren und wirklich erfrischenden Schreibstil, dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen habe. Der Inhalt des Buches ist schräg und unrealistisch, aber es liest sich einfach schön weg.

Isabel macht sich also mit Rasso auf den Weg. Er will nach Freilassing um beim Bestatter die Urne seiner Mutter abzuholen und anschließend will er eine Kommode zu seiner Tante nach Füssen bringen, Isabel will weiter in die Provence um dort die paar Tage „Freizeit“ bis zur OP-Entscheidung zu verbringen. Da sie ihr Handy – neben einer kurzen Nachricht für ihren Lebensgefährten Georg – zu Hause auf dem Küchentisch hat liegen lassen, ist sie fortan für niemanden erreichbar.

Was den Beiden passiert, bewegt sich fernab jeder Realität. Wobei … es gibt Dinge, die glaubt einem niemand. So reiht sich Zufall an Zufall und die Geschichte ist so hahnebüchen, dass sie schon wieder schön zu lesen ist.

Während Isabel Tag für Tag versucht, ihren Tumor im Bauch zu verdrängen, versucht ihr Arzt händeringend sie zu erreichen. Mangels Handy und das Wissen darum, wo Isabel sich aufhält, kann jedoch auch ihr Lebensgefährte Georg sie nicht erreichen. Der versteht Isabel sowieso nicht. Wie kann sie als vollkommen durchorganisierte Businessfrau einfach kommentarlos und ohne Handy verschwinden? Wenn Georg wüsste, dass Isabel ihre Businesskleidung auf einem Autobahnparkplatz gegen einen Hippierock mit Mondmuster getauscht hat, würde er wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Für Isabel waren die Tage mit Rasso – nach ihrer eigenen Aussage – die „ungradlinigsten Tage ihres Lebens“. Als sie in Füssen, bei Rassos Tante, die Kommode ausladen, lernt Isabel dann Rassos Freund Piet kennen ……………

Wie schon erwähnt, ist der Schreibstil der Autorin jugendlich locker und erfrischend und die Charaktere werden sympathisch und authentisch dargestellt. Die größte Entwicklung macht hier Isabel durch, die auf dem gemeinsamen Weg mit Rasso feststellt, dass sie bisher zu viel gearbeitet und zu wenig gelebt hat.

Das Buch hat mich ganz gut unterhalten, ich bevorzuge es jedoch ein klein wenig näher an der Realität.

Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

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White Zone – Letzte Chance (Katja Brandis)

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Originalausgabe (6. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407821948
ISBN-13: 978-3407821942
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre
Preis gebundene Ausgabe: 17,95 €
Preis eBook: 16,99 €

Klappentext:

Sechs straffällige Jugendliche, darunter die 19-jährige Crash, erhalten eine letzte Chance: In einer alten Forschungsstation in der Antarktis sollen sie ihr Leben in den Griff bekommen. Doch das Abenteuer wird zum Höllentrip. Ein Unbekannter bedroht die Gruppe und die unmenschliche Umgebung fordert ihren Preis. Nicht nur Crashs Nerven liegen blank. Als die Jugendlichen schließlich ein japanisches Walfangboot bei seiner grausamen Arbeit beobachten, entsteht ein riskanter Plan, für den sie alles auf eine Karte setzen.

Resozialisierung in eisiger Kälte

Die 6 Jugendlichen Benny, Dattel, Seven, Kaya, Fee und Crash werden die nächsten 3 Monate auf der ausgemusterten Forschungsstation Neumeyer III in der Antarktis verbringen. Sie machen jedoch keineswegs Urlaub dort, sondern sie sind mit 2 Betreuern der Agentur „Social Adventures Network“ an den Südpol geflogen worden, um dort die letzte Chance auf Resozialisierung zu erhalten, denn sie alle haben eine mehr oder weniger dicke Strafakte.

Die Kids und ihre Betreuer scheinen auf der riesigen Forschungsstation jedoch nicht alleine zu sein, denn es passieren merkwürdige Dinge und es scheint als ob jemand ganz und gar nicht einverstanden damit ist, sein „Zuhause“ teilen zu müssen. Nicht zu wissen ob es diesen „Einsiedler“ tatsächlich gibt, oder ob sich vielleicht jemand aus der Gruppe üble Scherze mit den Anderen erlaubt, zerrt an den Nerven aller.

Bei einem ihrer Ausflüge in die unwirtliche Umgebung der Forschungsstation, die sie über das Schelfeis führt, werden die Jugendlichen Zeuge einer Walfang-Aktion und sie alle sind schockiert über das Gesehene, so dass sie gemeinsam ein Zeichen gegen den Walfang setzen wollen.

Erreichen sie mit dieser Aktion ihre endgültige Resozialisierung oder sind sie weiter davon entfernt als jemals zuvor?


Katja Brandis führt den Leser in ihrem Buch „White Zone – letzte Chance“ ins Jahr 2030. Die Menschen sind durch Datenbrillen, Communicatoren und Hirnschnittstellen (BrainConnect) mehr denn je mit dem Internet verbunden, sie leben quasi online. So wundert es nicht, dass Betreuer Martin die Kids in der Antarktis in erster Linie mit Internet-Abstinenz straft – jeder hat am Tag nur eine Stunde freien Internetzugang. So wirklich unvorstellbar finde ich diesen Gedanken gar nicht, wenn man sieht, wie viel Zeit wir heute schon online verbringen und wie wichtig Soziale Netzwerke geworden sind. Nur die Hirn-Schnittstelle mag ich mir noch nicht so recht vorstellen ….

Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Crash erzählt, die mir von Anfang an sehr sympathisch ist. Der Leser lernt die Jugendlichen erst nach und nach kennen und manche Dinge bleiben bis kurz vor Schluss verborgen. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam – sie haben (meist mehrfach) richtig großen Mist gebaut und man gibt ihnen nur noch eine einzige Chance um sich anzupassen und ins richtige Leben zurück zu finden. Kinder, die wahrscheinlich zu Hause keinerlei Nestwärme erfahren haben und die mit ihren haarsträubenden und gefährlichen Aktionen nichts anderes tun als einen Hilfeschrei abzusetzen, der von den Eltern mit Kinderheim und Pflegefamilien beantwortet wird.

Diese straffällig gewordenen Jugendlichen sind mit 2 Betreuern in die Antarktis verfrachtet worden, wobei man Sara nicht wirklich als Betreuerin bezeichnen kann. Sie ist für die Verpflegung der Kids zuständig und ansonsten hält sie sich eher von der Gruppe fern. Die ganze Last liegt auf Martin, der jedoch durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt wird und so müssen sich die 6 mehr oder weniger zusammenraufen, um in der unwirtlichen Umgebung zu überleben. Es macht Spaß zu sehen, wie sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, wo anfangs nur ein Gegeneinander zu finden war.

Auch auf Neumeyer III sind die Kids nicht die Vorzeige-Jugendlichen und die eine oder andere durchgeführte Aktion ließ mich heftig mit dem Kopf schütteln. Was mir aber total imponiert hat ist die Vehemenz, mit der sie ihr gestecktes Ziel verfolgen und nicht mehr aus den Augen lassen – egal, welche Konsequenzen das für sie selbst letztendlich haben wird.

Die Tragödie des Lebens liegt nicht im Nichterreichen seines Ziels. Die Tragödie des Lebens liegt darin, keine Ziele zu haben, die man erreichen kann (Benjamin Mays)

An den Büchern von Katja Brandis gefällt mir jedes Mal aufs Neue:

  • ihre hervorragende Recherchearbeit, denn alles, was über über die Forschung und die Zustände in der Antarktis von ihr in diesem Buch beschrieben wird, basiert auf Tatsachen
  • die Verknüpfung einer fiktiven Geschichte mit aktuellen Aspekten unserer Umwelt, wie hier die Walfang-Aktion, die die Kids zum Handeln verleitet.

Wieder einmal konnte ich feststellen, dass es Jugendbücher gibt, die mich fesseln und begeistern können. „White Zone“ ist nunmehr das 4. Buch von Katja Brandis und ich hoffe, dass es zukünftig noch mehr jugendlichen Lesestoff von ihr geben wird.

Sparstrumpf-Challenge: Buch mit mehr als 300 Seiten – 2,00 €

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Mittendrin Mittwoch #49

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.

In welchem Buch liest du gerade?

Ich bin leider immer noch im gleichen Buch wie letzte Woche:


Nadja? Nadja, kannst Du mich hören?, fragte Michael. Aber als Nadja Benway die Augen aufschlug und ihre Pupillen sich allmählich an das Licht gewöhnten und das Gesicht, das dicht über ihrem schwebte, deutlich sehen konnten, war es nicht das ihres toten Geliebten, sondern das ihres runzeligen Ehemanns, und das Grauen, das sie überkam, war so gewaltig, dass sie nichts anderes tun konnte, also die Augen wieder zu schließen.

Sie werden Dich finden – James Rayburn – Seite 85/400
Buch gegen Rezension – Literaturschock.de


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[Über den Weg gelaufen] Träume

Erst die Möglichkeit einen Traum zu verwirklichen,
macht unser Leben lebenswert.

Paulo Coelho – Der Alchimist
Seite 18

Über den Weg gelaufen – Wörter, Sätze und Gedanken, die mir über den Weg gelaufen sind – in mich hinein geknallt und nicht mehr aus meinen Kopf wollten. Wörter aus Lieder, Sätze aus Bücher, ausgesprochene Gedanken anderer Menschen, flüchtig gesagte Worte, schwarz auf weiss Geschriebenes – alles mitten aus dem Leben.

Die Aktion ist von Nanacara und ich darf sie freundlicherweise auch auf meinem Blog durchführen.

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Mein Lesemonat März 2017

Das 1. Quartal des Jahres 2017 ist schon wieder vorbei, Wahnsinn !

Aufgrund des 50. Geburtstag meines Mannes, konnte ich in diesem Jahr nicht zur Leipziger Buchmesse fahren. Schade, aber nächstes Jahr bin ich definitiv wieder dabei.

Meine Statistik erstaunt mich tatsächlich ein wenig, denn ich hatte mit viel weniger gerechnet. Gefühlt hab ich nämlich an sehr vielen Tagen gar nichts gelesen, aber es waren doch durchschnittlich 47 Seiten am Tag.

Beendete Bücher im März:

der-alchimist brandstiter  wechseljahre

Der Alchimist – Paulo Coelho – 97 Seiten
Der Brandstifter – Martin Krist – 175 Seiten
Wechseljahre ohne Beschwerden – 142 Seiten

Komplett gelesen im März:

 

In jedem Augenblick unseres Lebens – Tom Malmquist – 301 Seiten
Mein schlimmster schönster Sommer – Stefanie Gregg – 304 Seiten
White Zone/Letzte Chance – Katja Brandis – 464 Seiten

Begonnene Bücher: 

Sie werden Dich finden – James Rayburn – 9/400 😀
(das lasse ich aus der Zahlenstatistik raus)

= 1.483 gelesene Seiten (entspricht 47 gelesenen Seiten/Tag)

Verglichen mit März 2016 habe ich in diesem Monat 735 Seiten weniger gelesen.

Wie war Dein Lesemonat?
Kennst Du eines von den Büchern, die ich im März gelesen habe?
Wenn ja, welches hast Du gelesen und wie hat es Dir gefallen?

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