Follow Friday #56

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Verkauft ihr gelesene Bücher und wenn ja wo?

Nein, ich verkaufe keine gelesenen Bücher. 

Ich hatte mal eine gebundene Ausgabe eines Buches (Neupreis 20,00 €) und wollte das bei rebuy (hieß das damals so??) oder medimops oder wie auch immer, verkaufen. Das Buch war erst seit einigen Tagen auf dem Markt verfügbar und ich hätte ganze 0,59 € dafür bekommen und hätte die Versandkosten tragen müssen. Neee, dann stelle ich meine Bücher lieber in die Bücher-Telefonzelle, die bei uns in der Kreisstadt direkt vor dem Alten-Pflegeheim steht.

Allerdings habe ich eine Zeit lang die Plattform „Tauschticket“ genutzt.

Wie sieht es bei Dir aus?
Verkaufst Du Deine gelesenen Bücher?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 

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[Challenge] Flow-Challenge #60

flow

Lange ist es her, dass ich hier ein paar Antworten zu Papier gebracht habe. Ich weiß auch nicht, ob ich alle Fragen jemals beantworten werde, auf manche finde ich einfach keine Antwort … heute mache ich trotzdem einfach mal weiter und beantworte die nächsten 10 Fragen:

Auf der Suche nach etwas sonntäglichem Blog-Input, bin ich bei Nana – Der Bücherblog über die Flow-Challenge gestolpert.

Es gibt da ein Magazin mit Namen „Flow“, in dem sich immer irgendwelche Extras befinden. Vor einiger Zeit war es das kleine Buch „1000 Fragen an Dich selbst“.

Hier meine Antworten zu den Fragen 591 – 600:

591. Gehst Du unter Leute, wenn Du Dich alleine fühlst?

Ich mache einen Unterschied zwischen „ich fühle mich alleine“ oder „ich fühle mich einsam“.

Wenn ich mich alleine fühle, dann suche ich mir eine Beschäftigung, lese, schaue Netflix, schmuse mit meinem Hund, irgend etwas, was mich eine Zeit lang ablenkt. Da ich seit 2 Monaten alleine wohne, muss ich mich mit dem alleine-sein arrangieren. Ich kenne es tatsächlich nicht, ich habe mein ganzes Leben lang entweder mit meiner Familie oder meinem Partner zusammen gewohnt, niemals alleine.

Wenn ich mich einsam fühle – und das kommt nach meiner Trennung tatsächlich öfter mal vor, überwiegend am Sonntag – dann schreibe ich meine Freundinnen an, ob irgend jemand Zeit und Lust hat, mit mir und meinem Hund spazieren zu gehen. Meine Freundinnen haben auch alle Hunde, von daher passt das in den meisten Fällen dann, dass jemand mit mir zusammen gehen will/kann. Und anschließend geht es mir dann auch schon wieder besser.

592. Worauf achtest Du bei jemandem, dem Du zum 1. Mal begegnest?

Man mag mich als oberflächlich bezeichnen, aber ich achte auf die Zähne und auf die Finger/Fingernägel/Hände.

Bei den Zähnen ist es mir egal, ob sie schief sind (dafür kann ja in der Regel niemand etwas), sondern ob sie gepflegt sind. Raucherablagerungen, ungeputzte Zähne …. bääääh, schüttel ….. geht gar nicht, da muss ich aufpassen, dass kein Würgereiz bei mir einsetzt.

Die Hände interessieren mich eigentlich eher bei Männern, als bei Frauen. Ich arbeite ja in einer Praxis für Physiotherapie und da müssen die Patienten auf den Verordnungen unterschreiben, sehe also jeden Tag mehrere Hände. Bei Männern fällt mir da ganz oft auf, dass die total ungepflegte Fingernägel haben. Unendlich lange, dreckig und/oder auch stellenweise abgebrochen und ausgefranst. Da frage ich mich immer, ob ich mich als Frau gerne von so jemandem anfassen lassen wollen würde. Ich hatte meine Gedanken mal mit einem unserer Physiotherapeuten geteilt und der sagte dann „irgendwo auf der Welt gibt es sicher eine Frau, die genau das so haben will“. 😀

593. Wo isst Du zu Hause am liebsten?

Wenn ich alleine bin, dann esse ich in der Regel im Wohnzimmer, am Couchtisch, weil ich TV schaue, während ich esse. Ist ja niemand da, mit dem man sich unterhalten könnte.

Wenn ich Besuch habe, dann natürlich in der Küche am Esstisch.

594. Hast Du mal etwas unnatürliches erlebt?

Ja, schon mehr als ein Mal. Das einschneidendste Erlebnis war, dass ich geträumt habe, dass meine Katze überfahren wurde. Am nächsten Morgen habe ich sie tot im Rinnstein gefunden. Seit dem habe ich eine Katzenhaar-Allergie ………

595. Was siehst Du, wenn Du in den Spiegel schaust?

Mich – im Alter von 55 Jahren. Mal müde, mal wach, mal gut aussehend, mal abgespannt, mal traurig, aber immer mich. Ich bin nicht mit allem zufrieden, was ich sehe, aber ich kann es (weitestgehend) nicht ändern und deswegen akzeptiere ich es. 

 596. Wie wichtig ist Dir Deine Arbeit?

Sehr wichtig. Ich habe ja 2 Jobs und mein Tag hat in der Regel 9 Arbeitsstunden, manchmal 10, trotzdem mag ich beide Jobs und bin froh, dass ich arbeiten kann. Ich verdiene nicht sehr viel Geld, bei einem Halbtags-Job und einem 450 €-Job, aber Geld ist nicht alles im Leben. Ich habe tolle Arbeitskollegen und auch Chefs und wenn das Betriebsklima stimmt, ist das für mich sehr viel wert. 

597. Was machst Du heute?

Da ich den Beitrag vorgeschrieben habe – heute ist Donnerstag der 09.09.2021, aktuell 12.55 Uhr – gehe ich gleich noch zur Arbeit. Ich arbeite diese Woche nur in meinem Haupt-Job und deswegen habe ich heute Vormittag frei. Von 14.00 Uhr – 19.00 Uhr arbeite ich, dann fahre ich  nach Hause (7 Minuten), dann gehe ich mit meinem Hund eine entspannte Abend-Runde, dann esse ich was und werde vermutlich beim Essen die letzte Folge von „Clickbait“ auf Netflix schauen. Was ich anschließend mache, hängt davon ab, wie müde ich bin. 

598. Wie groß ist unsere Willensfreiheit?

Wenn ich mir gerade die aktuelle Situation bezüglich der Corona-Impfungen anschaue, dann ist unsere Willensfreiheit nicht (mehr) sehr groß. Ich bin nicht geimpft, ich habe meine (gesundheitlichen) Gründe dafür, mich nicht impfen lassen zu wollen und ab Sonntag haben wir hier in Rheinland-Pfalz die 2G-Regelung. Ungeimpfte und nur getestete Personen dürfen nicht mehr alles bzw. kommt es auf die Warnstufe unserer „Ampel“ an, was ich dann noch darf und was nicht. Meiner Meinung nach ist ein mehrfach pro Woche getesteter Mensch ungefährlicher, als die geimpften Leute, die denken, sie wären nun gegen alles und jedes immun (und das denken tatsächlich sehr viele Leute).

Ich bin gespannt, wie dieses Thema sich weiter entwickelt, denn die Aussage unserer Regierung, dass es keinen Impfzwang geben wird, wird mit der 2G-Regelung ad absurdum geführt. Wenn ich nix mehr darf als ungeimpfte Person, dann ist es eben doch ein Zwang, mich impfen zu lassen. Da ich 2 Impfungen in meinem Leben absolut nicht vertragen habe, frage ich mich, wer dafür die Verantwortung übernimmt, wenn ich die Covid-Impfung auch nicht vertrage und wieder über Wochen ausfalle, wie schon nach vorherigen Impfungen. 

599. Welchen Wunsch wirst Du Dir nie erfüllen?

Ein Haus mit Swimmingpool, ein eigenes Pferd …… 

600. Wie klingt Dein Lachen?

Hm … kann ich selbst nicht beschreiben. Ich würde aber sagen, es klingt auf jeden Fall ehrlich und nicht aufgesetzt, da ich nicht über Sachen/Situationen lachen kann, die ich nicht wirklich witzig finde. 

Das waren die Fragen 591 – 600 von 1.000

Vielleicht möchtest Du die Challenge ja auch gerne mit auf Deinen Blog nehmen?! Dann schreib mir einen Link in die Kommentare, damit ich bei Dir vorbeischauen kann – und bitte, verlinke auch Nana – Der Bücherblog.

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Saturday sentence #89

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.

Als Alternative:
wenn du kein neues Buch gestartet hast, oder weniger Seiten hast,
wähle von deiner aktuellen Seite den 10. Satz und stelle ihn uns vor.


Das Schicksal eines Hamburger Unternehmens.
Hamburg, 1889: Gerda ist fasziniert von Oscar, einem erfolgreichen Apotheker voller Tatendrang. Die beiden wollen sich etwas aufbauen. Oscar kauft das Labor eines gewissen Paul Carl Beiersdorf in Altona und beginnt mit der Entwicklung neuartiger Produkte. Doch so erfolgreich er auch ist, die Hanseaten meiden ihn wegen seiner modernen Ansichten – und weil er Jude ist. Um sein Ansehen zu retten, beginnt die kunstinteressierte Gerda in ihrer Villa Salonabende zu veranstalten und einflussreiche Gäste einzuladen. Wird es ihr gelingen, sich gegen ihre Widersacher zu behaupten und Oscars neueste Kreation zu retten?

Seniorengattin Irmgard Behn kam beim Versuch,
sich das Leben zu nehmen, ums Leben!

Die Frauen vom Jungfernstieg
Lena Johannson
Position 4506 (79%)


~ L E S E L A U N E ~

Meine Leselaune ist aktuell sehr gut. 🙂

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Folgende Bücher muss ich noch rezensieren:

  • Der Traum von Freiheit – (Fenja Lüders)
  • Nichts als Staub (Alexander Hartung)

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Die Borderline Identität (Lea Septer)

Borderline – ein Leben auf der Grenze

„Die Borderline Identität“ ist ein Buch sowohl für Betroffene, als auch für Angehörige von an der Borderline Persönlichkeitsstörung erkrankten Personen.

Ich habe schon mehrere Bücher zur Borderline Persönlichkeitsstörung gelesen und denke trotzdem, dass man gar nicht genug zu diesem Thema lesen kann. Diese Krankheit hat so viele verschiedene Gesichter und nicht jeder Betroffene zeigt die gleichen Symptome.

Wer einen Menschen mit Borderline in seinem Leben hat, der weiß, dass das mal Himmel, mal Hölle sein kann – und das in sekundenschnellem Wechsel und ohne jegliche Vorankündigung. Der Umgang mit einem Borderliner kann und wird einen an seine persönlichen Grenzen bringen, manchmal nur dicht dran, aber manchmal auch sehr weit drüber.

Ich erinnere mich an eine Aussage, die ich vor Jahren bei meiner Suche nach Informationen im Internet gefunden habe „Wenn Du einmal erlebt hast, wie ein Borderliner ausrastet, wirst Du das nie mehr wieder vergessen“. Wie wahr …….

Das vorliegende Buch ist in 5 große Kapitel unterteilt, die sich wiederum in mehrere kleine Kapitel aufteilen. So splittet sich z. B. das große Kapitel „Hintergründe zur Borderline-Störung“ in 8 Unterkapitel auf. Das für mich wichtigste Kapitel ist „Warum verstehst Du mich nicht?“ Die problematische Kommunikation zwischen Betroffenen & Angehörigen.

Zum Beispiel fragt man „Hast Du heute Abend Zeit?“, bekommt man einmal ein freudiges „Ja gerne, wann wollen wir uns treffen?“ und ein anderes Mal „Hör auf, mich ständig unter Druck zu setzen!“ als Antwort. (Seite 68)

Auch wenn „alles gut“ ist, findet er gegebenenfalls einen vermeintlichen Grund, um sich angegriffen oder missachtet zu fühlen und insofern eine Auseinandersetzung zu beginnen. (Seite 69)

Da das Buch nur 165 Seiten umfasst, gehen die einzelnen Themenbereiche nicht sehr detailliert in die Tiefe, es reicht jedoch aus, sich als Neuling einen Überblick zu verschaffen was Borderline ist, woher es kommt (kommen kann) und wie man – sowohl als Betroffener, als auch als Angehöriger, Freund, Familienmitglied – damit umgehen kann/soll. Ebenso werden die zur Zeit vorhandenen Therapien angesprochen und das Thema „Selbstfürsorge“. Was kann man als Betroffener selbst tun, um die Störung in den Griff zu bekommen? Das Thema „Toxische Beziehungen“ wird genau so thematisiert wie die „Co-Abhängigkeit“, in die viele Menschen rutschen.

Die Autorin hat mit diesem Buch ganz sicher das Rad nicht neu erfunden, sie beschreibt jedoch die Persönlichkeitsstörung in einfachen Worten und wirft nicht – im Gegensatz zu den meisten Büchern, die ich bisher gelesen habe – mit medizinischen Fachausdrücken um sich. Es ist alles leicht verständlich und selbst ich habe bei der ein oder anderen Aussage noch einen A-ha-Effekt gehabt.

Es gibt von der Autorin noch ein 2 Buch, welches sich mit der Dialektisch Behavioralen Therapie beschäftigt – einer Therapie, die sowohl bei der Borderline Persönlichkeitsstörung als auch bei der Posttraumatischen Belastungsstörung angewandt wird, um Emotionen zu regulieren und Stress zu reduzieren bzw. die Stresstoleranz zu erhöhen.

Was ich jedoch bisher in keinem Buch über die Borderline Persönlichkeitsstörung gefunden habe sind hilfreiche Tipps, wie man letztendlich zu einer wirklich gesicherten Diagnose kommt und nicht nur mit Antidepressiva wie Citalopram und Escitalopram abgefertigt wird. Wie erklärt man seinem Arzt, dass man das Gefühl hat, nicht nur an einer „einfachen Depression“ zu leiden (was ja schon schlimm genug ist) sondern dass das tiefer zu gehen scheint, ohne dass man gleich gefragt wird, wer denn hier der Arzt ist? Hier werden Wochen/Monate verschleudert, die leider zu Lasten des Patienten gehen.

Mein Fazit zum Buch „Die Borderline Identität“:
Für jemanden, der sich nicht mit medizinischen Fachausdrücken herumschlagen und erste Erfahrungen mit der Thematik der Borderline Persönlichkeitsstörung machen möchte, ist dieses Buch eine wirklich gute Wahl.

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Follow Friday #55

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Führst du Statistiken zu deinem Leseverhalten?

Hahaha ….. ja und nein und immer mal wieder. 😀

Generell bin ich kein Mensch, der sein Leben (oder seine Lebensinhalte, welcher Art auch immer) statistisch auswertet. Ich fange an eine Liste zu führen und in kurzer Zeit ist sie dann auch schon wieder von meinem Schirm verschwunden oder es ist mir zu mühselig, ständig immer alles zu notieren.

Da ich nicht in Konkurrenz zu anderen Lesern/Bloggern stehe, ist es auch nicht wichtig, wie viele Bücher / Seiten / Krimi / Liebesromane / Thriller ich gelesen habe. Ich schaffe es ja noch nicht einmal regelmäßig, die Daten für die „Literarische Weltreise“ bei Google einzugeben bzw. mir die Orte/Städte im Buch zu markieren.

Wie sieht es bei Dir aus?
Führst Du Lesestatistiken?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 

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Mittendrin Mittwoch #147

Mittendrin Mittwoch

Diese Aktion wurde von elizzy91 von READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Beim „Mittendrin Mittwoch“ geht es um Zeilen aus dem Buch/den Büchern, in denen man gerade drinnensteckt.


Willkommen zu einer Kreuzfahrt, die Sie niemals vergessen werden!
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. …

„Du musst einfach nur den Angstknopf über Deinem Bett drücken“, ergänzte Martin. „Er funktioniert, wie Du siehst“. Martin gab Elena ein Zeichen, zu gehen. Mehr konnte er im Augenblick nicht ausrichten. „Ich bin gleich wieder da Schatz, ok?“. Die Ärztin berührte zum Abschied sanft Anouks Wange, dann folgte sie ihm aus der Kabine.

Passagier 23
Sebastian Fitzek
3:00:38 von 10:11.23


Hamburg, 1889: Gerda ist fasziniert von Oscar, einem erfolgreichen Apotheker voller Tatendrang. Die beiden wollen sich etwas aufbauen. Oscar kauft das Labor eines gewissen Paul Carl Beiersdorf in Altona und beginnt mit der Entwicklung neuartiger Produkte. Doch so erfolgreich er auch ist, die Hanseaten meiden ihn wegen seiner modernen Ansichten – und weil er Jude ist. Um sein Ansehen zu retten, beginnt die kunstinteressierte Gerda in ihrer Villa Salonabende zu veranstalten und einflussreiche Gäste einzuladen. Wird es ihr gelingen, sich gegen ihre Widersacher zu behaupten und Oscars neueste Kreation zu retten?

Alles war wieder da, das Ziehen in ihrem Leib, das Flattern ihres immer schnelleren Atems, ein Perlen, als würden unzählige Champagnerbläschen durch ihre Adern schnellen. Sie drängte sich an ihn, öffnete ihren Mund, legte ihren Kopf gegen seine Hand und bot ihm die Kehle dar, das empfindliche Grübchen am Hals. Sie Wollte mehr, sie wollte Ekstase, sie sehnte sich schrecklich danach. Plötzlich ließ er sie los.

Die Frauen vom Jungfernstieg – Gerdas Entscheidung
Lena Johannson
Position 3091 (54 %)


L E S E L A U N E 

Heute ist meine Leselaune hervorragend. Ich hatte unverhofft den Mittag frei und habe zum esten Mal, seit ich in meiner neuen Wohnung wohne, die freie Zeit nicht zum Renovieren oder Putzen oder Aufräumen genutzt, sondern ich habe in einem Buch gelesen. 😀

An Rezensionen habe ich noch offen:

  • Der Traum von Freiheit (Fenja Lüders)
  • Nichts als Staub (Alexander Hartung)

Was liest Du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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Die Fotografin: Das Ende der Stille (Petra Durst-Benning)

Das Ende der Stille

1919: Der 1. Weltkrieg ist vorbei, die Wirtschaft erholt sich ganz langsam wieder und auch in der Druckerei von Anton und Mimi geht es bergauf. Während Mimi sich (nach wie vor) um die Geschäfte kümmert, widmet sich Anton seiner neuesten Passion: Er stellt Prothesen für Kriegsversehrte her. Er ist so sehr auf diese Arbeit fixiert, dass man es schon Besessenheit nennen kann, wie sehr Anton sich in dieser Sache verliert. Obwohl Mimi und Anton sich gegenseitig ihre Liebe geschworen haben und Anton Mimi gebeten hat, seine Frau zu werden, steht irgend etwas zwischen ihnen und so zögert Mimi nicht die Einladung anzunehmen, die sie aus den U.S.A. erreicht hat. Sie soll nach Hollywood kommen, um dort den zur Zeit berühmtesten und begehrtesten Stummfilm-Star zu fotografieren.

Mimi stellt sich nur kurz die Frage, warum ein berühmter Star in den U.S.A. ausgerechnet von ihr und nur von ihr fotografiert werden möchte, dann packt sie ihre Koffer. In Hollywood angekommen staunt sie nicht schlecht, denn bei der berühmten Chrystal Kahla handelt es sich um Christel Merkle, die 1911 aus Laichingen verschwunden ist. Aus dem anfangs geplanten Bildband entsteht nach und nach die Biografie der Chrystal Kahla und Mimis Abwesenheit aus Münsingen dauert länger als geplant. Doch auch nach Abschluss des Auftrages reist Mimi nicht direkt nach Hause zurück, sie gönnt sich noch ein paar Tage „Auszeit“ bevor sie sich über den Heiratsantrag von Anton Gedanken machen möchte.

Zurück in Münsingen muss Mimi feststellen, dass Anton – ohne ein Wort des Abschieds – nach England gegangen ist, um sich dort beruflich zu verwirklichen.

Ist das das Aus für ihre gemeinsame Zukunft?


„Die Fotografin: Das Ende der Stille“ ist der 5. und damit der finale Band der Fotografinnen-Saga der Autorin Petra Durst-Benning. Auf knapp 1.200 Seiten hat der Leser die Wanderfotografin Mimi Reventlow über 8 Jahre ihres Lebens begleitet. Mimi hat in dieser Zeit eine enorme Entwicklung durchgemacht, sie war aber von Anfang an sehr fortschrittlich und der Zeit weit voraus.

In diesem 5. Band wird die Geschichte der Chrystal Kahla alias Christel Merkle erzählt, die ihr Heimatdorf Laichingen im Jahr 1911 mit den Ersparnissen ihres damaligen Freundes Anton über Nacht verlassen hat. Die Autorin hat hier geschickt die Geschichte einer Person mit dem geschichtlichen Werdegang des Films verknüpft. Chrystal ist eine berühmte Slapstick-/ Stummfilmschauspielerin und durch ihre Erzählungen, die von Mimi in der Biografie verarbeitet werden sollen, erfährt der Leser auf angenehme Art und Weise die Hintergründe der Entstehung der Stummfilme. In Hollywood zeigt sich Mimi auch auf drastische Art und Weise der Unterschied zwischen dem Leben im zerstörten Nachkriegsdeutschland und dem Leben im Land der Siegermacht U.S.A.

Natürlich treffen wir auch wieder auf Alexander, der sich endlich von seinem Mäzen Mylo getrennt hat und sein Leben nun wieder selbstbestimmt leben kann. In Bad Kreuznach wohnt und lebt er unerkannt und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit kleinen Malereien, die er an eine Galerie verkauft. Niemand weiß, dass es sich bei Alexander um den berühmten Maler Paon handelt und auch seiner Freundin Lena gegenüber sagt er zuerst einmal nicht, wer er ist.

Alexander lädt alle seine Laichinger Freunde zu einem Wiedersehen nach Bad Kreuznach ein und so werden von der Autorin am Ende alle Handlungsstränge zusammengeführt.

Der Schreibstil der Autorin ist – wie gewohnt – leicht und flüssig zu lesen. Man taucht von der ersten Seite an in das Buch ein. Für mich hätte es jedoch gerne weniger Chystal Kahla haben dürfen, dafür aber noch ein wenig mehr Bernadette und Corinne, denn es war immer der Zusammenhalt der Frauen, die die Geschichte für mich haben lebendig werden lassen. Mit Chrystal/Christel hatte ich irgendwie so gar keine Verbindung.

Petra Durst-Benning versteht es hervorragend, den Leser zu fesseln und an die Story zu binden. Aber jede Geschichte ist irgendwann einmal erzählt und so ist der 5. Band ein gelungener Abschluss für die Fotografinnen-Reihe.

Vielen Dank an die Autorin Petra Durst-Benning, dem Blanvalet-Verlag und dem Randomhouse-Bloggerportal für die Überlassung des Lese-Exemplares. Ich möchte mich ausdrücklich dafür entschuldigen, dass die Rezension so lange gedauert hat, das ist nicht meine Art, aber mein eigenes Leben bedurfte einer Überarbeitung.

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Saturday sentence #88

Saturday sentence ist eine Aktion, die ich bei Lesefee gefunden habe.

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen möchten:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit,
wie dein „saturday sentence“ lautet.


Willkommen zu einer Kreuzfahrt, die Sie niemals vergessen werden!
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. …

„Dabei hat er wohl übersehen, dass Ihre Geheimnummer in den Verfahrensnotizen aufgeführt wurde.“

Passagier 23
Sebastian Fitzek
1:52:54 von 10:11:23 Stunden


~ L E S E L A U N E ~

Ich habe heute – auf der knapp einstündigen Fahrt nach Saarbrücken (und zurück)- das folgende Buch als Hörbuch begonnen. Der Sprecher, Simon Jäger, macht das hervorragend, ich wollte gar nicht aufhören zu hören, als ich bei meiner Mutter angekommen war. 😉

Wie sieht es bei Dir aus?
Wie lautet der 10. Satz auf Seite 158 in Deinem Buch?


Folgende Bücher muss ich noch rezensieren:

  • Die Fotografin – Das Ende der Stille (Petra Durst-Benning)
  • Der Traum von Freiheit – (Fenja Lüders)
  • Nichts als Staub (Alexander Hartung)

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

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Follow Friday #54 (am Samstag)

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

Jeden Freitag gibt es eine neue Frage, die es zu beantworten gilt, anschließend dann den Link auf Yvonnes entsprechender Blogseite eintragen und die teilnehmenden Blogs besuchen und kommentieren. So einfach 🙂

Wieviel Bücher lest ihr parallel?
Oder ist das so gar nichts für euch,
mehr als ein Buch gleichzeitig zu lesen?

Aktuell bin ich froh, wenn ich ein Buch gelesen bekomme – da denke ich gar nicht über Parallel-Lesen nach.

Früher, als ich noch aktiv an Leserunden teilgenommen habe, habe ich manchmal 3 Bücher nebeneinander gelesen. Das funktioniert eigentlich am besten, wenn die Bücher aus verschiedenen Genres sind, damit man die Geschichten und die Protagonisten nicht durcheinander würfelt.

Ich vergleiche das immer mit dem Schauen von Serien.
Man schafft es durchaus 3 Folgen von 3 unterschiedlichen Serien zu schauen (man nehme nur mal das Vorabendprogramm der öffentlich-rechtlichen, die Serien kennt ja gefühlt jeder): „Unter uns“, „Alles was zählt“, „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ …. das kann man durchaus jeden Tag hinereinander schauen – genau so kann man auch in 3 Büchern lesen; man liest ja nicht gleichzeitig alle 3 Bücher sondern immer abwechselnd in dem einen oder dem anderen Buch.

Gutes Gehirntraining 🙂

Wie sieht es bei Dir aus?
Liest Du parallel und wenn ja, wie viele Bücher gleichzeitig?


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Follow Friday #53

Den Follow Friday gab es früher schon einmal. Sonja von A Bookshelf full of Sunshine hatte die Aktion ins Leben gerufen und irgendwann auch wieder einschlafen lassen.

Yvonne von Ein Anfang und kein Ende hat die Aktion – mit der Erlaubnis von Sonja – nun übernommen. 

Worum geht es?
Yonne erklärt es mit ihren Worten:

Ziel ist es, andere Buchblogs kennen zu lernen, sich mit ihnen zu vernetzen und einfach Spaß zu haben.

Es geht hier nicht ums blinde Follower-Sammeln, sondern darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Dass der Blog dadurch größer wird, passiert dann ganz von selbst und Spaß haben sollt ihr natürlich auch dabei!

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Was ist der Beweggrund für euch, ein Buch zu kaufen?
Autor? Cover? Empfehlungen?
Hype um das Buch?

An erster Stelle erwarte ich von diesem Buch, dass es mir gefällt, mich eine Zeit lang unterhält und vielleicht sogar emotional mitnimmt, so dass ich für eine Weile den Alltag um mich herum ausblenden kann.

Ich suche mein Buch nach Cover und Klappentext aus. Es muss nicht unbedingt von einem Autor/einer Autorin geschrieben sein, die ich schon kenne, ich bin da durchaus auch offen für neues und es darf auch gerne ein Buch sein, das mir jemand empfohlen hat.

Erfahrungsgemäß kann ich mit Büchern die gehyped werden eher nichts anfangen. Von 10 Büchern, die ich gelesen habe, haben mir 9 nicht gefallen. Ich bin da eher abseits des Mainstreams.

Wie sieht es bei Dir aus?
Aus welchem Grund kaufst Du ein Buch?


Wenn Du ebenfalls bei der Aktion mitmachen möchtest, trag Dich auf der Seite von Yvonne ein und dann lesen wir uns nächsten Freitag. 🙂

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